BEL - Geburtsplanung... ich werd noch irre :-( Vorsicht länger...

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:16 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin jetzt in der 35. Woche und moxe seit letzten Mittwoch. Ja, die Kleine ist aktiver und dreht sich wohl von links nach rechts, aber eben nicht von oben nach unten :-(

Ich bin mittlerweile auch total überfordert mit allen Einflüssen und Ratschlägen von außen. Am Samstag hab ich erstmal nur geheult...
Mein FA ist ein Verfechter, auch als Erstgebärende unbedingt eine normale Geburt zu probieren. Das Krankenhaus hier im Ort macht das aber eher nicht.
Die Hebamme im GVK befürwortet den Versuch auch und "meine" Vorsorgehebamme rät davon ab und erzählt von den schlimmmsten Horrorszenarien (Kind hängt halb raus und der Kopf kommt nicht etc.)

Und das sind allein die medizinischen Ratschläge. Am Ende sagt jeder: Die Entscheidung trifft die Mutter.... Witzig... Die Mutter bin ich in dem Fall und da es mein erstes Kind ist, habe ich die allerwenigste Erfahrung und mittlerweile nur noch Panik.

Heute und nächste Woche Montag habe ich jeweils ein Geburtsplanungsgespräch und hoffe, dass ich ein bisschen weiter danach bin. Hinzu kommt, dass alle sagen: Denk positiv, dann dreht sie sich bestimmt noch und mein FA sagt: Nee, da dreht sich eher nix mehr, aber sie müssen unbedingt entspannen... Wie soll ich denn damit umgehen???

Sorry für das lange *blabla*...
Hat jemand von Euch Erfahrungen? Erfahrungen als Mutter, die in dieser Situation war?

Danke Euch und ganz liebe Grüße!

Beitrag von frog79 31.01.11 - 10:29 Uhr

#liebdrueck erstmal,

ich kann Dich gut verstehen! Da Du natürlich nun schon soviele Infos in die positive wie in die negative Richtung hast, ist es natürlich schwierig, da jetzt ganz ruhig ranzugehen.

Du schreibst, das Dein FA ein Verfechter ist, es trotzdem natürlich zu versuchen jedoch die Klinik das nicht macht. Kann Dein FA Dir nicht eine Klinik in Eurer Nähe empfehlen?

Ansonsten ist es bei mir momentan so, dass unsere Kleine die letzten Wochen brav in SL lag und jetzt wohl wieder quer. Da ich nicht weiß, ob ich die Ssw bis zum Ende austragen kann (ist ne längere Geschichte) habe ich jetzt auch Deine Ängste. Ich möchte keinen Kaiserschnitt und rede sehr viel mit unserem Zwerg. Ich versuche mir vorzustellen, dass sie sich noch rechtzeitig drehen wird und alles unkompliziert läuft. Zusätzlich gehe ich morgen mal wieder zu meiner Cranio Sacral Therapeutin und frage sie zu dem Thema.

Ich kann Dir echt nur empfehlen, hör auf Dein Innerstes und sprich mit Deiner Maus.

Alles Liebe#klee

frog79

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:36 Uhr

Danke für Deine Antwort :-)
Ich werde mal versuchen, mit der Kleinen zu reden ;-) Vielleicht sollte ich das echt viel mehr tun...?
Mein FA hat eine Klinik, die das versucht, aber die ist im Ruhrgebiet und da müssen wir 30 Minuten (ohne Stau) über verschiedene Autobahnen. Eine andere Klinik, die das versucht, ist über die Landstraße zu erreichen und da habe ich nächsten Montag das Gespräch...
Ich drück Dir die Daumen, dass alles so läuft, wie Du es Dir wünscht!!!

LG und Danke!

Beitrag von frog79 31.01.11 - 10:43 Uhr

Hi nochmal,

ich würde echt versuchen Dich mit der 30 Minuten entfernten Klinik anzufreunden. Die Klinik in der ich entbinden will, ist 30-45 Minuten von uns daheim entfernt, wir müssen auch über die Autobahnen und haben sogar noch unsere Große, die wir unterbringen müssen. Zusätzlich sagt man ja immer bei der zweiten Geburt geht alles schneller und ja trotzdem möchte ich den Weg fahren, denn dort fühle ich mich sicher.

Und nur das ist was zählt. Sprich mit Deiner Maus und vertraue ihr und Deinem Körper, er wird schon alles so richten!

