Vaterschaftstest

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von unheimliche 28.01.11 - 10:15 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin mir nicht sicher ob dies hier das richtige Forum für meine Geschichte ist aber irgendwie fand ich es passend.
Vor 4 Jahren habe ich einen netten jungen Mann über ein Internetspiel kennen gelernt. Pfingsten vor 2 Jahren war ich bei ihm zu besuch um auf ein Festival zu gehen.
Damals waren wir nur gute Bekannte. Letztes Jahr also 2 Jahre später besuchte ich ihn abermals zu dieser Veranstaltung und da hat es zwischen uns gefunkt. Zu dem Zeitpunkt wusste ich schon das seine Ex oder vielmehr war sie ein One-Night-Stand, ein paar Monate nach Ihrer gerade mal 3 Monatigen Beziehung, ein Kind erwartete und sie nicht wusste ob nun mein Freund oder ein anderer mit dem sie in diesem Zeitraum auch Sex hatte der Erzeuger ist.
Dienstag nach dem Festival kam die Kleine zur Welt.
Ca 2 Wochen später ging mein Freund sie besuchen und war auch recht angetan von der Kleinen. Es kammen solche Aussagen wie " Es ist ein tolles Gefühl sie im Arm zu haben und es ist genau so wie ich es mir immer vorgestellt habe"
Der Vaterschaftstest wurde am 14.12.10 gemacht.
Bis Heute hat er die Kleine nicht mehr gesehen weil er so lange er nicht weiß ob er der Vater ist keine Energie rein verschwenden will.
Versteht mich nicht falsch ich stehe voll und ganz hinter dieser Einstellung weil er aufs übelste von dieser Frau belogen wurde.
Sie hat ihm erst gesagt das sie die Pille nicht mehr nimmt als sie schon Schwanger war und kam dann mit solchen Sprüchen: sie hat so auf eine kleine Familie gehofft.
Na ja nun ist es so das ich mit 30 Jahren auch die Uhr ticken höre und das dieses Kind, wo wir übriges gestern erfahren haben das er wirklich der Vater ist, meine ganze Hoffnung nach einem eigenen Kind einfach platzen lässt.
Ich weiß nicht wie ich mich dieser Frau gegenüber verhalten soll, geschweigedem dem Kind. Ich weiß die Kleine kann nicht dafür.
Er meint wenn es seins ist will er sich auch drum kümmern, is ja an sich ganz toll aber Sie will mich die erste Zeit nicht dabei haben.
Dann kommt es noch das sie ein bisschen weiter weg wohnt was bedeutet das er dort schlafen will, sry aber ich bin da total dagegen.
Diese Frau hat das was ich mir die ganze Zeit wünsche.
Ich weiß nicht wie ich meine Gefühle in Worte fassen kann aber am liebsten würde ich gerade irgend was zusammen schlagen und dann wild schluchtzend zusammenbrechen.
Was ist für das Kind am besten?
ICh kann aus meiner eigene Erfahrung sagen das wenn man einen Vater hat den man 3 Jahre sieht und der dann aus welchen Gründen auch immer plötzlich verschwindet und nach 11 Jahren wieder auftaucht, das man so einer Person nie wieder vertrauen kann.
Ich bin der Meinung wenn ich meinen Vater nicht gekannt hätte wäre es mir besser gegangen.
Ich will diesem Kind nicht weh tun ich möchte aber auch nicht das es Teil von meinem Leben wird und auf der anderen Seite möchte ich meinen Freund mit der Kleinen unterstützen egal wie er sich entscheidet.
Vielleicht wisst ihr ja einen Guten Rat oder habt so was ähnliches erlebt.
Vielen Dank fürs lesen

Grüße Sabrina

Beitrag von nycy27 28.01.11 - 10:21 Uhr

Also ich kann da nur aus meinen erfahrungen sprechen und zwar habe ich auch einen Sohn aus meiner letzten beziehung und sein "vater" meldet sich nur alle paar monate bei meinem sohn und ich merke das mein sohn ihn vermisst und mir bricht es das herz ihn so zu sehen !!!!

Also Fazit : Wenn dein Freund sich um die kleine kümmern möchte das sollte er es auch machen !!!!!!!!!!! Klar ist es für dich nicht einfach ABER die kleine braucht ihn genauso wie sie ihre mami braucht !!!!!!

