Magenspiegelung

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von schnecki30 27.01.11 - 08:11 Uhr

Guten Morgen. Hatte vor kurzem ja mal gefragt wer schon Erfahrung mit einer Magenspiegelung hatte. Da hatte ich j aus lauter Angst den Termin abgesagt. Nun habe ich mich doh durchgerungen und habe morgen einen Termin. Ich habe schon wieder solche Angst. Auch das ich bei der Untersuchung vielleicht sterben könnte oder aus der mini narkose die es ja ist nicht mehr aufwachen könnte. Doof , oder? Meint ihr das eine Spiegelung was gefährliches ist? Danke

Beitrag von tiffy35 27.01.11 - 08:20 Uhr

Hallo!

Eine Magenspiegelung ist nicht gefährlich.
Ich hatte schon 3 und lebe immer noch ;-)
Und sogar ohne Narkose!
Die Untersuchung dauert nur ein paar Minuten.
Und wenn Du eine Narkose bekommst, bekommst Du von dieser gar nichts mit.
Ich fand es selbst ohne Narkose nicht schlimm. Man verspürt zwar ab und an einen Würgereiz, aber es gibt schlimmeres.
Mach Dich nicht verrückt.

LG tiffy

Beitrag von jamey 27.01.11 - 09:25 Uhr

also mit narkose ist es nichts weiter, und die narkose ist nicht wirklich gefährlich gemessen an dem gefahrenpotential welches dir das tägliche leben bietet. keine bange, du wirst nicht sterben. noch nicht mal annähernd. vielleicht hinterher, weil du dich fast totlachst über deine unnötige angst :-)

Beitrag von yve1978mar1965 27.01.11 - 09:36 Uhr

Ohne Narkose etwas unangenehm aber kein Problem.

Mit Mininarkose ein Spaziergang - keine Sorge!!!!!!!!

Beitrag von ronja001 27.01.11 - 09:39 Uhr

Hey!

Du wirst lachen....ich habe genau die gleichen Gedanken wie du!#zitterBin auch echt schisserig und wenn ich an nächste Woche Freitag denke, dann wird mir ganz anders!!#schwitz da ist meine Spiegelung...und ich habe auch noch Geburtstag! Das Problem bei mir ist dass ich zur Zeit auch noch stille und ich mir wegen dieser Narkose noch mehr Gedanken mach. Aber ohne geht gar net. Ich muss schon würgen wenn ich nur dran denk...#schock

Naja, Augen zu und durch! Ich zieh das jetzt durch! Gemacht werden muss es so oder so und ich hab endlich Gewissheit.


LG und alles Gute! Wir schaffen das!!!!!

Ela

Beitrag von schnecki30 27.01.11 - 17:34 Uhr

Darf ich fragen warum du musst?

Beitrag von ronja001 27.01.11 - 18:44 Uhr

Hey!

Also ich muss weil ich seit einiger Zeit so Magenkrämpfe hab und Druckgefühl und Brennen. Ich denk (hoffe) ja mal dass es nur ein nervöser Magen ist oder halt Magenschleimhautentzündung.Aber sicher ist sicher... Hab nämlich auch immer Schiss dass ich was Schlimmeres hab #zitter

Und du? Warum musst du da durch?

LG

Ela

Beitrag von schnecki30 27.01.11 - 20:23 Uhr

Habe beim Essen das Gefühl das es mir im Hals stecken bleibt. Toll, oder?

Beitrag von sternchen77 27.01.11 - 10:18 Uhr

Hallo,

ich hatte vor kurzem auch eine Magenspiegelung. Hatte vorher nicht allzu große Angst. Obwohl ich KS bin, die haben immer am meisten Schiss. Dennoch, ich fand es sogar ganz spannend. Hatte eine "Narkose", nachher war ich ganz hiegh von dem zeug, das ich nur gelacht habe.
Mit Narkose ist es wirklich nicht schlimm, geht ganz schnell und du bekommst davon gar nix mit...

