Wie habt ihr die "Trennung" von euren Kindern verkraftet?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von louisselma 31.01.11 - 10:47 Uhr

Hallo,

meine letzten Stunden haben geschlagen. Morgen ist es soweit. Ich muss wieder auf Arbeit gehen und für unseren Sohn beginnt morgen die Eingewöhnung bei der Tagesmutti. Leider kann ich ihn nicht begleiten. Mein Freund hat Urlaub genommen und macht so die Eingewöhnung mit ihm. Ich könnte jetzt schon heulen und irgendwie bereue ich es, dass ich schon wieder arbeiten gehe. Doch aus finanziellen Gründen ist es momentan leider nicht anders möglich. Ich werde morgen das erste mal von meinem Sohn getrennt sein.
Wie habt ihr den Wiedereinstieg ins Berufsleben so verkraftet? Ich meine man ist ja schon fast den ganzen Tag mit seinem Krümel zusammen und so!

Ich hoffe das er sich gut einlebt. Waren schon ein paar mal bei der Tagesmutti und er hatte keine Probleme. Trotzdem ist es schwer für mich.

Danke für eure Erfahrungen!

LG

Beitrag von annelie.77 31.01.11 - 10:52 Uhr

Hallo,

klar ist es schwer, aber es ist auch schön! Helene geht seit November zu ihrem Tagesvater und sie liebt es! Mir ist es am Anfang auch schwer gefallen, aber ich habe gesehen, wie wohl sie sich dort fühlt und ganz ehrlich, mir geht es auch wieder besser, seit ich wieder arbeiten "darf" ;-)

Freu Dich drauf, Dein Sohn lernt vieles neu und auch anders kennen als mit Dir und die Zeit, die ihr dann miteinander verbringt ist viel intensiver!

Alles Gute für euch

Anne

Beitrag von plaume81 31.01.11 - 11:04 Uhr

Hallo,

Zwergi war 20 Monate als er in die Krabbelstube kam. Hab mich auch Wochenlang gedanken darüber gemacht. Aber es war eh nicht anders möglich. Die Sorgen waren völlig unbegründest Zwergi fühlte sich sofort wohl.
Mein Erster Arbeitstag war 4 Monate davor, der Papa hat 4 Monate Karenz übernommen. das war schon ein komisches Gefühl, aber es wird ganz schnell zur Nomalität.

LG

Beitrag von sophiamarie 31.01.11 - 11:22 Uhr

Kann dich soo gut verstehen.Habe letztes Jahr auch wieder den Berufseinstieg gewagt.................aber bei mir ging es total in die Hose#schein.Ich hab das 3Wochen durchgezogen und dann kam es doch ganz anders.Habe kurz entschlossen gekündigt,müssen zwar einwenig kürzer treten aber ich bin bei meinem Sohn und das kann man nunmal für kein Geld der Welt kaufen.War die beste Entscheidung die wir getroffen haben,mir geht es prima dabei(bin immer heulend zur Arbeit gefahren)und ein Geschwisterchen ist mittlerweile auch unterwegs#verliebt#verliebt.
Will dir keine Angst machen aber es kann auch anders gehen!!!
Lg Sophia

Beitrag von jobina 31.01.11 - 11:43 Uhr

Hallo,

also meine Maus war gerade ein Jahr alt, als ich wieder arbeiten ging, dann hatte mein Mann 4 Wochen Elternzeit und natürlich auch die Eingewöhnung bei den Tageseltern mit meiner Tochter gemacht.
Der erste Arbeitstag war sehr anstrengend und ungewohnt... und am Abend hatte ich Freudentränen in den Augen als ich meine Tochter wieder in die Arme schließen konnte. Tja, aber die Woche ging schnell rum und alles hat sich eingependelt. Nur als unsere Tochter dann 10 Stunden bei den Tageseltern war, musste ich ab uns zu anrufen und mal hören wie es ihr so geht... mittlerweile brauch ich das auch nicht mehr...

Liegt wohl daran, dass unsere Tochter zu gerne da ist!!!!

Beitrag von haruka80 31.01.11 - 12:24 Uhr

Hallo,

bei uns ists morgen auch soweit...
Oft ist es sogar besser, wenn der Papa die Eingewöhnung macht, das fällt dem Kind oft leichter. Bei uns mache ich sie und ich glaube, ich brauche die Eingewöhnung mehr als mein Sohn sie brauchen wird. Bei uns gehts los mit der KiTa, mein Sohn wird mit 21 Monaten der Jüngste sein und mir graut da schon total vor.
Andererseits freue ich mich aber auch sehr, so bin ich seit über 1 Jahr täglich mit meinem Sohn unterwegs, in Spielgruppen oder sowas, damit er sich nicht langweilt und ausgelastet ist. Nun kriegt er ne feste Gruppe, in der er spielen kann, nur leider ohne Mama. Andererseits kann ich dann auch mal wieder was für mich tun, nicht nur Mama sein (ich mache seit Oktober ne Weiterbildung, dachte, es würde ohne KiTa oder TaMu klappen, komme aber zu nichts).
Ich hab schon in meinen Seminarwochen/Wochenende immer gemerkt, wie gut es mir tut, wieder mal was "normales" zu machen, auch wenn mein Sohn mir dann immer unendlich fehlte.

Das wird schon werden!!!!

L.G.

Haruka

Beitrag von urselmaus2007 31.01.11 - 19:17 Uhr

Hallo,

ich hab meine kleine Maus mit 12 Monaten in die Kita gegeben. Es war das beste was ich machen konnte! Es war zwar am Anfang schwer, aber sie hat soviel gutes gelernt und ist super selbstständig geworden.
In der Kita haben sie auch viel mehr Beschäftgung und viele Kinder zum spielen. Da sie ein Einzelkind ist, hat sie dort das teilen gelernt und wie man fair untereinander ist.
Manchmal tut es auch gut, wenn man mal "raus" kommt, aus dem Mama-alltag. Mal ein anderes Gesprächsthema als Windeln und Zähnchen kriegen.
Meine Kleine ist nun fast vier und geht gerne in die Kita, wenn ich sehe wie andere "ältere" Kinder Probleme mit der Eingewöhnung haben, sehe ich mich immer in meiner Entscheidung bestätigt. Sie hat viele Freunde und eine ausgeglichenere Mutti. Es kommt achließlich auf die Qualität der verbrachten zeit an als die Quantität.
Ist nicht böse gemeint, aber ich hab im Urlaub einige Hausfrauen kennengelernt und die waren nur genervt von ihrem Kind und haben es stndig in die Kinderbetreuung gegeben. Dagegen konnten wir die Zeit genießen, weil wir jede Minuten mit unserem Sonnenschein genießen und wirklich wahrnehmen.

Mach dir also kein schlechtes Gewissen. Vielleicht fällt es euch am Anfang schwer, aber in einer guten Kita oder Tagesmami sind die Kinder gut aufgehoben und wenn du mal einen Rat brauchst sind sie auch immer für dich da. ;-)

Alles gute und liebe Grüsse