Elterngeld, Kündigung in der Elternzeit

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Beitrag von spike79 28.01.11 - 13:06 Uhr

Hallo ihr Lieben,

eigentlich planten mein Mann und ich Ende des Jahres Nachwuchs. Nun wurden wir in meiner gestern vor vollendete Tatsachen gestellt und uns wurde mitgeteilt, dass es unseren Standort nicht mehr geben wird. Momentan laufen die Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat etc. bzgl. Interessenausgleich. Nun haben mein Mann und ich die Überlegung, sofort mit dem Zeugungsversuch es zu probieren und so wäre ich vor einer Kündigung schwanger. Es gäbe nämlich sher wahrscheinlich für mich noch die Option an einen 150 km entfernten Standort zu gehen. Dies ist aber als Vollzeitjob und einer bereits 6 jährigen Kind als Mama nicht für mich machbar.
Gestz den Fall, dass ich nun schwanger werde und ich dann im Kündigungsschutz bin, so habe ich gelesen, dass ich dann 4 Monate nach der geburt kündbar sei. Wie sieht es dann aber mit dem Elterngeld aus, welches ich für 2 Jahre beantragen würde.

Ich bin euch sehr dankbar für eure Tips, Verweise auf Internetseiten.

Vorab möchte ich aber auch klarstellen, dass wir dieses Kind sowieso geplant haben, nur eben eigentlich ein halbes Jahr später. Es ist als kein Kind, welches in der Not angedacht ist.

Liebe Grüße
spike

Beitrag von littlequeen 28.01.11 - 13:21 Uhr

Ich glaube wenn ein standort wegfällt, welcher wahrscheinlich im Vertrag als ausübungsort festgelegt ist, dann wird ja nicht der Vertrag gekündigt, sondern läuft aus, oder sehe ich das falsch? Das auslaufen eines Vertrages kann durchaus auch in der ss oder Elternzeit geschehen.

Ist dein Vertrag jedoch nicht örtlich(also an den standort) sondern nur an die Firma gebunden, dann ist es so dass du schwanger und in der Elternzeit nicht gekündigt werden kannst.

so würde ich es verstehen.

Alles Gute littlequeen

Beitrag von spike79 28.01.11 - 13:26 Uhr

Danke für dein Antwort. Nein wir werden gekündigt, denn der Standort wird zwar bestehen bleiben, aber meine Abteilung eben dort nicht mehr. Wir haben dann die Möglichkeit uns auf andere Standorte in diese umgelagerten Abteilungen zu bewerben. In meinem Vertrag steht auch der Standort xy

Beitrag von susannea 28.01.11 - 14:17 Uhr

DAs siehst du falsch, gekündigt werden muss trotzdem, aber das geht dann auch im Notfall mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde!

Beitrag von windsbraut69 29.01.11 - 08:47 Uhr

So ganz verstehe ich Dein Anliegen nicht.
Dein Elterngeld hat nichts damit zu tun, ob Du nach dem Eltenrjahr einen Job hast oder nicht.
Der Kündigungsschutz durch die Schwangerschaft nützt Dir aber nur bedingt, da Du ja den Alternativjob in der anderen Niederlassung gar nicht machen kannst. 100% unkündbar bist Du eh nicht, wenn Deine Niederlassung geschlossen wird. Allerdings ist dann die Zustimmung der Aufsichtsbehörder erforderlich, um Dich trotz Kündigungsschutz kündigen zu können.

Wie stellst Du Dir aber die Lösung vor, wenn Du an der anderen Zweigstelle nicht arbeiten kannst, aber auf den Kündigungsschutz plädierst?

LG

Beitrag von spike79 29.01.11 - 15:25 Uhr

Den standort gibt es ja weiterhin. Die Büros von der abteilung stehen dann leer. Die anderen Abteilungen wird es ja dort auch weiterhin geben. Im Grunde könnte ich sogar meinen Job von daheim machen, daher versteht niemand, warum wir nicht von unserem jetzigen Standort weiterarbeiten können