rüden kastrieren?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von ecjo72 27.01.11 - 11:43 Uhr

hey ihr,
unser berner sennenhund wird im april 2 jahre alt. er ist mega-lieb, ein echter knuddelbär.
wir leben in einem dorf mit vielen hunden.
nun ist es so, dass er jedesmal ziemlich leidet, wenn eine hündin läufig ist, jedoch meiner meinung nach nicht so extrem, dass sich eine kastration rechtfertigen ließe.
er ist halt dann extrem anhänglich, jammert tagsüber, ist unruhig und ist am liebsten draußen.
nachts ist aber ruhe, kein geheule oder umhergelaufe, dann pennt er!
nun meine frage: macht es sinn, den dicken kastrieren zu lassen?
wie steht ihr dem thema gegenüber?
bin gespannt auf eure antworten!
lg
ecjo

Beitrag von borughtbackm 27.01.11 - 12:04 Uhr

Ja, ich würde ihn kastrieren lassen.

Alleine schon um so einer "Gefahr" aus dem Weg zu gehen.
Keine Ahnung wie es bei Männchen ist aber bei Weibchen verringert sich dann so das Krebsrisiko also Gebärmutterkrebs und so ..

#winke

Beitrag von simone_2403 27.01.11 - 12:15 Uhr

Hallo

Eine Kastration verringert nicht das Krebsrisiko,soviel dazu.Das Gerücht hält sich gerne und auch schon ewig.Nur bei Hündinen veringer es sich,denn wo keine Eierstöcke/Gebärmutter mehr ist,kann kein Tumor wachsen.

Die selbe dumme Geschichte ....hat eine Hündin mal gewölft verringert sich das Krebsrisiko...auch nicht wahr.

Im Grunde musst du entscheiden ob oder ob nicht.Ich bin der Meinung das jeder Hund der nicht zur Zucht verwendet wird,kastriert werden sollte um die "Unfallgefahr" auf einen Bruchteil zuminimieren.

lg

Beitrag von borughtbackm 27.01.11 - 12:56 Uhr

Ich sagte ja ich habe keine Ahnung ob es bei Rüden auch so ist.

Falls du das irgendwie falsch verstanden hast, falls nicht - dann hab ich deine Äußerung jetzt falsch verstanden ;-)

Beitrag von simone_2403 27.01.11 - 13:01 Uhr

Du das war nicht böse gemeint und auch nicht auf dich bezogen. Es ist nur so,das sich das im allgemeinen so hält, das eine Kastration oder eben eine Geburt das Krebsrisiko minimiert.Dem ist leider nicht so.

Das Krebsrisiko bezieht sich hierbei nämlich nur auf Gebärmutter/Eierstöcke und Hoden ;-) denn wo nis ist,kann nix wachsen,wird aber gerne verallgemeinert mit "Krebsrisiko".

#winke

Beitrag von borughtbackm 27.01.11 - 13:33 Uhr

Ah okay, verstanden ;-)

#winke

Beitrag von ecjo72 27.01.11 - 12:23 Uhr

danke schon mal für eure antworten.
meine frage bezog sich jedoch nicht auf evtl. krebsrisiko oder unfälle, sondern darum, ob er ruhiger wird dadurch. ist es dafür schon zu spät? spielt das alter überhaupt eine rolle, was die "sehnsucht" nach dem anderen geschlecht angeht?
danke nochmal!
ecjo

Beitrag von simone_2403 27.01.11 - 12:37 Uhr

Es gibt Rüden,die verändern ihr Verhalten nicht sehr nach einer Kastration,wieder andere werden sehr ruhig.

Die Mädels werden ihn dann nicht mehr interessieren,zumindest wird er keine Sehnsucht mehr haben ;-)

Zu spät ist es nie für eine Kastration...warum auch? Wir lassen unsere Rüden nach ihrer Zuchtkarriere auch kastrieren,da befinden sie sich im Alter zwischen 5 uns 7 Jahren.

Beitrag von crazycat 27.01.11 - 13:13 Uhr

Hy meine Ellis haben auch 2 Hunde nen Mädel und der Rüde ist uns zugelaufen wir haben ihn mit ca 2 Kastrieren lassen aber der hat trotzdem fleissig versucht unsere Hündin zu decken also die gelüste waren immer noch da.
Aber wie es schon gesagt wurde ist es von Hund zu Hund unterschiedlich die einen Interessieren läufige Hündinen gar nicht mehr die anderen ist gar nicht bewusst das sie nicht mehr können und drehen trotzdem durch wenn ne Hünden vor ihrer nase her läuft.
Meine Eltern haben jetzt noch einen Rüden der nicht kastriert ist (die Hündin ist kastriert) und die haben null probleme. Klar freut er sich wenn er mal ne läufige Hündin riecht aber er macht jetzt kein Theater und deshalb lassen wir das auch so.

