Sie kann einfach nicht AA machen

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Beitrag von perlenzauber 27.01.11 - 11:16 Uhr

Hallo,

menno, meine Kleine tut mir so leid... :(
Sie bekommt es einfach nicht von selber hin Groß zu machen. Seit gestern, war sie wieder wie ne Wilde am drücken, bis ich ihr eben mim Fiebermesser geholfen habe....
Ich verstehe nicht, warum sie das nicht hin bekommt, der Stuhl ist ja nicht fest.
Ich habe angst, dass ich ihr noch mit 18 dabei helfen muss..... Also nicht das sie sich dran gewöhnt, aber wie gesagt, sie war ja wieder seit gestern dran.... da muss ich sie doch "erlösen" :( oder? was soll ich machen?
Das ist echt mies....

Sarah mit Minou ( 3 Monate )

Beitrag von jumarie1982 27.01.11 - 11:22 Uhr

Stillst du?
Oder bekommt sie die Flasche?
Seit wann hat sie das?
Wirviele Tage hat sie für gewöhnlich keinen Stuhlgang?

Beitrag von perlenzauber 27.01.11 - 11:39 Uhr

sie bekommt die flasche
immer mal wieder hat sie probleme mim aa machen....
also nach zwei tagen helfe ich ihr

Beitrag von zwei-erdmaennchen 27.01.11 - 11:27 Uhr

Hi,

auf jeden Fall nicht so schnell nachhelfen ;-). Nein im Ernst - der Darm gewöhnt sich da total schnell dran und dann geht es gar nicht mehr alleine. Die Sache mit dem Thermometer ist auch generell keine gute Lösung. Denn wenn dort alles verspannt ist weil sie zu drücken versucht und du damit hin und herwackelst, dann kannst du sogar den Darm verletzen. Also auf jeden Fall sein lassen.

Irgendwann kommt es schon raus. Wenn du das Gefühl hast, dass das nicht normal ist, dann sprich mit dem Kinderarzt. Aber meine Kinder haben auch manchmal ewig rumgemacht bis tatsächlich was kam.

Es gibt verdauungsfördernde Bauchmassagen - die kannst du dir von in einem Babymassagekurs zeigen lassen. Das war bei uns immer total ausreichend.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von leboat 27.01.11 - 11:29 Uhr

hallo,
auf keinen fal immer mit dem thermometer nachhelfen!!!Das ist gefährlich, geh besser zum Arzt.
LG

Beitrag von andreahetke 27.01.11 - 11:48 Uhr

hallo,

ich kenne das von meiner maus..sie bekommt auch die flasche..

ich habe es mit fencheltee probiert was meist ganz gut geklappt hat..

oder mit bäuchleinsalbe ihren bauch im uhrzeigersinn massiert...

seitdem klappt es echt gut bei ihr!..

wünsche dir viel glück

Beitrag von .lzs. 27.01.11 - 11:46 Uhr

Man, man#klatsch lass das Thermometer weg sonst machst du das mit 15 bei ihr auch noch.
Der Darm gewöhnt sich schnell dran.

Geh lieber mal zum Arzt#aha

Beitrag von perlenzauber 27.01.11 - 11:57 Uhr

#aha Ach ne, da war ich 1000 mal.... Milchzucker, Saab tropfen, Babylax.... alles durch.... Naja, bin ja Morgen wieder da (U4) dann werde ich das nochmal ansprechen

Beitrag von reynie 27.01.11 - 11:53 Uhr

Hallo, also ich musste auch mehrere Wochen bei meinem Sohn mit dem Thermometer nachhelfen, denn, nach dem er 3- Monatskoliken hatte, die schlagartig aufhörten, fing die Verstopfung an und so wie schon bei den Koliken nichts geholfen hatte, half ihm dabei auch nichts!!! Und seine Verstopfung war sooo schlimm, er hat erbärmlicher geschrien als bei den Koliken, und die waren schon heftig....

