Verhalen Makler ...? SORRY LAAAAAGE

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von 19lotte68 27.01.11 - 15:47 Uhr

Hallo, versuche mal kurz zu erklären, was mich/uns gerade beschäftigt ...

Wir haben ein Haus über ein Maklerbüro gekauft - im I-net gesehen im Oktober -

Verkäufer hatte Makler beautragt, weil er in einem anderen Bundesland lebt

- während einer Hausbesichtigung, fragten wir den Makler, ob uns der Verkäufer kennen lernen möchte, das wurde vom Makler verneint -

- neben dem Haus ist eine Zufahrt, die, nur die Bewohner des dahinterliegenden Haus nutzen und wir, um in die Garage zu gelangen - unsere Fage, ob das ein Privatweg ist oder Öffentlich sagte uns der Makler, laut Gemeinde wäre das ein Gemeinde Weg, also Öffentlich -

- nachdem wir uns für das Haus entschieden hatten, drängte uns der Makler, unsere Finanzen zu reglen, so dass der Notartermin noch 2010 statt finden könnte - Notartermin sollte dann mitte Dezember sein - einen Tag vorher rief der Makler an, der Verkäufer hätte den Termin abgesagt, er wollte uns erst kennen lernen und einige Dinge mit uns klären ...

- zu diesem Zeitpunkt wurde uns der Verkäufer als etwas "seniel" dargestellt - laut Makler wäre das ein seltsamer Zeitgenosse ... - und schwierig zu händeln ... -

- wir haben den Verkäufer dann Ende Dez. kennen gelernt, als sehr netten älteren Herrn ... - zu dem Treffen erschienen dann auch unser Makler und dessen Chef -

- mit dem Verkäufer einigten wir uns auf einen Notartermin Anfang Januar - wir tauschten die Telefonnummern aus ... -

- 3 Tg. vor dem Notartermin wollten wir mit dem VK telef. noch einige Dinge besprechen - leider lag er da im KH ...

- der Makler informierte uns einen Tg. vor dem Termin, dass der Sohn des VK den Notartermin wahrnehmen kann - wir schlugen ein Treffen mit dem Sohn so eine Std. vor dem NotarTermin vor, um die Dinge zu klären - laut Makler wäre das nicht möglich und das könnte auch vor dem Notar geregelt werden ... -

- Tja, der Notar war dann leicht genervt, weil wir uns erstmal über einige Dinge unterhalten mussten und das den Termin unnötig in die Länge zog - er ließ uns 30 Min. alleine um das zu klären ...

- der Makler lud uns anschließend zu einem Kaffee zu sich ins Büro ein ... sein Chef servierte uns den - und die Rechnung gleich mit ...


- letzte Woche rief uns der Verkäufer an, dass beim Räumen Unterlagen gefunden wurden, die belegen, dass die Zufahrt zur Hälfte zum Haus gehöre, die andere Hälfte zum Haus hinter unserem - also ist die Zufahrt kein Gemeinde Weg sondern in Privatbesitz ...

- ein Anruf beim zuständigen Bauamt bestätigte dies - das wurde dem Makler aber auch bereits mitgeteilt - er hatte sogar die entsprechende Akte zur Einsicht erhalten ...

- der Makler will davon nichts wissen, für ihn ist die Sache erledigt ...
- für uns heißt das, beim Makler einen Nachtrag beantragen und weitere Kosten für uns ...

- wir hatten gestern ein Treffen mit dem Sohn des VK - ohne Makler - dabei kamen noch einige Dinge heraus, die vom Makler nicht so weiter gegeben wurden, wie sie besprochen waren ...

- eigentlich sollte ich heute spätestens die MaklerRechnung bezahlen ... es wiederstrebt mir aber für so eine "schlechte Arbeit" so einen Betrag zu bezahlen, und wenn ich dran denke, dass der VK auch nochmal das selbe bezahlen muss ...

- und der Chef des Makler hat uns noch als Aufgabe mitgegeben eine "nette" Bewertung in sein Gästebuch zu schreiben ... was nettes fällt mir gerade nicht dazu ein ... und ich wäre auch noch die erste die was reinschreibt ... #kratz #kratz

SORRY - für das #bla #bla #bla - aber ich weiß gerade nicht so richtig, was ich machen soll -

#kratz - einen BeschwerdeBrief an den Makler und dessen Chef - der landet mit Sicherheit im Papierkorb ...

#kratz - ein Eintrag im Gästebuch - wird bestimmt gelöscht werden ...

#kratz - die Kosten für den Nachtrag dem Makler von der Rechnung abziehen ? ...

#kratz - die Rechnung kürzen - wg. unzureichender Arbeit ? ...

- weiterempfehlen werd ich den bestimmt nicht ...

lg lotte

Beitrag von manavgat 27.01.11 - 15:52 Uhr

Das ist alles kein Grund die Maklercourtage zu drücken. Ihr hättet beim Notartermin die Angaben in den Vertrag mit übernehmen müssen. So habt ihr keinen Beweis.

Schlecht oder gut arbeiten ist beim Makler auch nicht das Kriterium. Er hat einen Anspruch auf xy % vom Kaufpreis. Es gibt eine gesetzliche Höchstgrenze (bitte mal erfragen), die auch nur insgesamt einmal berechnet werden darf.

Gruß

Manavgat

Beitrag von bezzi 27.01.11 - 15:59 Uhr

Der Makler ist nur Vermittler, der nach bestem Wissen und Gewissen antwortet.

