5. Klasse Gymnasium Bayern

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von aquila-et-arbor 30.01.11 - 15:31 Uhr

Hallo,

ich würde gerne mal wissen, welche Erfahrungen Ihr bisher auf dem Gymnasium gemacht habt und mit welchem Notendurchschnitt eure Kinder den Übertritt gemacht haben. Mein Sohn wird wahrscheinlich 1,67 im Übertrittszeugnis stehen haben und er will unbedingt auf ein Gymnasium. Der Lehrer sagt auch "Der packt´s". Ich höre von anderen Eltern allerdings nur Gruselstories ......Kind hätte null Freizeit etc..... Und meine eigene Zeit auf dem Gymnasium, die ich nicht als sonderlich stressig empfunden habe, liegt lange zurück und war natürlich auf dem G9.....

Bitte her mit euren Erfahrungsberichten!!!!!! Und schonmal Danke!

LG#winke

Beitrag von tattel 30.01.11 - 16:02 Uhr

Hi,

ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen in BW berichten:

Meine Große ist ins Gym mit Mathe und auch Deutsch 1,9 .

Im Halbjahreszeugnis steht nun in Mathe ne 4 und in Deutsch ne 3-4.

Auf unserem Gym bekommen die Kids gleich in der 5. Englisch und Französisch /Latein, was bedeutet dass die Kinder in 2 Fächern Vokabeln lernen müssen.

Meine Tochter macht täglich etwa 2 Stunden Hausaufgaben, da ist aber das Lernen der Vokabeln schon dabei.

Der Anfang war sehr hart für uns grade durch die schlechten Noten, aber jetzt hab ich so langsam das Gefühl sie ist angekommen, die Noten werden auch langsam besser.

Mit den erfahrungen, die ich gemacht habe, würde ich nur Kids ins Gymnasium lassen, die entweder superintelligent sind oder /und auch mal einen Berg Hausuafgaben ohne murren machen und danach noch bereits sind Vokabeln zu lernen.

LG

Tanja





Beitrag von aquila-et-arbor 31.01.11 - 21:28 Uhr

Zwei Fremdsprachen auf einmal???? Das ist ja heftig! Und ich dachte in Bayern wär´s am schwersten.....

Beitrag von tattel 01.02.11 - 07:03 Uhr

Hi,

das ist nur an unserem Gymnasium so, üblich ist das sonst in der 6.

Beitrag von masinik 30.01.11 - 20:21 Uhr

Hallo,

mein Sohn (inzwischen in der 10. Klasse Gymn. Bayern) ist mit einem glatten Schnitt von 2,0 aufs Gym. gekommen.
Er ist G8 Schüler. Ich muss ganz ehrlich sagen am Anfang fand ich immer dass die kids in der 4. Klasse Grundschule mehr Hausaufgaben hatten. Klar, es ist viel zu lernen und man sollte immer gut vorbereitet sein weg. unangekündigter Exen aber es lief alles reibungslos.
Die Noten sind natürlich nicht mehr die besten - aber es läuft gut.

Ich würde es immer wieder so machen!

Bei dem guten Schnitt von deinem Sohn würde ich ihn auf alle Fälle aufs Gymnasium gehen lassen.

LG
masinik

Beitrag von froehlich 30.01.11 - 20:49 Uhr

Unser eigener Sohn geht erst in die Grundschule, aber ich habe viel Erfahrung durch diverse Neffen und Nichten....also, ich finde in punkto Gymnasium wird maßlos übertrieben. Sowohl mein ältester Neffe (7. Klasse) also auch meine Nichte (5. Klasse) kommen super mit und haben Null Probleme in der Schule. Natürlich senkt sich auf dem Gymnasium der Notendurchschnitt meist erst mal, aber das ist normal. Und natürlich sitzen die Kinder je nach Jahrgangsstufe und Lehrer bzw. Fach auch mal länger an den Hausaufgaben, es ist aber nicht sooo dramatisch. Die Aussage, daß nur superintelligente oder hochmotivierte Kinder auf's Gymnasium gehen sollen/können kann ich nicht bestätigen. Ich finde, Du solltest Deinen Sohn bei dem Durchschnitt und mit der Aussage des Lehrers im Rücken auf jeden Fall auf's Gymnasium schicken. Was hast Du denn zu verlieren? Höchstens zu gewinnen! Und wenn sich herausstellt, daß es nicht geht, könnt ihr immer noch umdisponieren. Ich wüsste aber nicht, wieso!

