Spondylitis ankylosans = Morbus Bechterew... auf Diagnose warte

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von michele120377 29.01.11 - 23:24 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich mal umhören ob es hier jemand gibt der die oben geschriebene Krankheit hat. Ich wurde Ende September mit dem Rücken operiert wegen Bandscheibenvorfall, während der OP wurde dann auch noch festgestellt, dass mein Nervenkanal stark verengt ist und der Nerv seit mehr oder weniger einem Jahr zwischen den Wirbeln eingeklemmt war.

So genau vier Monate nach der OP habe ich zwar keine Lähmungserscheinungen mehr in dem Bein und Fuss aber immer noch starke Schmerzen die laut meinem Arzt dann doch nicht normal sind.

Da es auch nicht besser wird, sucht mein Arzt jetzt weiter, das heisst am 15 Februar Termin beim Scanner wo Becken-und unterer Rückenbereich kontrolliert werden. Am Montag habe ich einen Termin für eine Scintigraphie (sorry weiss jetzt nicht ob das dass richtige Wort ist) , auf jeden Fall wird mir da eine radioaktive #:-O Flüssigkeit injiziert wird... auch hier wird der Beckebereich und das Sakrum kontrolliert ... ausserdem soll eine Blutprobe bestimmen ob ich dass HLA B27 dings in mir habe, was auch einen Hinweis drauf ist...

naja ich probier mich nicht verrückt zu machen, aber es wäre schön sich mit jemanden ein bisschen auszutauschen, der das auch hat und wie die Diagnose gestellt wurde. Nach 1,5 Jahren mit starken manchmal unerträglichen Schmerzen drehe ich mittlerweile am Rad und könnte auch jetzt wieder vor Schmerzen heulen.

Lg Michi

Beitrag von frechdachsie 31.01.11 - 14:57 Uhr

Mein Opa hatte es und meine Mutter und Tante (also seine Kinder) haben es.

Und ich möchte dir keine Angst machen, aber je nach Stärke der Erkrankung wirst du dich an die Schmerzen und langsame Versteifung der Gelenke gewöhnen müssen. Vieles ist durch Medikamente und Rehasport angenehmer zu machen und kann auch die Krankheit hinauszögern.

Warte erstmal die Untersuchungen ab und dann such dir Ärzte die sich damit auskennen.

Lg Frechdachsie

Beitrag von michele120377 01.02.11 - 19:53 Uhr

Hallo,

vielen lieben Dank für deine Antwort, naja das klingt ja leider nicht so toll. Ich werde noch ungefähr zwei Wochen auf die Antwort warten, aber laut dem Doc wo ich gestern war, sind meine Knochen in Ordnung, er hat zumindest keine Entzündsherde gesehen... also doch was anderes... naja keine Ahnung.

Dir und deiner Familie alles Gute
Liebe Grüsse Michi

Beitrag von milla5 01.02.11 - 14:10 Uhr

Hallo,

mein Mann hat seit zehn Jahren Morbus Bechterew, wenn Du Fragen hast kannst Du Dich gerne über meinen PK an mich wenden. Weiß recht viel über das Krankheitsbild.

LG Milla

Beitrag von michele120377 01.02.11 - 19:54 Uhr

Hallo Milla,

ich werde die Diagnose in etwa 2 Wochen erhalten, wenn es das ist werde ich mich noch einmal melden. Danke dir aber auf jeden Fall für deine antwort.

Gestern war ich in der Scintigraphie und laut dem Arzt sind meine Knochen ok, keine Entzündungsherde oder ähnliches... naja ich weiss nicht genau was das alles bedeuten soll...

Lg udn dir und deinem mann alles Gute
Michi