Auskurieren oder arbeiten

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von jill1976 27.01.11 - 09:40 Uhr

Hallo alle zusammen

Es geht um folgendes:

Ich habe einen Halbtagsjob als Krankenschwester in der ambulanten Pflege.

Ich bin jetzt schon die 5.Woche krank(1 Woche dazwischen hatte ich Urlaub).

Alles fing an mit ner eitrigen Bronchitis und Fieber.Habe schon insg. die 3.!!!Packung Antibiotika weg und es will mir nicht besser gehen.Gut,Fieber ist weg aber seit ein paar Tagen hab ich Symptome, die für eine Allergie sprechen:Niesen,Nase juckt,Augen tränen etwas,Augenlider geschwollen,Atemnot(das belastet mich am meisten...hab auch Asthma seit ca. 6 Jahren).Wir haben seit mehreren Jahren einen Kater und seit ca. 9 Monaten einen Hund(meinen ersten).Nun vermute ich,das es eine Tierhaarallergie sein könnte,denn warum sonst sollte ein Infekt nicht abklingen?Irgendwie zieht sich der "Infekt" wie Kaugummi:(

Gestern war ich beim Lungenfacharzt der auch gleichzeitig Allergologe ist.Röntgenbild ist o.K..,auch die Lungenfunktionsprüfung und die Sauerstoffsättigung o.K..Nun muß ich abwarten bis nächste Woche,was die Blutwerte ergeben.Dann weiß ich ob eine Tierhaarallergie vorliegt oder nicht.Eine Hausstaubmilbenallergie hab ich schon länger auch.
Die letzte Blutentnahme bei meiner Hausärztin war letzte Woche und hat ergeben das meine Entzündungswerte im Blut zu hoch seien.Seit 2 Tagen gehts mir abends zunehmend schlechter(Heiser,Räuspern,Luftnot,Halskratzen,allg. Unwohlsein,Kopfdruck,teils auch Übelkeit....heute morgen dachte ich kurzzeitig ich müßte erbrechen...war aber dann doch nicht gottseidank.)Viel Stress hab ich auch und meine HÄ meint es äre psychosomatisch.So langsam weiß ich selber nicht mehr was los ist.Morgens komm ich kaum aus dem Bett,fühl mch wie überrollt.Seit 2cNächten kann ich nicht mehr schlafen richtig usw..Fakt ist aber,das ich KEIN Hypochonder bin also ich bilde mir das nicht ein.Ich wäre ja froh wenn es mir mal endlich wieder gut gehn würde und ich sagen könnte das ich mich erholt fühlte.

Morgen früh soll ich mich im Büro melden:Mein Bauch sagt:Geh wieder arbeiten(auch der Kollegen wegen...hab schlechtes Gewissen)aber mein Kopf sagt:"Kurier dich erstmal vollständig aus!" Dazu kommt ja auch die Angst,womöglich die Stelle zu verlieren.


Was würdet ihr mir empfehlen,wenn ihr an meiner Stelle wärt?

LG
jill( die normalerweise so schnell nix umhaut:(

Beitrag von purpur100 27.01.11 - 09:59 Uhr

auskurieren. Was nutzt es dir, wenn du wieder arbeitest und dann so richtig komplett schlappmachst?
Damit ist weder dir noch deinen Kollegen geholfen.

Gute Besserung#klee#klee

Beitrag von cinderella2008 27.01.11 - 10:00 Uhr

Hallo,

wenn es Dir so schlecht geht wie beschrieben, dann kuriere Dich aus. Alles andere bringt nichts.

Ich habe vor Weihnachten auch den Fehler gemacht und bin zu schnell wieder arbeiten gegangen. Mit dem Ergebnis, dass ich bis heute noch "rumkrebse" und mich nicht richtig fit fühle.

LG und gute Besserung

Cinderella

Beitrag von yve1978mar1965 27.01.11 - 10:00 Uhr

Entzündungswerte im Blut zu hoch mit den ganzen Beschwerden zusammen ist viel zu gefährlich arbeiten zu gehen - du arbeitest mit Menschen und könntest sie anstecken und bist überhaupt nicht fit genug dich richtig um sie zu kümmern.

Aaaaaaaber kann es sein das du eine Art BurnOut hast? Die Sympthome sind sicher da, aber kommen sie vieleicht vom allgemeinen KO Zustand?

Beitrag von jill1976 27.01.11 - 12:48 Uhr

Hallo

Ja,das kann schon sein mit dem Burnout.Nur muß man rzt finden ,der das auch erkennt.Ich will ja auch nicht den Doc volljammern ewig,aber gestresst und gehetzt innerlich fühl ich mich schon sehr und auch teils sehr gereizt:(

LG jill

Beitrag von sandra7.12.75 27.01.11 - 11:11 Uhr

Hallo

Ja und immer diese Angst die Stelle zu verlieren.

Sagt dir der Satz was???

Dein Arzt könnte recht haben das es Pyschosomatisch ist.Ich hatte einen Burnout und habe mich oft krank auf die Arbeit geschlichen.

Bis ich komplett zusammengebrochen bin.

Untermehme was dagegen,das ist sonst kein leben.

lg

Beitrag von yve1978mar1965 27.01.11 - 13:15 Uhr

Nur aus Interesse (ich hab keine derartigen Probleme Gott sei Dank):

WAS tun bei dem Verdacht? Welcher Arzt ist zuständig, erkennt, nimmt ernst und kann helfen?????

Beitrag von sandra7.12.75 27.01.11 - 20:23 Uhr

Hallo

Ich bin zum HA und der hat mich zum Pyschologen überwiesen.

Dann habe ich 2 Jahre gebraucht um an eine Reha zu kommen.


Jetzt arbeite ich nicht mehr(habe keine Lust mehr auf dem Job gehabt),
gehe oft zum Sport und habe mein Leben geändert.

Meine Körperlichen Beschwerden waren Panikatacken und da habe ich hin und wieder nochmal Ärger,komme aber gut damit klar.

Am WE war es wieder schlimmer,stehe aber 7 Tage vor der Entbindung und da ist es normal das man Angst hat.

lg

Beitrag von sassi31 27.01.11 - 15:41 Uhr

Auskurieren. Es kann nicht der Sinn sein, dass du andere ansteckst und selber durch Verschleppung länger krank bleibst.

Meine Erfahrung ist, dass es dir letztendlich eh keiner dankt, wenn du dich für den Job aufreibst.

Gute Besserung.

Gruß
Sassi