Beitrag von unheimliche 28.01.11 - 10:35 Uhr

Ja das kann ich nachvollziehen mir ging es als kleines Kind nicht anders ich habe jeden Samstag vor der Ladentür gestanden über Jahre hunweg und gewartet das mein Vater endlich wieder kommt.
Aber mir wäre es heute lieber wenn ich ihn nie kennengelernt hätte. Dann wäre ich als Kind nicht so tot unglücklich gewesen.
Selbst heute haben wir keinen guten kontakt ich wohne jetzt seit fast 2 Jahren über 500 km weit weg er hat es nicht einmal geschaft mich anzurufen, komischerweiße meldet er sich bei seinen anderen Kindern (Wunschkinder aus der ersten Ehe) regelmäßig.
Mein Fazit:
Er kann mich heute mal am A....lecken und braucht sich nie mehr zu melden

Beitrag von kleeblatt-83 28.01.11 - 10:30 Uhr

also bei mir ist es ähnlich aber doch auch ehr im umgedrehten sinn.
ich war verheiratet und in dieser ehe entstand dann meine große (6) naja nun haben wir uns nach nur 2 jahre ehe auseinander gelebt und ich habe mich von meinen mann getrennt... was ich bis heute bewundere: er hat nie aufgehört sich um seine tochter zu kümmern, wir wohnen inzwischen mit meinem neuen freund knapp100km vom vater meiner tochter entfernt und er kommt immernoch regelmäßig vorbei, holt sie sich übers wochenende oder nimmt sie mit in den urlaub...
das tolle is, dass mein freund meinen ex total toleriert und meine kleine über alles liebt, genau aus dem grund habe ich ihm auch gesagt was er fürn toller vater (wäre) is, und das es zeit für ihm ist mal nen baby von klein an aufwachsen zu sehen...
also lange rede kurzer sinn, ein kind sollte beide elternteile haben. wir sind doch alle erwachsen, man kann doch vernünftig miteinander umgehen... und meine maus genießt es zwei papas zu haben;-)

Beitrag von wartemama 28.01.11 - 10:36 Uhr

Mal abgesehen davon, daß sich Dein Freund in meinen Augen auch etwas naiv und verantwortungslos verhalten hat (wenn das Kind aus einem ONS entstanden ist):

Er möchte sich um sein Kind kümmern - dann solltest Du ihn auch darin unterstützen. Er ist der Vater und somit wird das Kind automatisch Teil Eurer Beziehung; auch, wenn es anfangs etwas schwierig für Dich sein wird.

Es muß doch irgendeine Vereinbarung geben zwischen Deinem Freund und der Mutter? Unterhalt, Umgangsrecht?

Mal eine andere Frage: Traust Du Deinem Freund zu, daß er sich so verhält wie Dein Vater? #gruebel

LG wartemama

Beitrag von unheimliche 28.01.11 - 10:48 Uhr

Schwere Fragen.
Nein ich Traue es ihm nicht zu das er sich so verhält.
Na und das mit dem Naiv ja er hätte vielleicht mal Kondome nehmen sollen aber dieses Thema haben wir zu oft durchgekaut und nun ist es einfach mal so.
Bis jetzt gibt es noch keine Richtigen Releln da er ja erst seit gestern Abend weiß das er wirklich der Vater ist.
Ich habe mich ja von Anfang an mit der Mutter versucht anzufreunden, wir verstehen uns auch.
Aber ich kann nicht verstehen warum sie meinen Freund die anfangszeit alleine bei der Kleinen haben will und ich erst bein 3 Termin mit darf. Sie meinte das die kleine sonst uz durcheinander wäre wenn 2 Besucher da sind. Mal ehrlich das einzige was ein 7 Monate altes Kins spürt ist ob die Person ihr gegenüber liebevoll und freundlich ist oder das gegenteil. Die weiß bestimmt nicht: " Oh das ist mein Papa und die Frau die da ist meine Böse Stiefmama."
Ich bin der meinung das sie uns gleich gemeinsam Erfahren soll das nicht irgendwann Eifersucht entsteht.
Auserdem wüsste ich auch gerne wie er mit der Kleinen umgeht.

Beitrag von carrie23 28.01.11 - 11:17 Uhr

Der Satz mit deinem Vater soll einfach nur davon ablenken dass DU nicht willst dass er die Kleine sieht.
Du hast dir einen Mann mit Anhang ausgesucht also wirst du damit leben müssen denn die Kleine war, soweit ich es richtig verstanden habe, VOR dir da.
Wenn du nicht willst dass das Kind Teil von eurem Leben wird, wirst du dir einen anderen Mann suchen müssen und ich hoffe dass dein Freund weiß dass seine Loyalität zu Allererst dem Kind gelten sollte denn dieses ist sein eigen Fleisch und Blut.