4 Wo alt; Bronchitis, jmd Erfahrung mit Salbutamol-ratiopharm?

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Beitrag von nineeleven 31.01.11 - 10:31 Uhr

Guten Morgen,

ich hatte am Sa schonmal geschrieben, dass der Sohn meiner Nichte (4 Wo alt) seit der Geburt schnieft. Nun war sie Sa nachmittag hier und der Kleine hat wirklich ganz schlecht Luft bekommen. Er kann auch gar nicht richtig schreien, sondern "schreit" total nasal. Gestern abend war es dann wohl so schlimm dass sie über die Notaufnahme ins Kkh sind. Sie musste mit ihm gleich da bleiben da eine Bronchitis festgestellt wurde. Er muss jetzt alle zwei Stunden mit Salbutamol-ratiopharm inhalieren und bekommt 4x täglich abschwellende Nasentropfen.

Jetzt meine Fragen:

Kennt sich jmd mit diesem Medikament aus? Hab gegoogelt und in den meisten Fällen war hier von Asthma die Rede. Heißt ja es wäre ein Dauermedikament.

Bronchitis bei einem Neugeborenen? Ist das bei einem gesunden Kind JETZT SCHON möglich? Muss dazu sagen, dass sie während der SS leider geraucht hat, sie stillt ihn füttert aber trotzdem zu, obwohl sie mehr als genug MuMi hat (damit ihr Freund, der Vater, auch mal länger mit dem kiwa unterwegs sein kann #kratz). Sie pumpt ja zusätzlich ab weil sie eben soviel hat und gibt ihn das auch noch mit Flasche. Seit der Geburt hat er allerdings kaum länger wie 2 h am Stück geschlafen, weil er eben keine Luft bekommen hat. Hat ihn dann auch immer was zu trinken gegeben. Hat aber nie gehustet, es war einfach nur die Nase dicht und hat permanent durch den Mund geatmet.

Okay, also für ein paar Erfahrungsinfos bezgl. des Medikamentes wäre ich euch dankbar.

LG und einen schönen Montag noch!
nineeleven

Beitrag von tragemama 31.01.11 - 10:39 Uhr

Natürlich kann auch ein Neugeborenes eine Bronchitis haben. Wir inhalieren auch mit Salbutamol und auch nur bei akuter Bronchitis, das ist absolut gängig.

Da kann sich Deine Nicht ja auf die Schulter klopfen fürs Rauchen in der Schwangerschaft, die Chancen, dass es sich zu Asthma auswächst, stehen sehr gut.

Andrea

Beitrag von steffiblue 31.01.11 - 10:43 Uhr

GuMo erst mal,
Also unsere Tochter hat so mit 6 Monaten ihre erste spastische Bronchitis gehabt. und damals bekamen wir den Pari-boy aus der Apotheke mit eben dieser Salbutamol-Lösung zum inhalieren. Sie hat das Gerät zwar leider komplett abgelehnt, aber auch in dem Ersatz-Sprüh-Ding (ja, ist so wie ein Sprüher für bzw. gegen Astma...) war Salbutamol. Und bei der tochter meiner Freundin auch. Also ich hätte jetzt gesagt, das ist die gängige Arznei bei Bronchitis. Ob das auch schon so früh anwendbar ist, kann natürlich nur der Arzt sagen und der hat es ja verschrieben...
Auf jeden Fall hat es bei uns jedes Mal gut geholfen (wir hatten das leider in den ersten 1,5 Jahren öfter), sie war schnell wieder auf dem Damm...
LG
Steffi mit Rike (3,5), #stern (04/10) und Babyboy 35. SSW

Beitrag von emmy06 31.01.11 - 10:45 Uhr

Ja ein Kind kann sehr wohl sehr schnell krank werden, Nestschutz hin oder her, Schutz durchs Stillen hin oder her.... Auch völlig unabhängig davon, ob die Mutter rauchte während der Schwangerschaft oder nicht... Reagiere da echt allergisch, mich fragte man im KH noch, ob ich in der Schwangerschaft geraucht hätte, da unser Jüngster immer wieder sehr stark zu zittern begann.... und nein, ich rauchte nicht und tu es jetzt immer noch nicht.

Unser Mini war seit seiner 2. Lebenswoche dauerverschnupft. 8 Wochen später kam Husten hinzu, innerhalb weniger Tage war es eine heftige Bronchitis mit Fieber. Auch wir waren notfallmäßig im KH, da uns der örtliche Notdienst eingewiesen hatte. Nach ambulanter Behandlung durften wir aber sofort wieder heim, denn trotz Fieber und Co. ging es unserem Mini noch verhältnismäßig gut, er stillte gut wie immer und seine Sauerstoffsättigung war gut.
Wir mussten ihm die Salbubronch Tropfen 3x täglich 15 Stück oral geben - etwa gut eine Woche lang. Diese Tropfen schlagen sehr schnell an. Inhaliert haben wir lediglich Kochsalzlösung über den Pariboy.