Lg und viel Glück, Sandra#klee

Beitrag von boncas 27.01.11 - 11:08 Uhr

Mach dich bloß nicht verrückt. Ich habe eine Magenspiegelung ohne Narkose gemacht. Kaum unangenehm. Dagegen ist "Fäden ziehen" ein Horrortrip. ;-)

Beitrag von picco_brujita 27.01.11 - 18:20 Uhr

ich kann dich verstehen. im dezember hatte ich meine zweite spiegelung und obwohl ich vor 4 jahren schon mal eine hatte, hab ich meine mum (ich bin 34!!) zur seelischen unterstützung mit genommen. ich lasse magenspiegelungen immer ohne narkose machen, da ich ein mensch bin der angst vor kontrollverlust hat und deshalb damit gar nicht umgehen kann.
es ist ruck zuck rum - klar nicht gerade der strandspaziergang aber auch nicht schlimm. ein wenig unangenehm aber dann auch wieder interessant, wenn man seinen magen auf den monitor ansehen kann.

keine panik - aufgeregt sein ok, das ist normal, ich bin das beste beispiel, aber panisch braucht man nicht sein.
denk dir einfach genau wie ich - jeden tag geht so viel auf dem weg runter zum magen, dann ist es jetzt eben ein kleiner schlauch mit kamera.

lg
brujita

Beitrag von thekla-c 27.01.11 - 19:13 Uhr

ich war im Rahmen meiner Ausbildung (Krankenschwester) eine Woche in der Endoskopie...da werden täglich 10-15 Spiegelungen gemacht.

Die "Narkose" ist keine richtige Narkose. Meine Patienten haben auch solche Ängste gehabt. Hab ihnen dann erklärt, dass Mittel das sie bekommen ist einfach ein Beruhigungsmittel, mehr ist es nicht.
Nach der Spiegelung bist du dann ko, schläfst dich ein halbes Stündchen aus und nicht nur einmal hab ich beim Wecken gehört "Wann komm ich endlich dran / Wie...schon vorbei? Kann mich aber an nichts erinnern".

Die Untersuchung selbst dauert gerade mal an die 5-10 Minuten, auch je nach Erfahrung des Arztes (keine Sorge, die, die das machen sind schon jahrelang erfahren damit).

Meine Kollegin dort hat den Patienten immer erklärt, was genau auf sie zukommt. Sie hat sich auch mal ne Magenspiegelung verpassen lassen (ohne Narkose) und hat danach direkt weiter gearbeitet. Bis auf ein klein wenig Halsschmerzen und ein bissel unangenehmes Gefühl währenddessen, ging es ihr direkt danach wieder gut.

Geh morgen hin, sag nicht vor Angst wieder ab, sondern geh hin und sprich offen deine Ängste an, die Schwestern oder Arzthelferinnen (je nachdem ob du es ambulant im KH machen lässt oder in einer privaten Praxis) kennen sich aus, können dich nochmal genau aufklären und du bist nicht die Erste, die mit Angst dort die Tür herein kommt, dass verspreche ich dir.

Übrigens, ich arbeite jetzt auf einer Intensivstation, dort werden auch viele Magenspieglungen gemacht, und keiner der Patienten hatte danach Probleme (außer jene, weswegen sie überhaupt auf Station waren...aber das sind ganz andere ;-))

Lg
Thekla, die gerne weitere fragen beanwortet #winke

Beitrag von ronja001 27.01.11 - 20:48 Uhr

Hey!

Ich nehm jetzt dein Angebot mal an und stell meine Frage, die mir bis jetzt keiner so richtig beantworten konnte... Ich stille noch und habe nächste Woche eine Magenspiegelung! Ich kann das aber auf gar keinen Fall ohne "lahmgelegt" zu werden! Hatte da schon unheimlich Probleme beim HNO Arzt#zitter
Nun meine Frage, kann ich denn dann direkt wieder stillen ? Mein Problem ist nämlich auch, dass die Kleine sich mit nichts, und damit meine ich wirklich nichts, ausser mit meiner Brust zufrieden gibt! Bin echt ratlos, und die Schwester am Tele sagte mir nur dass ich das halt mit dem Arzt kurz vor der Untersuchung besprechen soll. Aber ich muss mich ja irgendwie vorbereiten können...#gruebel

Danke schon mal!

LG

Ela

Beitrag von intensiv-sis 27.01.11 - 21:16 Uhr

hmmm...

also bei mir wurde immer Dormicum (Midazolam) zur beruhigung gegeben...das geht in die Muttermilch über (hab extra grad nochmal nachgelesen). Das Stillen sollte also für 1-2 Tage pausiert werden.

Es gibt noch die Möglichkeit nur den Rachen zu betäuben, bist dann aber bei vollem Bewusstsein. Da ist aber wohl (lt. Waschzettel) eine Gefährdung vom Kind nicht bekannt. Das nennt sich Lidocain-Pumpspray.

Sprech es auf jeden Fall mit dem Doc ab, ist die Untersuchung denn dringend? Wenn nicht, kannst du sie verschieben, bis du abgestillt hast?

Lg
Intensiv-sis