"Kindertabletten" ohne Absprache - ok??

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sarosina1977 28.01.11 - 16:27 Uhr

Hi Forum.

Meine Tochter (6) war neulich bei meiner Mutter zu Gast und brachte diverse Gaben nach Hause. Darunter auch ein Kinder-Vitaminpräparat aus der Apotheke. Es war angebrochen und meine Tochter brachte die "Order" von der Oma mit, dass sie jeden Tag einen Löffel davon nehmen soll. Es handelt sich dabei um eine Paste aus der Tube, und die Inhaltsstoffe klingen sehr gesund: u.a. Aromen, Zucker, Antioxidationsmittel, Konservierungsstoffe usw. Mir ist da ein hausgemachter Obstsalat wesentlich lieber!!!

Und dann sagte mir noch meine Tochter, dass sie, wenn sie bei der Oma zu Besuch ist, immer "Kindertabletten" nimmt. Die seien sehr gesund, man werde davon nicht krank. Ich gehe davon aus, dass es irgendwelche Kindervitamindinger sind.

Ich persönlich halte von solchen Nahrungsergänzungsmitteln nicht viel, wenn kein Bedarf besteht. Wir leben sehr gesund, mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Bewegung und der Kinderarzt hat bei seinen Untersuchungen absolut nichts zu bemängeln. Die Zähne sind kerngesund - und das sollen sie auch bleiben.

Ich weiß, dass solche Zusatzpräparate richtig dosiert nicht schädlich sind. Aber ich möchte einfach nicht, dass man meinem Kind - ohne mit mir Rücksprache zu halten - irgendwas verabreicht. Zwar arbeitet meine Mutter in einer Apotheke (ist aber keine Apothekerin) und hält sich für besonders prädestiniert, aber gerade, was diese Multivitaminpaste angeht...das ist mir zu viel Chemie. Ich habe gestern mit meiner Tochter aus frischem Obst einen Saft gepresst, der ohne Zuckerzusatz mit Mineralwasser gemischt super geschmeckt hat und mit Sicherheit nicht ungesund ist.

Wahrscheinlich kommt jetzt die Dauerleier: "Die Oma meint es doch nur gut" oder "Entspann Dich mal - Du kannst nicht alles kontrollieren."

Ich bin aber deshalb kritisch, weil ich selbst so aufgewachsen bin: Ich habe alles, auch Medikamente, aus der Apotheke (mein Vater war Apotheker) ziemlich unkritisch in den Mund gestopft bekommen. Meine Meinung: Nicht alles, was aus der Apotheke kommt, ist automatisch gesund.

Und dann störe ich mich auch an dieser Verniedlichung: Kindertablette. Ich möchte, dass mein Kind mit Tabletten, Kapseln und Co nicht so locker umgeht wie ich es gelernt habe.

Und ich will auch, dass meine Tochter lernt, dass vor allem gesunder Lebenswandel mit guter Ernährung dazu beiträgt, fit zu bleiben. Tablette einschmeißen und man ist gesund? Von wegen...

Ah, und meine Mutter hat ihr eine ganze Tüte "Kindermedikamente" kommentarlos in ihre Tasche gepackt, ohne uns beim Abholen etwas zu sagen. Hustensaft, Fiebersaft, irgendwelche Heilhautcremes...ich halte von diesen Selbsttherapiemethoden nichts. Wir haben die Basics von unserem Kinderarzt - alles andere lehne ich aus oben genannten Gründen ab. Ich habe als Kind kaum den Arzt gesehen - meine Eltern haben mich mit diversen Griffen in ihre Apothekerschubladen selbst kuriert und das war nicht immer die beste Heilmethode.


Beitrag von simone_2403 28.01.11 - 16:32 Uhr

Hallo

>>Wahrscheinlich kommt jetzt die Dauerleier: "Die Oma meint es doch nur gut" oder "Entspann Dich mal - Du kannst nicht alles kontrollieren."<<

Nein,denn da hört es definitiv auf.

