V.a. Hörstörung... wem gehts genau so?

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von labello1984 28.01.11 - 19:21 Uhr

Huhu ihr Lieben,

meine Frage steht ja oben! Suche Mütter denen es genau so geht zum Austauschen!

Liebe Grüße

Labello+Max( 2Monate)

Beitrag von -marina- 29.01.11 - 14:40 Uhr

Hallo :-)

Wie kamen die Ärzte bei deinem Sohn auf diesen Verdacht der Hörstörung?

Bei uns wurde dieser Verdacht auch geäußert:
Etienne war von Geburt an eh schon unser Sorgenkind (Krampfanfälle, Verdacht auf West-Syndrom)und ca mit 3 Wochen ist uns nach und nach immer mehr aufgefallen, dass er weder auf Stimme oder sonstige Geräusche reagiert. Beim Staubsaugen schlief er seelenruhig weiter. Bei der U3 machte der KiA einige Tests und überwies uns zunächst an einen HNO zum Neugeborenen-Hörtest. Dieser fiel auf beiden Seiten gut aus.
Da mein Sohn aber immer noch nicht auf Geräusche reagierte wurden wir an einen Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie weitergeleitet. Bis wir dort einen Termin bekamen war mein Sohn mittlerweile schon 5 Monate alt und fing langsam an, Geräusche wahrzunehmen und auch den Kopf in Richtig Lärmquelle zu drehen. Es wurde ein Bera-Test gemacht, wieder ohne negatives Ergebnis. Nach und nach hat er immer mehr "normal" gehört.

Man geht inzwischen davon aus, dass durch die Krampfanfälle das Gehirn Geräusche und Laute nicht richtig verarbeiten konnte. Er hat u.a. eine verzögerte Sprachentwicklung; kann mit seinen knapp 15 Monaten noch keine Silbenverdopplung und macht außer sein "Da" leider kaum Geräusche.

GGLG und Alles Gute!!

Marina & Söhnchen Etienne #herzlich

Beitrag von labello1984 30.01.11 - 22:31 Uhr

Huhu,

bei uns wurde schon im Krankenhaus festgestellt das die Hörscreenings leider nicht funktioniert haben. Waren dann letzte Woche nochmal beim HNO der beide Teste wiederholt hat aber wieder das selbe niederschmetternde Ergebnis...!
Müssen jetzt am 17.2. in die Uniklinik.
Unser Kleiner reagiert teilweise und teilweise garnicht!
Haben große Angst was da auf uns zu kommt...er wird morgen 10Wochen!

Liebe Grüße

Beitrag von sweeny59 04.02.11 - 11:20 Uhr

Hallo ...

bei uns war es damals ähnlich. Das Neugeborenenscreening im KH war nicht okay. Ein erneuter Test beim HNO mit dem gleichen negativen Ergebnis. Wir haben dann eine Überweisung ins SPZ bekommen wo ein Bera Test gemacht wurde, und es stellte sich dann leider raus das unsere Maus schwerhörig ist. Sie wurde dann beidseitig mit Hörgeräten versorgt. Es ist nicht einfach zu akzeptieren aber man sieht das es ihr damit besser geht, und letztendlich ist es ja das was zählt und was wir uns wünschen.

Ich drücke euch die Daumen das alles gut wird !

Liebe Grüße
Kati

Beitrag von balea13 04.02.11 - 22:40 Uhr

Ich bin selbst hochgradig schwerhörig, von Geburt an und jetzt selbst Mutter einer hörenden Tochter (wofür ich dankbar bin).

Meine Mama hat damals auch harte Zeiten durchgemacht, wo festgestellt wurde dass ich fast taub bin. ABer aus mir ist auch was geworden :)

Mama hat ganz viel viel viel mit mir sprechen gebübt, ich hatte Sprachtherapien, wurde schon mit ca 10 Monaten mit den ersten Hörgeräten versorgt und und und.... manchmal hab ich das alels gehasst und ich hatte es nicht immer einfach in meiner Kindheit (Kinder sind halt direkt und gnadenlos), aber ich bin sehr glücklich mit meinem Leben, komme mit meiner Hörbehinderung gut klar und kann dank meine Mama für das dass ich praktisch taub bin, gut sprechen....

Heutzutage gibt es diese Cochlear Implante, ich habe mich vor 3 Jahren auch implantieren lassen und setidem ist der Frühling für mich nicht mehr stumm, sondern kann seitdem das erste Mal in meinem Leben Vögelgezwitschere hören.. ist so schön!

Ich wollte euch hiermit nur Mut machen, es ist manchmal nicht einfahc, aber es ist alles zu schaffen #herzlich