Fremdeln - eure Erfahrungen ???

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Beitrag von manuela08 31.01.11 - 08:41 Uhr

Hallo!

Oh, ich könnt mich grad tierisch aufregen ...
mein Sohn (10 Mo.) fremdelt seit gut 3 Wochen ... gestern so schlimm, dass er nicht auf Omas Arm bleiben wollte. Diese rief mich nun eben an und meinte, ich sollte ihn einfach mal den ganzen Tag bei ihr lassen, dann gewöhnt er sich schon daran, wenn er weint, er würde sich schon irgendwann beruhigen. Hab dann versucht ihr zu erklären, dass diese Phase ganz normal ist und dass ich ihn bestimmt nicht schreiend bei ihr lassen werde ... da bestrafe ich ja mein Kind, verlasse es, wenn es am meisten Angst hat und er weiß überhaupt nicht, warum.

Wie seht ihr das? Wie war das bei Euch?

LG Manu

Beitrag von sunshine1176 31.01.11 - 08:44 Uhr

Hallo Manu,

unsere Maus hat bis jetzt nicht so wirklich gefremdelt. Aber ich würde da genauso handeln wie du und den Kleinen nicht genau in der Phase dann den ganzen Tag abgeben.
Keine Ahnung wie sie auf diese Idee kommt. Das hat ja schon auch einen Sinn, dass die Kinder fremdeln.

Ist dein Kleiner denn sonst regelmäßig bei der Oma oder war er noch nie einen längeren Zeitraum alleine mit ihr? Denn dann würde ich nicht ausgerechnet in dieser Phase damit anfangen.

Du machst das schon genau richtig ung bleib dabei!

LG Sunshine

Beitrag von corky 31.01.11 - 08:53 Uhr

huhu #winke

Mein Kleiner ist erst 5 1/2 Monate aber fängt schon langsam damit an. Er will auch nicht mehr bei Opa auf dem Schoß sein. Die Augen werden schon groß wenn er bei mir sitzt und er spricht ihn an. Bei Oma geht es noch - das ist natürlich noch gemeiner für Opa :-p

von Urbia hier gibt es einen schönen Artikel
http://www.urbia.de/magazin/kleinkind/warum-kinder-fremdeln

Da steht z.B. - "Das Kind sollte in jedem Fall in seiner Angst ernst und angenommen werden" Deswegen nehm ich meinen Kleinen auch einfach wieder vom Schoß des Opas runter auch wenn die sagen er müsste sich nur daran gewöhnen. Ich denkie vorsichtiges heranführen ist da besser und stressfreier für Mutter und Kind.

Also dort lassen und auch noch weggehen ist glaube ich genau das falsche. Dann hat das Kind seine Angst und außerdem ist auch noch die Bezugsperson weg. Das ist wie allein in einem fremden Land wo man niemanden versteht ;-)

Liebe Grüße
Marie

Beitrag von seluna 31.01.11 - 09:05 Uhr

Das fremdeln ist so wichtig, sicher kann es nervig sein aber das gegensetuern kann viel kaputt machen.

Deine Mutter wird es überleben das er nicht zu ihr auf den Arm wollte, die Phase geht auch wieder vorrüber.

Mein Sohn hat nie gefremdelt und nie getrotzt, am ende kam raus das er schwere Wahrnehmungsstörrungen hatte und er musste jahrelang behandelt werden.
Also lass dein kind fremdeln.

Beitrag von woelkchen1 31.01.11 - 09:09 Uhr

Fremdeln ist ganz normal und gut so- das Alter ist auch typisch!

Er brauch deine Nähe im Moment und keinen Zwang oder gar Angst. Also gib ihm die Nähe und mach ihm keinen Druck! Schon bald wird er Oma wieder lieben, aber sie brauch er im Moment nicht- er brauch DICH!

Je mehr du ihm jetzt Sicherheit gibst, umso eher hört es auf. Steuerst du dagegen, verlängert sich diese Phase. Denn er brauch im Moment nur Sicherheit, wenn er die nicht bekommt, wird er immer weiter danach suchen!

Beitrag von berry26 31.01.11 - 11:22 Uhr

Hi,

ein fremdelndes Kind braucht Rückhalt und Sicherheit! Eine Annäherung an die Oma kann stattfinden, wenn du dabei bist aber sicher nicht indem du das Kind ihr einfach mal in den Arm drückst. Wenn die Oma also in nächster Zeit den Kleinen mal betreuuen soll, dann solltest du einfach öfters mal zu ihr und dein Baby einfach auf dem Schoß behalten. Die Oma darf sich stückchenweise nähern und nach einiger Zeit kann die Oma dann den Kleinen warscheinlich auch ohne schreien auf den Arm nehmen.

Meine Kleine (fast 8 Monate) fremdelt seit ca. 3-4 Wochen und das sogar bei Papa. Das ist ganz normal und auch sehr wichtig für die Kleinen.

LG

Judith