Lg

Beitrag von schnuffi218 27.01.11 - 12:24 Uhr

Hi

Bei deinem Beitrag mußte ich kurz überlegen ob ihn mein Mann geschrieben hat.;-)
Wir haben auch einen Berner Sennenhund der am 28. April dann 2 Jahre alt wird. Wir lassen ihn nun bei der nächsten Gelegenheit kastrieren. Einfach weil ich will das er der Kuschelbär bleibt der er ist und nicht doch irgendwann seine dominate Art endeckt und dann nicht mehr so friedlich mit anderen Hunden ist. Aber vorallem weil er wenn wir z.B. in Urlaub fahren ihn zu meinen Eltern bringen, die haben aber eine Huskyhündin von 13 Jahren. Kastriert ist es dann einfach stress freier da nicht auf Läufigkeit der Hündin geachtet werden muß.

LG Anja

Beitrag von gg79 27.01.11 - 12:38 Uhr

Hallo,

dein Hund wird nach der Kastration zwar ein Nichts sein, zumindest unkastrierten Hunden gegenüber, aber ihm wird eine Laufigkeit ziemlich gelassen lassen.
Wir haben unseren Rüden auch kassieren lassen. In der Hoffnung er wird anderen Hunden gegenüber etwas ruhiger. Aber nee - er muss sich immernoch aufplustern. :-p

LG

Beitrag von pechawa 27.01.11 - 12:40 Uhr

100 % Garantie gibt es nicht, aber in der Regel werden die Rüden ruhiger. Ich bin auch für eine Kastration, wenn ein Rüde nicht für eine Zucht eingeplant ist! Ich frage mich, was das soll, ihn sein Leben lang leiden zu lassen - ist in meinen Augen mehr Tierquälerei, als eine Kastration? Es gibt schon ungeplanten Hundenachwuchs genug und das Alter von 2 Jahren ist genau richtig! Bespreche das doch mal mit eurem Tierarzt,

LG Pechawa

Beitrag von germany 27.01.11 - 13:54 Uhr

Hallo,

mh also mein Rüde ist steriliesiert, aber nur weil wir seine kleine Schwester auch hier haben. Unserer zeigt keinerlei reaktion bei läufigen Hündinnen, aber auch an seiner Schwester zeigt er nur mäßiges Interesse. Er schnüffelt dann intensiver an ihr und leckt sie ab, aber sonst interessiert es ihn nicht.

Wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich es auch nicht tun, schließlich greift man ja massiv in den Hormonhaushalt des Tieres ein. Bei unserem haben wir es nicht gemacht weil er sowieso ein totaler schissser war und wir hatten Angst das sich das Verhalten verstärken könnte durch die kastra.

Mittlerweile ist er selbstbewusster und zeigt seiner Schwester auch mal wenn er genug hat von dem generve. Vorher hat er sich echt alles gefallen lasse, aber das macht wohl das Alter;-)


Ich würde es an eurer Stelle erstmal mit der chemischen kastra versuchen, dass ist so ein Chip unter der haut und da sieht man dann, wie sich das Tier nach der Kastration verändern würde.






lG germany mit Tyson *14.02.2008 und Emmely *14.10.2008

Beitrag von ecjo72 27.01.11 - 14:53 Uhr

ich danke euch allen für eure antworten
ich denke mal, dass ich meinen dicken kastrieren lassen werde, für ihn wird es sicher besser sein, wenn er sich nicht alle naslang mit diesen betörend duftenden hündinnen auseinandersetzen muß ;-)
ich werde die tage mal zu unserem tierarzt fahren und sehen, was er dazu sagt.
viele grüße
ecjo

Beitrag von icywater 27.01.11 - 19:23 Uhr

es gibt auch einen chip mit dem man unter umständen die wirkung einer kastration testen kann...der hund wird für ca. 6 monate außer gefecht gesetzt...aber lass dich da einfach vom tierarzt drüber informieren...

ich denke auch wenn ihr wirklich keinen nachwuchs von ihm haben wollt dann lasst ihn kastrieren...