Kleine Umfrage Bewerbungsfotos

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sonnenstrahl1 27.01.11 - 09:57 Uhr

Hallo
Wie seht ihr das denn? Ich will mich bewerben und lasse heute Fotos machen. Ich habe hier im Ort 2 Möglichkeiten.

1. In einem Brillengeschäft. Die haben so eine Art Polaroidfotoapperat wo die Bilder gleich raus kommen. Ich denke das wird so 10-15 Euro kosten (4 Stück)

2. Bei einem Fotograf wo ich 9 Bilder in Visitekartengröße bekomme. Ich kann Wechselkleidung mitbringen das wir verschiedene Bilder machen können. Ich habe die Möglichkeit 9 gleiche Fotos oder 9 unterschiedliche oder oder oder zu bekommen. Kostenpunkt 35 Euro


Welche Variante würdet ihr nehmen?

Ich habe mich für Variante 2 entschieden da ich denke das es bei Bewerbungen besser ist wenn die Bilder schön und qualitativ gut sind.

Meine Freundin und meine Sm sagen ich hätte sie nicht mehr alle #schein. Die anderen würden reichen. Meine Freundin sitzt seit ca 12 JAhren zu Hause und hütet nur die Kinder und meine SM ist ein Pfennigfuchser. Rechnen kann sie anscheinen auch nicht #schein


Oder ist es wirklich egal wie die Bilder aussehen?


LG
Jelena

Beitrag von borughtbackm 27.01.11 - 10:00 Uhr

Ich würde sie auch mit Variante 2 machen.

Und nein es ist nicht egal wie die Bilder aussehen, würde ich sagen.

#winke

Beitrag von sunshine1176 27.01.11 - 10:03 Uhr

Hallo Jelena,

da kommt es auf die Qualität der Bilder an. Wenn sich von einem Menschen knipsen lässt, dann kann man ja wunderbar mehrere machen und auf der Kamera die schönsten raussuchen. Das geht am Automaten nicht.
Da allein wäre für mich schon ein Grund die 2. Variante zu nehmen.

Ein anderes Outfit würde ich jetzt allerdings nicht mitnehmen, das fände ich schon übertrieben.

Bei uns bietet ein Photogeschäft eine CD plus 4 ausgedruckten Bildern an und man kann sich dort jederzeit neue Bilder ausdrucken lassen.
Ausserdem hat man mit der CD die Möglichkeit das Bild auf den Lebenslauf zu machen, wenn man sich online bewirbt, was ja heutzutage keine Seltenheit mehr ist.

Alles Liebe und viel Glück bei den Bewerbungen
Sunshine

Beitrag von ...schnuckelchen... 27.01.11 - 10:05 Uhr

auf jeden fall variante 2!!!!

habe meine auch so machen lassen,die wurden bearbeitet usw.ich sehe da perfekt aus,haut,alles.

im brillenshop verbessert dir die bider niemand.
lg

Beitrag von sternschnuppe976 27.01.11 - 10:14 Uhr

Hallo,

also ich würde auch auf jeden Fall die Variante 2 nehmen.

Lg

Michaela

Beitrag von inovix 27.01.11 - 10:25 Uhr

Ich würde Variante 2 wählen.



Oder ist es wirklich egal wie die Bilder aussehen?

Naja, ich als Arbeitgeber mache mir ja über das Berwerbungsfoto einen ersten Eindruck vom zukünftigen Arbeitnehmer. Ist das Bild qualitativ schlecht denke ich, nimmts der Bewerber nicht so genau mit der Sorgfalt.

Beitrag von kawatina 27.01.11 - 10:29 Uhr

Hallo,

das ist aber teuer bei euch.#schock
Wir waren nur mit 17 Euro dabei - bei der Fachfrau:-)

Viele Grüße
tina

Beitrag von atarimaus 27.01.11 - 10:54 Uhr

Teuer??
Seh ich nicht so.

Meine Bewerbungsfotos haben damals 69 Euro gekostet.

Es kommt auch darauf an, wo man sich bewirbt.
Als Kassiererin ist es eventuell nicht ganz so dramatisch, wenn die Fotos aus dem Automaten kommen... obwohl, wäre ich da Personalerin, verlange ich schon, dass der Bewerber sich Mühe gibt.

Bewirbt man sich auf einen Posten jenseits der 35.000 Euro Jahresgehalt, müssen gute Fotos her.


Gruß
Beate

Beitrag von ayshe 27.01.11 - 11:41 Uhr

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Bewirbt man sich auf einen Posten jenseits der 35.000 Euro Jahresgehalt, müssen gute Fotos her.
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So sehe ich das nicht zwingend.

Je qualifizierter der Job, desto wichtiger ist das Qualifikationsprofil.
Man hat es immer weniger nötig, den AG mit Aufhübschungen zu locken.

