Wie fühlt sich Liebe nach vielen Jahren an????

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von fragehab* 27.01.11 - 10:04 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich bin mir meiner Gefühle für meinen Partner nicht mehr sicher :-( Ich bin 8 Jahre mit zusammen,wir haben 2 wundervolle Kinder,eigentlich passt alles,aber die Gefühle..ich weiss nicht...ich küss ihn nicht gern, verbring nicht gern Zeit mit ihm und es gibt einige Dinge die mich sehr stören...Ich würde auch im Traum nicht auf die Idee kommen ihn zu heiraten...nein....:-(
Trotzdem kann und will ich mich nicht von ihm trennen,weil ich nicht weiss,ob es der richtige Schritt wäre und ich DANN erst merke,dass ich ihn liebe! Klar,es verbinden uns viele Dinge,wir harmonieren total,es passt menschlich einfach...

Aber wie fühlt sich Liebe nach so langer Zeit an? Ist es "normal" nicht mehr so zu fählen wie in den ersten 1 oder 2 Jahren???

Zudem habe ich das Bedürfniss,andre Männer kennenzulernen.

Wie ist das bei euch so?

Es grüsst die grübelnde Grüblenrin;-)


Beitrag von redrose123 27.01.11 - 10:07 Uhr

Bin jetzt noch nicht so lange mit meinem Mann zusammen aber klar fühlt sich die Liebe nach Jahren nicht mehr so an wie zu anfangs;-) Nur habe ich nicht das Bedürfniss andere Männer sexuell kennenzulernen, noch scheu ich mich meinen Mann zu küssen .....

Beitrag von lichtchen67 27.01.11 - 10:11 Uhr

> Ist es "normal" nicht mehr so zu fählen wie in den ersten 1 oder 2 Jahren??? <

Ja, es ändert sich.

> ich küss ihn nicht gern, verbring nicht gern Zeit mit ihm und es gibt einige Dinge die mich sehr stören...Ich würde auch im Traum nicht auf die Idee kommen ihn zu heiraten...nein...<

Das sind für mich eindeutig Zeichen für KEINE Liebe.

> Zudem habe ich das Bedürfniss,andre Männer kennenzulernen. <

Ebenfalls Zeichen dafür, dass Du an seiner Seite nicht richtig bist. Bzw. er an Deiner Seite.

> Klar,es verbinden uns viele Dinge,wir harmonieren total,es passt menschlich einfach... <

Klingt eher nach einer Freundschaft.

Große Gefühle scheinen da nicht im Spiel zu sein.

Lichtchen

Beitrag von fragehab* 27.01.11 - 10:19 Uhr

ja...da hast du recht,klingt echt mehr nach Freundschaft,als nach Liebe!

Aber warum fällt es mir dann so schwer einen Schlussstrich zu ziehen?? Ändern würde sich nicht sooo viel,er ist von morgens bis spät abends arbeiten und wenn er nach Hause kommt,ist hier auch Feierabend...Warum will ich mich nicht trennen?????#schmoll

Beitrag von medina26 27.01.11 - 10:21 Uhr

Weil man bzw. Frau immer die einfachere Variante wählt. ;-)

Beitrag von lichtchen67 27.01.11 - 10:25 Uhr

Weil Du Angst hast. Nach 8 Jahren ist man aneinander gewöhnt, weiß was man hat, man weiß nicht mehr ob man alleine erstmal klar käme - wählt den bequemeren Weg und der ist erstmal alles so lassen wie es ist. eine entscheidung treffen ist nicht so einfach, es hat Konsequenzen.

Aber irgendwann wird der persönliche Leidensdruck so hoch, dass es nicht mehr anders geht.
Oder Du wähst den anderen (unfairen) Weg.. Dich interessieren jetzt schon andere Männer.. irgendwann wird einer dabei sein mit dem Du eine Affäre anfängst, Dein Mann kriegt es raus und dann macht er Schluss und Du musstest keine Entscheidung treffen. Ist ein Weg, der offensichtlich auch oft gegangen wird - ob es Deiner ist, kann ich nciht beurteilen. Ich persönlich könnte das nicht.

Sprichst Du mit Deinem Partner darüber, wie Du Dich fühlst?

Lichtchen

Beitrag von fragehab* 27.01.11 - 10:38 Uhr

Ja,ich habe gestern abend erst mit ihm darüber gesprochen. Er ist kein Mann der grossen Worte,aber ich habe ihn sehr verletzt damit,weil er mich sehr liebt! Ich möchte ihn auch nicht verletzen,es tut mir sooo leid für ihn! Aber ich meinte,egal wo unser Weg hinführt,ich werde immer für ihn da sein,egal ob als Partnerin oder beste Freundin!

