Papa muss in vier Wochen in den Einsatz......Afg.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von essa202 30.01.11 - 14:41 Uhr

...und mir ist jetzt schon schlecht.

Bisher konnte ich mit diesem Thema immer recht gut umgehen, aber heute ist mir echt zum heulen zumute wenn ich mir vorstelle dass er bald für ein halbes Jahr weg ist.

Geht es evtl. noch jemandem hier so?

Bisher haben wir nicht grossartig drüber gesprochen, um das Thema zu verdrängen, aber eben am Telefon hat er gesagt: Ihr fehlt mir, ich möchte nach Hause. (Er ist auf Übung, zwei Wochen).

Da frage ich mich, was soll das in dem halben Jahr geben?

Ich habe mir immer eingeredet, dass es schlimmeres gibt usw. aber heute bin ich irgendwie deprimiert. Ich hasse Sonntage!!!

Werde gleich mein Kind wecken und an die frische Luft gehen, vielleicht geht es mir danach besser....

Euch wünsche ich noch einen schönen Tag!

LG:-(

Beitrag von klimperklumperelfe 30.01.11 - 14:46 Uhr

Hallo,

erstmal tut es mir natürlich leid, dass ihr euch vermissen werdet und vermisst.

Aber auf der anderen Seite muss ich ganz unsensibel reagieren und sagen, dass er ja scheinbar ein Berufssoldat ist und ihr wisst, dass es euch treffen kann, dass er lange Zeit weit weg muss. Daher musste wohl damit leben und dich darauf vorbereiten mental.

Jana

Beitrag von essa202 30.01.11 - 15:13 Uhr

Natürlich wussten wir was auf uns zukommt, aber wenn es dann soweit ist wird einem schon anders.

Ich glaube aber einfach, dass Leute die nicht selbst betroffen sind, das ganz anders sehen und mich / unsere Situation nicht verstehen können...



Beitrag von manavgat 30.01.11 - 15:13 Uhr

Sein Job.


Er wollte das.


Du willst ihn und vermutlich auch das Geld, welches er da verdient.


Also lebt damit.


Gruß

Manavgat

Beitrag von essa202 30.01.11 - 15:24 Uhr

Halt du doch einfach deinen Mund!

Habe deine Kommentare jetzt schon mehrfach gelesen und die gehen echt garnicht......

Wie es aussieht hast du auch keinen Mann, oder? Wundert mich nicht....

Wenn du richtig gelesen hast, sprach ich die Leute an, die evtl. in der selben Situation sind.

Halt du dich doch einfach da raus, da du das überhaupt nicht nachvollziehen kannst.

Das GEld ist das letzte an das ich denke, ob du es glaubst oder nicht. Frechheit!



Beitrag von manavgat 30.01.11 - 15:46 Uhr

Na ja, bei dem Benehmen, bleibt ja nur übrig, einen Soldaten zu nehmen... Der ist nicht so oft da, da steckt man das leichter weg.


.... schon mal wegduck.


Manavgat

Beitrag von hedda.gabler 30.01.11 - 15:55 Uhr

>>>> Na ja, bei dem Benehmen, bleibt ja nur übrig, einen Soldaten zu nehmen <<<

#pro

Beitrag von koerci 30.01.11 - 21:59 Uhr

Dann wohnen du und dein Mann (falls du überhaupt einen hast) vermutlich 1000km auseinander...

...bei deinem Benehmen #augen

Beitrag von silbermond65 30.01.11 - 16:18 Uhr

Nette Person scheinst du zu sein.#augen
Mein Schwager war ein halbes Jahr in Afghanistan.....allerdings freiwillig und weil es sein Job ist bzw. war.
Meine Schwester war frisch mit ihm verheiratet,mein Neffe noch ziemlich klein und sie haben diese Zeit bestens überstanden.
Man weiß vorher worauf man sich einläßt ,wenn man diesen Job ergreift bzw. einen Mann nimmt,der diesen Job ausübt.
Wenn dein Freund / Mann in einer zweiwöchigen Übung schon solche Probleme hat - "ich will nach Hause " - sollte er eventuell seine Berufswahl nochmal überdenken.