Niemand hat meinen Kindern irgendwelche Präperate zu verabreichen auch nicht unter dem Deckmäntelchen "Vitamin" und das würde ich mir eindriglichst verbitten.

Ich würde ihr das schleunigst sagen,höflich aber dennoch bestimmt.

#winke

Beitrag von schullek 28.01.11 - 16:57 Uhr

hallo,

ich sehe es wie du: ohne absprache mit der mutter gibts sowas nicht.
das vorab.

zum thema: ich gebe un würde auch keine solcherlei präparate geben, wenn mein kind keinen festgestellten mangel hat. und dann würde ich wahrscheinlich auch erstmal versuchen das über natürliches auszugleichen.

wie dem auch sei: sag deiner mutter, dass du nicht möchtest, dass sie ihr weiterhin irgendwelche präparate gibt. kleine schummelei, die bei eltern udn großeltern gut wirkt: der arzt hat es so gesagt....
meist ist dann ruhe.
sieht sie es nicht ein, auch nicht wenn du ihr erklärst warum, dann hilft nur noch deine autorität. es ist so und basta.punkt.

lg

Beitrag von witch71 28.01.11 - 18:19 Uhr

Ich gehöre auch zur Fraktion "Freiheit für Omas im Umgang mit Enkeln".
Was jedoch nicht den freien Umgang mit Medikamenten (unten im Posting) sowie das sinnlose Vollstopfen von Kindern mit Vitamintabletten einschliesst.
Da hörts auch bei mir auf, das ist dieselbe Kategorie wie "Oma schneidet dem Enkelkind ohne Rücksprache die Haare" oder "Oma zieht Enkelkind gegen den Willen den Wackelzahn".

Das sind alles Eingriffe in die elterliche Fürsorge und gehen weit über das hinaus, was Grosseltern - rein vom gesunden Menschenverstand her - befugt sind zu tun.

Das mit den Kindervitamintabletten kenne ich übrigens selbst. Meine Mutter hat die auch gekauft und in den Wintermonaten meiner Tochter gerne einmal täglich aufgeschwatzt. Wobei die halt süss genug sind, dass man da nicht viel aufschwatzen musste. Ein paar Gespräche später haben wir uns dann geeinigt, dass sie diese Vitaminhämmer nur geben darf, wenn meine Tochter wirklich krank war (Erkältungskrankheiten). Das war eine Einigung, mit der wir gut klar gekommen sind.
Allerdings wurden diese Vitamindinger auch nie als Kindertabletten bezeichnet, das hätte ich zu verniedlichend gefunden.

Beitrag von zahnweh 28.01.11 - 18:28 Uhr

Hallo,


wenn dein Vater Apotheker war, wird er sich vermutlich damit ausgekannt haben.
Deine Mutter, die das nicht gelernt hat, wird das nicht überblicken können.

Kann schon sein, dass sie es gut meint. Aber schädlich kann es trotzdem werden.

1. die Dosierung sprichst du schon selbst an. Woher weiß deine Mutter, wie viel sie wirklich geben kann?
1a. und nicht weil sie es gut meint evtl mehr davon gibt?
1b. zu viel Vitamin A KANN schaden!! während Vitamin C unverdaut rausgeht...

2. woher willst du wissen, was dein Kind bekommt, wenn sie zum Arzt muss. Auch bei homöopathischen Sachen kann es eine Wechselwirkung geben.
Wenn ich für mich mal(selten) was freiverkäuflches aus der Apotheke kaufe (z.B. auf Rat des Arztes) steht meistens drin, was man beachten muss.

z.B. Milch (kein Medikament) kann Antibiotika außer Kraft setzen.
Antibiotka wiederum die Pille.
Grapefruit wiederum Herz oder Diabatismedikamente? eines von beiden, mein Vater verzichtete lieber freiwillig auf die Grapefruit...

so, nun hast du selbst keine Ahnung was drin ist und musst mit ihr zum Arzt. Der verschreibt ihr was. Deine Mutter gibt ihr trotzdem was... Medikamente reagieren drauf (zu wenig, zu heftig, Nebenwirkungen...) na super... :-(

