Bin am Ende mit meiner Kraft!

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Beitrag von cleomio 28.01.11 - 20:08 Uhr

hallo,

ich bin am ende mit meiner kraft!
hier meine geschichte:
während meiner schwangerschaft musste ich ständig spucken und konnte nichts essen (außer nutella) ich hab so gut wie nichts zugenommen. 5 wochen vor et hatte ich schon heftige wehen (hebi meinte immer: heute nacht sehen wir uns) diese dauerten 3 wochen bis dann basti endlich kam.

im kh haben wir gekämpft, dass ich stillen konnte (ständig abpumpen, akupunktieren usw...) endlich hat es geklappt!

kaum 2 tage zu hause mussten wir in die kinderklinik, basti hatte schleim auf der lunge und in den stirn- und nebenhöhlen (kann für säuglinge tödlich enden - und 1x dachte ich wirklich, jetzt stirbt er#zitter#schock)

wir waren gerade 2 tage in der klinik, da bekam ich heftige unterleibsschmerzen mit fieber - diagnose: gebärmutterschleimhautentzündung und wieder aufstieg der gebärmutter (brauchte intravenös antibiotika) (während dieser zeit hab ich ständig abgepumpt)

endlich zu hause, schrie basti nur noch, egal ob auf dem arm oder nicht! aber das stillen klappte gut!

dann bekam ich eine üble erkältung

dann 1 woche alltag! endlich!!
haha
ich bekam den noro-virus
dann basti!
dann...
kam meine periode und ich hatte so gut wie keine milch mehr und die ich noch hatte, muss übel geschmeckt haben (lt hebi)!
wir kämpften ums stillen, aber es ging einfach nicht mehr!
ich musste von heut auf morgen abstillen,
jetzt hab ich (weil periode weg ist und von jetzt auf gleich meine milch wieder da war) eine heftige brustentzündung mit fieber bekommen!

ICH KANN NICHT MEHR!
ich bin am ende mit meiner kraft!
mir ist alles egal!
ich habe null gefühl mehr!

ich weiß nicht mehr weiter!

cleo

Beitrag von wunschkind16082010 28.01.11 - 20:14 Uhr

Hallo, ich würde jetzt sagen Kopf hoch alles nicht so schlimm aber wenn ich das einfach so sagen würde würde ich mich schlaécht fühlen!
Deine Geschichte ist ech Heiftig, ich dachte schon meine Schwangerschaft und der Anfang nach der Entbindung war hart, aber wenn ich deine Sache höhre ist das echts garnichts!
Es tut mir wircklich so unendlich leid!
Aber sag wie geht es deinem Kleine Jetzt???

Beitrag von cleomio 28.01.11 - 20:19 Uhr

gott sei dank geht es ihm körperlich wieder gut!
wir haben schnell reagiert damals, das hat es leichter gemacht!

aber ihm fehlt es am urvertrauen! (kaum auf der welt, mama weg und vermummte gestalten, die ihn füttern - er war hochgradig ansteckend und deshalb waren die krankenschwestern immer mit mundschutz und co...)

man merkt es oft, dass er mich panisch sucht, er muss viel gepuckt werden, das tut ihm gut
und jetzt, dass ich nicht mehr stillen kann macht es für ihn nicht leichter
er schreit wieder sehr viel

ich will doch nur wieder alltag
und gefühl, nicht dieses abgestumpfte, taube gefühl in mir

cleo

Beitrag von lena1309 28.01.11 - 20:15 Uhr

Hallo Cleo,

ich würde dir raten, mal deine Hebi anzurufen. Erzähle ihr, was in dir vorgeht. Sie kann dir bestimmt helfen, denn ich glaube, du schlitterst in eine Wochenbettdepression. Und wenn du das nicht hast, brauchst du wohl trotzdem mal jemanden, dem du dein Herz ausschütten kannst.

Und keine Angst, du schaffst das. Und sprich mal mit deinem Mann. Soll er dir mal einfach ein paar Stunden Ruhe gönnen und seine Part übernehmen.

Kopf hoch, es gibt immer Licht am Ende des Tunnels.

LG
M

Beitrag von cleomio 28.01.11 - 20:23 Uhr

hallo,

ich hab mittlerweile meine hebi gewechselt, weil die erste nicht getaugt hat!
wir telefonieren tägl. und sie kommt oft.
sie ist selbst immer wieder erstaunt, was jetzt schon wieder passiert ist!
ich nehm jetzt bachblüten und letzte nacht hat sie mein mann um basti gekümmert (hannes durfte bei oma übernachten)

ich will doch nur wieder einen normalen alltag!

cleo

Beitrag von lena1309 28.01.11 - 20:40 Uhr

Hallo,

aber mit einem Baby gibt es doch erst keinen "normalen" Alltag.
Der Anfang war Scheiße, um es mal deutlich zu sagen, aber wenn du schon Mama bist, halte an deinem Wissen fest, es geht vorbei. Und sein wir ehrlich, irgendwann werden sie einem viel zu schnell groß.

Lass los von deinem Druck, dass es direkt alles klappen muss.
Einfach #cool und ab durch die Mitte.

Wenn der Frust zu groß wird, ein Glas Sekt, eine Packung Tempos und Ausheulen hier bei Urbia.

Wünsche dir ein wenig mehr Augenblicke Glück, das wiegt irgendwann den Mist auf.;-)

LG
M.

