Mutterschaftsgeld

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von julie1108 29.01.11 - 19:00 Uhr

Hallo,

gibt es hier geringfügig Beschäftigte unter euch? Ich habe mal eine Frage zum Mutterschaftsgeld. Ist es richtig, dass man nur maximal 210,- € für die gesamten 14 Wochen bekommt (also 6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Geburt)? Finde ich nämlich ganz schön wenig im Gegensatz zu meinem Lohn.

Und danach bekommt man dann erst das Elterngeld, oder? Also ab der 9ten Woche nach der Geburt? Und das Elterngeld kann ich erst beantragen, wenn der Kleine da ist. Ist das richtig?

Vielen lieben Dank für eure Antworten, falls ich welche bekomme :-)

Beitrag von kaetzchen79 29.01.11 - 19:04 Uhr

wie kommst du auf 210 euro?

ich bin zwar nicht geringverdiener, aber du bekommst ja in jedem fall 13 euro von der krankenkasse pro kalendertag. ich habe grad meinen ersten teil für die ersten sechs wochen bekommen, das waren 546 euro. und die müssen ja nicht versteuert werden, ist ein netto bezug.

und dann gibts ja noch für die acht wochen danach 56x13 euro... :-)

Beitrag von julie1108 29.01.11 - 19:07 Uhr

Das stand bei Mutterschaftsgeld.de

http://www.mutterschaftsgeld.de/Merkblatt.htm

Wie viel Mutterschaftsgeld Sie bekommen, richtet sich nach dem kalendertäglichen Entgelt. Allerdings ist der Anspruch gesetzlich auf 210,00 Euro für den gesamten Zeitraum der Schutzfrist begrenzt.

#gruebel verstehe ich nicht...

Beitrag von julie1108 29.01.11 - 19:08 Uhr

Doch ich weiß, weil du ja nicht Geringverdiener bist, bist du selbst versichert. Ich bin ja als Geringverdiener familiensversichert. Deswegen, oder?

Beitrag von kaetzchen79 29.01.11 - 19:12 Uhr

hast du denn einen normalen arbeitsvertrag, und bist du krankenversichert?

wenn ja, frag doch mal bei deinem AG und bei deiner Krankenkasse nach. die müssten es ja genau sagen können.

will da sonst auch nicht mutmaßen... #liebdrueck

Beitrag von julie1108 29.01.11 - 20:14 Uhr

Ja, habe einen normalen Arbeitsvertrag, aber bin familienversichert, weil es nur ein 400,- € Job ist. Aber danke trotzdem für deine Antwort.

LG

Beitrag von susannea 30.01.11 - 10:00 Uhr

FAmilienversicherte bekommen statt 13 Euro täglich einmalig 210 Euro!

Beitrag von zwillinge2005 29.01.11 - 19:57 Uhr

Hallo,

das Elterngeld beantragst Du direkt nach der Geburt und steht Dir auch ab der Begurt zu. Es wird aber mit dem Mutterschaftgeld verrechnet.

Bei normalne Arbeitnehmern mit vollem Mutterschutzgeld fällt das Elterngeld während des Bezuges von Mutterschaftsgeld weg, das das Mutterschaftsgeld höher ist.

Wenn Du wirklich nur sowenig Mutterschaftsgel bekommst und das Elterngeld höher ist, bekommst Du ab dem Tag der Geburt Elterngeld.

LG, Andrea

Beitrag von julie1108 29.01.11 - 20:16 Uhr

Hey, super, dann weiß ich ja bescheid. Danke, das sind ja gute Neuigkeiten. Ich dachte schon ich müsste dann die 8 Wochen nach der Geburt und die 6 Wochen vorher mit insgesamt 210,- € auskommen. Müsste ich zwar nicht direkt, da mein Mann ja noch verdient, aber fände es trotzdem wenig für über zwei Monate.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

LG und#danke

Beitrag von chez11 30.01.11 - 00:05 Uhr

huhu

ja das stimmt, ich bekomme auch kein mutterschutzgeld, gestern die absage erhalten.
war auch geringverdiener, bekomme kein harz 4, kein mutterschaftsgeld und nichtmal die einmalzahlung von 210 euro, wurde auch abgelehnt.

das hat man wieder davon wenn man arbeiten geht#augen

bekomme also auch erst ab der 9. woche elterngeld, vorher sitzen wir im trockenen#augen

LG#winke

Beitrag von susannea 30.01.11 - 10:02 Uhr

So wenig ist das nicht, denn du bekommst ab der Geburt gleich das Elterngeld. Außerdem bekommst du ja ncoh einen AG-Zuschuß der ausgeht von 13 Euro täglich und dann auf dein normales Gehalt aufstockt. Ist nicht viel, aber auch ca. 50 Euro. Wären schon mal 260 Euro.

Fehlt dir also gar nicht soviel Geld für die Zeit vor der Geburt!
Außerdem ist der Mutterschutz vor der Geburt ja freiwillig, dann kannst/musst du eben weiter arbeiten!