Meine Tante hat einen Hirntumor

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von zoora2812 26.01.11 - 21:35 Uhr

Hallo,

heute habe ich eine traurige und schockierende Nachricht bekommen. Meine Cousine rief mich an und erzählte mir, dass sie morgen früh mit ihrer Mutter (meiner Tante) nach Köln muss in die Klinik, sie wäre sehr sehr krank. Dann erzählte sie auf meine Nachfrage hin alles.

Sie war am Montag zum Röntgen des Kopfes (ich weiss nicht genau wie das heisst -Kerspin oder MRT???) und dort wurde ein Tumor im Hinterkopf festgestellt, es muss sofort operiert werden. Wenn er noch etwas weiter wächst besteht die Gefahr dass sie einfach so umkippt und stirbt :-(

Morgen muss sie also hin und ich dneke mal übermorgen wird sie operiert. Es kann sein das sie danach nicht mehr laufen kann, das sie eine Metalplatte auf den Knochen bekommt wo aufgemacht wurde, da der Knochen das Genick stützt #zitter

Ich weiss nicht was ich sagen soll, letztes jahr im Januar hatte sie die Diagnose Magengeschwür, also auch schon Krebs. Der wurde jedoch erfolgreich behandelt.

Traurige Grüße

Jennifer die gleich schlafen geht :-(

Beitrag von tanja130881 26.01.11 - 21:46 Uhr

Hallo Jennifer

ich wünsche Dir , deiner Familie und deiner Tante ganz viel Kraft für die schwierige Zeit so wie viel viel viel #klee für die OP...

Fühl dich ganz doll #liebdrueck

Eine #kerze für deine Tante und euch

Lg Tiffi#winke

Beitrag von golm1512 27.01.11 - 08:33 Uhr

Hallo!
Ein Magengeschwür ist aber kein Krebs. Definitiv nicht. Es kann einer daraus entstehen, wenn man permanent Geschwüre hat, aber ein Gechwür ist ein GewebsVERLUST, ein "Krebs" ein entartetes ZellWACHSTUM.

Das mit dem Tumor ist dennoch schrecklich. Ich kann eure Sorgen verstehen. Die Frage ist, welcher Art dertumor ist. es gibt auch Gehirntumoren, die man gut entfernen kann und die dann auch verschwunden sind. Ich hoffe für euch, dass es so einer ist.

Alles Gute
Susanne

Beitrag von hoffnung2011 27.01.11 - 08:58 Uhr

Jennifer,

tut mir leid. Ichabe einen Cousin, der liegt zwar jetzt im Sterben, wie ich es baer mitbekommen habe, heißt ja nicht gleich ein Gehirntumor...Tod. Er selber hat damit 5 Jahre gekämpft..

:-(

Beitrag von gwen123 27.01.11 - 15:22 Uhr

Hi.

Ein Bekannter hat auch einen Tumor i. Kopf. Wie alt ist Dein Cousin und welchen Tumor hat er?

Beitrag von rienchen77 27.01.11 - 09:48 Uhr

ich wünsche euer Familie viel Kraft...und die braucht ihr auch...

ich spreche aus Erfahrung...

aber Hirntumor ist nicht immer gleich ein Todesurteil

ich habe einen Bekannten der lebt seit 5 Jahren und nur nach einer OP schon damit recht gut und darf auch wieder Autofahren...

meine herzallerliebste Freundin hat nur 2 Jahre geschafft und wurde dann nach 5 Operationen, Chemo und Strahlentherapie erlöst...

es kann so laufen oder so...Abhängig was sie für ein Hintumor hat...

meine Freundin hatte ein Glioblastom Multiforme Grad 4 und da wussten wir schon von vornerein wie es bei ihr enden würde...

Beitrag von schnee-weisschen 27.01.11 - 11:57 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte ein Medulloblastom (WHO-Grad 5, also extremst bösartig). Er wurde operiert, bestrahlt und chemotherapiert und hat besagte Metallplatte eingesetzt bekommen (weil ein Großteil vom Altlas (Knochen im Genick) entfernt werden musste, da der Tumor sich hineingefressen hatte).