Was letzlich zählt und bindend ist, ist das, was im Kaufvertrag steht. Ansonsten gilt: Gekauft wie es steht und liegt.
Wenn im Vertrag nichts über die Zufahrt geregelt ist, ihr Euch nicht selber beim Grundbuchamt informiert habt, ist das eher Euer eigenes Problem.

Wobei ich sagen muss, dass ich das eigentliche Problem jetzt nicht verstehe. Der Weg gehört also noch Euch und ist NICHT öffentlich.
Ist doch gut... #kratz

Beitrag von 19lotte68 27.01.11 - 16:10 Uhr

... ja, der Weg gehört zur Hälfte uns ...

ob das jetzt so toll ist, weiss ich nicht ... das muss ja auch instand gehalten werden ... 100 Meter mal 3 Meter ist halt schon ein Stück ...

das Problem beim Grundbuchamt ist, dass du als NUR Kaufinteressent eigentlich keine Einsicht bekommst in die Unterlagen ...

und da die Zufahrt einen eigenen/seperaten Grundbucheintrag hat wurde von uns erstmal kein Zusammenhang festgestellt ... da haben wir uns auf die Aussage des Maklers verlassen ...

Und dann ärgert mich einfach, dass der Makler Sachen nicht weiter gegeben hat oder auch falsch weiter gegen hat ...

Beitrag von werner1 27.01.11 - 16:34 Uhr

Hallo,

#das Problem beim Grundbuchamt ist, dass du als NUR Kaufinteressent eigentlich keine Einsicht bekommst in die Unterlagen#

Aber der Notar hat Einsicht.
Wem gehört denn jetzt die 1/2 Zufahrt ?
Euch oder immer noch dem Verkäufer ?

Übrigens: der Makler muss nur Käufer und Verkäufer zusammenbringen.
Eigentlich nur die Telefonnummern austauschen.
Sonst nichts !
Alles andere ist reines Entgegenkommen.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von 19lotte68 27.01.11 - 16:59 Uhr

... die Hälfte der Zufahrt gehört zu unserem Haus - die andere zum Haus hinter unserem -

DAS PROBLEM ist/war - die Zufahrt hat einen EIGENEN Grundbucheintrag/Auszug - ist erstmal also nicht mit dem Haus in Verbindung zu bringen ...

eingetragen ist wohl noch die verstorbene Cousine ... hat mir der Notar eben mitgeteilt - also wurde das zuvor auch schon übersehen ...

Der Verkäufer hat mit dem Makler eine Vereinbarung/Vertrag, dass er sich um alles kümmert - da er das gesundheitlich und Entfernungsbedingt nicht kann.

Beitrag von sissy1981 27.01.11 - 17:19 Uhr

Versteh ich nun nicht - er HAT sich doch um alles gekümmert - es ist doch nicht seine Schuld wenn sein Auftraggeber sich nicht im Vorfeld um die Angelegenheiten seines Hauses und Grundstücks kümmert. Oder hättest du erwartet, dass ein Makler vorher noch für umliegende Grundstücke/Zufahrten etc. pp. Detektiv spielt wem was evtl. gehört?

Beitrag von hexlein77 27.01.11 - 20:04 Uhr

Der Makler hat sich eben NICHT richtig gekümmert! (Wenn man mal richtig liest, kann man das aus dem Text rauslesen!)

Denn er wußte von den "Verhältnissen" mit der Zufahrt/Weg!

Er hätte lediglich die Käufer darauf hinweisen müssen! Was ein GUTER Makler auch tut wenn der Vertrag mit dem VK so lautet, das der Makler sich um ALLES zu kümmern hat! Da gibt es nämlich Vertragliche Unterschiede!

Beitrag von coppeliaa 27.01.11 - 22:20 Uhr


"DAS PROBLEM ist/war - die Zufahrt hat einen EIGENEN Grundbucheintrag/Auszug - ist erstmal also nicht mit dem Haus in Verbindung zu bringen ..."

nun, damit werdet ihr sie wohl auch nicht gekauft haben. schließlich könnt ihr ja nur dort ins grundbuch rein, was auch per vertrag an euch verkauft wurde. oder?

übrigens: grundbuch ist in deutschland nicht öffentlich?

lg


Beitrag von wasteline 27.01.11 - 16:42 Uhr

Makler hin oder her, eigentlich ist der Notar dafür verantwortlich. Er muss Einsicht ins Grundbuch nehmen und spätenstens da hätte ihm auffallen müssen, dass der Weg zur Hälfte zu Eurem Haus gehört. Ein Notar kann sich nicht blind auf die Angaben eines Eigentümers oder Maklers verlassen und danach den Vertrag fertigen.

Also: Nachtrag zum Kaufvertrag auf Kosten des Notars.

Beitrag von peterpanter 27.01.11 - 17:04 Uhr

Hi,

rede mit deinem Makler feundlich und sage ihm freundlich das die Angelegenheit ja etws unglücklich gelaufen ist und er ja auch nicht ganz unschuldig daran ist. Frage ihn unverblümt und freundlich ob er bereit sei sich an den Zusatzkosten zu beteiligen. Versuche beim Gespräch freundlich und positiv zu bleiben. Sollte er frech werden kannst Du immer noch drohen, denn nichts wirkt negativer aufs zukünftige geschäft wie schlechte publicity.

grüßle

peter


Beitrag von ichbins48 27.01.11 - 18:43 Uhr

Hallo
Alsich vor knapp 2j.mein haus über einen makler verkaufte

musste ich nix an den makler bezahlen
lg ichbins