Neues Jobangebot

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von diemadi 29.01.11 - 14:54 Uhr

Heute brauch ich mal eure Hilfe.
Ich bin seit 3 Jahren in meiner jetzigen Position beschäftigt, an sich gefällt es mir sehr gut, allerdings werden mir derzeit weder Aufstiegsmöglichkeiten noch Gehaltserhöhungen geboten.

Nun habe ich ein Jobangebot bekommen: Ich würde 400€ mehr bekommen, nach der Probezeit sogar einen Dienstwagen.
Meine Gewissensbisse liegen darin: ich würde in der Branche bleiben, quasi ein Konkurrenzunternehmen neu in der gleichen Stadt von neuem aufbauen!
Müsste also gegen meine jetzige Firma arbeiten, und an meine jetzigen Kunden herantreten. Dazu kommt die Eigenkündigung, um in den neuen Kob zu wechseln. Durch die Probezeit von 6 Monaten natürlich nicht so sicher wie meine jetzige Stelle.
Was für mich positiv wäre, ist dass ich bereits im 6 Probierzyklus bin, schwanger zu werden, das habe ich auch dem möglichen neuen Chef gesagt, trotzdem will er mich unbedingt haben!

Ich weiß überhaupt nicht, was ich machen soll! Bin hin und her gerissen.
Was würdet ihr mir raten?

Beitrag von best2108 29.01.11 - 15:32 Uhr

Hi,

einen neuen Job mit Probezeit würde ich nur annehmen, wenn ich nicht schwanger bin und auch im Moment nicht unbedingt schwanger werden möchte.

Anscheinend hast Du in dem neuen Unternehmen zunächst sehr viel Aufbauarbeit zu leisten, kann anstrengend sein und als Schwangere ist man schnell nicht mehr so extrem belasbar, auch emotional. Du solltest als Schwangere nicht an der "Front" arbeiten. Durch den neune Job, die Konditionen hören sich ja sehr verlockend an, würdest Du sicherlich zunächst das Maximale bieten müssen und würdest sicherlich zunächst auch ganz genau "begutachtet" werden.

Mein Rat: den neuen Job nur annehmen, wenn Du eine Schwangerschaft zunächst auf "Eis" legst, wenn nicht im alten Job bleiben.

Nach einer Erziehungszeit ist es immer einfach in einen alten und eingespielten Job zurückzurkehren, als in einen noch sehr frischen neuen Job.

Beitrag von marion2 29.01.11 - 15:44 Uhr

Hallo,

an die Möglichkeit, dass du, sobald du die Kunden aus dem jetzigen Unternehmen aquiriert hast, wieder rausfliegst, hast du noch nicht gedacht?

(Die Elternzeit ist für einen Arbeitgeber nicht sooo teuer und danach hast du eine Kündigungsfrist wie jeder andere auch.)

Gruß Marion

Beitrag von vwpassat 29.01.11 - 15:55 Uhr

Hier ist jemand nur an Deinen Kontakten/Kunden interessiert, deswegen will er Dir den Übergang schmackhaft machen.

Ich würde das andersherum nutzen und den eigenen Chef von einer Lohnerhöhung überzeugen, da Konkurrenzunternehmen Dich abwerben wollen.

Beitrag von ayshe 29.01.11 - 16:01 Uhr

Das denke ich auch.

Beitrag von ayshe 29.01.11 - 16:04 Uhr

Ehrlich gesagt, sind 400 Euro nicht viel und ein Dienstwagen ist nicht automatisch ohne Kosten für dich.

Letztendlich hast du nicht wirklich mehr, aber ein hohes Risiko, was den Job angeht, neu, Aufbau (kann ja auch schiefgehen) und Probezeit, wenn du auch noch ein Kind willst....


Ich denke wie vwpassat, er will dich als Kundenbrücke haben.
Und natürlich könnte man sagen, ich bin eiskalt, ich ziehe die Kunden einfach mit und werbe eben ab, aber eine schöne Sache ist es nicht.
Und was, wenn es dort eben nicht klappt?
Könntest du dann zurück?
Sieht für mich nicht so doll aus.