LG

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:50 Uhr

Danke :-)
Ich werde mal in mich hören :-) Und weiter fleißig moxen.
Positiv denken, war noch nie meine Stärke, aber daran arbeite ich jetzt mal ;-)

Beitrag von jwoj 31.01.11 - 10:31 Uhr

Ich habe zwar keine Erfahrung mit BEL, aber ich würde auf jeden Fall aus innerer Überzeugung versuchen das Kind normal zu gebären.
Ich hatte während meiner ersten SS extra nach KHs gesucht, die nicht umgehend Kaiserschnitte machen, eben wegen BEL oder so, sondern wo es unterstützt wird spontan zu gebären. Wenn du dir ein solches KH suchst, wirst du merken ob dir das liegt oder nicht. Lass dir nicht von allen Seiten zureden, sondern versuche deinen Weg zu finden. Schau im Internet nach positiven Erfahrungsberichten.
Es gibt auch von normalen Geburten mit SL Horrorgeschichten.

Liebe Grüße!

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:40 Uhr

Danke!
Ich werde mir die Gespräche jetzt noch in beiden Häusern anhören und dann entscheiden.
Mein Freund ist ja auch dabei und mit gaaanz viel Glück, dreht sie sich vielleicht noch...

Beitrag von pfennig 31.01.11 - 10:34 Uhr

Hallo,


leider kann ich diesbezüglich keine Erfahrung weitergeben.,
Bei mir ist es das zweite Kind und ich bin jetzt in der 32. SSW. Meine "große Maus" kam mit 13 Tagen Verspätung nach Einleitung mit Dauerwehen und Not-Sectio auf die Welt. Mein kleiner Bauchbewohner hat sich von der schönen Schädellage zunächst in die Querlage und nun auch in die Beckenendlage gedreht. Mein Gyn macht mir wenig Hoffnung und versucht eigentlich schon ewig, mich von einem geplanten Kaiserschnitt zu überzeugen ( von wegen bei einer normalen Geburt könnte die Narbe reißen, eingeleitet wird bei Übertragung dann eh nicht und somit eh Kaiserschnitt ect.pp ). Nun habe ich meiner Hebi mächtig auf die Füße getreten, sie solle sich mal einfallen lassen, wie wir das Würmchen noch gedreht kriegen. Mache ja Geburtsvorbereitungskurs ( viel Sport ) mit und ich soll öfter mal ´ne Brücke machen, das wäre für den Wurm eventuell unbequem in BEL und würde sich dann noch drehen. Man könnte wohl auch das Kind von außen drehen, macht aber der Arzt in der Klinik mit Verstärkung ( falls Not-Sectio gemacht werden muss ).
Ich kann nur sagen, der erste Kaiserschnitt war nicht der Brüller, aber ich war froh, meine Süße endlich in den Armen halten zu können.
Und sollte jetzt alles wieder auf einen Kaiserschnitt hinauslaufen- mein Gott, hauptsache das Kind kommt gesund auf die Welt, nach 3 Wochen ist meist eh alles vergessen.
Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass sich Dein Puschel noch dreht, soll wohl noch bis zur 38. SSW möglich sein, manchmal sogar noch am Tag der Geburt. Und wenn doch Kaiserschnitt - auch das schaffst Du !


Liebe Grüße

Pfennig

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:41 Uhr

Danke :-) ich turne auch schon seit fast 3 Wochen, aber das interessiert meine Bauchbewohnerin leider nicht ... Ein kleiner Dickschädel eben ;-)
Vielleicht brauche ich echt einfach nur Gelassenheit, dass ich es schaffe, egal, wie es kommt...

Beitrag von findekind 31.01.11 - 10:35 Uhr

Oh Mann, sünde für Dich, das tut mir leid, dass alle auf Dich einreden, was Dich selbstverständlich verunsichert!!!
Das ist in der Schwangerschaft aber auch extrem schwer, sich da eine ruhige Position zu bewahren, finde ich, schließich ist man besorgt, gerade wenn einem solche Horrorgeschichten erzählt werden. Finde ich im Übrigen absolut unmöglich von Deiner Vorsorgehebamme. Die wäre die längste Zeit meine Vorsorgehebamme gewesen!!!!:-[