3. selbst wenn das "nur" teure Placebos wären. Der Körper nimmt schon Chemie auf. Dann lieber ein anständiges Stück Süßigkeit mit Zucker, das schmeckt wenigstens :-p

4. alles was mit "Tabletten" in welcher Form auch immer zu tun hat, erwarte ich als Mutter, dass es mit mir abgesprochen wird. Selbst wenn die Person Ärztin oder Apothekerin ist. Dann bitte ich wenigstens um die Information - DASS und WAS GENAU gegeben wurde.

5. es ohne Wissen der Mutter zu geben, ist für mich auch ein Zeichen von verheimlichen oder dem Wissen, dass es eigentlich nicht gut ist, was sie tut. Wenn es so lebensnotwendig ist, wie sie vorgibt, dann wäre es sinnvoller, dass es regelmäßig gegeben wird oder sie dich ernsthaft davon überzeugt. Durch das Heimliche Geben, läuten bei mir schon die Alarmglocken.

Beitrag von ppg 28.01.11 - 18:30 Uhr

Vorneweg : Ich bin Pharmazeutin und traue mir daher die Selbstmedikamentation meiner Kinder zu. Allerdings gehe ich mit ihnen zum KiA, wenn sich die Sympthomatik nicht kurzfristig bessert.

Aber auch bei uns gibt es keine Nahrungsergänzungspräperate, weil ich persönlich eine gesunde und ausgewogene Ernährung für ausreichend erarte.

Die Argumentation für Deine Mutter wurde ich jedoch ganz anders aufbauen:

Zu frühe, regelmäßige Tabletteneinnahme senkt die Hemmschwelle für Medikamente. Damit wird eventuell der Grundstein für kritiklosen Medikamentenkosum gelegt, mit allen Risiken wie im Schimmsten Fall Suchterkrankungen.

Das müßte sie, weil sie zum Fachpersonal gehört, gut nachvollziehen können.

Ute

Beitrag von sarosina1977 29.01.11 - 10:30 Uhr

Liebe Ute.

Danke für Deinen sehr sachlichen und konstruktiven Beitrag. Ich sehe das genauso wie Du: Durch diesen unbedachten Konsum von "Kindertabletten" sehe ich die Gefahr, dass man immer wieder bedenkenlos zu Pillen und Tabletten greift. Ich bin ja selbst so aufgewachsen: "Nimm, das schadet nicht" und ich habe - bis ich erwachsen war - immer gleich ohne Bedenken Medikamente geschluckt, ohne genau auf meinen Körper zu hören. Erst durch die dramatischen Auswirkungen durch Nebenwirkungen bin ich "aufgewacht".

All das weiß ja meine Mutter - aber was will man von einer Frau erwarten, die selbst wie ein Schlot raucht (sie tut es nicht in der Wohnung, sonst dürfte meine Tochter nicht hin), ein völlig gestörtes Essverhalten hat, mit Übergewicht rumläuft und sich gleichzeitig eine Sammlung von Nahrungsergänzungsmitteln täglich reinschaufelt und von sich selbst behauptet, sehr gesund zu leben???

Da zieht das Suchtgefahr-Argument schon lange nicht mehr. Auch wenn sie in der medizinischen Branche arbeitet - für mich ist das alles eine Farce.

Und wenn ich was sage, dann bin ich "altbacken", "streng", und die "Bio-Ökotante".

So what.

Ich habe ihr heute morgen eine Mail geschrieben, kurz und knapp, in der ich ihr mitgeteilt habe, dass ich die Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln und Medikemanten jedweder Art untersage. Und wenn sie sich nicht daran hält - gibt es keine Besuche mehr von der Enkelin.

Viele Grüße.

