Mir fehlen die Worte

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Forum: Allgemeines

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Beitrag von sweetwpt 29.01.11 - 21:34 Uhr

Hi,

ich weiß nicht ob das hier her gehört, aber ich versuche es.

Heute (29.01.2011) war hier in Wuppertla eine groß Demo der Rechten und linken angekündigt worden, soweit so gut (oder auch nicht!).

Meine Schwester rief mich vorhin an und sagte mir das mein (Ex)-Schwager mit ihrem Sohn in der City ist bei der groß Demo #aerger, der junge ist 10 Jahre und als er gerade nach Hause kam (so um 20:55) erzählte er was er alles gesehen und vor allem gehört hat.

Ich bin so sauer und entäuscht wie kann ich mit meinem Sohn zu sowas gehen, vor allem hatte meine Schwester es verboten.

Sry musste ich mal los werden ich bin sauer da drüber denn was hätte alles passieren können, der Mann hat kein verstand das bemerke ich immer und immer wieder.
Er bringt seinen Sohn mit solchen Aktionen total in Gefahr.

Oder sehe ich das zu ernst? ich meine die Rechte und die Linke Szenen wir wissen doch alle was passieren kann oder?

Sry noch mal wegen dem #bla #bla #bla #bla aber das musste raus


LG Kerstin die nicht mit Ihrem Sohn (16 Monate) auf der Demo war

Beitrag von vam-pir-ella 29.01.11 - 21:54 Uhr

Hallo Kerstin!

Ja, ich finde du siehst das viel zu engstirnig...
Warst du schon mal auf einer Demonstration? Oder hast du nur Bilder davon im Fernseher gesehen? Es ist nämlich durchaus so, dass auch ganz normale, anständige Leute von ihrem Recht zu demonstrieren Gebrauch machen! Menschen, die für ihr kackbraunes Gedankengut auf die Strasse gehen müssen in meinen Augen einfach durch Gegendemonstrationen gezeigt bekommen, dass in der BRD so etwas nicht mehr erwünscht ist!!!
Man muss sich ja keinesfalls in die Höhle des Löwen (Schwarzer Block, ect.) begeben, sondern kann auch etwas Abseits stehen, gerade wenn man Kinder dabei hat!!!

Liebe Grüße,

vam-pir-ella, deren Kinder duchaus Demo erprobt sind...

Beitrag von germany 29.01.11 - 22:04 Uhr

Bei uns war mal Rechten Demo... Joa, es kamen ganze 500 Leute. Ich mein, peinlicher geht es doch nicht oder? Ich mein, allein die tatsache diesen schwachsinn noch immer zu propagieren, aber dann die geringe zahl derer die wirklich kamen...

Wir waren auf einer Demo wegen Freilaufflächen für Hunde und da war mein Kind auch mit. Mein gott, ist doch nix dabei. Gut, zu einer Rechten und Linken Demo hätte ich ihn wohl auch nicht mitgenommen, mal davon ab das ich nicht hingehen würde.


Ich musste in der Schule auch bei einer Demo mitlaufen und ich weiß gar nicht mehr wieso, aber wir Schüler mussten alle mit. ist ja auch absolut der Sinn einer Demo das man Schüler mitschleppt, die keine Ahnung haben, warum sie das tun sollen#klatsch

Beitrag von vam-pir-ella 29.01.11 - 22:16 Uhr

Ja, da geb ich dir absolut Recht! Jemanden zu "zwingen" auf eine Demo zu gehen ist total am Ziel vorbeigerannt!

Wir haben auch einen Hund (Schäferhund-Labrador Mischling #verliebt), und wäre hier mal ne Demo für Freilaufflächen wäre ich mit ihr wohl in der 1. Reihe ;-)

Ganz liebe Grüße und einen schönen Abend noch,

v.

Beitrag von diniii 29.01.11 - 22:01 Uhr

hallo,

ja hier war ne Menge los heute :-p

ich würd auch einen über mich kriegen - würde das einer mit meinem sohn veranstalten - wenn da was passiert wäre - hilfe,...

sowas finde ich total verantwortungslos!!! finde nicht, dass ihr das zu ernst seht.

lg nadine

Beitrag von che-raya 30.01.11 - 00:36 Uhr


Als wir meinen Bruder dieses Jahr von der Loveparade abgeholt haben tanzten da Frauen und Männer mit Ihrem Baby inner Bauchtrage! DAS geht mal gar nicht!

Beitrag von sweetwpt 30.01.11 - 09:59 Uhr

Hier kommt mal ein Nachtrag.

