Klinik oder Geburtshaus????

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von cosima07 28.01.11 - 18:13 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß nicht ob ich hier an richtiger Stelle bin. Falls ihr denkt ich bin falsch, bitte einfach verschieben.

Also:

Luisa habe ich in einer Klinik zur Welt gebracht. Jetzt überlege ich aber schon seit einiger Zeit ob ich beim 2 Wurm nicht lieber ins Geburtshaus gehen soll. Die Klinik Atmosphäre hat mir so gar nicht gefallen, und die Betreuung war für den A...

ABER:
Ich habe Angst das ich die Schmerzen nicht aushalten kann. Hatte bei Luisa gleich eine PDA, weil ich so ein Weichlot bin. Desweiteren habe ich Angst gleich wieder heim zu gehen. Was ist wenn was passiert???

Könnt Ihr mir von Euren Erfahrungen berichten, vielleicht ein wenig die Angst nehmen??

Lg Cosi, die so gerne beim zweiten Kind eine harmonische Geburt haben möchte...

Beitrag von anarchie 28.01.11 - 18:37 Uhr

huhu..

meine 4 sind zuhause geboren...

weisst du, wenn du angst hast, dann wäre es sinnig ins geburtshaus zu fahren und dort mit den hebammen zu reden, die können dir da Einiges dazu sagen und dir sicher helfen, sicherer zu wissen, was du willst.

Vielleicht ist ja auch KH und ne beleghebamme ne idee.
Könntest ja ambulant entbinden...die hebi kommt ja täglich zu euch!

Und auch nach dem geburtshaus kommt sie meisst am selben tag nochmal und dann auch täglich - und immer, wenn du sie brauchst!

lg

melanie

Beitrag von claerchen81 28.01.11 - 21:05 Uhr

Hi,

wenn du Angst vor einer Geburt ohne PDA und vor dem schnellen nach Hause gehen hast, dann solltest du eine Klinik vorziehen. Es geht nicht nur um´s Ambiente, sondern um einen Ort, wo du dich sicher und gut aufgehoben fühlst. Das kann zu Hause, im Geburtshaus oder in einer Klinik sein. Angst ist auf jeden Fall der falsche Begleiter für eine Geburt.

Informier dich in unterschiedlichen Kliniken und Geburtshäusern. Dort bekommst du mehr Informationen, um DEINE Entscheidung zu treffen.

PS: Habe in einer Standard-Klinik und einer Geburtshaus-Klinik entbunden (Geburtshaus selbst gab es nicht). Letztere war besser, das lag aber daran, dass ich sehr gut informiert war und überhaupt keine Angst hatte.

Gruß, C.

Beitrag von inis 28.01.11 - 21:16 Uhr

Hallo Cosima,

in meiner VK (unter "Familie" - "Die Geburten meiner Kinder") findest du den Link zu meinem Geburtsbericht von 2008 im Geburtshaus Hamburg. Den nächsten Bericht - tja, das dauert wohl noch 2-5 Wochen, bis ich ihn schreiben kann... :-p

Hattest du vor deinem ersten Kind einen GVK besucht? Und konntest du dich während der Geburt an irgendwas davon erinnern? #gruebel
Ich würd nämlich sonst vorschlagen, daß du im Geburtshaus nochmal einen Kurs besuchst, um dich quasi mit deren Geburtsphilosophie und -techniken vertraut zu machen. Eine gute Atemtechnik kann z.B. sehr effektiv gegen Schmerzen sein.

Außerdem kannst du im Vorhinein dein Hebammen-Team schon kennenlernen und auch mit ihnen über deine Schmerzempfindlichkeit bzw. die Angst davor sprechen.

Es gibt dort auch Möglichkeiten wie Akupunktur oder homöopathische Mittel, falls sowas bei dir gut anschlägt. #pro

Am wichtigsten ist allerdings, während der Wehen nicht zu verkrampfen, um den Schmerz nicht zu verstärken.
Aber genau das Nicht-Verkrampfen fällt eben auch leichter, wenn man sich irgendwie geborgen oder in vertrauter Umgebung ohne fremde Leute fühlt.
Hast du das Geburtshaus in eurer Nähe schon mal "live" besichtigt? Vielfach geht es da einfach um ein Bauchgefühl - schau einfach mal, wie wohl du dich dort im Geburtszimmer fühlst, ob du z.B. dort freiwillig ein paar Minuten sitzen magst oder was für Gefühle der Raum in dir auslöst. (Und das könntest du dann mal mit einer Kreißsaalbesichtigung in einer anderen Klinik vergleichen...)


Alles Gute auf jeden Fall! #klee

lg,
inis mit Iulian und kleinem Brüderchen (36.ssw)

Beitrag von golm1512 29.01.11 - 07:59 Uhr

Hallo!

Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen: GBH ist großartig, wenn man keine Angst hat. Ich habe ein Kind im GBH und eins zuhause bekommen, weil ich eher Angst vor dem KH hatte. Deshalb war das für mich das Richtige. Im KH wäre ich nicht entspannt gewesen.

Aus Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass so ein Geburtsschmerz aushaltbar ist. Bei mir stimmt der Spruch mit dem Vergessen zu 100%. Ich kann mich dunkel an die Eröffnungswehen der ersten Geburt erinnern, bei der zweiten hatte ich gar keine Schmerzen........glaube ich.
Ich hatte aber auch wirklich keine Angst und war hoch motviert, die Geburten an den von mir ausgesuchten Orten zu "erledigen".

