Probleme mit Kindergarten...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jasmin24 29.01.11 - 10:15 Uhr

Hallo!

Ich hab ein Problem mit unserem KiGa, eigentlich nicht direkt mit dem KiGa sondern mit der Stiftung, der den KiGa seit ca. 2 Jahren führt.

Es fing im Oktober an, als wir von unserem 3 wöchigen Urlaub zurückkamen. Natürlich habe ich meine Tochter in den Zeitraum vorher vom KiGa abgemeldet und es war immer so üblich, dass man, sobald ein Kind von Mo-Fr nicht anwesend ist für diesen Zeitraum den Essensbeitrag rückerstattet bekommen hat.

Nach dem Urlaub war das dann angeblich nicht mehr so, ich soll das auch unterschrieben haben, aber die Unterlagen, dass ich es unterschrieben habe liegen weder mir vor, noch hat man mir sie zeigen können. Da natürlich ein viel zu hoher Betrag von meinem Konto abgebucht wurde, habe ich die Buchung rückgängig machen lassen (da wußte ich allerdings noch nicht, dass es eine Änderung gegeben hat).

Im KiGa hat man mir gesagt, dass für solche "Verwaltungssachen" nur mehr die Stiftung zuständig ist, also habe ich mich und auch mein Mann sich an diese gewendet. Wir haben sowohl telefonisch als auch schriftlich versucht die Sache zu klären, ob der Betrag nun zu zahlen wäre und einen Nachweis ersucht, wo ich unterschrieben hätte, dass sich Änderungen betreffend des Essensgeldes ergeben hätten.

Die weiteren Beträge wurden von mir immer pünktlich bezahlt. Antworten, weder schriftlich noch mündlich, habe ich von der Stiftung nie erhalten. Auch keine Aufforderung den noch offenen Betrag zu bezahlen, geschweige den einen Erlagschein (weil ich das so geändert haben wollte). Für alle Folgemonate hat das Problemlos funktioniert, nur eben für dieses 1 Monat nicht.

Gestern bekam ich dann einen Zahlschein mit einem Schreiben von der Stiftung (vom KiGa ausgehändigt), in welchem die Stiftung droht, sollte ich den Betrag nicht innerhalb von 5 Tagen bezahlen, die Angelegenheit ihrem Rechtsanwalt zu übergeben und sie erwägen eine Kündigung des Betreuungsvertrages!

Also ich finde das eine absolute Frechheit. Hätte man mir z.B. schon im November auf meine SChreiben geantwortet und einen Erlagschein über den offenen Betrag geschickt, wäre der Betrag längst bezahlt, aber jetzt nach 3 Monaten gleich mit einer Kündigung drohen, wo sich überhaupt nicht um mein Anliegen gekümmert wurde finde ich geht doch gar nicht. Erst lassen sie ihre Buchhaltung 3 Monate liegen und kümmern sich anscheinend gar nicht, geben einen nicht mal die Möglichkeit das Problem zu lösen, weil man keine Rückantworten bekommt und ignoriert wird und dann kommen sie plötzlich mit so einem Schreiben.

Natürlich möchte ich mein Kind nicht von dem KiGa abmelden, weil der KiGa an sich ist super, meine Tochter hat dort Freunde und auch mit den Erzieherinnen kommt sie super aus. Aber muss ich mir von der Stiftung solche "Drohungen" gefallen lassen, nur weil sie sich um die Anliegen nicht kümmern?

Meint ihr ich solle mich bei der Stiftung über den Brief beschweren und ihnen sagen, dass ich so ein Verhalten eigentlich unmöglich finde und mir eigentlich eine entschuldigung erwarte? Oder wie sollte ich mich verhalten?

Sorry ist jetzt etwas länger geworden...

LG Jasmin

Beitrag von donaldine1 29.01.11 - 10:22 Uhr

Hallo,
"Da natürlich ein viel zu hoher Betrag von meinem Konto abgebucht wurde, habe ich die Buchung rückgängig machen lassen"
Wie war e snun genau? War der GESAMTE Betrag denn unrecht? Oder nur zu hoch?
Hast du evtl. auch Lastschriftbeträge mit zurückgebucht, die rechtens waren? Ich hatet sowas auch mal vor einiger Zeit. Ich habe eine deutlich zu hohe Lastschrift zurückbuchen lassen, weil man mir am Telefon nicht weiterhelfen konnte. Da waren aber auch einige korrekte Sachen bei, die habe ich dann per Überweisung bezahlt.
So könnte ich mir den Ärger erklären. Ansonsten irgendwie nicht.
Um welchen Betrag handelt es sich von der Höhe her denn? Lohnt sich der Ärger? Sonst würde ich ggf. erst mal bezahlen, damit die Sache mit der Kündigung vom Tisch ist. und danach noch mal in Ruhe nachforschen, klären und ggf. zanken. ;-)
LG
donaldine1

Beitrag von jasmin24 29.01.11 - 10:52 Uhr

Hi!

