PID im Ausland

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Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen Frauen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen und Unterstützung finden. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen.

Beitrag von sifi3 30.01.11 - 20:57 Uhr

Hallo zusammen,
hat von euch jemand Erfahrung mit einer künstliche Befruchtung (PID) im Ausland gemacht? Ich recherchiere schon sehr viel im Netz, wäre aber um jeden Rat und Tip dankbar!!! Danke schonmal!!! ;-)

Beitrag von sternenkind-keks 30.01.11 - 21:12 Uhr

ja wir, aber die klinik kann bzw werd ich dir nicht empfehlen.

du kannst das in cz, belgien, holland, dänemark, polen zb machen lassen.

Beitrag von sifi3 30.01.11 - 21:20 Uhr

Vielen Dank für deine Nachricht!
Oh oh, ich hoffe nur nicht, dass es in Spanien (Alicante) war, denn daran habe ich mich irgendwie 'festgebissen'.
Leider finde ich in Holland keine Kliniken bei google!?!?
Habt ihr denn dann noch einen erfolgreichen Versuch gehabt?

Beitrag von sternenkind-keks 30.01.11 - 21:33 Uhr

ach stimmt, spanien geht auch. wir haben uns auch mal die klinik in barcelona angeschaut, die war auch sehr gut, aber leider sehr teuer.
nein, wir waren in cz und es hat nicht geklappt.

warum macht ihr pid?

Beitrag von sifi3 30.01.11 - 21:42 Uhr

Oh, das tut mir wirklich SEHR leid!!!! Habt ihr denn noch Kraft um es erneut zu versuchen?

Wir möchen auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen - bzw. wir haben große Angst davor! Denn bei meinem Freund in der Familie liegt eine schwere Erbkrankheit vor (Chorea Huntington) und ich möchte meinem Kind so ein Leben ehrlich gesagt nicht antun. Deshalb möchten wir ins Ausland gehen um evtl. ein gesundes Kind bekommen zu können.

Beitrag von motmot1410 30.01.11 - 21:47 Uhr

Sag mal: Verstehe ich das richtig? In Deinem Profil steht, dass ihr gar nicht wisst, ob Dein Mann wirklich Träger dieser Krankheit ist. Kann man das testen? Dann verstehe ich nicht, warum Dein Mann sich nicht erst einmal darauf testen lasst. #kratz

Beitrag von sifi3 30.01.11 - 21:53 Uhr

Ja, das stimmt. Wir hatten diese Woche ein Beratungsgespräch bei einem Facharzt für Humangenetik. Nur leider ist man im Anschluss auch nicht sehr viel schlauer!? Anfangs habe ich meinen Freund auch nie verstanden, warum er sich nicht testen lassen will, aber mit den Jahren versteh ich ihn sehr gut. In seiner Familie sind bereits 3 daran erkrankt; u.a. auch sein Vater. Und es ist wirklich eine Qual in so leiden zu sehen. Er liegt nur da, kann nichts alleine machen, wird künstlich ernährt und hat die Kleidergröße eines Jungen.
Mein Freund hat riesige Angst vor dem Test. Er sagte, er möchte lieber mit dieser Ungewissheit leben als jetzt sein 'Todesurteil' zu bekommen.

Beitrag von motmot1410 30.01.11 - 21:55 Uhr

Naja, das kann ich ja irgendwie verstehen. Aber wenn ihr eine PID machen lasst und erkrankte Embryonen gefunden werden, dann weiß er ja auch Bescheid, dass er Träger ist. Oder nicht?

Beitrag von sternenkind-keks 30.01.11 - 21:59 Uhr

das stimmt. von daher, wenn ihr wirklich leibliche kinder wollt, dann macht vorher den genetischen test.
erfahren wird er es so oder so.

oder ihr überlegt euch mal, eventuell auf spendersamen zurück zu greifen.

Beitrag von sifi3 30.01.11 - 22:07 Uhr

Über Spendersamen haben wir jetzt noch gar nicht gesprochen. Hach, ich weiß auch nicht, ist echt alles gar nicht so einfach. :-(

Beitrag von sifi3 30.01.11 - 22:02 Uhr

Ja, das stimmt auch leider. Aber wir sind hin und hergerissen was wir machen sollen!?! Aber falls dann rauskommt, dass er tatsächlich erkrankt ist, können wir evtl. immerhin unserem Kind ein gesundes Leben schenken, denn es können ja auch gesunde Zellen dabei sein.

Beitrag von motmot1410 30.01.11 - 22:09 Uhr

Klar. Wenn Dein Mann wirklich erkrankt sein sollte, dann wäre die PID sicherlich ein Weg.
Aber wenn man doch vorher herausfinden kann, ob er erkrankt ist, dann sollte man das doch auch tun. Gut möglich, dass er gesund ist und dann könnt ihr euch diesen Nervenaufreibenden Weg sparen. Letztendlich gehört zu jeder PID halt auch eine IVF-Behandlung und die stellt für Dich ein Gesundheitsrisiko (wenn auch kein wahnsinnig Großes) dar. Darum verstehe ich es irgendwie nicht.

Wenn ihr sicher gehen wollt, dass euer Kind die Krankheit nicht bekommt, dann werdet ihr so oder so erfahren, ob Dein Mann erkrankt ist. Dann könnt ihr doch auch erst einmal den Weg über eine humangenetische Untersuchung gehen.
Ansonsten bleibt euch wirklich nur der Vorschlag von Sternkeks: Fremdsperma

Beitrag von sternenkind-keks 30.01.11 - 21:49 Uhr

wäre es da nicht sinnvoll, vorher eine human genetische untersuchung lassen zu machen, ob dein freund dieses gen überhaupt in sich trägt und es vererbt??