Zur BEL: Ich hätte mich in der ersten Schwangerschaft auch beinahe entscheiden müssen,ob spontane Geburt oder KS bei BEL. Meine Tochter drehte sich dann aber doch noch in SL (so ca. 35.Woche?).
In meiner Stadt hätten die Krankenhäuser auch eher keine spontane BEL - Entbindung bei einer Erstgebärenden "gewagt". Wobei ich gelesen habe, dass die BEL im "Normalfall", d.h.wenn es keine "Querlage" ist eigentlich eine normale Kindslage ist, die (wenn bestimmte Gegebenheiten stimmen) ganz normal geboren werden können.
Wenn Dein FA Dir dazu rät, frage ihn doch mal,welche Klinik in Deiner Nähe er Dir speziell empfehlen kann, die Erfahrungen mit BEL-Geburten haben!
Vielleicht lohnt es sich ja, da noch einmal mit Spezialisten zu sprechen, die einfach viel Erfahrung haben.
Ich glaue erhlich gesagt auch, dass einfach in vielen Kliniken kaum noch spontane BEL-geburten gemacht werden,weil den Hebammen und Ärzten die Erfahrungen fehlen - wenn es nie gemacht wird, lernt es ja auch keiner, stimmt´s?
Andererseits gint es ja Kliniken,die sich auf BEL- Entbindungen mit spezialisiert haben und für die ist es gar kein Thema,weil es eben sehr viele Kinder dort aus BEL geboren werden.

LG,Findekind

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:43 Uhr

Ja, so ein Haus gibt es hier auch! Nur haben die auch keine Kinderstation.
Deswegen schaue ich mir nächste Woche noch ein KH an, die BEL bei Erstgebärenden machen und eine Kinderstation haben.
Ich hoffe einfach, dass mein Bauchgefühl mir dann sagt, was richtig ist?

Danke, für Deine Antwort!

Beitrag von findekind 31.01.11 - 10:49 Uhr

Na, das hört sich doch total positiv an mit der Klnik,die eine angegliederte Kinderstation haben!!! #pro
Bestimmt wird Dein Bauchgefühl Dir bei Deiner Entscheidung helfen. Lass Dich nicht verunsichern!!!!!

Dir alles Gute,
Findekind

Beitrag von blume08 31.01.11 - 10:37 Uhr

Hallo !

Meine kleine lag auch in BEL. Ich habe nichts unternommen, weil ich mir gedacht habe, dass die kleine sich schon was dabei denkt sich nicht zu drehen.
Beim Kaiserschnitt haben wir dann gesehen, dass sie dreimal die Nabelschnur um den Hals hatte.
Eine normale Geburt wäre überhaupt nicht möglich gewesen und hätte dann wohl in einem Notkaiserschnitt geendet.

So, soviel zu "versuch es doch spontan" usw.
Hör auf dein Gefühl !!!!

LG

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:45 Uhr

DANKE!
Das werde ich versuchen. Der FA meinte, dass es nicht so aussieht, als sei die Nabelschnur um den Hals, aber man das nicht ausschließen kann. Davor habe ich auch Angst...
Ich werde versuchen gelassen zu werden und auf meinen Bauch zu hören!

Beitrag von bunny2204 31.01.11 - 10:38 Uhr

Ich würde vielleicht die Frage mal von hinten aufrollen.

Wie stehst du zu einem KS? Wäre er für dich okay?

Wenn ja, dann würde ich mich nciht länger quälen, den KS-Termin ausmachen und abwarten. Vielelicht kannst du dich auch ein bisschen entspannen und Dein Baby dreht sich doch noch.

Der Kleine von meiner Freundin hat sich auf den Weg zum OP gedreht bei 39+0....KS wurde abgebrochen und 10 Tage später kam der KLeine normal zur Welt...es gibt nichts was es nicht gibt ;-)

LG BUNNy #hasi mit 3 KS-Kids

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:47 Uhr

Hallo und danke!
Erst war der Gedanke an einen KS ganz schlimm und ich habe immer noch Angst vor den Schmerzen danach.
Aber es wird besser, wenn ich mir sage: Hauptsache wir sind beide gesund.
Ich werde versuchen, Deinen Rat zu befolgen! Und warte jetzt noch die beiden Gespräche ab...
Wie ging es Dir denn nach den KS?

Beitrag von bunny2204 31.01.11 - 10:54 Uhr

Nach dem ersten KS ging es mir nicht gut...ich glaube aber hetue, dass ich daran selber Schuld bin. Ich wollte so wenig Schmerzmittel wie möglich, hab die erst genommen, asl ich es nicht mehr ausgehalten habe....und lag nur im Bett....

Bei nr. 2 und 3 ging es mir nachden KS total gut, bin nach ca. 5 Stunden aufgestanden und war auch die meiste Zeit auf den Beinen. Ich hab brav 3 Tagte lang meine Schmerzmittel genommen, danach ging es problemlos ohne. :-)

KLar, das ganze ist nicht Schmerzfrei, aber ich habe auf der Wochenstation auch Frauen erlebt, die normal entbunden haben, und einen Riss/Schnitt hatten und die auch SChmerzmittel brauchten.

