Bericht vom HNO

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von stephi1982 28.01.11 - 18:05 Uhr

Hallöchen

Ich hatte ja heute Morgen geschrieben das ich mit unseren Mausi zum HNO mußte.Da sie Scharcht wie ein Weltmeister. Tja was soll ich sagen sie hat am 22.02 ihre OP. Ihr werden die Polypen entfernt. Hinter dem trommelfell ist flüssigkeit die mit hilfe eines kleines schnittes rauslaufen soll. Vieleicht bekommt sie gleichtzeitig Paulenröhrchen eingesetzt. Das wird während der OP oder bei der Voruntersucht entschieden. Da sie in letzter Zeit sehr viel Verschnupft ist darf sie ab den 14.02 nicht mehr in den KiGa damit sie zur OP gesund ist. Notfals bekommt sie die Woche vor der OP Antibiotikum. Der HNO sagte auch das sie dann vieleicht dann anfängt mehr zu reden und auch deutlicher als jetzt. Bin ich ja mal gespannt.

Ohman irgendwie habe ich es ja schon geahnt aber jetzt wo es sicher ist geht mir richtig der A... auf grundeis auch wenns eine OP ist die der HNO täglich macht.


LG Stephi mit Lea-Marie 2,5j und Finn-Lukas 14m

Beitrag von leahmaus 28.01.11 - 18:55 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

Oh,die Arme Maus!

Drück euch jedenfalls die Daumen,das alles gut wird....

LG Stephie mit Lea 4J und Hanna fast 13Mon

Beitrag von ephyriel 28.01.11 - 19:23 Uhr

Oh ihr zwei armen Mäuse! #schmoll

Da drück ich dir und deiner Maus gaaa...nz feste die #pro das ihr alles schnell und gut hinter euch bringt!

Ich kann dich verstehen das dir der A**** auf Grundeis geht. Aber die OP ist für den HNO ein alltäglicher Eingriff und die können das!

Mach dir nicht solche Sorgen! #liebdrueck

Danach geht es ihr besser! #freu

Alles erdenklich Liebe und Gute deinem Mäuserl #herzlich

Billa

Beitrag von nero82 28.01.11 - 19:41 Uhr

Hallo,

musstet ihr nur wegen des Schnarchens zum HNO? Meine Kleine schnarcht teilweise auch total, das hört man sogar über's Babyphone...

Sie hat auch ziemlich große mandeln (haben mein mann und ich aber auch und sind bei uns auch noch drin...).

Sollte ich auch mal zum HNO gehen? Hat sie sonst noch irgendwelche beeinträchtigungen außer dem schnarchen? (das stört ja eher die anderen, nicht sie selbst ;-) )

Alles gute für eure OP.

Lg

Monika

Beitrag von emma81 28.01.11 - 19:39 Uhr

Hallo,

das ist gar nicht schlimm. Manuel hat seine im September raus bekommen, und ich bin echt froh drüber. Aber ich kann dich natürlich verstehen, daß bißchen Angst hast.

Bei 2 Kindern in meinem Bekanntenkreis wußten die Ärzte auch nicht genau, ob sie Paukenröhrchen einsetzen sollten,oder nicht. Sie haben dann gedacht, daß der Schnitt reicht. Beide Kinder wurden 2 Monate später nochmal operiert.

Machs gut.
LG Susanne

Beitrag von tigerbaby1976 28.01.11 - 19:40 Uhr

Hallo,
mein Sohn hatte das letztes Jahr durch und er sprach bis dahin gar nicht.
Er wurde operiert. Ein Paukenröhrchen und die Rachenmandel raus und es ging ihm viel besser. Danach war er nicht mehr krank bis Dezember und es geht ihm dieses Jahr viel besser. Auch fing er SOFORT an zu sprechen.
Jetzt hatte er wieder eine Mittelohrentzündung mit Erguss. Und ich habe gesagt, dass wir nicht wieder so viel rumdoktorn. Wenn der Arzt sagt, er sollte operiert werden dann mache ich das. Gott sei Dank, ist alles wieder weggegangen.
Die OP ansich dauerte geschätzt 10 Minuten. Die Aufwachphase war blöd, aber schon einen Tag danach war er so als sei nichts gewesen.
Alles GUte für die OP

Beitrag von sabrina220680 29.01.11 - 12:56 Uhr

Dein Beitrag macht mir gerade sehr viel Mut.

