Bin ich eine schlechte Mutter

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von schlechte Mutter 29.01.11 - 07:58 Uhr

wenn ich meine 3 Kinder für ein Jahr (11,5, 4) zur Oma oder Tante geben würde.

Ich bin mit 15 das erstamal Mutter geworden und jetzt mit 27 habe ich 3 Kinder und lebe von meinem Mann getrennt.

Im Sommer beende ich meine Ausbildung und mein Traum wäre es ein FSJ im Ausland zu machen.

Ich bin so froh das ich trotz dem ganzen Stress nochmal eine Ausbildung angefangen habe und möchte noch was erreichen in meinem Leben.

Würdet ihr mich als schlechte Mutter sehen wenn cih für ein Jahr ins Ausland gehen würde ??

Beitrag von jessie78 29.01.11 - 08:03 Uhr

Nein das finde ich ganz und gar nicht warum denn?Ist doch super das Du eine Ausbildung machst und etwas tust für Eure Zukunft!!!

Also solange Du weisst sie sind super untergebracht und Deine Mama /Tante schafft das warum nicht?

Ich war als ich die beiden ersten hatte auch oft wochenlang auf Fortbildungen es hat ihnen nicht geschadet..Ok ein Jahr ist mehr klar aber das hast Du ja auch mal frei/Urlaub und kannst nachhhaus oder die Kleinen könnten zu Dir kommen...

Alles #herzlich Jessie

Beitrag von *fraggle* 29.01.11 - 08:36 Uhr

Hallo!

Die Antwort hängt davon ab, was deine Kinder dazu sagen (vor allem das Ältere).

Ich kann gut verstehen, dass du noch etwas erreichen und vor allem erleben willst, aber prüfe bitte, ob
1. deine Kinder diese lange Trennung von dir gut überstehen,
2. ob ein FSJ dich deinem Ziel wirklich näher bringt,
3. ob deine Mutter oder Tante dieses Jahr gerne und ohne dir später Vorhaltungen zu machen übernehmen werden.

Ich denke, mit abgeschlossener Ausbildung und in deinem Alter gibt es sicher andere, vielleicht bessere Möglichkeiten beruflich voranzukommen. Was für eine Ausbildung hast du denn gemacht?

Meine Mutter hat mich in meinem ersten Lebensjahr im Ausland bei meiner Tante gelassen (mein älterer Bruder durfte bleiben). Das halte ich ihr bis heute vor und ich denke, dass unser Verhältnis u.a. deshalb so schlecht ist.

Für ein FSJ würde ich die Trennung nicht in Kauf nehmen, wäre es DAS super Jobangebot schon eher.

Was halten deine Kinder denn von dem Plan (soweit sie es schon verstehen)?

LG

Beitrag von melhau 29.01.11 - 08:38 Uhr

Guten Morgen!

Ich finde deine Frage hat überhaupt nichts mit guter oder schlechter Mutter zu tun.

Als Mutter auch noch persönliche Wünsche und Ziele zu haben ist nichts schlechtes oder verwerfliches.

Ich habe während meines Studiums ein Kind bekommen und es war klar dass ich dadurch auch immer wieder Mal ein Monat mein Kind zur Oma/Tante geben werde um meine Ausbildung abzuschließen.
Ich habe in dieser Zeit auch etliche Frauen kennengelernt, vorzugsweise Chinesinnen und Inderinnen, die ihre Kinder ein bis zwei Jahre bei der Familie in ihrem Heimatland ließen um eine postpromotionelle Ausbildung zu machen. Diese Frauen haben das als normal empfunden.

Ich persönliche bin aber dennoch der Meinung, dass man wenn man sich für ein Kind/Kinder entscheidet schon auch in diesem Moment an seinen persönlichen Lebensweg denken muss und sich fragen sollte, sind meine Lebensziele mit einem Kind vereinbar oder bin ich bereit auch darauf zu verzichten.

