Elterngeld aufteilen zwischen Mama & Papa - Bitte um Erfahrungen

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von aniri2010 29.01.11 - 22:47 Uhr

Hallo,

mein Partner und ich wollen uns das Elterngeld (bzw. die 14 Monate) komplett teilen, d. h. ich bleibe ich der 1. Hälfte daheim, er in der 2. Weiß zufälligerweise jemand von euch, ob er diese Zeit nochmals aufsplitten könnte, also den 1. Monat nach der Geburt mt mir zusammen daheim bleiben und dann nach 7 Monaten (so in etwa) den Rest nehmen? Oder geht das gar nicht? Kann der Mann nur 2 Monate überhaupt nehmen? Habt ihr schon Erfahrungen, Tipps, etc? Leider habe ich nirgendswo darüber etwas gefunden...

Vielen Dank schon mal & Grüße

Beitrag von montana82 29.01.11 - 23:34 Uhr

Hallo,

Ihr könnt zusammen 14 Monate Elternzeit nehmen, davon muss einer von Euch mindestens zwei Monate nehmen.

Die Zeit, wo Du in Mutterschutz bist, zählt ebenfalls als Elternzeit. Dein Mann kann da nicht daheim bleiben, dass wäre nämlich doppelte Elternzeit.

Die Elternzeit beginnt somit erst nach Ablauf des Mutterschtzes, d.h. dass Ihr Euch erst die Zeit danach aufteilen könnt. Wie die Zeit in Anspruch genommen wird, bleibt Euch überlassen.

Was noch möglich wäre, den Bezug des Elterngeldes zu verdoppeln, d.h. statt sechs 12 Monate nehmen, man bekommt aber auch nur die Hälfte des Elterngeldes.

Unsere Kleine ist ein Frühechen, die kam sechs Wochen zu früh. Deshalb hatte ich vier Wochen mehr Elternzeit, da ich den Mutterschutz vor der Geburt nicht in Anspruch genommen habe, wurde dieser an die Zeit nach der Geburt angehängt, insgesamt 18 Wochen. und erst ab da beginnt die Elternzeit, die wir uns dann teilen können.


Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
LG

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 09:02 Uhr

Hallo.

>>> Ihr könnt zusammen 14 Monate Elternzeit nehmen, davon muss einer von Euch mindestens zwei Monate nehmen. <<<
Elternzeit hat mit Elterngeld nichts zu tun ... und man muss überhaupt keine Elternzeit nehmen.

>>> Die Zeit, wo Du in Mutterschutz bist, zählt ebenfalls als Elternzeit. Dein Mann kann da nicht daheim bleiben, dass wäre nämlich doppelte Elternzeit. <<<

Das ist falsch ... natürlich können auch die 2 Monate parallel Elternzeit genommen werden.

>>> Was noch möglich wäre, den Bezug des Elterngeldes zu verdoppeln, d.h. statt sechs 12 Monate nehmen, man bekommt aber auch nur die Hälfte des Elterngeldes. <<<

Was erzählst Du nur für einen Blödsinn ... wenn man den Auszahlungszeitraum splittet, sind es 24 statt 12 Monate (wobei ins Monat 1 und 2 und 13 und 14 jeweils das Mutterschutzgeld angerechnet wird, so dass man in den meisten Fällen da kein Elterngeld bekommt).

Die anderen Sachen verbessere ich jetzt mal nicht, dann bin ich ja morgen noch nicht fertig.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 09:58 Uhr

So ein Blödsinn!

Teilen könnt ihr euch die Eltzerngeldzeit und die ist unabhängig von Elternzeit und vorallem kann der Vatr die natürlcih auch parallel nehmen!

Erst informieren, dann nicht so einen Müll schreiben!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 09:07 Uhr

Hallo.

Hier dürftest Du fündig werden:
http://www.elterngeld.net

Insbesondere zum Thema "Aufteilung" hier:
http://www.elterngeld.net/elterngeld-aufteilung.html
http://www.elterngeld.net/elterngeld-bezugszeitraum.html

Ist übrigens der 2. Treffer bei Google;-)

Gruß von der Hedda.

P.S.

Die Frage bei Eurem Plan ist, ob der Arbeitgeber Deines Mannes das mitmacht.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 09:59 Uhr

So lange der VAter es nur in zwei Teilen macht, muss der AG es mitmachen!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 10:01 Uhr

Hallo.

Na ja, mitmachen und mitmachen sind zwei verschiedene Paar Schuhe ...

... gesetzlich mag er das mitmachen müssen, aber es hindert ihn auch kein Gesetz der Welt, dem Vater die Kündigung im Anschluss zu präsentieren.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 10:07 Uhr

Oh doch, denn wenn der Betrieb geroß genug ist, dann gibts ja auch einen Kündigungsschutz und da hidnert ihn das Gesetz dann dran!

So einfach ist keiner mehr zu kündigen bei mehr als 15 Mitarbeitern und erst Recht nicht mit Baby und nach Elternzeit!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 10:15 Uhr

Bißchen naive Einschätzung meiner Meinung nach ...

Beitrag von susannea 30.01.11 - 11:01 Uhr

Nee, Erfahrung. GEht ganz leicht dann mit dem EInklagen.