Beitrag von angstmama 30.01.11 - 16:43 Uhr

Also wenn ich Beiträge mag dann ihre...nicht jeder ist hier nämlich so offen, sachlich und weiß auch was er sagt!

Lg

Beitrag von klimperklumperelfe 30.01.11 - 20:27 Uhr

So ist es!

Beitrag von carmelita34 30.01.11 - 16:59 Uhr

Warum so aggressiv? Du wolltest Meinungen.

Manavgat hat doch recht.

Gruß Carmelita

Beitrag von misses_b 30.01.11 - 18:15 Uhr

Hallo!

#pro

Ich stimme manavgat uneingeschränkt zu!

Wie immer kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

Gruß

misses_b

Beitrag von curlysue1 30.01.11 - 18:39 Uhr

Ich sehe dass genauso wie Manavgat, Du hattest die Wahl, er ist nunmal Soldat.

Beitrag von a79 30.01.11 - 19:59 Uhr

Also wißt ihr Mädels, ihr geht ganz schön hart mit der Posterin ins Gericht, finde ich.
Wer weiß, ob sie überhaupt wußte, dass ihr Mann mal Soldat wird, als sie ihn kennengelernt hat? -So vonwegen die Wahl haben...
ICH wußte, dass mein Mann Soldat ist, als ich ihn kennengelernt habe...aber was das bedeutet, konnte ich zu der Zeit noch in keinster Weise einschätzen!
Rein theoretisch habt ihr Recht: er ist Soldat und Soldatenfrauen wissen, dass heutzutage Auslandseinsätze dazugehören und müssen irgendwie damit umgehen -ich finde allerdings nicht, dass man sich deswegen nicht mal mies fühlen darf...und auch jammern wird ja wohl mal erlaubt sein -wozu ist denn sonst dieses Forum da, frage ich Euch? Oder seht ihr das anders?

Ich kann die Posterin auf jeden Fall verstehen! Ich fühle mich auch immer mies, wenn mein Mann in den Auslandseinsatz muss -besonders, weil die Kinder doch immer jammern -sie können es am wenigsten verstehen und es ist sicher nicht immer leicht, für sie stark zu sein...
Ein Lichtblick ist, wenn der Einsatz erstmal losgeht, kann man rückwärts zählen -die Zeit vor dem Einsatz ist fast schlimmer als der Einsatz selbst...
Ich empfehle lange Briefe, Mails, Päckchen und evtl. Tagebücher, die man sich gegenseitig schreibt...für die Kinder sind Fotos immer gut oder auch Videokonferenzen, welche oft von den Betreuungseinrichtungen aus dem Einsatzland angeboten werden....nutze sie!

LG

Andrea mit ihren beiden Jungs

Beitrag von koerci 30.01.11 - 22:05 Uhr

Wenigstens eine, die was Nettes zu sagen hat.

Zum Kotzen, was sich hier mal wieder einige erlauben...Hauptsache überall ihren unnötigen Senf dazugeben #augen

Nur weil die TE vorher wußte, dass ihr Mann VIELLEICHT mal irgendwann ins Ausland muss, darf sie jetzt nicht traurig sein deswegen?
Ich denke man realisiert das ganz einfach erst, wenn es wirklich so weit ist. Ich kann auch nicht mit der TE fühlen, weil es mir nicht so geht, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht gerade ein tolles Gefühl für sie ist.

Von wegen "er bekommt immerhin ein Haufen Geld dafür", das ist für mich einfach nur hohles Geschwätz und tut hier nichts zur Sache.
In solch einer Situation denkt man sicher an alles, nur nicht ans Geld.

@TE: Kopf hoch!! Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass ihr die Zeit irgendwie ganz schnell rumbekommt #klee

Beitrag von bruchetta 30.01.11 - 19:56 Uhr

Es dauerte einen Moment bis bei mir der Groschen fiel, ich dachte erst, Du meinst wirklich Deinen Papa! #schock

Wie dem auch sei, Manavgat hat Recht. Es ist so, ob es Dir paßt oder nicht.
Ihr (und vor allem mal ER) muß da durch!
Es ist sein Beruf.