Gruß, babs

Beitrag von familienoberhaupt 31.01.11 - 09:14 Uhr

Hallo,
unsere Tochter ist jetzt in der 5. Klasse Gym. Bayern.

Sie hatte einen Durchschnitt in den 3 Fächern Grundschule 2,0.
Die Lehrerin meinte damals , Sie schafft das. Auch sie wollte hin.
Lernen ist für Sie leicht, ich muss Sie nicht zwingen.

Der Anfang war schwer, den der Druck und das Pensum ist schneller als in der Grundschule.
Gerade in Englisch merkt man es, es wurde nicht viel gemacht in der Grunds.
Man muss sich immer auf den nächsten Tag vorbereiten, da es immer mal eine Ex oder mündlich abgefragt wird.
Da Sie damals immer1 oder2 geschrieben hat.
War der erste 5 ein Drama.
Aber da hatte Sie sich nicht vorbereitet. Jetzt wissen wir es besser.
Latein hat sie nicht, dafür in der 6 Klasse Französ.

Zwischenzeugnis jetzt- die wichtigsten Fächer Mathe 3, Deutsch 2 Englisch 2 oder 3(schreiben noch eine)
Natur und Technik 3, Erdkunde 2,

Da sie erst jeden 14Uhr um Tag nach Hause kommt, essen und dann um 14.30Uhr anfängt ihre Hausaufgaben zu machen , ist sie meistens um 16Uhr fertig.
Danach lernt Sie noch für den nächsten Tag 1Std.

lg Marion

Beitrag von haarerauf 31.01.11 - 14:43 Uhr

Hallo,

mein Kind geht auch seit Sept. aufs Gym. in München.

Übertritt war 2,0 (Frage an Dich: wie kommst Du auf 1,67?) und ich kann nur sagen, wir haben es uns viel schlimmer vorgestellt.

Hausaufgaben sind etwa mit einer Stunde pro Tag zu bewerten, Nachmittag ist zweimal die Woche Unterricht (bei uns 1x Ethik/Reli und 1x Sport) und fürs Lernen nimmt sich mein Kind eigentlich keine Zeit, ich bin dahinter dass sie etwa 15 Minuten pro Tag aufwendet. Für den nächsten Tag vorbreiten etc.

Die Noten sind ähnlich wie in der Grundschule, weiterhin etwa der gleiche Notendurchschnitt. Bei einem Fach ist die Tendenz nach unten (Bio interessiert mein Kind leider gar nicht).

G8 ist bislang echt kein Problem.
Den Klassenkameraden geht es ähnlich, nur die arg faulen und "keinen-Bock-Kinder" haben keinen guten Start gehabt.

Auch die Umstellung von GS auf Gym haben die Kinder gut weggesteckt und bereitet keine Probleme.

Die zweite Fremdsprache kommt ja bei uns erst im nächsten Jahr.

LG

Haarerauf

Beitrag von aquila-et-arbor 31.01.11 - 21:31 Uhr

Deutsch: 2; Mathe: 2; HSU: 1 (Die bisherigen Themen haben ihn halt interessiert.....). Und scho hamma 1,67.....

Beitrag von haarerauf 01.02.11 - 07:37 Uhr

:-)Übertrittszeugnisse gibts doch erst im Mai....

Darum meine Frage

Beitrag von aquila-et-arbor 01.02.11 - 12:22 Uhr

Im Januar gab es einen Noten-Zwischenstandsbericht und der Lehrer meinte er könne sich nicht vorstellen, dass die Noten bis zum Übertrittszeugnis schlechter werden würden.

Beitrag von aquila-et-arbor 31.01.11 - 21:34 Uhr

Vielen, vielen Dank an alle, die mir geantwortet haben.

Ich wünsche euren Kindern weiterhin guten Erfolg!!!!!

LG

Beitrag von sarahg0709 01.02.11 - 16:00 Uhr

Hallo,

mein Sohn hatte auch eine Empfehlung für das Gymnasium und ist jetzt in der 11. Klasse, macht also nächstes Jahr Abi (G8).

Von Freizeitmangel oder Stress habe ich bei ihm nie etwas bemerkt. Seine Noten sind gut. Ich glaube eher, dass dieses Stressyndrom hauptsächlich Kinder trifft, deren Eltern sie auf Biegen und Brechen auf das Gymnasium schicken, obwohl sie dafür nicht wirklich geeignet sind.

Im Übertrittszeugnis hatte er einen Notenschnitt von 2,0.


Liebe Grüße

Sarah