Kinder die kleiner als normal sind....

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von xursulax 28.01.11 - 09:23 Uhr

Hallo.................

Meine tochter Patricia ist 9 1/2 und ist 1,17.....

Ich habe mit ihr deswegen die U11 gemacht...
Die Ärzte sagen ich soll zum spezialisten um zu schauen ob sie hormonbehandlung bekommen soll...
Da sie nicht in der größe den rückstand auhollt....

Da ich schon oft gehört habe das die therapie starke nebewirkung haben soll weiß ich nicht ob ich es machen soll.....

Sie wurde ja schon komplewt untersucht aber sie ist kergesund..

Vielleicht habt ihr ja tipps meinungen oder habt es sogar schon mitgemacht.
bin für jede meinung offen und dankbar#gruebel

Beitrag von jindabyne 28.01.11 - 10:01 Uhr

Wie ist es denn für Deine Tochter, so klein zu sein? Wenn sie darunter leidet, überall immer die Kleinste zu sein, dann würde ich auf jeden Fall eine Hormonbehandlung machen. Körperliche Nebenwirkungen sind das eine, aber psychisch für den Rest des Lebens unter der Körpergröße zu leiden, ist was anderes...

Bei unserer Tochter steht noch eine OP an, die aber eher kosmetisch als medizinisch notwendig ist. Wir warten damit, bis sie selber den Wunsch hat, die OP machen zu lassen und die Fehlbildung zu korrigieren. Wenn Kinder es sich selber wünschen, dann kommen sie auch mit den Nebenwirkungen/
unangenehmen Aspekten einer Behandlung besser klar.

Lg Steffi

Beitrag von sunshine7505 28.01.11 - 12:47 Uhr

Hallo,
meine Kinder sind auch beide sehr klein. Julia wird im April 6 und ist nur knapp über ein Meter groß. Also einen guten Kopf kleiner als alle anderen Kinder die dieses Jahr in die Schule kommen. Wir wurden vom Kinderarzt zum Hormonspezialisten geschickt. Beide Kinder wurden vermessen, es wurde dann nach der Größe der Eltern gefragt und schließlich ausgerechnet, dass meine Tochter als Endgröße wohl 1,57 m erreichen wird (mein Sohn 1,76 m). Festgestellt wurde nichts, die Kinder sind kerngesund. Wenn kein Hormonmangel vorliegt, wird auch bestimmt kein vernünftiger Arzt zur Hormontherapie raten. Wir standen dem Ganzen sowieso sehr skeptisch gegenüber, da ja durch so eine Hormonbehandlung auch das Krebsrisiko steigt und gerade mein Sohn (die Kinder haben verschiedene Väter) da erblich vorbelastet ist. Ich lebe mit 1,54 m übrigens auch recht gut ;-), ich war IMMER die Kleinste. Manchmal hätte ich es mir auch anders gewünscht, aber im Endeffekt würde ich niemals so eine Hormongabe befürworten wenn es nicht wirklich medizinische Gründe dafür gibt oder es sich um einen sehr extremen Fall handelt.
LG Katja mit Julia (5) und Sebastian (2) #sonne

Beitrag von connie36 28.01.11 - 15:32 Uhr

hi
wir haben das umgekehrte phänomen. meine tochter ist im sept. 10 geworden, udn war bei der untersuchung 1,60m, und hat schuhgrösse 41.
bei ihr mussten wir von anfang an zu einen pädiatrischen endokrinologen.
der hat messungen gemacht, und auch ihren hormonhaushalt überprüft, um zu schauen ob zb. ein gutartiger tumor an der hirnanhangsdrüse den wachstum verursacht. aber bei ihr scheint es einfach nur vom papa her zu kommen.;-)
sie ist jetzt 165cm und hat schuhgrösse 42.....was soll´s.....sie kommt mit ihrer grösse gut zurande, wir hatten auch überlegt, wenn die prognosen bei den untersuchung zu mehr als 1,90m geführt hätte, mit hormonen rechtzeitig das wachstum zu unterbinden.
aber sie wird wohl mal um die 185cm werden....ich hoffe dabei bleibt es.
aber wendet euch mal an eine uniklinik mit dem fachbereich endokrinologie.
ganz liebe grüsse
conny

Beitrag von leiahenny 28.01.11 - 17:07 Uhr

Wenn sie kerngesund ist, dann ist sie halt ne Kleine. Bei uns im Turnen sind auch einige der Mädels echte Zwerge.

So wie deine Kleine, aber die Mädels haben damit kein Problem, da eben beim Mädchenturnen die Kleinen einfinden - da es für die leichter ist.

Würde klären wie Ihre Prognose ist - alles über 1,50 finde ich okay und schauen wie es ihr dabei geht.

Beitrag von supermaus72 28.01.11 - 18:46 Uhr

Hallo,
an Deiner Stelle würde ich sie auf jeden Fall mal bei einem Endokrinologen vorstellen.
Der wird Dir dann sagen, welche Tests sinnvoll sind, wenn überhaupt.
Einfach dahin gehen und eine Hormonbehandlung wollen geht sowieso nicht, es gibt vom Gesetzgeber bestimmte Kriterien die erfüllt sein müssen, damit eine Behandlung durchgeführt werden darf.
Außerdem gibt es bestimmte Altersgrenzen bis wann es überhaupt Sinn macht, die liegt glaube ich so ungefähr bei 14, aber das wird Dir der Arzt ja dann erklären.
Also, "mal schauen wie sie mit der Größe zurecht kommt" ist wohl ein schlechter Ratgeber, es kann sonst auch irgentwann zu spät sein einzugreifen.
Die Wartezeiten für einen Termin liegen hier überigens ca. bei einem halben Jahr, also ran ans Telefon, Deiner Tochter zuliebe.
Viele Grüße, Supermaus #winke

Beitrag von leiahenny 29.01.11 - 15:02 Uhr

Kurz angemerkt natürlich soll sie dies prüfen lassen, aber meine Bemerkung mal schauen wie sie mit der Größe zurecht kommt" zielt darauf das Menschen verschieden sind und nicht jeder Mensch unter 1,60 ein Fall zur Behandlung ist.

