Nicht das ich das vor habe, aber wie ist das denn?

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Forum: Internet & Einkaufen

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Beitrag von karmen2999 30.01.11 - 10:08 Uhr

Guten morgen,

ich habe jetzt bei Ebay schon öfter folgendes gelesen:

"Spaßbieter zahlen 50% des Verkaufspreises 3.....2.....1.....deins"

Wie ist das denn so rein rechtlich?


Ich gebe auch öfter Auktionen auf, aber das habe ich noch nie mit eingetragen...

GLG und einen schönen Sonntag

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 10:28 Uhr

Hallo.

Genau genommen müssten Spaßbieter den kompletten Preis bezahlen.
Man geht bei eBay einen gültigen Kaufvertrag ein, der zu erfüllen ist.
Erfüllt man diesen nicht, ist man zum Schadenersatz verpflichtet.
Der Verkäufer kann also zivilrechtlich gegen den Spaßbieter vorgehen (und dann werden auch noch die Anwalt- und Gerichtskosten zum Schadenersatz dazu fällig).

Gruß von der Hedda.

Beitrag von karmen2999 30.01.11 - 10:30 Uhr

Okay, also ist der Satz eigentlich unnötig, das der Käufer so oder so zahlen müsste?

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 10:35 Uhr

Ja.

Beitrag von nobility 30.01.11 - 11:59 Uhr

Ist eigentlich mehr als zusätzliche Warnung gedacht, das Spaßbieten sein zu lassen.

Beitrag von bianca153 30.01.11 - 14:24 Uhr

Naja, ob dies Spaßbieter abhält zu bieten, mag ich so ein bißchen bezweifeln.
Denn den rechtlichen Weg gehen die wenigsten VK, vor allem dann, wenn es sich um 1 - 5 € Artikel handelt.

Aber richtig wäre es, wenn alle VK dies durchziehen würden.

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 14:26 Uhr

Ähm ... das war nicht die Frage;-)

Beitrag von bianca153 30.01.11 - 14:31 Uhr

Nicht ?

Es ging doch um den Satz, der in den Auktionen steht, das Spaßbieter 50 % oder eben auch alles bezahlen müßten #gruebel

Tja und ich habe gesagt, das das wenige Spaßbieter abschreckt, da fast kein VK das durchzieht.

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 14:38 Uhr

Ne, die Frage war, wie der Satz rechtlich zu werten ist.

Nix für ungut;-)

Beitrag von bezzi 31.01.11 - 10:18 Uhr

Der Verkäufer wird dem Spaßbieter nach Ende der Auktion dazu auffordern, "freiwillig" 50 Prozent Schadensersatz zu zahlen oder die Sache geht an den Anwalt, der dann den vollen Betrag samt Anwaltskosten eintreibt.
Der Spaßbieter kann es sich dann aussuchen.