Denn auch wir haben am 28.02. mit unserem Jüngsten (dann 20 Monate alt) eine OP. Polypen raus und jeweils in die Trommelfelle einen Schnitt. Denn unser Sohn hat so viel Flüssigkeit im Ohr dass keinerlei Schwingungen im Ohr stattfinden. Weil er uns aber versteht und auch schon recht viel spricht konnte ich mir nicht vorstellen warum. Mir wurde erklärt, dass er so hört als würden wir uns die Ohren zu heben und er sich einfach schon daran gewöhnt hat. Aber er hört halt nicht deutlich und wird dadurch keine saubere Aussprache lernen und die Sprachentwicklung wird dadurch beeinträchtigt.

Ob Paukenröhrchen rein kommen wird im OP entschieden, jenachdem wie die Beschaffenheit der Flüssigkeit ist. Aber wenn ich hier so lese überlege ich mir wirklich ob ich nicht drauf bestehen soll dass er Paukenröhrchen auf jden Fall bekommt, nicht dass wir dann nach 8 Wochen wieder operieren müssen.

Beitrag von tigerbaby1976 29.01.11 - 14:56 Uhr

Hallo nochmal,
bei meinem Sohn war es auch so, dass während der OP entschieden worden ist. Links hat ein Röhrchen bekommen, rechts genügte ein Schnitt. Wie Du sagtest, der Arzt erkennt an der Konsistenz des Wassers, ob es nötig ist.
Vertraue den Ärzten da. Bei unserem Sohn (damals 26 Monate) hatten wir in dem letzten Winter keine Probleme mehr. Wir mußten alle 8 Wochen zur Kontrolle.
Im April wurde das Röhrchen eingesetzt, im August war es wohl schon auf dem Weg raus, im November war es raus. Es lag noch im Ohr, aber nicht da wo es hin sollte. Es hatte also keine Funktion mehr. Jetzt im Januar hat der Arzt in der Klinik es entfernt. Dort waren wir, weil der kleine Mann jetzt rechts eine Mittelohrentzündung hatte. Eine Woche später war sie ausgeheilt. Der Arzt hat fast Purzelbäume geschlagen und gesagt, dass das richtig toll ist, dass der Ergüss weg ist. Das sei eine Bewährungsprobe gewesen.
Wie gesagt: Ich würde nicht mehr so lange warten und wenn man es mir heute erneut empfehlen würde würde ich es sofort machen.
Bitte sei aber auf folgendes gefasst: Das Kind ist sofort weg, sobald er die Betäubung erhält. Meiner war auf meinem Arm und ist richtig weggesackt. Darauf war ich nicht vorbereitet. Eine Nachbarin hatte mich begleitet und mich während der OP zugetextet(Ich kenne jetzt zig Möglichkeiten Bolognese zuzubereiten) Nach der OP kann der Gesicht sehr blutet sein und die Kinder haben enorme Kräfte. Sie dürfen nicht auf dem Rücken liegen, weil sie sonst Blut in den Magen bekommen. Bei uns war es schwierig, den kleinen auf der Seite oder den Bauch zu halten. Mit 2 gestandenen Frauen mußten wir ihn seitlich "fixieren". Bevor wir gehen durften mußte er was trinken. Das wollte er nicht. Naja, mit viel Geduld und Liebe #schwitz haben wir es dann hinbekommen. Zuhause hat er ein Eis gegessen und dann imgrunde den ganzen Tag verschlafen. Ein Tag später war alles bestens.
Die Narkose dauerte ungelogen nicht länger als ne Viertelstunde.
Falls Du nah am Wasser gebaut bist solltest Du ne Freundin oder jemanden anderen mitnehmen.
Viel Glück für die OP
LG