Hilfe noch in Elternzeit wieder schwanger, Mutterschaftsgeld?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schnucki22 26.01.11 - 20:36 Uhr

Guten Abend ihr Lieben,
ich mache mir echt Sorgen, ich habe für meine Kleine 2 Jahre Elternzeit genommen, die läuft im Juli aus und nun bin ich wieder schwanger. Mein 2. Baby kommt im Juli (ET 13.7) bekomme ich Mutterschaftsgeld oder nicht? Mit dem Elterngeld bekomme ich ja auch nur noch den Mindestsatz von 300€.
LG

Beitrag von crazycat 26.01.11 - 20:39 Uhr

Da du im Juli dann noch angestellt bist bekommst du normalerweise auch noch Mutterschaftsgeld.......Ich bin auch in der Elternzeit und bis ss und bekomme auch meine 13 € pro Tag.
Ich weiß nur nicht wie das ist mit den 8 Wochen nach der Geburt?
Wolltest du wieder arbieten gehen oder wie hattest du das vor nach deiner Elternzeit?
Asonsten ruf einfach deine KK die wird dir das genau sagen können.

Lg

Beitrag von schnucki22 26.01.11 - 20:44 Uhr

Hallo und danke für die Antwort, ja wir wollten jetzt eigentlich über meinen Wiedereintritt sprechen, aber ich musste meiner Chefin ja nun sagen dass ich wieder schwanger bin und im Juli nicht wiederkommen werde, also haben wir da nicht weiter drüber gesprochen, sie wollte sich jetzt beim Steuerbüro erkundigen aber ich will auch wissen was mir zusteht. Und wenn ich noch in Elterzeit bin obwohl meine Mutterschutzfrist schon einsetzt bekomme ich trotzdem das Geld?

Beitrag von crazycat 26.01.11 - 20:49 Uhr

Also meine Kasse zahlt das, du bist ja angestellt und über deine Chefin gesetzlich versichert .....
Vlt kannst du ja mit deiner Chefin sprechen das du schon eher wieder anfängst und vlt die Zeit zum Mutterschutz mit Urlaub (falls du noch welchen hast) überbrügst oder so.....
Dann würdest du ja auch den zuschuss von deinem Chef bekommen den er wiederum zu 100% von der KK zurück bekommt.
Nen versuch ist es Wert:)
Nur wie gesagt wenn du nach deiner Elternzeit nicht wieder arbeitest dann weiß ich nicht ob die KK dir die 8 Wochen nach der Geburt bezahlt da würd ich deine KK einfach mal fragen.

Lg

Beitrag von daniel1012 26.01.11 - 20:40 Uhr

Hallo,

du bekommst zu den 300 Euro Elterngeld einen Kinderbonus von 75 Euro monatlich, weil du ein zweites Kind unter drei daheim hast, so war es jedenfalls bei mir.
Mutterschaftsgeld, ehrlich gesagt keine Ahnung, zur Not gäbe es so etwas wie ne Einmalzahlung, dass sagte mir ein Bekannter bei einer Krankenversicherung arbeitet.

LG Nadine

Beitrag von anluda 26.01.11 - 20:48 Uhr

Hallo!

Du bekommst für 6 Wochen vorher und 8 Wochen nach der Entbindung von der KK 13 EUR pro Tag weil du noch angestellt bist.
So war das jedenfalls bei mir. Habe Kind Nr. 2 und 3 jeweils während der Elternzeit bekommen.

LG Daniela mit Lukas, Andreas, Jonas und Baby-Girl 27.SSW

Beitrag von hei28 26.01.11 - 20:51 Uhr

ja du bekommst Mutterschaftsgeld.Und das Elterngeld wird so berechnet wie vor der Elternzeit.+dem Geschwisterbonus.

Beitrag von becca78 26.01.11 - 20:54 Uhr

...ne, die Berechnung vom Elterngeld erfolgt nicht wie vor der Geburt des ersten Kindes...

(siehe meinen Beitrag unten)

Beitrag von schnucki22 26.01.11 - 20:57 Uhr

Dankeschön. Wird das Mutterschutzgeld dann sozusagen am alten vor 2 Jahren berechnet?

Beitrag von becca78 26.01.11 - 21:07 Uhr

ja :-)

Beitrag von schnucki22 26.01.11 - 21:14 Uhr

Die bei der TK am Telefon sagte gerade ich bekomme kein Geld

Beitrag von becca78 26.01.11 - 21:33 Uhr

...für die Zeit des MuSchu, die NICHT in der Elternzeit liegt, musst du den AG-Zuschuss bekommen...