Ich habe mich auch schon per Fax beworben (wollten sie so haben).
Das gefaxte Foto war natürlich völlig daneben.
Da ich an dem Abend auch noch krank war und Fieber hatte, habe ich auch noch die Seiten in falscher Reihenfolge gefaxt.
War alles egal, ich wurde am nächsten Tag angerufen, eingeladen, bekam den Job.

Oder ich habe mich einmal ganz spontan per Mail beworben, hatte kein Foto zur Hand und habe ein neutrales privates auf dem rechner gefunden und zurechtgeschnitten, da schreien hier sicher auch gleich alle auf.
Und?
Ich wurde eingeladen und bekam eine Zusage.


Handelt es sich aber um einen recht allgemeinen Job, muß man seine Unterlagen auf Teufel komm raus optisch abheben, sonst geht man in dem Haufen unter und 1000 andere sind genauso geeignet wie man selber.

Beitrag von atarimaus 27.01.11 - 11:47 Uhr

Hi,

da hast du Recht. Doch meistens bewribt man sich auf eine Stelle aus einem Stellenportal oder aus der Zeitung, wo sich 1000 andere auch bewerben. Wenn dann nicht alles stimmig ist, landet die Bewerbung gleich in Ablage P.

Deshalb lieber mit etwas anderem aus dem Bewerberstapel herausbrechen, als mit einem unqualifiziertem Foto.

Ich persönlich finde diese Fotosache eh überholt... es sei denn, es sind Jobs, wo man sich präsentieren muss. Aber für nen Bürojob ist es doch eigentlich egal, wie man ausschaut.

Meist sind die Bewerbungsfotos, also die guten, eh geschönt... jedenfalls meins ;-)

Gruß
Beate

Beitrag von cinderella2008 27.01.11 - 12:57 Uhr

"Wenn dann nicht alles stimmig ist, landet die Bewerbung gleich in Ablage P. "


Das kenne ich völlig anders. Und ich habe die eingehenden Bewerbungen als Erste in der Hand.

ALLE Bewerbungen werden erfasst. Die Fotos sind erst mal völlig zweitrangig.

Mein Chef bekommt die Bewerbungen auch erst mal gar nicht zu sehen. Nur meine Zuarbeit, in der die wichtigsten Merkmale über die Bewerber zusammengefasst sind. Daraus sucht er dann diejenigen raus, deren Bewerbungen er sich anschauen möchte.

Und auch dann legt er keinen Wert auf die Fotos.

Beitrag von ayshe 27.01.11 - 13:42 Uhr

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in der die wichtigsten Merkmale über die Bewerber zusammengefasst sind
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Und das sind doch dann sicher deren bisherige Arbeitserfahrungen, Ausbildungen etc. oder?

Beitrag von cinderella2008 27.01.11 - 15:27 Uhr

Genau!

Beitrag von ayshe 27.01.11 - 13:40 Uhr

Naja, viele Jobs sind aber auch recht speziell und es bewerben sich gar nicht so viele, die überhaupt die Anforderungen erfüllen.
Und alle, die schon einmal nicht die Anforderungen erfüllen, werden sowieso sofort aussortiert.


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Ich persönlich finde diese Fotosache eh überholt... es sei denn, es sind Jobs, wo man sich präsentieren muss. Aber für nen Bürojob ist es doch eigentlich egal, wie man ausschaut.
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#pro
Ja, ganz genau, ich sehe gar keinen Sinn darin.
Und wenn man bedenkt, daß heute anonymisierte Bewerbungen ein Thema sind, sind sie schon erst recht überholt.


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Meist sind die Bewerbungsfotos, also die guten, eh geschönt... jedenfalls meins
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Ja, ist bei mir auch so andererseits habe ich auch schon einmal ein sehr altes genommen, weil ich gar keine Zeit hatte, neue zu machen, hat auch keinen interessiert.

Beitrag von nele27 27.01.11 - 12:03 Uhr

Es kommt aber auch auf die Branche an. In meiner (Medien) ist ein schlechtes Foto das sichere AUS!!

Und schlecht heißt nicht nur qualitativ schlecht, sondern auch von der Bildaussage her. Ein normales Porträtfoto darf man nicht mitschicken, es muss schon etwas extravagantes sein.
Mein jetziger Arbeitgeber ist sehr konservatuv, daher habe ich mich "nur" für ein großes Querformat mit angeschnittenem Kopf entschieden.
Andernorts wäre das zu konservativ gewesen..

Beitrag von ayshe 27.01.11 - 13:49 Uhr

Ja, das ist sicher wieder ein besonderer Zweig.

Mediendesign, überhaupt Design, Kunst usw. da sollte man sich sicher insgesamt ein ganz persönliches und kreatives Layout überlegen und auch ein gutes Foto.