Beitrag von sunny42 27.01.11 - 10:57 Uhr

Ich finde es total schade und zeitgleich auch ziemlich typisch
für die heutige zeit, dass einem Menschen der Probleme
in seiner Partnerschaft hat, direkt suggeriert wird, dass es nicht mehr
besser werden kann. Da wird von Freundschaft gesprochen die die Liebe ersetzt
und Szenarien kreiert wie es weiter gehen wird.
Dabei ist Freundschaft doch ein sehr entscheidender Teil der Liebe
und wenn die Liebe mal in den Hintergrund getreten ist muss sie
doch nicht gleich komplett weg sein.
DAS sind meiner Meinung nach die ganz normalen Probleme einer Ehe,
die man angehen kann und wo man nach so langer Zeit und beteiligten Kindern
einfach erst einmal andere Möglichkeiten und Wege suchen sollte, anstatt den Koffer zu packen und zu gehen. ... Zum nächsten ... mit dem dann meist nach einiger Zeit genau die gleichen Probleme auftauchen.

Beitrag von lichtchen67 27.01.11 - 11:11 Uhr

Prinzipiell gebe ich Dir Recht, ich habe selber 17 Jahre Ehe hinter mir... und kenne Höhen und Tiefen natürlich.

Aaaaber.... die TE berichtet, dass sie ihren Mann nicht mehr küssen mag, lieber alleine ist als mit ihm zusammen, es vieles gibt was sie stört und andere Männer sie interessieren. DAS finde ich persönlich heftig.

Natürlich ist Freundschaft ein entscheidender Teil der Liebe... aber ist die Liebe noch da? Bei einem Menschen bleiben aus Mitleid? Das finde ich dann auch dem Partner gegenüber unfair.

Lichtchen

Beitrag von sunny42 27.01.11 - 11:20 Uhr

Auch wenn es heftig klingt, genau so ging es mir auch.
Ich wollte keine Nähe mehr (nicht einmal mehr küssen)
ich habe mich sehr für andere Männer interessiert und ich war lieber allein.

Wir haben es trotzdem geschafft aus diesem Tief heraus
zu kommen! Weil wir unsere Ehe nicht einfach für beendet erklärt haben
sondern geschaut haben warum es so ist wie es gerade ist.

War die Liebe weg? Vielleicht, zumindest hat sie sich gut versteckt gehabt,
aber nun ist sie wieder da und diese Krise hat uns gezeigt
was wir als Paar alles schaffen können.

Ich finde die Vorraussetzung die die Themeneröffnerin schreibt ziemlich gut für eine Beziehung die man wieder beleben kann.

Beitrag von lichtchen67 27.01.11 - 11:26 Uhr

Naja siehst Du, das ist es doch was man sich hier erwartet, wenn man einen Thread eröffnet denke ich. So haben wir beide unsere Meinung geschrieben und diese gründet auf persönlichen Erfahrungen.... Und daraus kann die TE dann für sich ziehen was für sie wichtig ist.

Deswegen fragte ich ja u.a. auch ob sie mit ihrem Mann darüber sprechen kann, gesprochen hat. Ein Gespräch ist doch erstmal ein guter Anfang, egal in welche Richtung es sich entwickelt.

Auch meine Ehe erlebte eine wiederbelebung, natürlich rennt man nicht sofort auseinander (das tut die TE ja auch gar nicht). Es waren noch mal 3 Jahre gemeinsam, die auch sehr schön waren (teilweise), dennoch waren wir nach diesen drei Jahren am Ende angekommen. Manche schaffen es, andere nicht. Nur eine "Qual" sollte es nicht werden.

Lichtchen

Beitrag von lieber schwarz 29.01.11 - 16:31 Uhr

Hallo Sunny,
genau so, wie Du es schilderst, geht es mir momentan auch.

Darf ich Dich fragen, wie ihr es geschafft habt, dieses Tief zu überwinden?
Ich möchte auch gerne, dass es bei uns wieder gut läuft und mein Mann sagt, dass er mich liebt.
Ich hab allerdings keine Lust mehr auf ihn und hätte lieber mal meine Ruhe.

Vielleicht kannst Du mir schildern, wie es bei euch war - vielleicht ist für uns eine Anregung dabei - Danke!!!

LG

Beitrag von sunny42 29.01.11 - 17:47 Uhr

Magst Du mich vielleicht über die privaten Nachrichten anschreiben?
Ich erzähle das lieber im privaten Rahmen.

