Privat versichert: Was macht Ihr wenn das Kind Krank ist ??

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Beitrag von suerte74 27.01.11 - 09:30 Uhr


Die eigentliche Frage steht ja schon oben.

Unsere Situtation ist folgende:
Mein Sohn ist über meinen Mann privat versichert.
Ich bin auch voll berufstätig, gesetzlich versicherug und zahle also jeden Monat meine Beiträge in die Gesetzliche ein.

Jedes Mal wenn unser Sohn krank wird, stellt uns das vor ein Problem:

Da weder meinem Mann noch mir die 10 Tage zustehen die gesetzlich Versicherten zustehen, um die Betreuung eines kranken Kindes zu gewährleisten.

Besonders ich als gesetzlich Versicherte, fühle mich ungerecht behandelt. Ich zahle doch monatlich die Beiträge ein - als sollte es mir als Mutter wenigestens zustehen ohne finanzielle Einbußen mein Kind betreuen zu dürfen.

Aber in dem Fall bin ich sogar noch dafür gestraft, dass ich weiterhin meinem Beruf nachgehe !!

Ich habe schon im lezten Jahr etliche Urlaubstage geopfert (mit denen ich ja aufgrund der Kita Schließungstage eh schon sehr "haushalten" muss)

Ich frage mich, wie es werden soll, wenn es mit den "richtigen Kinderkrankheiten" beginnt.... das können wir doch gar nicht auffangen.

Mein Mann und ich versuchen uns bei Krankheitsfällen so gut es geht abzuwechseln, aber es ist jedes mal die Diskussion: wem fehlt das Geld im nächsten Montag, werd nimmt mal wieder Urlaub ??

Bitte jetzt keine "Protestantworten" zum Thema "Privatversichert"

Ich wende mich hier in erster Linie an ander berufstätige Mütter die vor dem gleichen Problem stehen

Gruss

Beitrag von windsbraut69 27.01.11 - 09:37 Uhr

Das ist nicht ungerecht - es kommt ja darauf an, wie das betreffende KIND versichert ist!

Gruß,

W

Beitrag von sini60 27.01.11 - 09:41 Uhr

Wieso ist das ungerecht? Wenn dein Kind krank ist, muss auch die Versicherung deines Kindes dafür aufkommen und nicht deine.

Beitrag von marion2 27.01.11 - 09:41 Uhr

Hallo,

bedenkt man soetwas nicht vor der Wahl seiner Versicherung?

Gruß Marion

Beitrag von miss-bennett 27.01.11 - 09:45 Uhr

Hallo!

Warum stehen Dir keine 10 Tage zu?

Meine Kinder waren früher auch privat versichert und mein Mann hatte es so eingerichtet, dass ihm "Kinderpflegegeld" zustand und er dann bei Kinderkrankheiten unbezahlten Urlaub nehmen konnte (dies war eine Zusatzklausel und die kostete auch was). Das kam aber nur einmal vor, als ich selber mit unserer Tochter im Krankenhaus war. Sonst habe ich mich um die Kinder gekümmert.

Zum Thema ungerecht: privat versicherte Schwangere mussten ihre Geburtsvorbereitung selber bezahlen, im Gegensatz zu gesetzlich versicherten. Aber wenn man schon eine Versicherung abschliesst, weiss man dann was auf einen(n) zukommt

Oder bin ich da gar nicht mehr am Laufenden #kratz

Gruß

Beitrag von zwiebelchen1977 27.01.11 - 09:47 Uhr

Hallo

DAs Problem hane wir auch. Nur kann ich keine Urlaub nehmen, da wir die Urlaubstage fürs ganze Jahr immer voll verplanen müssen, also im Dez davor.

Wenn es ganz hart auf hart kommt und ich gar keinen hab, muss ich mir einen Krankenschein nehmen. Nicht fair, aber wenn es nciht anders geht, muss es halt so sein.

Bianca

Beitrag von windsbraut69 27.01.11 - 10:28 Uhr

Das ist nicht unfair, sondern Beschiß.
Warum nimmst Du keinen unbezahlten Urlaub?

Beitrag von zwiebelchen1977 27.01.11 - 10:31 Uhr

Selbst eine Mama kann sich anstecken und ist dann auch krank;-)

Das ist bei uns nicht ganz so einfach mit dem unbezahlten Urlaub und geht auch nicht spontan.

Bianca

Beitrag von windsbraut69 27.01.11 - 11:04 Uhr

Tut mir leid, ich finde das nicht witzig.
Du hast ANSPRUCH auf Freistellung, wenn Dein Kind krank ist, nur eben nicht in jedem Fall auf Bezahlung.

Beitrag von superzicke141177 27.01.11 - 10:34 Uhr

Hallo,

also bist du doch in der GKV versichert, oder? Dann kannst du dein Kind auch dort versichern und auch die Kind-Krank-Tage beanspruchen.

LG
S.