Ich für mich habe beschlossen dass wenn ich ein Kind bekomme ist ein Auslandsjahr während des Studiums nicht mehr möglich, genauso mußte ich meinen Langzeitplan im Katastrophenhilfsdienst zu arbeiten vorerst auf Eis legen. Ich habe aber vorher geprüft ob ich bereit bin "wegen" oder "für" ein Kind darauf zu verzichten.

Ich denke du solltest dich weniger Fragen ob du dadurch eine schlechte Mutter bist, sondern eher ob dieser Wunsch mit dem was für dich ganz persönlich eine Mutterschaft beinhaltet vereinbar ist.

LG Melanie

Beitrag von mussechtnichtsein 29.01.11 - 08:49 Uhr

Hi du

Also erstmal find ich das wirklich toll das du dich weiterbildest und das noch alleinerziehend mit 3 Kindern #pro

Aber ich denke du solltest deine Kinder nicht für 1 Jahr "alleine" lassen... Du hast dich für Kinder entschieden und nun musst du auch für sie da sein.. Die beiden Kleinen sind ausserdem noch zu jung ohne Mutter finde ich ...
Aber im endeffekt musst du wissen ob du das mit dir vereinbaren kannst 1 Jahr lang deine Kinder "zu verpassen"

Ich wünsch dir alles Gute #herzlich

Beitrag von fantaghiro83 29.01.11 - 09:20 Uhr

hallo,

ich habe mit 19 jahren ein fsj gemacht und es war für mich ein gute erfahrung. ich konnte prüfen, ob ich die arbeit, die ich dort gemacht habe, später vertiefen möchte oder nicht.

aber du hast ja schon eine abgeschlossene ausbildung und drei kinder. ich denke beruflich wird dich ein fsj nicht weiterbringen und der verdienst ist auch sehr gering. bei mir waren das im monat 255€.

ich würde es nicht tun. du hast kinder in die welt gesetzt und jetzt bist du für sie verantwortlich. ein jahr ist sehr lang. hätte meine mutter mich einfach abgeschoben, um sich selbst zu finden oder so, würde ich ihr das heute noch nachtragen.

suche dir lieber arbeit, die dich wirklich weiterbringt und durch die du auch mehr geld verdienst.

lg

Beitrag von anyca 29.01.11 - 09:28 Uhr

Nun ja, ich finde 27 eh ziemlich alt für ein FSJ - und ob es Dich beruflich voranbringt, ist auch sehr fraglich. Du hast die Ausbildung fertig - super! Aber dann ist es jetzt Zeit, Berufserfahrung zu sammeln, nicht, noch ein Jahr anderweitig zu verbringen.

Ich finde die Kategorie "schlechte Mutter" nicht so sinnvoll, aber ich persönlich finde schon, daß eine SO lange Trennung von Kindern und Mutter einen triftigeren Grund voraussetzen würde (Krankheit o.ä.)

Beitrag von ciocia 29.01.11 - 09:47 Uhr

Hallo

Erstmal Glückwunsch und Respekt vor dem was du geschafft hast:-)

Es ist schön, dass du dich trotz 3 Kinder nicht unterkriegen lässt und aktiv an eurer Zukunft baust, du bist noch so jung und hast alle Möglichkeiten offen.

Du musst dir die Frage stellen wie du mit der Trennung zurecht kommst. Du hast viel Vertrauen deiner Familie gegenüber, die Kinder werden es sicher gut haben. Aber ein Jahr ist schon eine lange Zeit und für eine Mutter kann es unendlich sein. Ich würde es nicht aushalten, ehrlich gesagt. Warst du schon mal von den Kindern getrennt?

Gruß

Beitrag von carrie23 29.01.11 - 10:17 Uhr

Schwer zu beantworten, das sollte man eher deine Kinder fragen.
Hätte meine Mutter dies getan ( ich war ein extremes Mamakind wiel sie meine Einzige Bezugsperson war ) ja dann wäre sie für mich eine schlechte Mutter gewesen.
Weil sie wusste wie sehr ich an ihr hing und wenn ihr das egal gewesen wäre dann wäre sie schlecht gewesen.
Wenn eines deiner Kinder genauso empfindet...ja dann bist du eine schlechte Mutter wenn nicht dann nicht.