Beitrag von cybille 28.01.11 - 19:23 Uhr

Hallo, also ich kann deine Sorge sehr wohl verstehen. Auch ich bin gegen diese übermässige Chemie, wenn es nicht unbedingt sein muss. Die Abwehr der Kinder muss sich ja erst mal aufbauen und man sollte nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen meine ich.
Aber ich kenne das Problem auch. Meine SChwiegermutter is auch so eine. Bisschen Husten, Schnupfen dann aber los zur Apotheke und die Apothekerin dort is ne gute "Freundin" und ziemlich geschäftstüchtig. Habe das Gefühl das auch mehrere Aussprachen nicht mehr gebracht haben als das sie uns nichts mehr davon erzählt. Und unser Kind da mit reinziehen will. Bis ich knallhart gesagt hab entweder Schluss damit oder die Kleine kommt nicht mehr zu dir. Seid dem geht es besser.
Komischerweise bekommt unsere Lütte (7) immer dann nen Schnupfen wenn sie bei ihr ist.
"Kindertabletten" geht garnicht in meinen Augen. Da kann man ruhig auch mal sagen, dass die Oma sich irrt.
LG

Beitrag von cajun 28.01.11 - 19:59 Uhr

Hallo

Von mir auch ein "Das geht überhaupt nicht!".
Meine Schwiegermutter 'darf' auch relativ viel, ich rede ihr da selten rein. Bei Oma ist es halt anders. Aber Medikamente geben würde ich mir verbitten. Auch ich stelle das in eine Reihe mit Haare schneiden etc.

Auch wenn sie sich damit auskennt und selbst, wenn die Präparate ausschließlich positiv wirken wüden, darf sie das nicht ohne Absprache.


Ich habe den ersten fremden Arzt übrigens erst mit 16 gesehen. Mein Vater ist Allgemeinmediziner und hat auch immer gern in seine Geschenkschubladen gegriffen, wenn wir Kinder krank waren. Andere Ärzte, insbesondere Spezialisten waren verpönt, da habe ich immer noch mit zu kämpfen.


Grüße, C

Beitrag von bine3002 28.01.11 - 22:13 Uhr

Ich bin der Meinung, dass die Eltern das Sagen haben. Und wenn ihnen irgendwas quer geht, dann wird das unterlassen. Feierabend! Ob wir das hier im Forum übertrieben oder lächerlich finden, das spielt überhaupt keine Rolle. EUCH stört es und das ist Grund genug, damit aufzuhören.

Mal davon abgesehen finde ich es in diesem Fall auch alles andere als übertrieben, sondern absolut berechigt.

Beitrag von redrose123 29.01.11 - 06:26 Uhr

ICh würde nie einem Kind Medikamente geben ohne das ich die Anweisung der Eltern hätte egal um was es da geht, das geht wirklich zuweit. Ich würde meine Tochter erstmal allein nicht mehr hinlassen und das gespräch mit der Oma suchen....Red mit deiner Mutter und wenn sie es weiterhin macht ist es erstmal ende mit alleinbesuchen bei Oma. Wie alt ist deine Tochter? Was wenn sie die Medis von denen Ihr nichts wusstet im Spiel genommen hätte und zuviel? #zitter

Beitrag von berry26 29.01.11 - 08:45 Uhr

Hi,

ich bin auch für eine freien Umgang von Großeltern mit Enkeln und sie dürfen bei uns meine Kinder auch mit Süßigkeiten vollstopfen oder fernsehen lassen. Sie sehen sie auch nur alle paar Wochen ABER bei Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln hört der Spaß auf.

Ich gebe dir völlig Recht. Sowas würde ich auf gar keinen Fall dulden. Meine SM hat meinem Sohn einmal ungefragt einen Hustensaft gegeben und wird es wohl NIE wieder tun, nach meiner Reaktion!

Ich würde also auf jeden Fall mal ein ernstes Gespräch mit deiner Mutter führen und wenn das alles nichts bringt, dann darf sie ihre Enkelin eben nur noch unter Aufsicht sehen. Dabei ist es doch völlig egal ob sie "vom Fach" ist. Selbst wenn meine Mutter Kinderärztin wäre, würde ich es nicht dulden das sie meinen Kindern irgendetwas ohne mein Einverständnis gibt.

