Baby und Hund?

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Beitrag von otwon 29.01.11 - 10:32 Uhr

Hat jemand Erfahrungen damit?

Wir stehen gerade vor der Entscheidung...Können unseren Traumhund bekommen aber unsere Tochter ist erst 6 Monate...

Der Hund ist noch ein Welpe. Er ist ein allergikerfreundlicher Hund, also haart er nicht. Aber ich frage mich einfach ob ich mich überschätze wenn ich sage, Baby und Welpe sind machbar.

Klar weiß ich das es am Anfang kein zuckerschlecken sein wird, aber ich bin total hin und hergerissen.

Wie seht ihr sowas, hat schon jemand Erfahrung damit gemacht?

Beitrag von xyz09 29.01.11 - 10:49 Uhr

Meine Tochter ist 4 Monate alt. Wir hatten einen Hund bis vor zwei Wochen, dann musste sie (Schäferrhündin, 13 Jahre) leider eingeschläfert werden. Ich würde mir zu diesem Zeitpunkt niemals einen neuen Hund anschaffen, schon gar keinen Welpen.
1. Du musst andauernd raus. Bist du allein zuhause? Was machst du mit deiner Tochter? Ich fand es mit unserer Hundedame (mit der ich nur 2x täglich rausmusste (Rest hat früh morgens und spät abends mein mann erledigt)) schon anstrengend, gezwungener Maßen bei jedem Wetter rauszugehen. Ich gehe auch jetzt mit meiner Tochter raus, aber wenn sie krank ist, oder ich mich nicht gut fühle, oder es in Bindfäden regnet, stürmt, schneit, kann ich einfach zuhause bleiben.
2. Ich würde mein Kind nicht auf eine Decke auf den Boden legen, wenn ein Welpe herumwuselt. Aber dein Kind ist in einem Alter, in dem es mobiler wird, womöglich anfängt sich zu rollen etc. Ich bin froh, dass ich unsere Motte jetzt auch mal auf den Boden legen kann (unser Hund war am Ende leicht inkontinent, daher war es bei uns ein hygienisches Problem).
3. Ein Welpe muss auch nachts raus. Mich würde das momentan sehr stressen, 3x Kind stillen, 3x mit dem Welpen raus (oder so).
4. Ich gehe gerne mal mit meiner Tochter und anderen Mutties frühstücken, zum Delfi etc. Willst du den Welpen da mitnehmen? Lange alleine zuhause lassen kannst du sicherlich vergessen.

Ich würde es nicht machen!

Wenn dein Mann auch zuhause ist, ist das sicher etwas anderes, aber Punkt 2 würde mich trotzdem davon abhalten.

Viel Erfolg bei der Entscheidung,

liebe Grüße
xyz mit Motte *17.9.10

Beitrag von berry26 29.01.11 - 11:53 Uhr

Hi,

Welpe und Baby ist eine sehr anstrengende Kombi.

Dein Baby wird mobil und experimentierfreudig und der Welpe ist genauso. Sie werden sich automatisch gegenseitig weh tun, da sie beide ihre Kräfte und Aktionen nicht einschätzen können.

Dann ist ein Welpe am Anfang mit sehr viel Arbeit verbunden. Du musst ständig raus mit ihm und manchmal muss es schnell gehen. Wenn ihr einen Garten habt, geht das noch aber ansonsten ist es schon Stress.

Besser wäre es wenn ihr mit der Anschaffung eines Hundes noch 2 Jahre warten würdet. Unser Sohn war 2,5 als wir einen Welpen geholt haben. Er hat schnell verstanden das man bei einem Hund aufpassen muss und ihm nicht weh tun darf. Dieses Alter empfand ich als relativ problemlos.

LG

Judith

Beitrag von capua1105 29.01.11 - 12:16 Uhr

Hi..

also ich würde mir das gut überlegen mit nem Welpen und nem Baby.Ich hab auch einen Hund der ist jetzt aber schon 10 Jahre alt wenn ich zurück denke wie Zeit aufwendig das war ständig rausgehn und ihm seine mißgeschicke hinterher zu Putzen...nein Danke :-)
Verbringe die Zeit lieber mit Deinem Kind und holt Euch später einen Hund da hast Du mehr davon...

grüßle Michi

Beitrag von germany 29.01.11 - 12:54 Uhr

Hallo,

ich würde warten! Wir haben zwei Bordeauxdogge-Boxer Mischlinge und einen 6-Jährigen Sohn. Im Sommer kommt Nummer 2.

Ich würd eniemals Baby und Welpe gleichzeitig 3wollen.

1. wirst du dich dauernd aufregen, weil der Welpe in die Wohnung macht und dein Baby da krabbelt.

2. Welpen haben verdammt spitze Zähne und brauchen richtig viel Erziehung und Aufmerksamkeit.

3. Musst du mindestens alle 2std. raus mit einem Welpen und nach jedem schlafen, fressen, spielen usw. Anfangs ssieren echt viele Unfälle und du musst den Welpen dann sofort nehmen und raus bringen, damit er versteht das er draußen machen soll.


Mein Sohn war fast 4 als unser Rüde bei uns einzog und auch wenn es schon Mai war und dementsprechend warm, war es nicht einfach alle paar Stunden raus zu müssen.


Unsere Hündin kam im Januar dazu und mit Baby und Welpe wäre ich wahnsinnig geworden!