Beitrag von skea 28.01.11 - 20:35 Uhr

Hallo
Ich bin 153 cm und wäre schon gerne etwas grösser geworden. Wenn ich könnte würde ich sofort so eine Hormontherapie machen um wengstens die 160 zu erreichen.

Tue deiner Tochter also einen Gefallen und geh mit ihr zum Spezialisten.

lg Skea

Beitrag von cornichon 31.01.11 - 10:48 Uhr

Hallo,

meine Tochter (fast 9) ist inzwischen 1,27m und wird seit knapp 3 Jahren mit Wachstumshormonen behandelt. (hat einen nachgewiesenen Mangel)
Nebenwirkungen bei ihr gleich NULL. Von welchen willst Du denn gehört haben. Worauf du während der Behandlung achten sollst, sagen dir die Ärzte dann sowieso noch genau.
Das einzige was bei ihr passiert ist.... sie wächst endlich und hat ne Chance auf eine einigermaßen vernünftige Größe. Prognose vor der Behandlung lag nämlich bei 1,40m.
Ich kann ja verstehen, das man sich Gedanken macht, wegen der Enrscheidung dafür oder dagegen. Aber als Grundlage dafür irgendwelche Gerüchte zu nehmen, die vielleicht auf inzwischen überholten Erfahrungen beruhen, halte ich für falsch. Lass die Tests doch machen und Dich von den entsprech. Spezialisten beraten, dann kannst die ganze Sache auch besser beurteilen und immer noch entscheiden. Im übrigen hat mir damals sogar eine Heilpraktikerin(mit medizin. Vorbildg.), welche ich zu dieser Problematik befragt hatte, zugeraten, diese Behandlung zu machen.

Das die Behandlung das Krebsrisiko erhöht stimmt so auch nicht. Sicher würde man ein krebskrankes Kind nicht noch mit Wachstumshormonen behandeln, wegen dem Risiko, des schnelleren Fortschreitens der Erkrankung. Aber was soll den bei einem sonst gesunden Kind passieren?
Selbst Kinder, denen aufgrund einer Tumorerkrankung die Hirnanhangsdrüse entfernt werden musste, werden mit Wachstumshormonen behandelt, sogar lebenslänglich. Denn das Hormon braucht man nicht nur zum Wachsen, sondern auch für bestimmte komplizierte Stoffwechselvorgänge im Erwachsenenalter, wenn auch nur noch in ganz geringen Mengen.
Die Kinder bekommen ja heute auch keine Hormonbomben mehr(wie es vielleicht früher war) sondern nur die individuell fehlende Menge.
Mein Kind hatte übrigens vor Beginn der Behandlung sehr wohl "Neben wirkungen", die durch den MANGEL hervorgerufen wurden .... z.T. haben ihr die Hände so gezittert, das sie kaum den Löffel zum Essen halten konnte, verursacht durch sehr niedrigen Blutzucker, besonders am Morgen.... wenig Wachstumshormon (nachts)= vermehrte Insulinausschüttung= rapides schnelles Absinken des Blutzuckers.

Mein Kind ist immer noch die kleinste in ihrer Klasse und sehr froh über jeden Zentimeter den sie wächst. Sie hat selbst gesagt, das sie mittlerweile froh ist über die Behandlung. Sie möchte wachsen. Minderwertigkeitkomplexe hat sie wegen ihrer Größe nicht. Aber sie weiß, das sie ohne die Behandlung nicht mal so groß werden würde, wie ihre 11jährige Schwester (1,48) momentan ist.

LG cornichon

Beitrag von tierbefreierin 02.02.11 - 13:16 Uhr

Hallo

Ich war auch wie Patricia, immer sehr klein. Erwachsen 1,41 cm geworden.

Ich bin laut Arzt auch gesund,bei 1,41m 34 kg auch jetzt fein proporcionierd.

Meine Mutter hat mich auch keine Hormone gegeben, wegen Nebenwirkungen anscheinend! Aber SIE ist nicht klein, sie muss nicht leben in einer Welt wo Grossein ein optimum ist , wo man als kleiner Mensch wird verlacht.

Es ist nicht gerade so lustig gewesen in der Uni nach einem Hocker zu fragen, weil man nicht an den Sectionstisch kommt. Ich sage nicht all die dummen Commentare.....Das Autofahren ist auch nicht der Hit wenn man so klein ist und auch bei den Babysachen musst geschaut werden wie es geht mit meiner Groesse!!!

So Fazit: Ich bin 21 Jhare, habe seit 6 Monaten Fixateure an die Beine zum Verlängeren, ...und glaube mir, ich bin heute immer noch wütend auf meine Mutter!!!!

Frage deine Tochter was sie will, ab sie so gross werden will wie ihre Freundinnen und ob sie sich stark fürhlt als XS-Frau zu leben, und lass ihr die Hormone geben, denn sie hat recht auf ein Leben ohne Hindernis!!!

Meine Tochter Shayla ist auch so klein, 71 cm mit fast 2 Jahre, und auch sie wird Hormone bekommen!

Ich hoffe ich konnte dir helfen ein bisschen!!

Serena