hab eine frage wegen schlaganfall

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Forum: Partnerschaft

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Beitrag von kurzefrage 26.01.11 - 22:15 Uhr

ich weiß das passt hier vielleicht nicht....ich würde gerne wissen ob sich jemand auskennt mit dem thema schlaganfall,ich dachte immer wenn einer einen schlaganfall hat dann bleibt da immer was zurück, ich kenne 4 männer die es hatten, der eine hatte danach sprachstörungen,der andere sitzt seit dem im rollstuhl und zwei mussten wieder alles neu lernen,gibt es das auch das jemand gar nichts davon zurück hält?

und muss man dann nicht auch immer tabletten nehmen? und darf dann die tabletten nicht aussetzen und kein alkohol trinken?

sorry aber mich treibt hier jemand in den wahnsinn und ich hätte gerne ein paar infos

danke

Beitrag von 26012011 26.01.11 - 22:39 Uhr

es gibt in der tat leichte schlaganfälle. meine oma hatte so einen vor zig jahren. da ist nichts zurück geblieben. am anfang hatte sie probleme mit der haltung der einen hand, aber das verging irgendwann. wie gesagt sie hat nichts zurück behalten.

Beitrag von hella10 26.01.11 - 23:45 Uhr

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlaganfall

So allgemein lässt sich die Frage leider nicht wirklich beantworten.

Beitrag von mareliru 26.01.11 - 23:57 Uhr

Mein Schwiegervater hatte einen. Er war zunächst halbseitig gelähmt. Inzwischen ist von allem gar nichts mehr zu merken. Er nimmt und nahm auch vorher schon täglich Tabletten und wird die wohl nicht mehr absetzen dürfen. Aber vom Alkohol läßt er sich als Weintrinker nicht abbringen. Warum auch? Er ist über 75 und an irgendwas muss man schliesslich sterben, er will sein Leben noch so lange geniessen wie es geht.
Der Schlüssel bei meinem SchwieVa war, dass wir nah am Krankenhaus wohnen, es hier eine Spezialabteilung gibt und meine SchwieMu direkt daneben stand, als es passierte. Hilfe war in 15 Minuten da.

Beitrag von zuckerzack 27.01.11 - 01:41 Uhr

Meine Mutter hatte vor 6 Jahren einen kleinen Schlaganfall. Nach 2 Wochen wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen ohne bleibende Schäden. Sie musste sich aber schonen.

Beitrag von mel130180 27.01.11 - 07:11 Uhr

Hi,

es gibt alle Varianten. Von keinem zurückbleiben von Schäden bis zum Tod. Es hängt auch davon ab, wie schnell man nach einem Schlaganfall behandelt wurde, wieviel davon zurückbleibt.

Gruß
Mel

Beitrag von kurzefrage 28.01.11 - 09:15 Uhr

das ist ja das komische, es wurde bemerkt, man fur zum kh alleine!!!dann sagte der arzt es ist schlaganfall, ging noch raus!! um anzurufen und zwar mit sohn und frau also zwei anrufe,dann wieder hoch zum arzt krankenwagen kam, nicht ins nahegelegen krankenhaus sondern 40 minuten entfernte genommen, ein tag intensiv zwei tage normale station udn wieder nach hause und ich kann das nicht nachvollziehen und weil hier grade soviel gespielt wird und ich wirklich fertig bin frag ich mich ob das alles auch nur show war.

Beitrag von badguy 27.01.11 - 09:48 Uhr

Bei einem Schlaganfall spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.

Da ist zum einen die Frage, wie groß der Thrombus gewesen ist. Ist nur ein kleines Blutgefäß betroffen, stirbt hinter der Verstopfung im Normalfall wenig Gewebe ab. Auch kann es sein, dass das Gewebe hinter dem Verschluss anderweitig mit Sauerstoff versorgt werden kann. Auch dann sind im Normalfall die Auswirkungen gering.

Die nächste Frage ist, wie schnell ärztliche Hilfe kommt.

Mein Vater hatte z. B. vor ca. 20 Jahren einen Schlaganfall mit extrem geringen Auswirkungen.

Eine Zeit lang hat er Tabletten zur Blutverdünnung geschluckt, später dann nicht mehr.

Alkoholtechnisch hat er sich nie zurück gehalten.

Beitrag von kurzefrage 28.01.11 - 09:17 Uhr

das kommt auch noch dazu es ist ein schlaganfall aber es wäre nichts im kopf passiert, muss aber doch wenn es ein schlaganfall war und die medikamente die genommen werden sind alle pflanzlich

Beitrag von babybaer4 27.01.11 - 13:10 Uhr

Hallo,

meine Schwester hatte mit 28 j einen Schlaganfall.Sie rief mich morgens an ,weil sie auf einmal so starke Kopfschmerzen hatte und die rechte Seite taub war.
Ich rief den Krankenwagen aber die schickten meine Schwester mit dem Taxi zur Klinik.Sie glaubten an einer verschleppten Erkältung.
Im Krankenhaus wurde dann ein Schlaganfall diagnostiziert.
Sie hat auf dem rechten Auge ein Gesichtsfeldausfall.
Sie nimmt heute noch,10Jahre später ,immernoch Medis.
Sie trinkt ab und an Alk aber ich weiß nicht ob sie es darf oder nicht.

Lg Sabine

Beitrag von caramaus 27.01.11 - 14:01 Uhr

Hallo!

Es ist ganz unterschiedlich, welches Ausmaß ein Schlaganfall haben kann. Ersteinmal gibt es zwei Sorten - einen blutigen d.h. durch ein geplatztes Aneurysma und einen ausgelöst durch einen Thrombus.

Ganz einfach gesagt (ist eigentlich viel komplexer): Bei einer Blutung kommt es darauf an, wie schnell diese gestoppt werden kann. Das geht meist nur durch eine OP. Bei einem Thrombus kommt es drauf an, wie schnell dieser aufgelöst werden kann.
Es geht immer Gehirngewebe bei einem Schlaganfall verloren (ansonsten wars nur eine Vorform wie "TIA"). ABER - und das ist das entscheidende: Je kleiner das zerstörte Gebiet ist, je geringer die Zerstörung von Nervenverbindungen zu anderen Gehirnabschnitten ist, desto besser ist die Heilungschance. Ich hatte schon Patienten, die im Koma lagen obwohl geringe Hirnschädigung vorlag und andere kamen wieder zum laufen mit einer teil-zerstörten Gehirnhälfte. Es ist ganz individuell.

Manche Menschen haben hauptsächlich motorische Defizite, andere eher kognitive (gerade bei geringen Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen können die Patienten gut kompensieren, so dass es nicht mehr so auffällt).

C.