Das einzige was ihm geholfen hat, ist das Thermometer, er hat sich dabei auch nicht verkrampft sondern hat ganz ruhig gelegen und es genossen wie ich ihm den Druck nehme...(sein Papa hat schon gedacht er könnte schwul werden weil er nie schreit mit Thermometer in der Futt #rofl)

Und gewöhnt hat ersich nicht daran, hatte auch Angst davor, aber plötzlich musste ich immer weniger nachhelfen...dann garnicht mehr, hab das Thermometer schon seit Monaten nicht mehr benutzt!!!

Ich denke wenn man dem armen Wurm helfen kann, egal wie sollte man es tun und jedem Kind tun andere Sachen gut, unserer steht z.Bsp. überhaupt nicht auf jede Art von Massage!
Man muss halt sehr sehr vorsichtig sein und wissen was man tut!

Liebe Grüße,
Verena

Beitrag von perlenzauber 27.01.11 - 12:01 Uhr

Ja, sie ist auch immer total entspannt.... :)
Und ich fuchtel ja nit mim Thermometer in derem Po rum und geh wer weiß wie tief rein... ich stimmuliere halt son bisschen das popoloch.... und dann kommt es und zwar gewaltig viel.... is doch wirklich nicht schön so viel aa im bauch zu haben...

Beitrag von lea9 27.01.11 - 12:33 Uhr

Probiers mal mit Abhalten, dann geht es bestimmt besser.

Infos auf www.topffit.de

Beitrag von sockikatze 27.01.11 - 12:59 Uhr

Also ich bin auch jemand von der Themometer-Fraktion. Habe Lara damals die ersten 4 Monte fast immer damit helfen müssen. Und dann wurde es immer weniger als sie mit Beikost angefangen hat. Sie hat sich NICHT daran gewöhnt und ihr hat es zu diesem Zeitpunkt geholfen.
Mach es einfach,wenn du es für notwendig hältst. Ich hab damals auch mit meinem KiA darüber gesprochen. Er sagte der Darm gewöhnt sich nicht dran.

Glaub mir, du wirst es nicht ewig machen. Das Probelm löst sich von selbst. Irgendwann habens die KLeinen dann raus!

Lass dich nicht verrückt machen. DU weisst schon ob es deinem Kind schadet oder nicht!

LG #winke

Beitrag von moeriee 27.01.11 - 13:09 Uhr

Hi Sarah! #winke

Uns geht's genauso! Wir waren jetzt am Montag im KKH und haben einen Kolon-Kontrast-Einlauf machen (Verdacht auf Morbus Hirschsprung). Es wurde aber GsD nichts festgestellt. Nun sollen wir immer mit Glycilax nachhelfen, wenn der Kleine Bauchweh bekommt. Der KiA meinte, es reguliert es sich irgendwann von selbst. Ich hatte dieselbe Angst wie du. Na ja, was sollen wir machen!? Seit ich mich damit abgefunden habe, geht es uns beiden besser. Ich weiß, dass ich nicht mehr machen kann. Die Konsistenz ist super, aber es klappt einfach nicht.

BTW: Welche Nahrung bekommt Minou denn? Wir füttern nämlich Aptamil Comfort. Das soll ja gegen Verstopfung helfen. Eigentlich...

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (7 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von moeriee 27.01.11 - 13:16 Uhr

PS: Ich finde einige Kommentare hier absolut daneben. Die Kinder gewöhnen sich NICHT an das Thermometer. Es gibt einfach Babys, bei denen geht nichts. Das sagte man mir im KKH und auch beim KiA. Bei meinem Sohn flutscht es auch nicht. Magen und Darm sind komplett mit Nahrung gefüllt (laut US und Röntgenbilder). Mein Sohn kann weder Stuhl absetzen, noch trinkt er dann. Nach ca. 24 Stunden hat er solche Schmerzen, dass er sich krümmt. Anatomisch und organisch ist alles in Ordnung! Lass dich nicht verrückt machen. Seit wir jetzt nachhelfen geht es uns allen besser. Glaub' mir: Wir haben horrormäßige Wochen hinter uns. Seit wir wissen, was los ist, geht es uns allen besser. Wir haben alles versucht (Sab Simplex, Glycilax, Lactulose, Nahrung dünner anmischen...) und untersuchen lassen. Nichts half. Was bleibt? Kind verhungern oder aufblähen lassen? Sicher nicht! Lass' dich nicht von anderen anmachen. Du machst das schon alles richtig!