Beitrag von cleomio 28.01.11 - 20:44 Uhr

*grins*
mit alltag hab ich auch nur gemeint:
keine krankheiten, keine still - trink probleme, kein krankenhaus usw...
und endlich dieses bild aus dem kopf bekommen, als ich dachte mein kind stirbt

lg
cleo

Beitrag von cita74 28.01.11 - 20:35 Uhr

Hallo!
Ich kenne das Gefühl.
Will dir mal meine Geschichte erzählen.Ich habe ab der 20.Woche Wehen gehabt.
Habe bis zum Schluss der Schwangerschaft liegen müssen.Durfte nur zur Toilette und alle 3 Tage duschen.Ich bekam in der ganzen Zeit wehenhemmende Infusionen. 5kg hab ich in der ganzen Zeit zugenommen.
Habe einen Pessarring eingesetzt bekommen,der mir nur Probleme bereitet hat.Andauernd hatte ich irgendwelche Scheideninfektionen und dreimal wurde bei mir Blasensprung vermutet,dazu hatte ich zweimal einen Nierenstau,sehr schmerzhaft.Immer die Angst im Nacken mein baby wird zu früh kommen!#zitter#
Zum Schluss der schwangerschaft wurde mir der pessarring aus der Scheide gezogen.Nach dem dritten Versuch hat es endlich geklappt.
Er hatte sich schon zu festgesetzt.Ich habe geschrien.Es war die Hölle.
Ich habe gedacht ,schlimmer kann die geburt nicht sein.#schwitz
Dann kam unser Sohn sechs wochen zu früh,per saugglocke ohne Pda.
Bei der Geburt ist der Muttermund von der Scheide gerissen,ich wäre fast verblutet,weil die Ärzte so etwas noch nicht gesehen hatten und erst überlegten wie sie mich nähen sollten und natürlich auch Dammschnitt.
Als mann mir meinen Max auf die Brust legte konnte ich ihn nicht berühren,was mir heute noch sehr wehtut,das ich das in dem Moment einfach nicht konnte.:-(
Nach einer woche bekam Max eine schwere infektion,er wäre fast daran gestorben.Drei verschiedene antibiotika hat er bekommen.
Acht wochen lag er in der kinderklinik.Zweimal am tag bin ich zu ihm gefahren.150 km am Tag.
Ich bekam dann noch starke Blutungen,Plazentareste in der gebärmutter.Noch heut bereitet mir die geburtsverletzung schmerzen,wenn ich meine periode habe oder wenn ich pipi mache,habe ich ein schmerzhaftes drückgefühl,da unten.Von Sex will ich gar nicht reden!
Ich habe gestillt,max war nur am schreien,alle halbe stunde hab ich ihn angelegt,bis mein arzt uns in die kinderklinik geschickt hat,wo rauskam ,das er nicht satt wurde,seitdem bekommt er die flasche nach drei monaten.Seitdem geht es uns besser.Wenn er mich heute anlacht,ist alles vergessen.Halte durch!#pro
So,ich glaube jetzt hab ich unter vielen tränen,das erste mal meine geschichte von der seele geschrieben.
Sorry ,das es so lang geworden ist.Ich wünsch dir ganz viel Glück .Kopf hoch,alles wird gut.
Liebe grüsse
Cita#winke#zitter
Lieb grüüse .Cita

Beitrag von cleomio 28.01.11 - 20:40 Uhr

hallo,

das ist auch eine wirklich heftige geschichte!
fühl dich #liebdrueck

ich versuche mir immer wieder zu sagen, es wird wieder besser, nur momentan fehlt mir der glaube daran!

cleo

Beitrag von cita74 28.01.11 - 20:49 Uhr

Mir hat auch Bachblütentherapie geholfen.
Aber mir geht es immer noch so; wenn Frauen von ihren tollen Bilderbuchschwangerschaften erzählen,das ich sofort losheule.

Beitrag von claerchen81 28.01.11 - 20:43 Uhr

Hi,

es ist unglaublich, was du alles durchmachen mußtest und du bist unglaublich stark, dass du es bis hier so gut geschafft hast. Dein Kind kann sich glücklich schätzen, so eine starke Mama zu haben.

Ich kann dir gar nichts raten, weil ich niemals auch nur annähernd in so einer Lage war. Aber ich kann dir sagen, dass du dir wegen des Stillens keinen Kopf machen brauchst. Natürlich ist es schön, wenn es klappt, aber es schadet deinem Kind in keiner Weise, wenn nicht. Die Allergieprophylaxe ist mittlerweile widerlegt und auch Nähe kann man ja wohl ausreichend beim Flaschenfüttern vermitteln. Und das kann ich sagen, obwohl oder vielleicht auch gerade weil ich stille (und es nicht so ultra-toll finde, wie hier häufig beschrieben). Also bitte KEIN schlechtes Gewissen.

Ansonsten wünsche ich dir, dass du ausreichend Unterstützung hast. Denn ich weiß, wie lange so ein traumatischer Beginn nachwirken kann.

Mitfühlende Grüße, C.

Beitrag von sternschnuppe-72 29.01.11 - 19:07 Uhr

Ich #liebdrueck Dich!! Alles wird gut, und zwar bald! Daran musst Du glauben!!
GLG

Beitrag von carissima0108 18.02.11 - 11:41 Uhr

boahhhh du arme

unser kam per ks ihm gehtrs gut , stillen klappt nicht mehr und ich glaube ich hab durchs abstillen eine üble entzündung ....so hebi im urlaub ersatz hebi meldet sich einfach nicht und geht nicht ans tele .....kotz....