Bei Deiner Tante ist ja noch nicht gesagt, dass es sich um einen bösartigen Tumor (=Krebs) handelt. Bei einem gutartigen reicht einfach die OP, und er kommt nie wieder.
Das Ergebnis der Pathologie (histologische Untersuchung) hat man in der Regel nach 5-7 Tagen.


Alles Gute und LG...

sw

Beitrag von nine-09 27.01.11 - 12:05 Uhr

Hallo,

das tut mir schrecklich leid!!!
Ich wünsche deiner Tante das alles gut geht.

Bei meinem Papa wurde damals auch ein Gehirntumor festgestellt,leider war es bei uns inopperabel. Er wurde zu spät erkannt,dann wurde versucht ihn zu entfernen und da sahen sie schon das nicht alles raus opperiert werden kann. Somit ist der Tumor wieder gewachsen.
Aber die Möglichkeiten vor 22 Jahren waren noch lange nicht wie sie heute sind.
Mein Cousin war 3Jahre oder 4 Jahre,als sie damals einen Tumor entdeckten,er wurde entfernt und es stellte sich raus das er Gutartig war.
Gott sei Dank,denn das hätte ich nicht verkraftet diesen Weg nochmal zu gehen.

Ich drücke die Daumen und wünsche euch ganz viel Kraft!!!

LG Janine

Beitrag von myimmortal1977 27.01.11 - 16:10 Uhr

Hallo Jennifer,

vorweg gesagt, ein Magengeschwür bedeutet erstmal keinen Krebs zu haben. Die meisten Magengeschwüre sind gutartig, meine Oma hatte ein Geschwür vor 20 Jahren am Zwölffingerdarm und lebst heute noch, ohne OP und sonstige Therapien. Es kann natürlich sein, dass man bei Deiner Tante bei nachfolgenden Gewebeproben entartete Zellen fand. Das würde für Krebs sprechen. Aber ansonsten ist so was sehr gutartig.

Mein Onkel hat auch einen Hirntumor. Ein Oligodendrogliom WHO Grad II. Er wurde schon 2 Mal dran operiert. Das Problem an Hirntumoren ist, auch wenn operabel, man meistens nicht die komplette Tumormasse entfernen kann. Da man zu tief ins Gehirn eindringen müsste und man mehr Schaden als Nutzen anrichten würde.

Mein Onkel lebt schon seit 6 Jahren mit der Diagnose. 2 mal war er operabel, jetzt ist er seit ca. 1 Jahr wieder da, allerdings inoperabel. Aktuell wird er mit einer Chemotherapie behandelt, die in Tablettenform gegeben wird. Damit wurde zumindest erstmal ein Wachstumsstillstand erreicht.

Der Tumor, da er aktuell sehr schnell wächst, wird jetzt mit einer leichten Tendenz zur Bösartigkeit bewertet. Vorher war er gutartig. Wuchs allerdings auch viel langsamer.

Gutartige und bösartige Tumore sprechen beide auf Chemotherapeutika an. Das unterscheidet primäre Hirntumore von anderen Tumoren.

Sie sprechen auch gut und bösartig auf Bestrahlung an.

Du siehst also, es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Therapie zur Verfügung, bevor man den Kopf in den Sand steckt.

Deiner Tante alles Gute!

Janette

Beitrag von zoora2812 27.01.11 - 20:36 Uhr

Danke für eure ANtworten und sorry dass ich mich jetzt erst wieder melde.

Ichhabe mich falsch ausgedrückt, das war kein Magengeschwür sondern Krebs, sie wurde bestrahlt und hat Medikamente genommen dagegen. Sie muss auch alle drei Monate wieder zur Kontrolle.

ICh werde gleich mal mit meienr Mutter telefonieren und fragen ob sie was Neues weiss.

LG Jennifer