Beschäftigungsverbot

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von juli.ane 27.01.11 - 21:43 Uhr

Hallo,

ich bin etwas verzweifelt - ich arbeite in einem Kinderheim, mir gehts super (jetzt in der 17. Woche) und ich wollte noch lange arbeiten, denn körperlich anstrengend ist es noch nicht. Muss nix schweres heben, muss nicht lange stehen, arbeite keine Nachtdienste, keine Feier- und Sonntage, nur noch 8 Stunden und nur noch bis 20 Uhr. So und nun meint meine Chefin, dass es eine neue Regelung für den Mutterschutz gibt, nach der Beschäftigte im sozialen Sektor, die schwanger sind, ab dem Tag der Bekanntmachung nicht mehr arbeiten dürfen! Überhaupt nicht mehr ... keine Einschränkungen oder so?!

Und das versteh ich nicht, mir gehts doch blendend und ich würde das auch schriftlich niederlegen, dass ich arbeiten kann und will... Meine Chefin will nur noch den Schriftverkehr mit dem Amt für Arbeitsschutz abwarten und dann bekomme ich Bescheid ob ich bald zuhause bleiben darf.

Kennt sich jemand damit aus? Bekomme ich dann weniger Lohn? Oder normal das übliche Gehalt? Ist das Beschäftigungsverbot das gleiche wie ne Krankschreibung?
Ich danke schon mal für eure Antworten ... Jule

Beitrag von corinna.2010.w 27.01.11 - 21:46 Uhr

huhu

das wie urlaub..du bekommst dein volles gehalt weiter aber kannst zuhause blieben..
nur nich arbeiten...

aber ich würde mich da bei deinen fa nochmal erkundigen was der dazu sagt der kennt sich damit ja auch ganz gut mit aus..

vorallem wenn du arbeiten willst.
da kannst du nach rechtslage gegenan gehen un sagen hey ich will arbeiten dann muss dein AG das erstmal zurückzeihen.

ist aber jede menge stress...
mit anwalt usw..

lg
corinna
mit #ei Boy unterm #herzlich 17ssw#baby

Beitrag von paulina510 27.01.11 - 21:47 Uhr

Du kriegst Dein Gehalt weiter wie gehabt, als wenn Du arbeiten würdest.
Aber ich hab schon oft gehört, dass gerade in Berufen mit häufigem Kontakt zu Kindern gerne und schnell BVs ausgesprochen werden.

Find ich lobenswert Deine Einstellung, aber es muss ja irgendeinen Grund haben. Also denk in erster Linie an Dich und Dein Kind und versuch die Zeit ohne Arbeit zu geniessen!

Alles Gute Dir!

Beitrag von klara4477 27.01.11 - 21:49 Uhr

Wenn Du ein BV bekommst, bekommst Du Dein reguläres Gehalt von Deinem Arbeitgeber weiter. Dieser kann sich das dann über eine Umlage von der Krankenkasse wiederholen. Was das anbelangt musst Du Dir also keine Sorgen machen.

Was ich allerdings garnicht verstehe ist der Grund für ein BV. Wo soll das stehen das Beschäftigte im sozialen Bereich per se alle nichtmehr arbeiten dürfen? Finde ich seltsam... Nun ja, aber da kannst du ja nichts für. Für Dich bleibt auf jedenfall finanziell alles beim alten.

Beitrag von juli.ane 27.01.11 - 21:53 Uhr

Da ist mir ja schon mal ne Sorge genommen wurden, also wenigsten keine finanziellen Einbußen ... wir bekommen ja auch ein Kind und das will versorgt sein ;-)

Also wie gesagt, dass soll so eine neue Änderung sein, hab im Internet aber noch nichts dazu gefunden.
Meine Frauenärztin meinte nur, dass sie mir gar kein Berufsverbot ausstellen darf, das ist Sache des Arbeitgebers. Sie könnte mich wohl nur krankschreiben, wenn was sein sollte. Aber solang nix ist und es mir gut geht (und dafür sorg ich ja auch auf Arbeit) - warum sollte ich jetzt schon ewig zu Hause sitzen?

Blöde Situation, kann halt nur abwarten. Vielen Dank erstmal für eure schnellen Antworten und Unterstützung :-D

Beitrag von klara4477 27.01.11 - 22:02 Uhr

So oft liest man hier das jemand ein BV möchte, oft aus den "dümmsten" Gründen.
Du möchtest scheinbar eigentlich ganz unbedingt keines und sollst scheinbar zwingend eins bekommen. Verkehrte Welt...

Naja, solltest Du trotz allen Wiederstandes dennoch zuhause bleiben müssen, geniess es. Wenigstens ist ja finanziell weiterhin für Dich gesorgt.

Übrigens, deine Einstellung finde ich sehr sympathisch #pro!

Beitrag von juli.ane 27.01.11 - 22:09 Uhr

Danke ;-)

hab nix gegen ein bissl Urlaub, aber nicht soviel. Mag meine Kollegen auch doll und meine Arbeit mit den Kindern sowieso ...

Beitrag von klara4477 27.01.11 - 22:13 Uhr

Kann ich voll und ganz verstehen. Musst Du den ganzen Haufen eben häufig besuchen gehen ;-).

Beitrag von juli.ane 27.01.11 - 22:19 Uhr

;-) ja, na mal abwarten was nächste Woche raus kommt. :-D

Beitrag von staubfinger 27.01.11 - 23:21 Uhr

Hallo Jule.

ich arbeite auch in der Jugendhilfe und diese Aussage ist falsch.

Eigentlich bekommst zu vom Arbeitsmedizinischen Dienst (oder so was ähnliches) ein Schreiben mit auf was zu achten ist aber eine aktuelle Änderung gibt es nicht!!!

Aber es gibt eine Sache de bei dir vielleich relevant ist. Da darfst nicht mit behinderten oder aggresieven Kindern arbeiten. Deshalb bin ich jetzt Zuhause aber mein Arbeitgeber sieht dies als Vorteil an. Schwnageres Frauen sind nun mal mehr krank und können nicht mehr so flexibel eingesetzt werden d.h. kein Nacht- oder Wochenendienst.

Lieben Gruß
Staubfinger mit #ei#ei17 SSW

Beitrag von susannea 28.01.11 - 09:09 Uhr

Meist ist es so, dass du während de rSchriftwechsel läuft erstmal zu Hause bleiben musst. DAnach wird dann individuell entschieden.

Gehalt gitbs so weiter, wie vor der Schwangerschaft auch (also wenn du da NAchtdienste hattest usw. auch mit den Zuschlägen). Hattest du vorher NAchtdienste? Dann musst du die jetzt auch bezahlt bekommen, obwohl du sie nicht machst!