Kindergarten Eingewöhnung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von marie44 26.01.11 - 20:41 Uhr

Hallo,

wollte mal hören wie bei Euch so die Kindergarten Eingewöhnung ablief. War mit meiner Maus letzte Woche das erste mal zum Schnuppern und diese Woche nochmal, ab nächster Woche ist sie dann angemeldet.
War bisher nur zweimal beim schnuppern, aber irgendwie fand ich es nicht so toll - meine Tochter fand es super und das ist ja eigentlich die Hauptsache :-)

Der Leiterin der Gruppe musste ich alle Infos aus der Nase ziehen, sie hat nicht großartig was von sich aus erzählt, was ich eigentlich dachte. Nun ja, am ersten Schnuppertag war ich gemeinsam mit meinem Mann da, da er Urlaub hatte, diese Woche war er dann mit unserer Maus alleine da, ich musste leider arbeiten und sie "beschwerte" sich gleich mehr oder weniger das sie doch mit einem von uns die Zettel durchgehen wollte und das jetzt nicht ginge. Fand ich schon sehr merkwürdig da ich nicht von ausgehe das immer beide Elternteile dabei sind.

Naja, unser Kind hat sich an sich gleich integriert und mit anderen Kindern gespielt und wir standen dann mehr oder weniger doof dabei und wussten gar nicht was wir überhaupt machen sollten, da keine Info von ihr kam. Nach Nachfrage meinte sie dann wir könnten im Raum bleiben oder auch rausgehen. Na toll, wir haben uns dann noch ein bißchen im Kindergarten umgeschaut und haben uns die anderen Räume angeschaut. Daher meine Frage wie ist das bei Euch so gelaufen?


Gruss
marie

Beitrag von gingerbun 26.01.11 - 20:48 Uhr

ähm irgendwie gar nicht.. mein mann ist nach einer halben stunde wieder gegangen. nachmittags wollte sie dann auch noch bleiben in der puppenecke.. :-)
gruß und alles gute!
britta

Beitrag von juni78 26.01.11 - 21:51 Uhr

Hallo,

bei uns war es ganz anders.
Beim Anmeldegespräch wurde uns alles gezeigt und über das Konzept erklärt. Alle Fragen wurden beantwortet und auch wir konnten mit der Leiterin den "Fragebogen" durchgehen.

Bei den Schnupperterminen ging es dann nur um Niklas.
Die Eingewöhnung war trotzdem schwierig und er hat eine Weile gebraucht um sich einzufinden.

LG
Tanja mit Niklas (4,5 J.)

Beitrag von schnuckiwood 26.01.11 - 21:55 Uhr

Hallo, wir befinden uns gerade den dritten Tag in der Eingewöhnung. Ich bin bis jetzt ständig vor Ort halte mich aber dezent im Hintergrund. Das Kind soll sich an die neue Umgebung gewöhnen und an die neuen Menschen - mich aber immer in seiner Nähe wissen als "Fels in der Brandung". Am vierten Tag soll ich mich laut der Erzieherin erstmals entfernen aber innerhalb der KiTA verfügbar bleiben. Wenn das funktioniert, wäre der nächste Schritt, mich gänzlich für eine ca. eine Stunde aus dem KIGA zu begeben... In einem Buch habe ich gelesen, dass eine Eingewöhnung 1 - 4 Wochen dauern kann. Sprich mit der Erzieherin, frag was sie von Euch verlangt oder warum sie was tut. Vielleicht denkt sie, ihr seid bereits von der Leitung oder einer anderen Erzieherin aufgeklärt worden, die haben ja mit so vielen Eltern zu tun...außerdem gab es bei uns vorab alles schriftlich erklärt, wie eine Eingewöhnung abläuft. Das Wissen setzt die Erzieherin evtl. voraus?
Viele Grüße.

Beitrag von pinklady666 26.01.11 - 22:12 Uhr

Hallo

Ich erzähle dir mal, wie es bei uns ablief (den selben Ablauf haben wir übriges auch im Kiga wo ich arbeite). Alle Einrichtungen unseres Trägers arbeiten nach dem berliner Modell.
Wir waren ca. eine Woche bevor die Eingewöhnung stattfinden sollte zum Gespräch im Kiga. Mein Mann hat extra Urlaub genommen. Dort hat die Leiterin der Einrichtung uns vieles über die Einrichtung an sich, das Konzept (grob), den Träger etc. erzählt. Da ich dort schonmal gearbeitet hatte, beließ sie es dabei alles nur grob anzusprechen.
Dann hat die Gruppenleiterin, welche auch Maries Bezugserzieherin ist, uns über den Tages und Wochenablauf informiert. Gruppengröße, Anzahl Mädchen und Jungs und wen wir bzw. Marie schon alles kennen (in ihrer Gruppe sind fast alle Kinder aus unserer Spielkreisgruppe). Als nächstes haben wir ein Infoblatt bekommen "ohne Eltern geht es nicht". Dort war die Eingewöhnung genau beschrieben, sie erzählten uns aber nochmal genau wie es ablaufen würde. Da mein Mann die Eingewöhnung gemacht hat, konnte er sich später zuhause nochmal alles genau durchlesen.
Zum Schluss bekamen wir noch das "blaue Häftchen" (ist Trägerintern so geregelt). Dort sind die Anmeldung und diverse wichtige Einverständniserklährungen drin sowie Belehrungen übers Infektionsschutzgesetz und Informationen über Nahrungsmittel (was darf z.B. für Geburtstage mitgebracht werden). Das Heft haben wir zuhause ausgefüllt und mussten es zum ersten Tag der Eingewöhnung mitbringen.
Wie schon geschrieben wird bei uns die Eingewöhnung nach dem berliner Modell durchgeführt. Mein Mann war drei Tage lang mit Marie jeweils für eine Stunde in der Einrichtung. Am 4. Tag ging er nach einiger Zeit in den Flur. Die Zeit steigerten sie dann bis er die Woche darauf für zwei Stunden nach Hause fahren konnte. Abgeschlossen war die Eingewöhnung nach guten zwei Wochen. Kann aber auch mal durchaus länger dauern.
Das alles ist bei uns aber so im Konzept. Jede Einrichtung arbeitet anders, daher bringt es dir nichts zu wissen wie es bei anderen ist. Die einen arbeiten so wie wir, weil das gut funktioniert und sie hinter diesem Konzept stehen, die anderen eher so wie bei euch. Daher rate ich Eltern immer sich vor der Entscheidung wohin das Kind gehen soll erstmal über das Konzept zu informieren. Nicht dass man viel zu spät merkt, dass die Einrichtung nicht zu einem passt, man sich dann ärgert und das Kind eventuelle sogar einen Wechsel über sich ergehen lassen muss.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Sophie Marielle (ET 22.06.2011)