Wie wir es sehen ist doch wirklich egal oder?
WIR sind ja nicht betroffen sondern deine Kinder und du.
ICH könnte es nicht, meien drei für ein Jahr abzugeben aber das ist meine persönliche Einstellung

Beitrag von nalle 29.01.11 - 10:21 Uhr

JA das wärst Du (in meinen Augen) dann !


Das gleiche Spiel kenne ich von meiner Freundin.

1 Jahr Ausland ! Also sie wieder kam,nannten die Kinder die Oma MAMA und Sie hatte ganz schlechte Karten bei den Kids !!!



Und nur weil Du etwas erreichen willst MUSST Du nicht ins Ausland.

Du hast die Kinder in die Welt gesetzt also bemühe Dich auch so etwas aus deinem Leben zu machen ! MIT Kindern !!!!!!!!!!


lg

Beitrag von mel130180 29.01.11 - 10:33 Uhr

Ich finde es super, dass du mit drei Kindern noch eine Ausbildung durchgezogen hast. Doch ein Jahr im Ausland finde ich aus vielen Gründen absolut indiskutabel.

Du bist halt nicht mehr vogelfrei, wenn du drei Kinder hast. Damit musst du dich schlicht und ergreifend abfinden. Wenn du das nicht kannst und um jeden Preis deinen Wunsch durchsetzt, dann macht dich das in meinen Augen zu einer schlechten Mutter.

Wir reden hier ja nicht von einer Woche Urlaub, sondern von einem Jahr in einem fremden Land. Da kannst du noch so oft mit deinen Kindern telefonieren, wenn du zurückkommst, dann bist du für sie erst einmal eine Fremde.

Du hast dich für Kinder entschieden. Nicht nur im Alter von 15, sondern auch noch zweimal mit Anfang 20. Mit Anfang Zwanzig sollte dir der Umfang dieser Entscheidung schon bewusst sein, vor allem, da du zu dieser Zeit schon ein paar Jahre Mutter warst.

Gruß
Mel

Beitrag von reethi 29.01.11 - 10:54 Uhr

Hallo!

Ich denke ein FSJ hört sich prima an, ist aber in Deinem Fall nicht richtig. Zumal Du schon zu alt dafür bist-soweit ich weiß liegt die Grenze bei der Bewerbung bei 26.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man Dich mit 3 Kindern nehmen wird. Auch wenn Deine Motivation hoch ist, liegt die Abbrecherwahrscheinlichkeit bei jemanden, der feste Familie in Form von Kindern hat, höher. Das hat auch damit nichts zu tun, dass die Kinder bei einem Familienmitglied untergebracht sind.

Erreichen kannst Du auch so etwas in Deinem Leben, ohne ein FSJ. Ich bin mir sicher, dass Du bei Deiner Motivation etwas anderes findest, was auch Deinen Lebensumständen besser entspricht. Lass Dich doch mal bei verschiedenen Stellen beraten.

Alles Gute!
Neddie

Beitrag von schnee-weisschen 29.01.11 - 11:28 Uhr

Ich würde es hochgradig egoistisch finden.

Beitrag von crystall 29.01.11 - 12:08 Uhr

Hi

ja wärst du!

und was soll dir das fsj bringen??

es ist lobenswert dass du deine ausbildung nachgeholt hast, aber wenn du noch andere pläne gehabt hast hättest du vielleicht kind 2 und 3 nicht bekommen sollen.

ich finde als mutter, noch dazu alleinerziehend muß man seine wünsche,träume und bedürfnisse zurückstellen.
deine aufgabe ist es für die kinder da zu sein und ihnen ein geregeltes leben zu bieten.
arbeite in deinem beruf, wenn du karriere machen kannst tu es- aber nicht auf kosten der kinder

ein fsj wär für mich purer egoismus

lg

Beitrag von zaubertroll1972 29.01.11 - 12:33 Uhr

Für sowas gibt man nicht 3 Kinder ein Jahr weg!

Beitrag von gh1954 29.01.11 - 13:33 Uhr

Ein Jahr just for fun die Kinder allein lassen?