Es handelt sich um einen Betrag von knapp 100 Euro. Ich hab den offenen Betrag jetzt übrigens bereits bezahlt, es geht mir auch weniger darum, dass der Betrag bezahlt wird, sondern darum, wie mit meiner Beschwerde damals umgegangen wurde - nämlich überhaupt keine Reaktion - und jetzt nach 3 Monaten die Drohung den Betreuungsvertrag zu kündigen.

Ich denke es geht doch gar nicht, dass man sich um Probleme nicht kümmert und dann eine Kündigung droht. Ich habe jetzt übrigens das Essensgeld auch für die 3 Wochen bezahlt in denen mein Kind nicht anwesend war. Ich ärgere mich ja hauptsächlich über die Art wie man mit uns Eltern umgeht.

Beitrag von schullek 29.01.11 - 10:42 Uhr

hallo,

das geht natürlich nicht, da hast du völlig recht. rein rechtlich kenne ich mich nicht so gut aus. man ist als zahlender immer ein wenig dumm dran, weil man ja konsequenzen fürchten muss. vor allem, wenn euch noch mit kündigung gedroht wird.
ich würde mich nochmal versuchen mit der stiftung auseinanderzusetzen. denn diese drohung ist wirklich unmöglich.
ausserdem schau mal, ob es bei euch einen elternrat gibt. der hat normalerweise ja auch etwas einfluss. wenn es so einen beschluss gab oder gibt, dann hätte euch das jedem einzelnen mitgeteilt werden müssen. vor allem, da dur dich an keine unterschrift erinnern kannst udn diese dir auch nicht gezeigt wird, würde mich auch stutzig machen. eventuell gibt es noch mehr eltern, die diese regelung unsinnig finden und ihr könnt gemeinsam etwas erreichen.

lg

Beitrag von jasmin24 29.01.11 - 10:59 Uhr

Hi!

Danke für die Antwort. Ja es gibt auch andere Eltern die meinen, dass sie sowas nicht unterschrieben haben, aber die sind alle der Meinung, ist halt so und das kann man halt nicht ändern.

Übrigens ist es so, dass wenn das Kind 4 Wochen durchgehend fehlt (welches Kind fehlt schon so lange, außer es ist wirklich schwer krank?), dann bekommt man 1 Monat Essensgeld rückerstattet. Mein Kind geht in einen katholischen KiGa, und angeblich wurde diese Regelung an die städtischen KiGa angepasst. Ich kenne natürlich auch Mütter und auch Betreuerinnen die in städtischen KiGa arbeiten und dort ist es nirgendwo so, dass die Kinder 4 Wochen fehlen müssen, damit ein Essensbetrag zurückbezahlt wird.

Also von anderen Eltern im KiGa kann ich mir leider keine Unterstützung erwarten.

Eigentlich hätte ich mir von der Stiftung erwartet, dass man angemessen auf meine Beschwerde damals reagiert, mir einen Erlagschein über den richtigen Betrag ausstellt, damit ich diesen einzahlen kann und die Sache wäre erledigt gewesen. Aber gar nicht reagieren und dann plötzlich mit Kündigung drohen, geht für mich gar nicht.

Beitrag von superzicke141177 29.01.11 - 12:55 Uhr

Hallo,

also ich würd mich über diese Vorgehensweise auf jeden Fall beschweren. Das macht man einfach nicht, Schreiben unbeantwortet lassen und dann mit Anwalt drohen.

LG
S.

Beitrag von jasmin24 31.01.11 - 18:48 Uhr

Update: Haben uns heute mit der Stiftung in Verbindung gesetzt. Nachdem wir angedeutet haben, bei Nichtklärung der Angelegenheit unsererseits einen Anwalt einzuschalten, kam innerhalb einer halben Stunde der Rückruf, dass wir das zuviel bezahlte Geld zurückbekommen und eine Entschuldigung für die Vorgehensweise auch noch :)

Bringt ja doch was, wenn man manchmal den Mund aufmacht und sich beschwert. Und ich hoffe, dass sowas nicht nochmal vorkommt.

Danke LG Jasmin