Beitrag von bezzi 27.01.11 - 11:25 Uhr

Ich glaube das geht nicht.
Mir wurde von der Krankenkasse mal gesagt, das Gind muss bei dem Ehepartner versichert werden, der das höhere Einkommen hat.
Wenn das der Mann ist, und dieser privat versichert ist, muss das Kind auch privat versichert werden.

Das ist genau der Grund, warum ich Jahre vor Heirat und Kinder freiwillig in der gesetzlichen Kasse geblieben bin, obwohl die Privaten billiger bei besseren Leistungen gewesen sind.

Beitrag von superzicke141177 27.01.11 - 11:44 Uhr

Hallo bezzi,

doch, das geht. Allerdings nicht beitragsfrei. Für's Kind muss dann - genau wie in der PKV - ein eigener Beitrag entrichtet werden.

LG
S.

Beitrag von gr202 27.01.11 - 21:10 Uhr

Das geht nur, wenn der Mann nicht über der Beitragsbemessungsgrenze verdient.

Gruß
GR

Beitrag von superzicke141177 28.01.11 - 07:50 Uhr

doch, das geht auch dann. Nur kostet das Kind dann auch in der GKV der Mutter einen eigenen Beitrag.

LG
S.

Beitrag von vwpassat 27.01.11 - 09:59 Uhr

Ich kann Deinen Unmut verstehen, aber es war einzig und allein EURE Entscheidung, wie Ihr EUCH krankenversichert.

Nun müsst Ihr damit leben.

Gibt es denn keine Oma's, Opa's oder Tanten, die evtl. mal einspringen können?

Beitrag von francas6290 27.01.11 - 10:06 Uhr

Hallo!

ich habe dassselbe Problem - Kind über Mann privat versichert, ich selbst gesetzlich. Und leider habe auch ich keine Lösung dafür. Teilweise arbeite ich abends, wenn unser Kind krank ist. Es ist mega anstrengend und ich empfinde das auch als große Belastung. Leider haben wir auch keine Großeltern vor Ort.

Und an alle diejenigen, die sich hier über die freie Wahl der Versicherung auslassen: ihr irrt euch - es gibt viele Fälle, in denen die Familien keine Wahl haben, wie die Kinder zu versichern sind. Bei bestimmten Gehaltskonstellationen gibt es ganz klare Vorschriften, bei welchem Elternteil die Kinder zu versichern sind. Bei der TE und auch bei uns MÜSSEN die Kinder in die Privatversicherung des Mannes. Soviel zum Thema "das habt ihr euch selbst ausgesucht...".

Beste Grüße,
Franca

Beitrag von zwiebelchen1977 27.01.11 - 10:09 Uhr

Hallo

Eben. Bei uns ist es genauso.

Bianca

Beitrag von marion2 27.01.11 - 10:17 Uhr

Du kannst frei entscheiden wie du dich versicherst!

Niemand MUSS sich privat versichern.

Beitrag von zwiebelchen1977 27.01.11 - 10:19 Uhr

Das kann eben nicht jeder.

Bianca

Beitrag von vwpassat 27.01.11 - 10:29 Uhr

Das stimmt.

Allerdings sind diese Fälle m.E. finanziell eh nicht die schlecht verdienendsten. Daher eigentlich keine Aufregung wert, sondern deutsches Jammern auf hohem Niveau.

Beitrag von zwiebelchen1977 27.01.11 - 10:32 Uhr

Ich jammer ja auch nicht. Habe ja nur geschieben, das es sich nciht jeder aussuchen kann

bianca

Beitrag von steinchen80 27.01.11 - 10:35 Uhr

hallo,

Ich verstehe das gerade nicht...

WARUM kannst du es dir nicht aussuchen ?

steinchen

Beitrag von marion2 27.01.11 - 10:52 Uhr

Doch das kann jeder.

Jeder kann sich freiwillig gesetzlich versichern.

NIEMAND wird gezwungen sich für eine private Versicherung zu entscheiden.

Beitrag von steinchen80 27.01.11 - 11:01 Uhr

war ich auch der Meinung, wir machen es auch so, zumal die private ja nicht immer die bessere Lösung ist.
Und bei unserer Kinderärztin kommt man nach Termin dran, nicht nach Art der KV ;-)

Wie das genau mit den Beamten ist... keine Ahnung.
Das Prolem ist, das viele sich zu wenig informieren....

Wir kennen viele Familien mit unseren Einkommensniveau, die sich BEWUSST dafür entscheiden freiwillig in der Gesetzlichen zu bleiben, auch wenn das Höchstsatz bedeutet.

Naja... schönen Tag noch.

Steinchen

Beitrag von bezzi 27.01.11 - 12:06 Uhr

Die Entscheidung für eine private Versicherung trifft man aber oft schon zu einer Zeit, bei der von Ehe und Familie noch keine Rede ist.
Da die einmal getroffene Entscheidung im Normalfall nicht mehr rückgängig zu machen ist, hat das später auch Auswirkungen auf die Familie.
Die Kinder können dann eben NICHT gesetzliche versichert werden, selbst wenn der Ehepartner gesetzlich versichert ist (solange er/sie weniger verdient )