LG

Beitrag von linagilmore80 31.01.11 - 11:52 Uhr

Moin!
Meine Mittlere musste und muss regelmäßig mit Salbutamol inhalieren, weil sie zu spastischen Bronchialinfekten neigt. Und das obwohl ich Nichtraucherin bin. Eine Bronchitis wird durch Viren verursacht, und solange die Mutter nicht gegen exakt diesen Virenstamm Antikörper entwickelt hat (sprich selber diese Erkrankung hatte) bringt der Nestschutz vom Stillen gar nichts.
An dieser Stelle sei noch angeraten, sich nicht bei deiner Nichte einzumischen: Obwohl sieraucht scheint sie sich sonst gut um ihr Kind zu kümmern und Viren kommen auch ohne Rauchen - auch bei ganz kleinen Kindern.

LG,
Lina

Beitrag von nineeleven 31.01.11 - 12:19 Uhr

Hallo du,

nee nee, ich misch mich da nicht ein. Seit ihr Sohn da ist raucht sie auch angeblich nicht mehr. Sie kennt meine Meinung dazu und das war's. Das ist kein Thema zwischen uns. Ich hatte es nur erwähnt, weil ich dachte dass es VIELL einen Zusammenhang gibt. Ich selber habe Jahre vor meinen SS aufgehört mit Rauchen und hab mich damit noch nie näher befasst.

Wir sind nur 10 Jahre auseinander und es ist ihr erstes Kind. Im Grunde sind wir wie Schwestern. Sie kommt daher oft zu mir und fragt nach Tipps und Ratschlägen. Ich war ja beim ersten Kind auch total unsicher. Und auch wenn ich gewisse Dinge anders machen würde halt ich mich zurück. Es ist ihr Kind und ihr Leben. Hab ja selber grad so'n Wurm daheim ;-) und nicht wirklich Muße zwei Kinder zu "erziehen" #rofl Nee, war'n Scherz.

Wollte mich halt einfach mal erkundigen was das für'n Medi ist und hatte auf ein paar Erfahrungsberichte gehofft.

Danke dir für deine Antwort und wünsch dir noch einen schönen Montag!

#winke

Beitrag von linagilmore80 31.01.11 - 13:24 Uhr

Ach so... Es klang irgendwie wie ein "Anti-Raucher-Thread", deswegen meine Antwort.

Also kurz zum Präperat: Es soll die Bronchien entkrampfen und weiten, damit die wieder besser Sauerstoff aufnehmen können, als sie können, wenn sie verkrampft sind. Eine Bronchialspastik ist einem Asthmaanfall sehr ähnlich, daher verschreiben die Ärzte für beide Fälle Salbutamol.

Wichtig bei dem Präperat ist, dass das Kind nach dem Inhalieren was zu trinken bekommt - sonst kann ein Soor die Folge sein.
Salbutamole ist - soweit ich mich erinnere - ein cortisonhaltiges Medikament, was aber lokal angewendet und in der angewendeten Dosis nicht zu den früher bekannten Nebenwirkungen führt.

LG,
Lina

Beitrag von geralundelias 31.01.11 - 13:01 Uhr

Hallo,

mein Sohn inhaliert seit über vier Jahren regelmäßig mit Salbutamol, wir haben bisher keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.
Er bekommt zusätzlich noch SalbuBronch (im Wechsel mit dem Inhalieren)

Bei Behandlung mit Salbutamol handelt es sich nicht um eine Dauermedikation, d.h. er inhaliert nur dann, wenn es nötig ist und oft reicht erstmal nur Kochsalz.

Mein Sohn hat vermutlich wirklich Asthma (bekommen die neuen Ergebnisse in drei Std ), er muss dennoch nicht inhalieren, wenn alles in Ordnung ist.

Beitrag von lea0312 31.01.11 - 13:14 Uhr

Hallo

unser kleiner hatte auch mit 4 wochen eine bronchitis. ich lag auch eine woche mit ihm im krankenhaus. aber so kleine bekommen noch keine medikamente(sagte die sachwester mir).

wir mussten nur an den tropf, weil der kleine erst nicht richtig trinken wollte und 4x am tag inhalieren mit kochsalz. raus gelassen wurden wir erst nachdem auch über nacht die sauerstoffsättigung stabil über 93% blieb.

gute besserung

Beitrag von nineeleven 31.01.11 - 13:35 Uhr

Also, wir hatten grad nochmal gesimst. Er muss alle zwei Stunden inhalieren. Auch nachts. Heißt er würde ja zwölf Mal am Tag dieses Medi bekommen. Aber ich mein die Ärzte im Kkh werden schon wissen was zu tun ist. Aber bei so oft muss es ja schon ganz schön akut sein, oder? auf jeden Fall meinte meine Nichte, dass er endlich mal richtig gut schläft. So hat sie ihn noch nie schlafen gesehen. Ich hoffe nur, dass er (und sie) von weiteren Maßnahmen für die nahe Zukunft verschont bleiben.

Danke nochmal an alle die geantwortet haben. Waren super gute Info's dabei.

#danke