Beitrag von sockikatze 27.01.11 - 13:25 Uhr

#pro#pro seh ich genauso!

Beitrag von zwei-erdmaennchen 27.01.11 - 14:33 Uhr

Hallo zusammen,

ehrlich gesagt könnte ich mich grad maßlos aufregen. Da vergeht einem echt die Lust zu schreiben...#schmoll

Ich für meinen Teil habe hier nicht einfach so drauf los geschrieben sondern bin selber betroffen und weiß wovon ich rede. Aber manchmal möchte man seine Geschichte eben nicht so offen präsentieren (vor Allem wenn es um sowas geht). Aber da ja alle "Kontra-Thermometer"-Aussagen hier als Blödsinn dargestellt werden (somit auch meine) werde ich etwas weiter ausholen.

Ich hatte selber über 2 1/2 Jahre Probleme mit dem Darm und habe täglich nachgeholfen weil eben nichts von alleine ging. Auch ich fand das Gefühl sehr unangenehm zu müssen und nichts kommt. Teilweise hatte ich richtig heftige Krämpfe deswegen. Also habe ich angefangen nachzuhelfen. Und klar - das war toll, denn plötzlich flutscht alles. Ich war bei diversen Spezialisten und ausnahmslos alle haben mir gesagt ich solle unbedingt dieses Nachhelfen lassen. Eben weil sich der Darm da schnell daran gewöhnt und dann eben alleine gar nichts mehr geht. Ich habe als Gegenargument immer wieder aufgeführt, dass doch die Kinderärzte das bei Babies auch oft empfehlen. Da erntete ich nur verdrehte Augen mit dem Kommentar, dass das leider immer noch viele machen würden - unwissend, dass das dem Kind mehr schadet als es nutzt.

Ich habe dann irgendwann von heute auf morgen auf Anraten des Hausarztes mit dem Nachhelfen aufgehört. Und siehe da - nach vier wirklich unangenehmen - teils schmerzhaften - Tagen klappte es von ganz alleine. Und seitdem musste ich nie wieder nachhelfen.

Ursache meiner Probleme war übrigens eine Analfissur - ein Riß in der Darmschleimhaut direkt hinter dem After. Diese Verletzung kann man einem Kind problemlos mit dieser Thermometermethode zufügen (Ich habe auch nie gesagt, dass irgendwer stochert. Da kann bewegen im gereizten Darm schon ausreichen). Und da diese Schmerzen das Schlimmste waren was ich in meinem Leben erlebt habe (dagegen waren die 38 Stunden Hammerwehen der ersten Geburt ein Witz) möchte ich eben eindringlich davor warnen dieses Risiko einzugehen.

Ganz ehrlich - wenn ich dann höre wie "mein Kind mag keine Bauchmassage" dann schüttel ich darüber den Kopf. Meine Tochter ist auch kein Freund vom Zähneputzen und deshalb putze ich sie trotzdem. Und an anderer Stelle heißt es das Kind hätte sich nach 4 Monaten nicht daran gewöhnt. Die Frage ist nur warum man etwas 4 Monate lang tun muss wenn es doch auch ohne geht #kratz.

Wir sprechen hier nicht über eine Verstopfung im klassischen Sinne weil Sarah eindeutig von weichem Stuhlgang spricht. Da würde ich doch erstmal alles andere probieren. Man kann z.B. den After sanft mit Öl massieren oder eben Bauchmassagen machen. Oder auch eine Nahrungsumstellung oder ein Klistier in Erwägung ziehen.

Der Darm ist kein Muskel (das wird ja immer noch fälschlicherweise oft angenommen) sondern es wird - einfach gesagt - nur das rausgeschoben was keinen Platz mehr hat.

Sicherlich gibt es Ausnahmen die wirklich Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang haben. Aber das ist nicht die Regel.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von sockikatze 27.01.11 - 14:45 Uhr

Es hat doch niemand etwas zu deinem Thread gesagt, warum fühlst du dich so angegriffen? #kratz

Wie du siehst gibt es selbst untzer den Ärzten verschiedene Meinungen zu diesem Thema. Ich kann nur aus Erfahrung bei meiner Maus sprechen. Ihr gings damit besser und sie hat keine Folgeschäden oder sonstwas! Ihr geht es blenden und sie macht seit Monaten jeden morgen ihr Geschäft aufs Töfchen ohne Helfen oder sonstwas!