Da du irgendwelche Täume nicht VOR den Kindern umgesetzt hast, solltest du jetzt warten, bis die Kinder groß sind.

Du hast trotz der drei Kinder eine Ausbildung gemacht - Hut ab, dann versuch jetzt, dich in deinem Beruf zu etablieren, das fällt für mich unter "im Leben was erreichen".

Beitrag von pcp 29.01.11 - 13:47 Uhr

Ich kann es nicht nachvollziehen, Träume und verpaßte Chancen hin oder her.

lg

Beitrag von blacker 29.01.11 - 14:52 Uhr

Hallo,

Glückwunsch zur fast beendeten Ausbildung.

Schlechte Mutter - wenn du für ein Jahr ins Ausland gehst? - Ich glaub schon...

Nach der Ausbildung solltest du dir einen festen Beruf suchen und Berufserfahrung sammeln. Sorry - ist meine Meinung.


Meine Eltern (Emmigranten) haben mich fünf Jahre lang in mein Heimatland bei meinen Grosseltern gelasen.
Jeder Abschied nach dem Urlaub war ein kleiner Tod für mich. Ich war sechs zu dem Zeitpunkt. Ich war melancholisch, traurig, verwundbar und verunsichert. Und habe sie schrecklich vermisst.

Gruss

Beitrag von scotland 29.01.11 - 15:14 Uhr

Hallo,

ich finde, dass Kinder so wenig Brüche wie möglich in der Biographie haben sollten - denn jeder Bruch stellt ein Risiko dar.

Der zweimalige Wechsel der Bezugsperson ist definitiv so ein Bruch. Ich kann verstehen, dass man Träumen kann ... ich habe auch drei Kinder und arbeite Vollzeit - ich würde so gerne mal für ein Jahr aussteigen und um die Welt fahren ... aber es ist (momentan) ein Traum. Vielleicht geht es, wenn die Kinder älter sind, wenn ich dann noch gesund bin.

Vielleicht könntest du etwas "kleineres" machen - mit Kindern, z.B. für die Sommerferien sechs Wochen nach England - da hat der Große auch was davon (Englisch), ...

GLG
Scotland

Beitrag von scotland 29.01.11 - 15:15 Uhr

P.S. Vielleicht könntest du ja ein vierwöchiges Praktikum im Ausland organisieren, damit du nicht das Gefühl hast, dass du nun gar nichts hattest.

Beitrag von angeldragon 29.01.11 - 16:11 Uhr

was bringt dir den jetz noch ein soziales jahr? wen du deine ausbildung bereits beended hast? ich hab mit 15 eines in berlin gemacht um zu sehen ob mir der beruf an sich gefällt und ich für die ausbildung noch zu jung war und damals sagte man uns mit 26 ist altersgrenze du bist doch schon 27 oder?

und warum umbedingt im ausland? das kannst du in jeder größeren stadt machen

für mich hört sich das so an als hättest du grad keine lust mehr auf deine kinder und willst ein jahr pause weil wirklich anstrengent ist ein soziales jahr ja nicht ....

wir entscheiden nicht ob du eine schlechte mutter bist sondern deine kinder und niemand sonst

wen meine mutter mich einfach so ein jahr lang im stich gelassen hätte würde ich ihr das nie verzeihen können und in meinen augen währe dan meine mutter eine schlechte gewesen aber ob das deine kinder auch so sehen? das wissen sie erst wen du eine weile weg bist und sie wirklich merken hey mama kommt nichtmehr, warum kommt mama nichtmehr ??

Beitrag von mauseannie 29.01.11 - 16:19 Uhr

Ein FSJ macht man VOR der Ausbildung, um rauszufinden, ob der Bereich einem tatsaechlich liegt. Nach abgeschlossener Ausbildung ist ein FSJ Zeit- und Geldverschwendung. Was soll Dir das denn bringen? In der Zeit koenntest Du Deine Ausbildung nutzen um tatsaechlich Geld zu verdienen.
Wenn Du unbedingt ins Ausland willst, such Dir da nen Job und nimm die Kinder mit.