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von medina26 27.01.11 - 10:15 Uhr

Hallo,

also wenn du ihn nicht mehr küssen und keine Zeit mehr mit ihm verbringen willst, würde ich sagen ist der Ofen aus.

Klar ist die Liebe in den ersten Jahren anders als nach acht Jahren. Aber wenn du schon so denkst....
Ich glaube auch nicht das es sich ändern wird wenn du bei ihm bleibst. Im Gegenteil, es wird schlimmer und bringt keinem von euch was, weil du nur noch von ihm genervt sein wirst.

Mein Tipp wäre, euch zu trennen. Ob es das richtige war kannst du erst danach rausfinden und eventuell einen Neuanfang starten, wenn ihr euch einig seid. Wenn nicht, dann war es das auch nicht.

lg Medina

Beitrag von s. 27.01.11 - 10:21 Uhr

Hallo, ich bin mit meinem Mann jetzt sechs Jahre zusammen. Wir haben ein zweijähriges Kind, um das sich alles dreht. Zwischen Kind, Job und Haushalt und eigenen Hobbies fällt es mir manchmal schwer noch die eigene Paarbeziehung zu erkennen. Wir greifen ineinander wie Zahnräder. Heisst aber auch: wir sind in der täglichen Mühle gefangen.
Sex hatten wir das letzte mal an unserem Hochzeitstag vor 1 1/2(!) Jahren.
Ich warte eigentlich nur darauf, das es irgendwann knallt.
Eigentlich lieben wir uns sehr. Das Problem ist, ich kann mit ihm überhaupt nicht über uns reden. Oder meine Bedürfnisse in Sachen Sex mal darlegen. Für ihn ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Er ist so glücklich mit mir und es ist das beste was ihm je passiert ist( aha )
Wir haben vor dem Kind zusammengehangen wie Pech und Schwefel und eine wilde, partyreiche, sehr innige Zeit gehabt. Davon zehren wir noch heute.

Ich denke in langen Beziehungen kann auch mal eine längere Durststrecke auftauchen. Das sollte sie aushalten.

Ich hoffe, wenn unsere Tochter mal aus dem Klammeralter raus ist, wird es auch für uns wieder besser. Wir haben leider keine Familie in der Nähe, die uns das Kind mal abnehmen könnte, so das wir auch mal Zeit für uns hätten.
Und einen Babysitter oder Freunde die mal aufpassen sind momentan noch nicht aktuell, da unser Kind so furchtbar schläft und klammert, das es eine Katastrophe sein würde.

Was wir tun ist uns vor Augen zu halten, das unser Kind ein grosses Wunschkind war und wir uns auch bewusst für die dazugehörigen Schwierigkeiten entschieden haben. Zu dritt sind wir eine sehr glückliche Familie, die ich niemals missen möchte.

Beitrag von aeternum 27.01.11 - 11:38 Uhr

Aloha,

ouha, eineinhalb Jahre kein Sex, das ist aber.. krass.

Was sagt Dein Mann denn, wenn Du die Sprache in diese Richtung führst? Oder ihm körperlich näherkommst?

Ich habe einen Sohn, der im Mai drei Jahre alt wird #verliebt - das erste Jahr habe ich ihn gar nicht abgegeben, nicht für fünf Minuten, nicht für einen Spaziergang mit zB seinen Großeltern, absolut gar nicht. Danach bin ich langsam "aufgwacht" - das ich auch noch ein eigenes Leben habe und ab und an mal raus muß. Natürlich klappte das anfangs auch nicht sehr gut, aber ich hatte den Vorteil, daß mein Kind meine Familie und Freunde gut kannte, weil wir oft zusammen dort waren oder sie bei uns. Darauf haben wir dann aufgebaut und ich habe mich dann auch mal von meinem Kind "getrennt". Auch mal über Nacht. Das ging allerdings nur da meine Mutter und Oma bereit waren, ihn zu nehmen, obwohl er nachts noch ab und an aufwacht (das war schon immer so). Wir haben es einfach irgendwann gewagt, und es ging wirklich gut, viel viel besser, als ich gefürchtet hatte.

Das hat mir selbst SEHR gut getan! Heute übernachtet mein Sohn sehr gern und problemlos bei seiner Oma, seiner Uroma, und der Schwester meines Freundes, ca einmal im Monat, ab und an auch zweimal.

Diese Zeit ist für meinen Freund und mich als Paar so immens wichtig! Es ist ebenso schön mit meinem Kind zusammen - aber ab und an einfach ganz egoistisch nur die Dinge machen, wann/wie/wo/so lang.. wie WIR wollen ist herrlich.