Beitrag von anni.k 29.01.11 - 16:22 Uhr

hm ich würde vielleicht mit deinem jetztigen AG über das jobangebit reden?
vielleicht ist dann doch eine gehaltserhöhung drin?

ich hab letztes jahr auch eine neue stelle angeboten bekommen, wo ich auch mehr lohn bekommen hätte..
hab sogar schon meinem AG die kündigung gegeben, aber dann hat er nochmal das gespräch zu mir gesucht und nach den gründen gefragt und was er tun müsse, um mich zu behalten... und schwupps...
gehaltserhöhung, firmenwagen (auch zur privaten nutzung) und unbefristeter vertrag :)
da ich mich dort immer sehr wohl gefühlt habe und bei der anderen stelle quasi wieder probezeit hätte (und befristung) bin ich da geblieben...joa und nach 3 monaten schwanger geworden^^
bin mir nicht sicher ob der neue AG mich dann überhaupt da behalten hätte ;)

ich würds mir echt überlegen...vor allem wenn ein kinderwunsch besteht...

Beitrag von ayshe 29.01.11 - 16:28 Uhr

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bin ich da geblieben...joa und nach 3 monaten schwanger geworden^^
bin mir nicht sicher ob der neue AG mich dann überhaupt da behalten hätte ;)

ich würds mir echt überlegen...vor allem wenn ein kinderwunsch besteht...
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#pro Ja, der Kinderwunsch paßt für mich auch nicht gut in diesen Wechsel hier.

Beitrag von susannea 29.01.11 - 22:40 Uhr

Also ich würde evtl. wechseln, gerade wegen des Kidnerwunsches, denn es scheint ja bei euch zu dauern und da braucht man manchmal einfach Abwechslung bzw. keinen Kopf um über den KiWu nachzudenken. DAnn gehts leichter!

Beitrag von littlequeen 30.01.11 - 13:26 Uhr

Bekommst du erst einen Vertrag für 6 Monate und dann einen unbefristeten oder sofort ienen unbefristeten mit Probezeit? Beim ersten würde ich überlegen wie das mit deinem kinderwunsch vereinbar ist, falls der vertrag dann auschläft, beim zweiten würde ich zusagen, da du falls schwanger auch in der Pz nicht gekündigt werden kannst.

Und dann ist noch wichtig was in deinem jetzigen Vertrag steht, kannst du so "einfach" zur Konkurrenz wechseln? oder ist vertraglich geregelt das du nach kündigung eine bestimmte zeit nicht zur direkten Konkurrenz darfst bzw deine Kunden nicht kontaktieren darfst?

Sind die punkte alle geklärt würde ich nach dem motto verfahren "hemd ist näher wie jacke", und 400 euro sind 400 gute Gründe!

Lg littlequeen
-die im februar einen neuen Job aus ähnlicher situation heraus angefangen hat und im juni schwanger wurde( ab Juli BV)

Beitrag von diemadi 30.01.11 - 20:55 Uhr

Hallo ihr lieben,
danke für eure lieben und gutgemienten Ratschläge.
Nach langem Gespräch mit meinem Mann und meinen ELtern habe ich mich nun gegen das Angebot entschieden.
Ich weiß was ich habe: nämlich einen sicheren Job und hoffe, dass es nicht das letzte gute Angebot war, was mir gebote wurde.

Beitrag von berta.in.schwarz 31.01.11 - 08:38 Uhr

Sind die punkte alle geklärt würde ich nach dem motto verfahren "hemd ist näher wie jacke", und 400 euro sind 400 gute Gründe!


Sie soll sich aber erstmal ausrechnen, was ihr nach Abzug für den Dienstwagen und dann überhaupt noch Netto bleibt.
Da sind doch 400 Euro ein Witz.