Bißchen naiv zu denken, dass AG alles können, die haben kaum noch Rechte!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 11:07 Uhr

>>> die haben kaum noch Rechte! <<<

#rofl

Beitrag von susannea 30.01.11 - 11:13 Uhr

Schön, dass du darüber lachen kannst, die AG können das schon lange nciht mehr, dass sie die AN nciht mehr so einfach loswerden udn das meist vor Gericht endet!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 11:21 Uhr

Das möchtest Du mir (AG gewesen und jetzt auf Management-Ebene) als AN erzählen?

Ich bin sogar Auszubildende losgeworden und das ist normalerweise in Ding der Unmöglichkeit.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 12:07 Uhr

DAnn waren sie dumm genug sich das gefallen zu lassen!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 12:11 Uhr

Ne, so läuft das in der nicht gewerkschaftlich organisierten freien Wirtschaft ... ;-)

Beitrag von susannea 30.01.11 - 12:21 Uhr

Da haben wir andere Erfahrungen gemacht, man braucht nur einen guten Anwalt, dann ist solch eine Kündigung nicht mal das Papier wert, auf dem es steht. Natürlich auch freie Wirtschaft, aber mehr als 15 Mitarbeiter!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 12:25 Uhr

Okay, lass uns darauf einigen, dass wir unterschiedliche Erfahrungswerte (und vor allem Grundeinstellungen haben) ... alles andere führt zu nichts.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 13:26 Uhr

Nein, sorry, aber darauf würde ich mich nie einlassen, denn du machst absichtlich den AN Angst udn dafür gitbs keinen Grund!

Also noch mal ganz klar, der Vater kann natürlich die Elternzeit auch nehmen und muss in der Regel nichts befürchten!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 13:39 Uhr

Ach, Herrgott, bist Du Klugsch****r ...

... ich habe doch gar nicht Abrede gestellt, dass der Vater Elternzeit, auch gesplittet, nehmen kann ...

... dennoch ist es Fakt, dass er durchaus die Konsequenzen tragen muss, wie im Übrigen jede Mutter auch (zig Mütter bekommen nach der Elternzeit die Kündigung!).

Klar, hat ein Gabelstabler-Fahrer bei VW hat sich weniger zu befürchten als ein Projektmanager in einer kleineren Agentur ...

... aber was nützt Dir ein gewonnener Prozess und ne Abfindung, wenn Du trotzdem Deinen Job los bist.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 13:46 Uhr

In 90% der Fälle bist du den Job aber nicht los!
ZUmidnest bei normalsterblichen und ich finde dies Panikmache, in der du nun auch noch die Mütter einbeziehst, denn es bekommen kaum Mütter Kündigungen nach der Elternzeit, unmöglich!

Hat nichts mit Klugscheißer zu tun!

Hör doch mal damit auf!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 13:54 Uhr

Ach ja, dann hätte ich mal gerne eine Quelle für Deine 90% ...

... und auch ein massiver Karriere-Knick, nämlich Degradierung auf andere Jobs, kommt einem "Job los sein" gleich.

Ich mache doch niemanden angst ... heutzutage muss sich nur jeder darüber im Klaren sein, dass die Arbeitgeber aus den Vollen schöpfen können ... nicht verfügbare Mitarbeiter werden eben ausgetauscht.
Und ob ein Mann dieses Risiko für 2 Monate daheim bleiben, eingehen möchte.

Beitrag von susannea 30.01.11 - 14:02 Uhr

Ich hätte geren Beweise, wo du solche arschigen AG zu massen findest?!?

DAs gibts hier nirgends und meien Erfahrung beruht darauf, dass ich seit Jahren Eltern als Expertin berate und keiner in der Hinsicht Probleme mit seinem AG hatte oder wenn den Job und die Klage gewonnen hat!


"
... und auch ein massiver Karriere-Knick, nämlich Degradierung auf andere Jobs, kommt einem "Job los sein" gleich.

"

Selbst das ist nicht zulässig, muss aber dann eben auch per Anwalt durchgesetzt werden.

Man machst du dir ins Hemd und denkst AG sind die Kings!

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 14:15 Uhr

Deine Gegenfrage täuscht leider nicht darüber hinweg, dass Du die 90% offensichtlich nicht belegen kannst ...

... und ich mache mir keineswegs ins Hemd ... meine Elternzeit ist schon lange vorbei und ich sitze beruflich fest im Sattel (was sicher auch daran liegt, dass ich frühzeitig wieder eingestiegen bin) ...

... und ich denke sicher nicht, dass AG die Kings sind ... ich bevorzuge nur leistungsorientierte Arbeitgeber ... und in einigen Branchen kann man sich zudem einen Ausstieg in die Elternzeit schlichtweg nicht leisten.

Und natürlich ist eine Degradierung zulässig ... ich kann einer Mutter, die nach 3 Jahren wiederkommt und dann gnädigerweise in Teilzeit arbeiten möchte, nicht ihre Führungsposition wiedergeben ...
... und einen Consultant, der mir ausfällt, kann ich auch nicht mehr auf die Prestige-Projekte setzen und und und.

Beim Otto-Normal-Arbeitnehmer ist das sicher unkomplizierter, aber in diesem Land gibt es zum Glück nicht nur Otto-Normal-Arbeitnehmer, sondern eine Menge Branchen, in denen es "Hire & Fire" heißt, wenn man nicht dementsprechend Einsatz bringt.

Beitrag von 7456982536 30.01.11 - 15:32 Uhr

spannend zu lesen von euch beiden #rofl

Beitrag von susannea 30.01.11 - 09:57 Uhr

Wenne rmit dir am Anfang 2 Monate daheim bleibt, habt ihr eben nur noch 10 Monate zum aufteilen!

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