Wenn die Betreuung im KH für den A.... war, warum hast du dann Angst nach Hause zu gehen? Da hättest du EINE Hebamme, die sich um ALLES kümmert und nicht 30 Leute, die sich abwechseln und alle eine andere Meinung haben. Ich hatte gar keine Ahnung von Babys und bin trotzdem mit meinem kleinen Sohn sofort nach Hause gegangen. Irgendwie war alles ganz einfach....weil ich mir vorher so wenig Sorgen gemacht habe. Wenn ich noch drei Tage im KH gewesen wäre: Was hätte das geändert? Dann wären wir halt drei Tage später plötzlich auf uns gestellt gewesen. Dann doch lieber gleich ohne zusätzliche Verunsicherungen aus dem KH.

Wenn du jemand bist, der eher dazu neigt, sich Sorgen zu machen und wenn du eher ängstlich bist, dann ist das GBH nicht das Richtige für dich. Das meine ich nicht wertend.
Guck dir das GBH an, hör gut zu, überlege, ob das alles zu dir passt und dann erst kann du entscheiden.
Unser GBH hier hat auch Beleggeburten und Hausgeburten angeboten. Vielleicht findest du ja ein Mittelding für dich.

Gruß
Susanne

Beitrag von qrupa 29.01.11 - 09:34 Uhr

Hallo

ich hatte eine Klinikgeburt und vor 3 Wochen kam unsere zweite Tochter zu hause zur Welt, was außer der Fahrt ja kqaum einen UNterschied zum Geburtshaus macht.

Als erstes solltest du wohl einen termin im GH machen und dich mal genau mit den Hebammen dort über all deine Sorgen und Ängste Unterhalten. Danach wirst du sicher schon genauer wissen, ob das was für dich sein könnte.
Und auch wenn du dich für das GH entscheidest, du bist dort ja nicht angekettet und kannst auch auf eigenen Wunsch die Geburt dort abbrechen, wenn du sagen solltest ohne PDA geht es nicht.

Ich empfand es als extrem angenehm direkt im eigenen Bett liegen zu bleiben und mir nicht von 5 verschiedenen Schwestern erzählen lassen zu müssen wie ich zu stillen habe, niemand der ständig zum wiegen kommt,...
sondern einfach das tun zu können was mein Instinkt mir sagt. Die Geburt war morgens um 10 Uhr und am späten nachmittag stand meine Hebamme schon wieder in der Tür und hat nach dem rechten gesehen. Im Notfall oder bei Fragen wäre sie per Telefon erreichbar gewesen und am nächsten Vormittag war sie wieder da. Man wird auch bei einer außerklinischen Geburt zu Hause gut betreut mit dem Vorteil, dass man nur eine vertraute Hebamme hat und nicht 5 verschiedene, die einem alle was anderes sagen.

Und was das "was ist wenn was passiert" angeht: Risiken gibt es immer und überall, auch eine Geburt in einer hochmodernen Uniklinik ist nicht ohne Risiken zu haben. Aber auch und gerade hebammen die im Geburtshaus arbeiten sind für Notfälle gut ausgestattet und ausgebildet, wobei die wirklich schweren Notfälle deutlich seltener sind, weil Mutter und Baby in ihrem eigenen Tempo gebären dürfen ohne den Streß der Klinikstandards, der oft erst Komplikationen verursacht.

Aber rede wirklich am besten mit den hHebammen im Geburtshaus, stell ihnen alle Fragen die dir auf dem Herzen liegen udn entscheide dann. und falls du hinterher sagst das ist nichts für dich such dir eien Beleghebamme die dich in die Klinik begleitet und denk evtl über eine ambulante Geburt nach

Beitrag von cosima07 31.01.11 - 13:05 Uhr

Vielen Dank für die lieben Antworten. Werde mir unser Geburtshaus mal ansehen. Das Thema ambulante Geburt steht schon länger im Raum. Mal sehen wo es dann passier ;-)

Beitrag von xxchanelxx 05.02.11 - 22:50 Uhr

hallöchen....

die mich betreuende hebammenpraxis hat auch ein geburtshaus, trotzdem:
muss dir ganz ehrlich sagen bin gegen das geburtshaus und für die klinik...

sicher ist im geburtshaus die betreuung persönlicher, aaaaaaber dort ist kein arzt, keine medizinischer versorgung, usw.

es muss nur eine kleinigkeit sein z.b. nachgeburt festgewachsen
-> ab in die klinik oder
lange anstrengende geburt, herztöne nach geburt schlecht vom baby
-> ab in die klinik

mir wäre das echt zu unsicher und mein frauenarzt rät mir auch dringend davon ab...im krankenhaus sind ärzte, med. versorgung ist geboten, zur not intensivstation, medekamente usw. ...

bin 38. ssw bekomme mein erstes kind...habe auch ganz dolle angst, grade das ich oft im kreißsaal allein gelassen werde, aber dafür nehme ich jemanden mit...meine mum oder mein freund ex freund kann ich mom. nicht so sagen...

wünsche dir alles gute

Beitrag von jojo0507 11.02.11 - 16:55 Uhr

kind 1 - klinik, kind 2 und 3 geburtshaus. immer wieder geburtshaus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

mlG
jojoja