LG

Judith

Beitrag von unilein 29.01.11 - 12:25 Uhr

Ich habe neulich von einer Langzeitstudie über Vitaminpräparate gelesen, dass die Sterblichkeitsrate bei Einnahme aller Vitaminpräparate leicht gestiegen (!) ist, außer bei Vitamin C, was keinen (messbaren) Einfluss auf die Sterblichkeit hatte.

Seitdem bin ich auch skeptischer gegenüber Vitaminpräparaten. Gibt ja auch in soo vielen Nahrungsmitteln zusätzlich beigefügte Vitamine. Kein Wunder, dass man da überdosiert, wenn man dann auch noch Präparate schluckt.

Beitrag von marion2 29.01.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

die Oma meint es gut.

aber sie macht es ganz schlecht:

Vitaminpaste ist keine Schokolade. Von Schokolade wird einem Übel oder man bekommt ne Verstopfung. Das ist harmlos, weil es in direkten Zusammenhang gebracht wird und man die Symptome recht einfach und vor schnell wieder los wird.

Anders sieht dies bei Vitaminen aus. Sag ihr, dass eine Überdosis Folgendes verursacht:

Vitamin A- > Blindheit oder Haarausfall
Vitamin B6 -> Nervenlähmungen
Vitamin B12 -> allergische Reaktionen
Vitamin C -> Durchfall, Harnsteine
Vitamin D -> Kalkablagerungen in Nieren und Blutgefäßen

etc...

Gruß Marion

Beitrag von sarosina1977 29.01.11 - 16:57 Uhr

Aber hallo! Sie arbeitet doch im medizinischen Bereich und kennt sich BESTENS aus...Das weiß sie doch sicher alles...

*Frotzelmodus aus*

Beitrag von tanni1977 29.01.11 - 23:31 Uhr

Hi,

du hast vollkommen Recht. Dein Kind - deine Regeln.

Meine Tochter darf manchmal bei meiner Schwiegermutter auch ´nen Löffel Sanostol, weil ihr Cousin (ein schmächtiger anfälliger Junge) das auch bekommt. Und da das ja nur bei Besuchen ist, ist es für mich ok.

Was die Mitgabe von Medis betrifft: vielleicht meinte sie es gut für die Hausapotheke. Gerade am WE zum Beispiel fehlt dann mal ein Fiebersaft oder Hustensaft. Kann mir doch keiner erzählen, dass er seinem Kind kein Paracetamol gibt um Fieber zu senken. Man kann als gute Eltern schon abschätzen, ob das Kind ernsthaft krank ist und man schleunigst einen Arzt aufsucht oder nur eine kleine Erkältung oder damals beim Zahnen ein Fieberschub z.B. der Fall ist.

Ich denke trotzdem, dass im allgemeinen Leute im Gesundheitswesen sehr schnell zu Medikamenten greifen! #schock

Meine Schwägerin zum Beispeil (Krankenschwester) verabreicht ihrem Sohn (besagter schmächtiger anfälliger Cousin (noch keine 3 Jahre) meiner Tochter) auch angeblich (ich habe es nicht selbst gesehen, kann es mir aber sehr gut vorstellen) Cortison-Spritzen selbst (sowas hat man halt zu Hause), weil Sohnemann chronische Bronchitis/Dauerhusten etc. hat (Schwägerin = Krankenschwester = starke Raucherin - während der Schwangerschaft und hinterher und überhaupt immer).
Und dann ist der arme Junge "anfällig". Ich bin davon überzeugt, dass das mit dem Rauchen zusammenhängt. Aber egal. Leider kann ich das nicht ändern. Ich ärgere mich sehr darüber, denn ich liebe meinen Neffen.

Also sprich mit deiner Mutter darüber und sag deiner Tochter, dass sie das Zeugs verweigern soll.

LG, Tanni #blume