Beitrag von klimperklumperelfe 30.01.11 - 20:27 Uhr

Du verbietest ihr den Mund, weil du nur Bauchpinselei lesen willst oder? Sie hat Recht! Du wusstest auf welch einen Mann du dich einlässt und wenn du dann auch noch ein Kind mit ihm bekommst wisst ihr beide, dass du mal ne Weile alleine mit dem Kind sein wirst. Richtig ist auch, dass er für den Einsatz nicht wenig Geld bekommt. Was sonst zieht junge Männer zum Bund???

Also komm mal runter!

Beitrag von windsbraut69 31.01.11 - 07:22 Uhr

Ja klar, JETZT ist das Geld das letzte, woran Du denkst.
Er hat sich aber freiwillig verpflichtet und da wird sicher Geld eine Rolle gespielt haben, oder?

Gruß,

W

Beitrag von susisum 31.01.11 - 09:29 Uhr

Wie um alles in der Welt kommst Du auf so einen Schwachsinn?

Zu dem Zeitpunkt an dem ein Soldat sich verpflichtet, verdient er nicht mehr und nicht weniger als andere in zivilen Berufen. Mit den Jahren, arbeitet man sich hoch- wird befördert und fällt in eine andere Besoldungsgruppe.

In zivilen Berufen kann man auch befördert werden. Was soll diese blöde Aussage? Sollen wir Soldatenfrauen uns jetzt schämen, weil unsere Männer gutes Geld verdienen? Sie bringen auch Leistung dafür: Unsere Männer riskieren ihr Leben da unten um dem internationalen Terrorismus Einhalt zu gebieten und hier werden nur blöde Sprüche geklopft.

Wer keine Ahnung hat, sollte sich doch einfach mal auf seine Hände setzen anstatt hier so einen geistigen Dünnschiss von sich zu geben...

Mein Mann geht in zwei Wochen auch für 6 Monate nach Afghanistan. Und ja- ich bin auch traurig und habe Angst um ihn. Und NEIN- als wir uns kennen lernten war er ein popliger Zeitsoldat, der nicht wirklich gut verdient hat und es war auch nicht abzusehen, dass er in den Einsatz muss. Er hat sich in den Jahren hochgearbeitet um etwas zu erreichen. Er hat einen Spagat hingelegt zwischen Arbeit und Familie um uns eine sichere Zukunft bieten zu können. Ist das jetzt verboten oder muss man sich dafür schämen?

Ich schäme mich bestimmt nicht dafür, dass ich in der glücklichen Lage bin 3 Jahre Elternzeit nehmen zu können. Ich schäme mich auch nicht dass wir zwei Autos haben oder dass mein Mann mehr verdient als andere. Ich schäme mich auch nicht, dass er über 20 000 Euro aus dem Einsatz mitbringen wird. Denn all das verdient er mit seiner Arbeit und ich gebe ihm all das zurück in dem ich mich um Haus und Kinder kümmere und ihm den Rücken freihalte.

Ich bin wirklich entsetzt was manche Leute aus purem Neid so von sich geben.

Hättet Euch halt nen Soldaten angeln sollen ;-)

Susisum

Beitrag von mumpelkopf 31.01.11 - 10:00 Uhr

#pro

Beitrag von windsbraut69 31.01.11 - 12:22 Uhr

Was interpretierst Du denn in zwei Sätze von mir?
So ausführliche Gedanken hättest Du Dir über die Berufswahl Deines "Papa" machen sollen oder über die Wahl Deines "Papa" generell.

Tatsache ist, dass man beim Bund mehr Geld verdient, wenn man sich verpflichtet als beim Grundwehrdienst und das man dieses Geld nicht geschenkt bekommt, sondern klar ist, dass es auch zu Auslandseinsätzen kommen kann.

Es war seine freie Wahl und jetzt zu jammern, weil es ernst wird, ist albern. Bislang scheint Dein Mann relativ gut weggekommen zu sein.

