wer findet stillen auch eher unentspannend?

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Beitrag von huehnersuppe 28.01.11 - 17:12 Uhr

ich wollte unbedingt, aber jetzt bin ich eher genervt, und das nach 7 wochen...

ständig und immer stillen, mein mann ist raus aus der sache (leider für alle :( ), wund brustwarzen, unzufriedenes hungriges baby.

ich will immer wieder die packung bebivita aufmachen, dann hab ich wieder ein schlechtes gewissen.

kennt das jemand?

Beitrag von berry26 28.01.11 - 17:16 Uhr

Naja die ersten Wochen sind anstrengend, aber wenn sich erstmal alles eingespielt hat, gibt es nichts praktischeres und einfacheres.

LG

Judith

Beitrag von huehnersuppe 28.01.11 - 17:35 Uhr

aber wie lange dauern diese ersten wochen?

Beitrag von gussymaus 28.01.11 - 17:58 Uhr

mach dir darüber keine gedanken! das kann unterschiedlich sein. aber es lohnt sich. spätestens mit 3 monaten ist es vorbei... mit 10 wochen kommen ja die ersten zum RüBi kurs, da waren eigentlich alle schon sher entspannt... was die stillerei angeht...

Beitrag von berry26 28.01.11 - 18:23 Uhr

Das ist unterschiedlich. Bei mir war nach 12-13 Wochen alles perfekt.

Beitrag von xyz74 28.01.11 - 17:34 Uhr

es dauert ein bißchen bis sich alles einspielt aber dann ist es einfach perfekt.
nachts schlafen können während die Maus trinkt :-) statt aufstehen und Flasche anrühren :-)
Statt langem Gebrüll bis die Flasche fertig ist einfach klick, BH auf und Kind andocken :-)
nee, never ever Flasche füttern! viel zu viel Stress

Beitrag von gussymaus 28.01.11 - 17:55 Uhr

guck doch mal andersrum: wie viel würde dir tatsächöich jemand abnehmen?!

würde ich meiner maus die flasche machen, würde sie ihm vielleicht jemand halten, aber waschen und sterilisieren m+sste ich sie auf jeden fall selber, wahrscheinlich auch zubereiten, also hätte ich NICHTS mehr an zeit - wofür auch immer. papa schaukelt die kleine mal wenn sie eben keinen hunger hat sondern bauchweh, oder was immer - alles andere (außer füttern) kann er ja gut so fern er da ist. aber auch das ist ja sleten, da er ja arbeiten geht... und omas hab ich hier nicht dafür...

das mit den brustwarzen gibt sich - ihr seid ja noch ganz am anfang...

lg gussy

die beim ersten auch die ersten 3 monate hinschmeißen wollte und ihrer hebi unendlich dankbar ist dass sie mich zurm durchhalten ermutigt hat. jetzt stille ich mein viertes kind und kann mir nichts schöneres vorstellen. die paar tage wunde bruistwarzen sind peanuts zu dem monatelangen stillvergnügen und flasche-putzen-sparen...

Beitrag von julis8 28.01.11 - 18:14 Uhr

hi,

manchmal nervt es mich auch, ich denke ab und an ist das völlig normal. Aber wenn es Dich beeinträchtigt, dann kannst Du selber entscheiden ob Du z.B nur noch Teilstillen möchtest.

Der Mama soll es ja auch gut gehen.:-D

lg

Beitrag von liv79 28.01.11 - 18:25 Uhr

Ich verstehe dich total. Ich wollte immer unbedingt 6 Monate stillen.
Es war total schwierig am Anfang, mein Kleiner hat jedes Mal total gebrüllt bis er dann irgendwann erfolgreich angedockt hatte. Das konnte gut 20 Minuten dauern, bis er getrunken hat. Das 8x am Tag. Schrecklich!
Dann wurde es etwas besser. Aber dann bekam ich 2 Brustentzündungen nacheinander. Bei der 2. habe ich dann beschlossen, abzustillen. Da war der Kleine 12 Wochen alt.

Ich hatte ein total schlechtes Gewissen. Vor allem, weil es immer heißt JEDE kann stillen, es klappt IMMER, es wird irgendwann alles total einfach, blablabla...

Im Nachhinein bin ich froh über meine Entscheidung, abzustillen. Von da an war alles bei uns viel entspannter. Kind glücklich und Mutter glücklich.

Also: wenn du weiter stillst und es klappt, dann ist das toll. Wenn nicht, dann ist das auch absolut ok!!!!!!!!