Vielleicht habt ihr ein Freundespaar (o.ä.), welches (das Kind gut kennt und) das Abenteuer mal wagt, euer Kind über Nacht zu betreuen. Ihr seid dann auf Abruf und kommt jederzeit, wenn es nicht geht. Geht es nicht, ist es noch zu früh. Aber FALLS es funktioniert, wäre das doch herrlich ;-)

Das ist natürlich nur ein Baustein.. aber ein (für mich) wichtiger.

Alles Gute!

Ae

Beitrag von s. 27.01.11 - 13:37 Uhr

Ja, das finde ich auch heftig. Zumal ich mal ein ausschweifendes Sexleben hatte.
Wenn ich das Thema darauf lenke, fühlt er sich ziemlich angegriffen. Ich denke er hat Probleme, geht aber nicht zum Arzt weil er sich schämt. (Männer)
Eigentlich sollte ich ihm die Pistole auf die Brust setzen. Aber irgendwie ist mir das zu müssig.
Wenn ich ihm näher komme, dann funktioniert das bis zu einem Punkt und dann wird er wie ein Brett. Toll ist das nicht, ich hab dann auch keinen Bock mehr.
Ich traue ihm nicht zu das er mich betrügt. Und wenn...hm... da habe ich schon mal nachgedacht.... Ist sexuelle Treue, solange es die Familie nicht beeinträchtigt, wirklich wichtig??? Ich habe noch nie mit ihm darüber gesprochen, da ich ihn in Angst und Schrecken versetzen würde.
Ich habe jahrelang mit einem schwulen Mann zusammengelebt. Wie ein Paar, nur eben platonisch. Und es war eine wundervolle Zeit. Ich wollte allerdings irgendwann mal eine Familie haben, das wäre mit ihm nicht gegangen.

Es ist nicht so, das wir unser Kind nicht abgeben würden. Wir waren auch schon alleine im Urlaub und Kind bei den Grosseltern. Nur hier haben wir keinen Babysitter. Wir müssen wohl oder übel getrennt ausgehen. Das macht die Sache auch nicht besser.

Naja, wir hatten jetzt auch eine stressige Zeit. Besser gesagt ich: Kind, Haushalt, Halbtagesjob und Diplom lassen kaum Zeit für zärtliche Stunden zu zweit. Aber in einer Woche bin ich kein Student mehr... sondern arbeitslos -LOL-

Beitrag von aeternum 28.01.11 - 11:45 Uhr

Lach - der arbeitslose Akademiker, da sagst Du was..

Wir hatten alle Schwein, meine Freundinnen/Freunde und ich. Aber trotzdem.. naja, das führt hier jetzt wohl zu weit ;)

Wir war denn euer Urlaub ohne Kind? Sexuell gesehen nicht erwähnenswert, aber ansonsten schön?

Ob sexuelle Treue wichtig ist, kann man sicher nur individuell entscheiden. Für mich ist sie obligat. Ich habe aber einen sehr sehr guten Freund, hochintelligent und immer tief durchdacht bezüglich eines jeden Themas, auf das er sich stürzt, mit dem ich in letzter Zeit viel darüber diskutiert habe (Monogamie, Polygamie, Eifersucht, Beziehungen, Treue in jeder Hinsicht usw). Er würde Dir nun sagen, daß sexuelle Treue in Beziehungen in fast jedem Fall einzig kulturell und gesellschaftlich oktroyiert ist, aber keinesfalls natürlich oder der menschlichen Neigung entsprechend. Das es nichts an dem Menschen und seiner Einstellung, seiner Liebe zu Dir ändert, ob er auch mit anderen Personen Sex hat.. das man sich diese Offenheit gleich zu Beginn einer Beziehung einräumen sollte und kein Mensch einen anderen besitzen darf oder kann - daß es keine Vorschriften geben muß.

Tja.. logisch gesehen hat er recht. Aber ich bin dahingehend leider nicht logisch - und hatte auch ein, zwei Argumente dagegen, aber das führt dann noch weiter ;-)

Solang Du mit der Durststrecke leben kannst, ist es "ok". Aber irgendwann sollte Dein Mann sich wohl an Deine Bedürfnisse erinnern und sie ernst nehmen. Das kannst Du tatsächlich erwarten, finde ich.

Alles Gute!

Ae

Beitrag von sunny42 27.01.11 - 10:42 Uhr

Hallo Liebe Grüblerin,

wie fühlt sich Liebe nach langer Zeit an?
Bei mir geborgen, vertraut und warm vielleicht?
Aber das ist bei jedem anders.