Lass es noch, du willst sicher keine von denen sein, die nachher bei "Mein Tier und ich" nur noch schimpfen und überlegen wo der Hund am besten untergebracht werden könnte.



lG germany

Beitrag von sternschnuppe-72 29.01.11 - 13:25 Uhr

Hallo,
wir haben einen Chihuahua-Welpen gekauft als ich schwanger war (Anfang der Schwangerschaft). Durch die Schwangerschaft war ich eh nicht so fit und dann mitten in der Nacht oder früh morgens raus mit dem Hund war echt anstrengend. Später ging es dann etwas besser.
Bei uns war der Welpe VOR dem Baby da, und das war nicht gut!! Der kleine Hund ist nun eifersüchtig. Besser also wie bei Euch, wo das Baby schon da ist.

Aber ein Welpe muss sehr sehr oft raus, macht viel Unfug, will die ganze Zeit beschäftigt werden, braucht VIEL Aufmerksamkeit und sollte unbedingt in die Hundeschule. Das alles mit einem kleinen Baby, also ich finde das sehr anstrengend und der Hund bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die er bekommen sollte.

Ich war mit unserem Hund nun seit 2 Monaten nicht mehr in der Hundeschule, kann nicht mehr so oft raus, da es ein Albtraum ist, das Baby anzuziehen, er schreit da jedesmal wie am Spiess, also kann ich mit dem Hund nicht so oft raus wie sonst, bin da echt sehr oft draussen gewesen. Und wie gesagt, beim Welpen musst Du sehr oft raus.
Und Du musst das Baby IMMER beaufsichtigen, dass der Hund da nicht rangeht, und kannst das Baby nicht so einfach auf dem Boden liegen lassen...

Aus meiner Erfahrung würde ich Dir abraten... Aber ich weiss wie das ist wenn man sich in einen Hund verliebt hat.. Wenn Ihr zu zweit seid würde das vielleicht noch gehen, wenn Dein Mann sich auch um den Hund kümmert.. Aber alleine: äusserst schwierig..

GLG

Beitrag von derwisch80 29.01.11 - 13:58 Uhr

Ich hab zwei Hunde und zwei Kinder im Alter von 3 Jahren und 4 Monaten. Die Hunde hatten wir schon einige Jahre, bevor unser großer auf die Welt kam.
Ich bin seit vielen Jahren Rettungshundeführerin, beide Hunde sind sehr gut erzogen und trotzdem ist es mit Baby sehr anstrengend, den Hunden gerecht zu werden. Aber es funktioniert.
Besser wird es wirklich erst, wenn das Kind ca. 2 Jahre ist.
In deiner Situation würde ich mir niemals einen Welpen oder einen neuen Hund anschaffen! Es dauert mindestens 1 Jahr, bis eine halbwegs vernünftige Hund/Mensch Bindung besteht.
Die Haare wären dein geringstes Problem;-)
Meine "Vorschreiberinnen" haben es ja schon vernünftig erklärt:-)
Lg derwisch

Beitrag von darkangel1986 29.01.11 - 14:18 Uhr

Also ich würde mir das gut überlegen. Wir haben selber einen Hund und der war 2 Jahre alt,als unser Kind kam.Das hat super geklappt.
Aber ein Welpe ist wie ein Baby. Er muss Anfangs fast alle 2Std. raus.
Bzw. musst Du springen wenn er quängelt,wenn Du das Pippi nicht in der Wohnung haben möchtest.

Ich würde Dir auch raten zu warten. Die Rasse wird es auch dann noch geben:-). Aber ich denke es wird viel zu anstrengend. Und gerade weil Dein Sohn jetzt mobiler wird,wäre es für den Welpen nicht gut.
Du tust damit niemandem einen Gefallen.

Liebe Grüße

Beitrag von andrea761 29.01.11 - 14:40 Uhr

Ich kann mich nur den anderen anschließen-Ich würde keinen Hund anschaffen mit Baby.
Wir haben zwei große Hunde (Schäferhund und Dobermann) und die waren vor unserer Tochter schon da. Hunde brauchen sehr viel Aufmerksamkeit und Auslauf und das bei jedem Wetter und du musst auch ständig mit ihnen Gehorsamkeit trainieren, sonst machen sie was sie wollen.
Es ist wirklich anstrengend mit Baby und Hund-ganz zu schweigen von einem Welpen, den man ja auch erstmal erziehen muss (was mehr als Zeitintensiv ist und mit Baby fast schon unmöglich). Du musst immer schauen, wann dein Kind schläft und wann die Hunde raus müssen-sprich man kann kaum etwas unternehmen, was Zeitaufwendig ist, weil ja die Hunde vor dem Mittagsschlaf des Kindes nochmal raus müssen. Es ist echt nervig und stressig.
Überlege es dir gut!
lg

Beitrag von otwon 29.01.11 - 16:22 Uhr

Danke für die vielen Antworten!

Genau diese Bedenken hatte ich auch und wir haben den Züchtern gerade abgesagt. Auch wenn es uns total schwer gefallen ist, es hat keinen Sinn, wenn wir dem Hund nicht gerecht werden können.

Beitrag von blueskorpi 29.01.11 - 20:59 Uhr

Was für einer wäre es denn geworden? Bin doch immer so neugierig #hicks

LG
Inka