Also wegen den Schmerzen brauchst du nicht auf einen KS "Verzichten" - das ist echt erträglich :-)

Ich würde meine KS Geburten auch als schöne Geburten bezeichnen. (nur der letzte KS war nicht so toll, aber das lag an den Verwachsungen durch die beiden anderen KS...)

Übrigens, meine persönliche Meinung, ich würde keine Spontangeburt aus BEL riskieren...nicht bei mersten Kind. Bei mir hat auch nie jemand vermutet, das mein Baby nicht durch mein Becken geht. Erst nach 2 Tagen einleiten hat der Chefarzt sich mich mal angeguckt und dann vemrutet, dass der Kleine da nicht durch geht...und hat wohl auch recht behalten.


LG BUNNY #hasi

Beitrag von yozevin 31.01.11 - 10:40 Uhr

Huhu

Ich habe mit beidem Erfahrung, unser Großer lag in BEL und drehte sich in der 37. Woche noch... Unsere Kleine lag bis 28. Woche in Schädellage und bequemte sich dann in BEL, habe sie dann bei 37+2 spontan zur Welt gebracht...

Auch ich würde dir empfehlen, es zumindest zu versuchen! Ich fand die Geburt aus BEL wunderschön (so im Nachhinein) und angenehmer als die aus Schädellage...

Der Op wird sowieso für einen Notkaiserschnitt hergerichtet, dann geht, sollte der Fall eintreten, auch wirklich alles fix....

Gegen Kind hängt halb raus und Kopf steckt fest gibt es auch Tricks.... Bei mir wurden sämtliche Möglichkeiten angewendet und unsere Süße wurde innerhalb einer Wehe komplett geboren.... Da dürfen sie gar nicht mehrere Wehen abwarten! Das Kind muss innerhalb einer Wehe komplett geboren werden!

Ich an deiner Stelle würde es wirklich versuchen! Es ist so schön, sein Kind aus eigener Kraft zu gebären! Und das Geburtserlebnis aus BEL ist realtiv einzigartig, das wird euch immer verbinden! Nur Mut, wenn es nicht geht, kann man immer noch reagieren!

LG

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 10:49 Uhr

Danke!
Ich werde vielleicht einfach beide Optionen akzeptieren müssen und warte jetzt noch die Gespräche in den KH ab.
Dir vielen Dank!

Beitrag von anka1974 31.01.11 - 10:56 Uhr

Hallo,
meine Schwägerin hat Ende Dezember auch ihr 1. Baby bekommen. 1 Monat zu früh, BEL.
Unser Krankenhaus hat einen sehr erfahrenen Arzt, der versucht hat, das Baby in BEL zu entbinden. Leider hat sich die Kleine im Becken "verklemmt" und sie bekam einen Kaiserschnitt. Sie meinte, das allein das versuchen der normalen Geburt für sie schon total schön war und sie deshalb gar nicht so traurig über den Kaiserschnitt ist.

Viele Grüße
Sandra

Beitrag von meandco 31.01.11 - 11:00 Uhr

#liebdrueck

ach mensch, wie liebevoll die menschen doch mit leuten umgehen die ohnehin schon sorgen genug haben #aerger

erst mal: entspann dich wirklich #pro was besseres kannst du nicht machen!

zum anderen:
ich hab mich damals auch schon damit beschäftigt gehabt, da meine große immer wieder mal in bel war obwohl sie überwiegend sl lag.
ich hatte für mich entschieden, dass ich es wenn sie sich nicht in sl legt drauf ankommen lasse und auf jeden fall mal die wehen abwarte.
denn: ks ohne vorbereitung bedeutet für das kind nen ziemlichen schock. die wehen leiten die geburt ein und das kind "weiß" quasi dass es soweit ist, rauszukommen. beim ks wird aufgeschnitten und ehe das baby weiß was kommt, wird es aus seiner warmen höhle gerissen ... das war aber nur einer von vielen gründen ...
zum anderen: manchmal drehen sich kinder bei wehen noch, und es hat bis zum letzten drücker zeit sich zu drehen. nen "not"-ks können die auch innerhalb kürzester zeit einrichten, dann muss das doch gehen, wenn ich mit bel wehen bekomme und sage, oki - da tut sich nix, also schneiden wir ...

vielleicht ist da ja ne option für dich und du kannst sie mit den ärzten bei der geburtsplanung besprechen?

lg
me

Beitrag von emeri 31.01.11 - 11:08 Uhr

hey,

ach, das kenne ich. könnte in etwa meine geschichte sein. meine FÄ meinte: so wie es jetzt liegt, könnten sie auch normal entbinden, wir können aber auch einen kaiserschnitt machen.