Hab hier noch was gefunden (auch Urbia):

"Nach Beendigung der Elternzeit lebt das ursprüngliche Arbeitsverhältnis in vollem Umfang wieder auf. d.h. die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer ist
verpflichter ihrer / seiner Arbeitskraft im vertraglich vereinbartem Umfang bereitzustellen und die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber ist zur Zahlung
der entsprechenden Vergütung verpflichtet. Beginnt eine weitere Mutterschutzfrist vor Ablauf einer Elternzeit oder schließt sich der Beginn
einer neuen Schutzfrist unmittelbar an eine Elternzeit an, braucht die
Mutter ihre Arbeitskraft nicht zur Verfügung stellen. Auch wenn eine Frau
wegen erneut einsetzender Mutterschutzfristen ihre Arbeitskraft nicht zur
Verfügung stellen muss, ist der Arbeitgeber dennoch nicht von seiner
Verfpflichtung zur Zahlung der entsprechenden Vergütung befreit.

Da das ruhendes (Vollzeit?-)Arbeitsverhältnis mit dem Beginn der
Mutterschutzfristen wieder auflebt, besteht ab diesem Zeitpunkt der Anspruch
auf den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld nach § 14 Absatz 1 Satz 1
und 2 Mutterschutzgesetz (MuSchG). Die Höhe des Arbeitgeberzuschusses wird
aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten vor Beginn der
Mutterschutzfrist berechnet. War die Mitarbeiterin in diesem Zeitraum nicht
erwerbstätig, bilden ggf. die letzen drei abgerechneten Kalendermonate, d.h.
Monate in denen eine Gehaltsabrechnung erstellt worden war, die
Berechnungsgrundlage. Bitte denken Sie daran, dass zwischenzeitlich
stattgefundene Tariferhöhungen bei der Berechnung des Arbeitgeberzuschusses
zu berücksichtigen sind (§ 14 Absatz 1 Satz 3 MuSchG)."


Frag zur Sicherheit mal im Forum "Finanzen und Beruf" nach und gebe die tatsächlichen Daten an (1. Elternzeit, Mutterschutz Kind II). Da gibt es meist gute Antworten. Notfalls frag mal bei "susannea" direkt nach :-)

Beitrag von becca78 26.01.11 - 20:52 Uhr

Hallo!

Genau so war das bei mir auch (2 Jahre Elternzeit, beide im November geboren).

Du erhältst ganz normal das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse.

Für den Zeitraum, in dem du in Mutterschutz bist und die Elternzeit vorbei, erhältst du ebenfalls den AG-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, also praktisch wie vor der ersten Geburt !!! (Nur eben nicht für die Zeit des MuSchu, die noch innerhalb der ersten Elternzeit liegt. Das verbummeln manche Arbeitgeber gern (!)...

Elterngeld erhältst du auch etwas mehr als den Sockelbetrag zzgl. der 75 Euro Geschwisterbonus, solange das erste Kind unter 3 ist (beim Elterngeld wurden bei mir noch 3 Monate mit Einkommen der Zeit vor dem ersten Kind berücksichtigt, weil Zeiten, in denen du Mutterschaftsgeld bzw. Elterngeld erhältst nicht zu den 12 Monaten vor der Geburt des zweiten Kindes eingerechnet werden. Da geht die Elterngeldstelle mit den Monaten weiter zurück).

Ich hoffe, du konntest mir folgen... #schein

LG,
Becca mit N. (*2.11.07) und R. (*2.11.09) und #ei 8. SSW

Beitrag von schmusimaus81 26.01.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

ich bin auch in der Elternzeit wieder schwanger und habe einen festen Arbeitsplatz, an den ich nach der nächsten Elternzeit auch wieder zurück kann. Außerdem muss man gesetzliches Mitglied einer Krankenkasse sein, um Mutterschutzgeld zu bekommen (also keine Familienversicherung über den Ehemann !!!).

Ich selber war mir auch unsicher, ob ich Mutterschutzgeld bekomme. Aber ich habe die Bescheinigung vom FA eingereicht und die 13 Euro / Tag vor der Geburt bekommen. Also werden die 13 Euro nach der Geburt auch kommen.

Liebe Grüße
Antje (ET+7, die sich über bisher 7 zusätzlich á 13 Euro bezahlte Mutterschutztage freut) #freu