Beitrag von moeriee 29.01.11 - 17:48 Uhr

Hallo Fragestellerin!

Meine Schwester und ich waren, als wir 9 und 6 Jahre alt waren, für ein Jahr bei meinen Großeltern untergebracht. Dies hatte den Grund, dass mein Papa an Krebs erkrankt war und sie mit ihm in eine Privatklinik (300 km entfernt) ging. Ich habe heute vollstes Verständnis dafür und meine Mutter verdient die größte Hochachtung, für das, was sie damals alles geleistet hat. ABER: Ich weiß heute, was es heißt, über einen längeren Zeitraum "fremdbetreut" zu werden. Unsere Familie gab sich sehr viel Mühe, aber egal wie, wir fühlten uns einfach schlecht. Meine Großeltern kannten unsere Bedürfnisse nicht richtig, gaben sich zwar Mühe, waren aber aufgrund ihres Alters einfach nicht fähig, diesen wirklich nachzukommen. Wir stritten nur noch, schrieen uns an... Ich wollte nur noch, dass meine Mutter wieder nach Hause kommt. :-(

Ob du eine schlechte Mutter deshalb wärest!? #kratz Na ja, so eindeutig will ich darauf nicht antworten. Ich möchte dir allerdings sagen, dass ich es sehr befremdlich finde, dass du das wirklich kannst. Also, dass du scheinbar ohne große Probleme deine Kinder zurücklassen kannst, um einem Lebenstraum nachzugehen. Deinen Kindern wird es sicher mehr als schwer fallen, wenn du nicht mehr da bist. Ein FSJ ist schön, aber mehr auch nicht. Es wird dich in der Karriereleiter sicher nicht an die Spitze katapultieren. Ich würde es mir an deiner Stelle gut überlegen. Deinen Kindern tust du damit ganz klar keinen Gefallen.

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!

Beitrag von christinamarie 29.01.11 - 18:02 Uhr

JA.


Es gibt Dinge, die macht man ohne Kinder (BEVOR) sie geboren werden.

Wenn man Mutter ist, muss man eben die Träume umsetzen, die "familienkombatibel" sind. Ein Jahr - alleine ohne Kinder - im Ausland just for fun gehört sicherlich nicht dazu.

Also, ein klares Ja. Ich finde es für die Kinder traumatisch, es ist egoistisch und unreif. Sorry.

LG
C

Beitrag von lauras_stern 29.01.11 - 18:20 Uhr

Hallo

da du selbst soweit ich das alles gelesen habe nicht antwortest mal meine Einschätzung zu Deinem "Fall"

Du hast mit 15 ein Kind bekommen. Mit Anfang 20 zwei weitere. Du hättest sehr viel zeit gehabt, zwischen den Kindern oder nach dem ersten über Deine Zukunft nachzudenken und umzusetzen, was mit weniger Kindern viel besser möglich gewesen wäre.
Da du mit 15 ein Kind bekommen hast, denke ich hast du nicht wirklich einen "guten" abschluss. Wenn überhaupt, was dann darauf schliessen lässt das du keine hochwertige Ausbildung nun hast.

Kann es sein das du max. ne 1 Jährige Altenpflegehelferinnen Ausbildung hast und nun Freiwillig ein jahr in der Pflege arbeiten willst und das gleich damit verbinden willst mal richitg abstand von daheim zu bekommen da du die verpasste Jugend mit nachholen willst? Praktisch, und offiziell sieht es auch noch so aus als möchte man sich weiterbilden.

Ich kann mir nicht vorstellen das es eine drei Jährige Ausbildung ist die du hast, und wenn du vernünftig wärst würdest du jetzt in deiner Haimat einen Job suchen und sehn das du den Lebensunterhalt für dich und Deine Kinder aufbringst! Wer soll denn Deine Kids in der Zeit finanzieren? Kann mir nicht vorstellen das das Amt solche Pläne unterstützt!

Sehr Naiv und egoistisch gedacht!

Sorry, aber ist meine einschätzung...