sämtliche hebammen meinten: als zweitgebärende könne ich auf jeden fall BEL entbindung machen (sofern der kopf nicht zu groß ist). bei den hebammen kam dann auch immer das große augenrollen, als ich meinte: nein, über BEL entbindung traue ich mich nicht drüber. jaaaaa, es hätte aber auch erst vor kurzem eine erstgebärende BEL entbunden. schön für sie - aber ich fürchte mich davor (egal wie realistisch oder unrealistisch etwaige horrorszenarien sind, die ich dazu im kopf habe).

ich habe jetzt für mich entschieden: grundsätzlich will ich spontan normal entbinden - aber nur in SL. bleibt er so wie er jetzt liegt habe ich schon meinen kaiserschnitttermin. punkt.

und ich muss sagen: seit ich für mich eine entscheidung getroffen habe, ist auch der druck raus. höre in dich rein, was du dir für dich vorstellen kannst und was nicht. im endeffekt bist du diejenige, die auch die konsequenzen zu tragen hat. das nimmt dir ja dann auch keiner ab.

lg

Beitrag von redsea 31.01.11 - 11:32 Uhr

Hallo,

ich habe ja dasselbe Problem und wir sind fast gleich weit.

Ich sage ganz klar: Ich lass das Kind entscheiden, wie es zur Welt kommen mag!!!

Da mögen noch soviel hier bei Urbia auf einen rumhacken, wenn es letztendlich ein KS werden sollte.

Mein Kind lag noch nie anders als in BEL, immer in der derselben Position, sodass selbst die Ärzte und Hebammen sagen, womöglich hat es einen med. Grund (Nabelschnur zu kurz, Gebärmutterlage, etc.)

Und genau deswegen ist mir als Erstgebärende eine spontane Geburt aus BEL viel zu riskant. Mein KH würde es auch gar nicht machen. Ok, vielleicht würde ich ein KH finden, die sich darauf einlassen. Aber wie gesagt, dass Kind weiß vielleicht besser, warum es so liegt, wie es liegt.

Das ist vielleicht bei BEL-Lagen bei Kindern die sich immer mal wieder drehen was anderes, aber in meinen Fall wo das Kind immer so liegt, nehme ich das zur Kenntniss.

Ich werde nächste Woche (36. SWW) einmal das Moxen versuchen, aber wenn es sich dann nicht dreht, dann soll es so sein. Sogar meine Hebi die das Moxen durchführt, hat gemeint, sie will es nur einmal versuchen.

lG
Redi
35. SWW

Beitrag von alabama1077 31.01.11 - 11:54 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Ja, meine liegt auch immer so... Deine Einstellung gefällt mir sehr gut. Damit findest Du für Dich Ruhe.
Bei mir hackt die Familie jetzt auch noch auf mir rum, dass ich mich bekloppt mache etc...
Ich bin mal gespannt, wie es bei Dir weitergeht und drück Dir ganz fest die Daumen!!!

Beitrag von silberschatten 31.01.11 - 12:30 Uhr

Hallo!

Mir geht's genau so :) Hat halt jeder ne andre Meinung irgendwie. Die FA sieht keinen Grund im Ultraschall warum sie sich nicht drehen will, aber sie lag noch NIE anders. Meine FA rät aber auch entweder zu einem sehr erfahrenden KH für BEL-Erstgebärende (und da will ich nicht hin), oder halt für KS. Einmal probier ich es diese Woche mit moxen, ansonsten mit gut zureden und abwarten und Brücke-machen (schad ja nix).

Aber ein Geburtsgespräch hab ich am FR auch, um evtl. einen Kaiserschnitt-Termin festzumachen, falls sie sich nicht mehr drehen sollte (die Hoffnung geb ich aber nicht auf ;-) ).

Äussere Drehung will ich nicht, BEL entbinden als Erstgebärende ist mir nicht geheuer, da mein KH das auch nicht gerne macht. Zum Glück habe ich auch positive Erfahrungsberichte vom KS im Bekanntenkreis, die sich auch dazu entschlossen haben wg. BEL (und teilweise wurde da beim KS auch klar, warum sich das Kind nicht gedreht hat...). Spontane Entbindung wäre mir wesentlich lieber, aber man muss ja alles abwägen, vor allem mein eigenes Bauchgefühl ist mir da einfach wichtig...

Also, in Ruhe abwarten und den KS nicht zu früh ansetzen (denke mal ET-4) ist meine Devise. Ihr habt ja sogar noch etwas länger Zeit :)

übrigens hab ich wegen dem KS-Termin auch einen Post im Forum Geburt & Wochenbett gepostet :)!

LG und viel Glück!

Silberschatten