Es geht nicht darum das man mit Kindern auf Keine Demo geht, ich meinte eigentlich das eine Demo sowie sie gestern war Links und Rechts NICHTS für Kinder ist, egal welches alter.

Ich sage ja nicht das alle Demos so sind es ging rein weg um diese Demo vom 29.01!

LG Kerstin

Beitrag von solpresa 30.01.11 - 10:57 Uhr

hm...da muss ich Dir wiedersprechen. Ich weiss noch, dass ich durchaus (so mit 13) meine politische Grundeinstellung hatte und auch auf diversen Demos war. Ja...und auch bei einer Demo gegen den Golfkrieg bin ich mitgelaufen. Ich weiss nicht, bis zu welchem Alter Du `Kinder´ definierst..sicherlich ist man auch mit 13/14 noch ein Kind, aber, sicherlich nicht `zu jung, um einen gewissen Durchblick zu haben, was die politische Situation in Deutschland etc. betrifft. Und, ja...auch in jungen Jahren sollte man seine Meinung vertreten, wenn man später nicht ein Mitläufer werden möchte. Und, wenn ich danach gehen würde, dass man Kinder nicht auf `solch eine Demo´ mitnimmt, dürfte ich hier (in Berlin/Friedrichshain) jedes zweite Wochenende nicht mit meinen Kids auf die Strasse;)!

LG Sina

Beitrag von sweetwpt 30.01.11 - 11:20 Uhr

sicherlich sollte man mit 13/14 auch seine Meinung/Grundeinstellung preis geben dürfen, da gebe ich dir recht aber mein Neffe ist erst gerade 10 geworden das meinte ich mit Kindern.

Jeder hat da seine meinung und das iss auch gut so, denn ich stelle es mir schlimm vor wenn nicht jeder seine Meinung hat oder wenn keiner seine Meinung sagen sollte, preis gibt was er denkt.

Aber ich weiß das mein Neffe das nicht intressiert, er versteht das nicht, sicher fragt er was sind Rechte und was sind Linke bekommt er ja auch immer zu hören aber warum jemand für oder gegen sowas eine Demo macht das versteht er nicht.

Und wenn er Nach Hause kommt und sagt ich hatte angst in der Stadt dann denke ich das es für Ihn in dem Moment nicht der richtige Ort war.


LG Kerstin

Beitrag von vam-pir-ella 30.01.11 - 11:31 Uhr

Hallo Kerstin!

Ja klar, wenn er Angst hatte, dann war er definitiv zur falschen Zeit am falschen Ort!
Und dann bist du auch zu Recht sauer auf deinen Ex-Schwager!

#blume

vam-pir-ella

Beitrag von sweetwpt 30.01.11 - 11:32 Uhr

Gut ich muss dazu sagen ich hätte das oben auch schreiben sollen das er Angst hatte,

LG Kerstin

Beitrag von solpresa 30.01.11 - 11:39 Uhr

Klar, wenn er sagte, dass er Angst hatte, ist es natürlich eine ganz andere Situation...da geb ich Dir Recht. Ich würde meine Kinder auch niemals einer Situation aussetzen, die ihnen Angst machen könnte!

LG Sina

Beitrag von milka700 30.01.11 - 16:29 Uhr

Was wäre wenn eine Demo angekündigt ist und KEINER geht hin?
:)
Ist in der Geschichte der Demokratie überhaupt schon einmal durch eine Demo grundlegend! etwas geändert worden?
Man kann auch indirekt demonstrieren. Keine bestimmten, überflüssigen Artikel kaufen (z.B. ohne chem. Zusätze)
Auto nur benutzen, wenn WIRKLICH notwendig.
Andere Leute aufklären und Solidarität bekunden.
Keine Propaganda unterstützen und glauben.
Die Kinder im "Kampf" gegen das stupide Lehrertum unterstützen (wenn nötig und vorhanden), andererseits Lehrer unterstützen, wenn sie MIT und für die Kinder lehren.
Sich rechtlich und mündlich/ schriftlich wehren, wenn jmd. oder man selbst ungerecht behandelt wird.

Beitrag von ayshe 31.01.11 - 08:16 Uhr

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Oder sehe ich das zu ernst? ich meine die Rechte und die Linke Szenen wir wissen doch alle was passieren kann oder?
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Bei uns sind auch regelmäßig solche zweiseitigen Demos.


Die Rechten werden aber immer sehr weiträumig komplett von den Linken abgeriegelt. Sie sehen sich nichtmal und ein Zusammentreffen wurde bisher verhindert.