Beitrag von alexa81 28.01.11 - 18:25 Uhr

Hallo,

magst Du vielleicht mal eine Stillberaterin um Rat fragen? Ich weiß, auch Hebammen helfen beim Stillen, aber die wirklichen Fachfrauen bei Problemen sind die Stillberaterinnen.

Denn wunde Brustwarzen entstehen ganz, ganz häufig durch "falsches" Anlegen, manchmal auch durch Probleme beim Baby (unsere Große hatte z.B. eine Nackenblockade, die u.a. dafür gesorgt hat, dass sie ihren Mund nicht vernünftig öffnen konnte, dadurch hat sie mir die Brustwarzen blutig gebissen).

Und hungrig und unzufrieden sein sollte das Baby eigentlich auch nicht. Das kann mal ein, zwei oder auch drei Tage passieren, wenn sie wachsen und mehr Milch brauchen. Dann wollen sie öfter gestillt werden und dadurch steigt dann die Milchmenge entsprechend. Wichtig ist halt, wirklich nach Bedarf zu stillen, nicht nach der Uhr. Manche Hebammen empfehlen immer noch mind. 2 Stunden Abstand zwischen den Stillmahlzeiten, andere wohl sogar drei oder gar vier Stunden. Aber jedes Kind ist nun mal anders - während meine Mädels selten länger als 1 Stunde ohne stillen auskamen (in Wachstumsphasen auch mal alle 30min), hatte mein Sohn mit 2-3 Stunden keine Probleme, mein Patenkind hielt sogar 4-6 Stunden aus.#schock

Die Papas können doch sooo viel machen - der ganze Spaß mit den Zwergen beschränkt sich doch nicht auf´s Füttern.:-)

Viele Grüße und alles Gute,

Alex

Beitrag von thalia72 28.01.11 - 18:49 Uhr

Hi,
ich verstehe dich sehr gut. Wenn ich nicht schon ein Kind 18 Monate entspannt gestillt hätte, dann hätte ich es schon längst gesteckt.
Aber es wird besser, schon alleine, weil die Abstände größer werden und die Stilldauer nicht mehr so lange ist, die BW werden nicht mehr ganz so sehr beansprucht.
Mittlerweile wird es bei mir wieder entspannter, zumindest auf der einen Seite.
Halte durch, das wird schon!

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von modo 28.01.11 - 19:29 Uhr

Hallo,

also ich hab nur 3 Monate gestillt und die waren der Horror!
Ich hatte zuwenig Milch, aber das ist irgendwie keinem aufgefallen.
Ich dachte nur "Puh-so ein Baby wein aber viel" und die Hebamme hat auch nix gemerkt, bis die Kleine dann nicht mehr aufgehört hat zu Brüllen und abgenommen hat:-(

klar kann man sagen-ich war einfach nur blöd, aber Sorry-ich war frische Mami und eh alles war soooooooooooo NEU!

Ich hab dann versucht 3 Wochen lang erst zu stillen und danach ein Fläschlein zu geben.....
Abartig, never ever!!!!!!!!!!! Ich war am Ende jeglicher Kräfte.
Da ich kaum Milch hatte musste ich noch nicht mal abstillen...

Meine Kleine bekommt seit dem sie also 6 Wochen alt ist nur Fläschlein und uns geht es uns beiden bestens!
jetzt ist sie 10 Monate, nicht mehr krank als andere, verträgt jede Beikost, läuft schon und gedeiht prächtig!

Ich will hier gar nicht fürs Fläschlein sprechen, aber wenn man sich dafür entscheidet ist das in meinen Augen absolut ok.
Alles hat Vor-und Nachteile!

Alles Gute

Beitrag von emeri 28.01.11 - 19:52 Uhr

hey,

habe bei meinem ersten 4 monate gestillt: und es NIE genossen. konnte das "es gibt ja nichts schöneres auf der welt als zu stillen"-gedöns nie ganz nachvollziehen. und das, obwohl sich mein kleiner sehr geschickt anstellte und ich auch genug milch hatte und wir eigentlich nie gravierende stillprobleme hatten. für mich war es einfach unentspannt. hatte immer das gefühl, ich müsse mich zum stillen verstecken, da ich keine "in der öffentlichkeit die brust raus"-stillerin war - und das ist wirklich richtig unpraktisch. im einkaufszentrum dann in irgendeiner versifften "stillecke" zu sitzen weil zwerg hunger hat, wenn die (schwieger)familie zusammensitzt alle 2h für eine geschlagene stunde ins hinterzimmer verschwinden und einfach weg vom schuss zu sein.