Beitrag von moeriee 27.01.11 - 18:48 Uhr

Ich weiß gar nicht, wo dein Problem jetzt liegt? MEIN Beitrag war auf den von .lzs. bezogen. Sonst wollte ich damit keinen ansprechen. Man kann allerdings nicht alles verallgemeinern. Ich denke, man sollte alles von einem Arzt abklären lassen und dabei nichts herauskommt, dann darf man den Kleinen auch helfen. Wir waren bestimmt fünfmal beim KiA und zweimal im KKH. Wenn mein Kleiner nur noch schreit, nichts mehr trinkt und sich vor Schmerzen krümmt und das nicht nur über Stunden, sondern über zwei Tage, dann bleibt einem nichts anderes mehr übrig. WIR sind erwachsen, aber das sind Babys! Da kannst du nicht mal eben 'ne Woche zusehen, wie sie sich abquälen, nichts essen und nicht ihr Geschäft verrichten können. Ich meine: Wenn du das kannst, dann freut es mich für dich! Ich kann es wiederum nicht! Es ist bei unserem Kind soweit alles in Ordnung: Körperlich und organisch! Was willst du denn da machen? Es gibt einfach Kinder, da geht es nicht. Da kannst du dich auf den Kopf stellen und bis Weihnachten warten. Genau das hat uns der Gastroenterologe im Krankenhaus auch gesagt. Ich habe mir nämlich auch solche Gedanken gemacht, aber er meinte, man dürfe auch ruhig jeden Tag nachhelfen. Es regelt sich irgendwann von alleine. Spätestens, wenn man Beikost einführt, ist es bei den meisten Kindern Geschichte.

Ich finde es einfach schade, dass man da als Mutter immer noch ein schlechtes Gewissen gemacht bekommt, wenn man dann zu solchen Maßnahmen greift. Sieh' mal: Ich habe bei meinem Sohn wirklich alles versucht! Bauchmassage mit Windsalbe, Sab Simplex, Aptamil Comfort (vorher BEBA HA Pre und BEBA Senstive), Lactulose, dünner angemischte Nahrung, andere Fläschchen (NUK, AVENT, MAM), hab' Louis stundenlang getragen, während er wie am Spieß geschrien hat, hab' ihm stundenlang bei offener Windel die Beine hochgehalten, ... Ich hab' die bescheuertsten Sachen gemacht, nur um meinem Sohn zu helfen. Es hat einfach nichts geholfen! Was soll man denn da noch machen? Irgendwann ist man verzweifelt! Und wenn man dann noch gesagt bekommt, dass die Art, wie man seinem Kind hilft, fürchterlich schlecht ist, dann ist doch wohl klar, dass man niedergeschlagen ist. Niemand wünscht sich, dass er ständig mit dem Thermometer bei dem eigenen Kind im Popo rumpulen muss. Und das, obwohl die Konsistenz 1A ist. Aber es bleibt einem manchmal nichts anderes übrig. Leider... #schmoll Ich ziehe im Übrigen auch Zäpfchen vor. Das Thermometer nehme ich nicht so gerne, wegen der Verletzungsgefahr. Wir nehmen Glycilax. Das wurde uns vom KKH verschrieben. Nächste Woche haben wir auch einen Termin bei einer Osteopathin. Ich setze momentan noch all meine Hoffnungen in diesen Termin.

Ich hatte übrigens auch schon Verstopfung und weiß, was das für Schmerzen sind. Am Anfang der SS hatte ich das ganz schlimm. Es zweifelt doch niemand an deinen Erfahrungen. Aber solche Aussagen wie "Die Frage ist nur warum man etwas 4 Monate lang tun muss wenn es doch auch ohne geht" zweifeln auch an den Aussagen der Mütter, die hier nach Rat fragen. Und das fühlt sich auch nicht sonderlich gut an. :-(