Ich habe mir übrigens vor 20 Jahren auch einen Soldaten "geangelt" aber nicht, um einen Ernährer zu haben, sondern der Beruf war mir völlig egal, da gab es andere Kriterien und ich konnte auch damals schon selbst für mich sorgen.
Den albernen Seitenhieb bzgl. Neid kannst Du Dir also sparen. Ich beneide niemand, der seine 2 Autos damit bezahlen muß, seinen "Papa" nach Afghanistan zu schicken. Unsere Autos verdienen wir heute mit deutlich entspannteren und weniger gefährlichen Jobs.

Gruß,

W

Beitrag von susisum 31.01.11 - 13:12 Uhr

*Zitat* Ich habe mir übrigens vor 20 Jahren auch einen Soldaten "geangelt" aber nicht, um einen Ernährer zu haben, sondern der Beruf war mir völlig egal, da gab es andere Kriterien und ich konnte auch damals schon selbst für mich sorgen. *Zitat ende*

Ich hoffe Du merkst noch wenn es abends dunkel wird, weil ansonsten scheinst du nicht mehr viel zu merken...

Du hast den Soldaten also so kennen gelernt und uns Soldatenfrauen unterstellst du reine Geldgeilheit und pure Berechnung. Du tickst doch nicht mehr ganz sauber... Im übrigen war und bin ich immer noch sehr wohl in der Lage mich selbst zu ernähren, falls Du mir jetzt auch noch unterstellen willst, dass ich ein naives Dummchen ohne Beruf bin und mich nur aushalten lasse.

*Zitat* Den albernen Seitenhieb bzgl. Neid kannst Du Dir also sparen. Ich beneide niemand, der seine 2 Autos damit bezahlen muß, seinen "Papa" nach Afghanistan zu schicken. Unsere Autos verdienen wir heute mit deutlich entspannteren und weniger gefährlichen Jobs. *Zitat ende*

Also wenn es danach ginge, könnten wir uns locker drei Autos ohne Einsätze leisten, aber darum geht es hier nicht. Hier geht es schlicht weg darum, dass, auch wenn Du es Dir bei uns verwöhnten, geldgeilen Soldatenfrauen nicht denken kannst, wir unsere Männer lieben. Wir Angst um sie haben, weil sie KOMMANDIERT wurden und ihr Leben da unten riskieren weil es ihr Job ist. Wir haben genauso Angst wie die Frauen, deren Männer LKW Fahrer sind und tagtäglich ihr Leben auf den Straßen riskieren.

Du solltest vielleicht einfach mal aufhören deine private Unzufriedenheit in dieses Forum zu projezieren und ständig Leute zu beleidigen, ihnen etwas anzudichten und zu denunzieren. Such Dir ein Hobby... Windowcolor soll unglaublich entspannend sein.

Beitrag von windsbraut69 31.01.11 - 15:27 Uhr

Überleg mal, wer hier beleidigend geworden ist.

Ich habe niemandem Geldgeilheit vorgeworfen, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass er den Job sicher nicht als Ehrenamt gemacht hat und wußte, worauf er sich einläßt bzw. es hätte wissen müssen.

Wer so sensibel ist, dass ihn schon 14tägige Übungen dermaßen fertig machen, hat an einem echten Einsatz natürlich zu knabbern, das kann ich nachvollziehen.

Beitrag von susisum 31.01.11 - 17:15 Uhr

Ah ha- das klingt schon ein wenig anders.

Und zum Thema beleidigend werden: Wie man in den Wald hineinruft so schallt es herraus.

Es ist doch ganz natürlich das die Sehnsucht größer wird wenn man weiß, dass eine noch viel längere Trennung bevor steht.

Mich hat es einfach nur gestört, dass Du sofort draufgehauen hast, ohne auch nur ein einziges Mal über die Hintergründe nachzudenken.

Wenn Du dich beleidigt fühlst tut mir das leid- das war nicht meine Absicht. Lediglich dich wachzurütteln was es heisst andere Leute zu verurteilen oder abzustempeln ohne sie zu kennen.

LG
Susi

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