Ich hatte auch mal so eine Phase wo ich mich
gefragt habe ob ich meinen Mann noch Liebe.
Ich wollte ihn auch nicht einmal mehr küssen.

Letzen Endes habe ich für mich herausgefunden,
das es weniger die fehlende Liebe für meinen Mann
als mehr die fehlende Liebe für mich selbst war.

Sehr berreichernd fand ich: "Liebe Dich selbst und es ist
egal wen Du heiratest." von Eva-Maria Zurhorst

Ich würde jedem, der sich in seiner Ehe eigentlich noch gut
aufgehoben fühlt und an der Liebe zweifelt, den Rat geben
bei sich selbst zu schauen was man will und braucht und vor allem
auch was man gerade gibt und was nicht.

Liebe kann sich manchmal auch ziemlich gut verstecken,
wenn man sie nicht achtet und pflegt. ;-)

Beitrag von ciocia 27.01.11 - 10:56 Uhr

Hallo

so ein Verhalten beobachte ich schon seit 30 Jahren bei meinen Eltern. Ich habe nie gesehen, dass sie sich liebevoll umarmt oder geküsst hätten. Ich finde, dass man dadurch irgendwie verbittert und unzufrieden wird mit der Zeit.


Gruß

Beitrag von lichtchen67 27.01.11 - 11:43 Uhr

> Ich finde, dass man dadurch irgendwie verbittert und unzufrieden wird mit der Zeit. <

Jep, habe ich auch schon oft beobachtet.

lichtchen

Beitrag von frieda05 27.01.11 - 11:53 Uhr

Ich denke Liebe ist dynamisch. Sie passt sich an Lebensumstände an. Mein Mann und ich kennen uns sehr, sehr lange. Da gibt es so`ne und solche Phasen. Grundsätzlich bin ich Sunny`s Meinung. Ein "ups-Liebe-futsch-und wech" wäre mir zu einfach, zu sprunghaft, zu wenig hartnäckig.

Zwar bin ich nicht der Ansicht, daß eine Beziehung "harte Arbeit" sein sollte, im Gegenteil, doch sollte sie nicht chancenlos in die Tonne getreten werden. Warum Du Dich nicht trennen willst, können wir nicht wirklich ermessen. Darüber denke mal besser selbst nach. Es gibt allerdings wirklich Zeitspannen, in denen es einfach nicht nur rote Rosen ohne Dornen regnet. Das kann durchaus soweit gehen, daß einem der Partner auch mal schnurzpiepe ist und man seinen Marktwert testen will. Das wird nicht zwingend so bleiben. Die anderen Kerle kochen in der Regel auch nur mit Wasser und soweit ich weiß, ist der olle Clooney auch bald vom Markt.

Das Sex-Appeal und Charisma Deines Mannes könnte sich Dich betreffend durchaus wieder ändern. Ich bin keine Freundin von vorschnell aufgegebenen Aktionen. So einfach ist das Leben nicht und ich bin kein Schmetterling - selbst wenn ich eine Lilie von Weitem sehe, wüßte ich zur Not, daß meine Rose auch sehr schön ist........

GzG
Irmi

Beitrag von fragehab* 27.01.11 - 14:18 Uhr

woher weisst du,dass ich auf george clooney stehe???#verliebt#verliebt#verliebt

Beitrag von frieda05 27.01.11 - 15:09 Uhr

den würde doch fast jede von uns von der Bettkante schubsen.... - - - - #cool - - - in die richtige Richtung... #rofl

Beitrag von mareliru 27.01.11 - 11:54 Uhr

Bei uns ist das anders, auch nach 8 Jahren.

Frage Dich doch mal, wie Du eine Partnerschaft definierst?
Für mich gehören da Sex und Zeit verbringen unbedingt dazu.

Ich laufe nicht blind durch die Gegend und arbeite in einer Männerbranche, ich unterhalte mich gern, aber ich habe kein Bedürfnis, andere Männer näher kennen zu lernen.
Bei Euch wird es ernsthaft Zeit, was zu ändern, bevor Du Dich in jemand anderen verliebst. Lasse die Kinder mal zu Hause und geht essen. Muss nicht gleich super romantisch sein, darf auch schwierig sein, befasst Euch einfach mal wieder miteinander und schaut, wo Ihr beide zur Zeit steht. Wie lief das letzte Jahr für Euch, wo wollt Ihr in diesem Jahr hin? Was sind Deine eigenen Ziele?

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