Als ich meine große Bewerbungsphase hatte, waren zb gerade Fotos im Querformat und in s/w, auch mit nicht ganz komplettem Bild und größer als Paßbild gerade am Start, fand ich dann auch ganz nett.
Kurz vorher war alles meist der übliche Standard, Paßbildgröße, farbig.


Letztendlich kommt es eben auch sehr auf den AG an.
Ich kenne einen aus einer Personalabteilung, der eine Bewerbung bekam, in der ein Hemd lag, ein Lebenslauf und ein Anschreiben und wo kaum etwas drin stand, nur so in etwa:
Für den Job xy bei Ihnen aus der Anzeige blabla Job gebe ich mein letztes Hemd!


Er hat den Job bekommen, wurde sofort eingeladen #rofl

Beitrag von nele27 27.01.11 - 14:04 Uhr

Klasse Idee mit dem Hemd #rofl

Beitrag von ayshe 27.01.11 - 15:24 Uhr

Ja, dieser Personaler fand es auch ganz toll und hat es immer wieder gern erzählt.
Aber manch anderer würde sich vllt auch verarscht vorkommen, sauer sein und alles sofort wegwerfen.

Beitrag von ayshe 27.01.11 - 11:30 Uhr

Ich würde auch die 2. Variante nehmen.

Aber ich sehe immer wieder, daß Bewerbungsfotos auch sehr überbewertet werden.

Wichtig ist, daß ein Foto auch einen realen Eindruck vermittelt.
Es ist merkwürdig, wenn man ein Foto sieht, dann den Bewerber kommen läßt und sich fragt, wer das da bloß auf dem Foto war, das habe ich schon gehabt.


Aber nicht die Qualität der Bilder überzeugt und entscheidet, sondern das Qualifikationsprofil bzw. Lebenslauf.
Wir sehen uns als erstes zwar die groben Daten an, aber das ist nicht so wichtig.
Entscheidend ist im Grunde nur, was hat der Bewerber gemacht, welche Erfahrungen, welche Inhalte, bei welchen Firmen war er und hat er das, was wir brauchen?

Wenn jemand paßt, kann er auch ein schlechtes Foto haben, eingescannt oder sonstwie.

Also wir legen unsern Schwerpunkt auf Inhalt, nicht auf Äußerlichkeiten.

Beitrag von cinderella2008 27.01.11 - 11:56 Uhr

"Oder ist es wirklich egal wie die Bilder aussehen? "


Das kommt darauf an, wo Du Dich bewirbst. Ich denke, das ist von Arbeitgeber zu Arbeitgeber verschieden.

Ich bin selber in der Personalabteilung tätig. Durch meine Hände gehen erst mal alle Bewerbungen, die bei uns eingehen. Da sind die unterschiedlichsten Fotos dabei. Wenn ich ehrlich bin, ist ein Foto besonders gelungen, dann schaue ich mir die Bewerbung schon mit besonderem Interesse an. Wenn aber dann der Bewerbungstext und die Zeugnisse nicht überzeugen können, kann ein Foto auch nichts mehr rausreißen.

Auf der anderen Seite wurden bei uns schon Leute eingestellt, die lediglich ein Foto auf die Bewerbung raufkopiert hatten oder gar keins beigelegt hatten. Da hat dann alleine die Bewerung überzeugt.

Was allerdings auch bei uns nicht gerne gesehen wird, sind private Schnappschüsse. Ja, auch sowas ist in manchen Bewerbungen zu finden.

Letztendlich würde ich aber sagen, ein gutes Bewerbungsfoto kann nicht schaden, ob es jedoch wirklich einen Vorteil bringt, kann man pauschal nicht beantworten.

LG, Cinderella

Beitrag von nele27 27.01.11 - 11:59 Uhr

Variante 2.

Wer bei Bewerbungen spart, riskiert, keinen Job zu bekommen und damit Einkünfte zu verpassen. Daher rechnet es sich nicht, die Billigvariante zu nehmen.

Man sieht es, ob Bilder vom Profi sind oder nicht.
Ich fotografiere so halbprofessionell beruflich. DIe Bilder sind nicht schlecht, aber man sieht es, dass ich eben kein Vollprofi bin!!!

LG, Nele

Beitrag von caro300 27.01.11 - 20:06 Uhr

Hallo Jelena,

da auf einen Job heute sehr viele Bewerber kommen, manchmal wie ich gehört habe bis zu 600, würde ich natürlich die besseren Bilder machen. Früher habe ich mich den Fotos aus dem Automaten beworben und hatte damit auch genug Vorstellungsgespräche. Heute sieht das meist anders aus. Die Unterlagen sollten schon qualitativ gut sein.

LG
Carola