ABER: ich werde es auch bei nummer 2 wieder stillen und hoffen, dass ich mir mehr "mir doch egal" angewöhnen kann. "mir doch egal" ob die welt zusieht - meine ich damit.

lg und lass dich nicht entmutigen. wenn es funktioniert: jeder tag der gestillt wird ist ein gewonnener tag. :-)

lg

Beitrag von budgie 28.01.11 - 20:13 Uhr

Hallo !

Hier ich ;-).

Ich habe es auch nie geliebt, trotz allem habe ich meine erste Tochter 11 Monate gestillt. Bei meiner 2.wusste ich leider ganz genau was auf mich zukommt (Milcheinschuss, der sogar noch schlimmer als der erste war #zitter, die heftigen Schmerzen die ersten Wochen, ...).
Nunja, ich stille immer noch. Lenya ist mittlerweile 12 Monate alt.
Ich habe mich einfach durchgebissen, einfach weil ich nie eine Flasche hätte geben wollen.

Es wird besser, die Routine wird sich irgendwann einstellen und es wird zur Selbstverständlichkeit.

LG

Beitrag von abbymaus 28.01.11 - 22:10 Uhr

Hallo!

Ich verstehe Dich sehr gut, für mich waren die ersten 8 Wochen der Horror. Wunde Brustwarzen, ständig am Stillen (1 Stunde stillen, 1 Stunde Pause, wieder 1 Stunde stillen), auch nachts alle 3 Stunden stillen, und diese höllischen Schmerzen von den wunden Brustwarzen *urgz*

Ich hab lang und oft überlegt abzustillen, hatte auch Milchpulver hier und dazwischen sogar mal Flasche gemacht, was man ja üüüberhaupt gar nicht soll. Und während ich so am grübeln war, was ich tue, hat sich das Stillen ganz unbemerkt eingespielt. Mit MultiMamPads habe ich die wunden Brustwarzen in den Griff gekriegt.

Und als ich endlich aufgehört habe, auf die Uhr zu schauen und nur noch nach Bedarf zu stillen (ich habe mich sozusagen meinem Schicksal ergeben ;-) ) haben sich plötzlich auch die Abstände verlängert. Und ganz ehrlich: Wenn ich Flasche geben würde, hätte ich viel mehr Arbeit, auch wenn mein Mann vielleicht abends oder am Wochenende mal eine Fütterung übernehmen würde.

Aber Du musst für Dich entscheiden, was Du möchtest. Wenn Du nicht klarkommst, dann still ab, stell um auf Flasche. Immerhin hast Du schon 7 Wochen geschafft, das ist doch toll! Aber das könnte ja auch ein Anreiz sein, nun hast Du Dich so lange durchgebissen, nun ist es nicht mehr lange, bis es hoffentlich besser wird.

LG

abbymaus
die Dir die Daumen drückt, dass Du noch ein bißchen durchhältst und es dann besser, bzw. "schön" für Dich wird

Beitrag von danibern 29.01.11 - 18:09 Uhr

Du bist echt nicht allein...

Bei mir war es im Krankenhaus schon eine Katastrophe, weil ich das Gefühlt hatte, dass der Kleine nicht satt wird. Dann musste ich abpumpen und trotzdem kam nicht viel. Als ich heim kam, wollte ich eigentlich gleich aufgeben, aber die Hebamme überredete mich mit hunderten von Tipps zum weitermachen. Das Ende vom Lied war, dass mein Kleiner oft unzufrieden war und ich somit auch... Zugenommen hatte er damals auch nicht viel, jeden Tag zittern, ob er zunimmt oder nicht... Und bei der U3 hat dann der Kinderarzt gesagt, dass ich zufüttern soll, weil ihm das Gewicht schwer zu denken gibt. Hab dann begonnen die Flasche zuzufüttern und hab ganz langsam für mich selber abgestillt. Und ich kann Dir sagen, seither gehts mir super. Mit einer Hebamme wollte ich zum Schluß gar nicht mehr reden, weil die sowieso nur fürs stillen waren und die hätte mir noch tausend andere Tipps gegeben, aber wenn die Milch halt nicht reicht, dann reicht sie nicht, das muss man halt einsehen.

Und ich finde die Flasche auch viel praktischer für unterwegs. Klar sagen viele, stillen ist einfacher, weil man nichts mitschleppen muss, aber ich bin jemand, der nicht überall seine Brüste auspacken will und andocken will, da finde ich eine Flasche schon schöner.

Ich wünsch Dir, dass Du für Dich selber den richtigen Weg findest. Lass Dich nicht von anderen beeinflussen, es geht Dir nur gut, wenn Du das machst, was Du allein für richtig hälst - vertrau darauf!

LG

Daniela mit Leon