Wenn Kinder Schnupfen haben

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Beitrag von nalle 31.01.11 - 11:11 Uhr

Wenn beim Schnupfen die Bronchien betroffen sind und das Kind hustet oder klingt verschleimt oder ein fiebriger Schnupfen auftritt, bitte zum Arzt, denn da sollte man eventuell stärkere Medikamente verordnet bekommen. So los geht's:

- Rhinomer Nasenspray
- Nasentropfen z.B. Nasivin Sanft oder Otriven für Babys
- Sambucus nigra D2
- Lavendelöl
- Babix-Inhalat N
- Wick Baby-Balsam
- eine Zwiebel
- nasse Wäsche
- Kamillentee
- Majoranbutter / Anisbutter
- Muttermilch

Rhinomer-Nasenspray:
Der Wirkstoff ist steriles, isotonisiertes Meerwasser. Wir hatten zuerst von der Kinderärztin eine Anleitung für eine Kochsalzlösung bekommen, diese hergestellt und mittels einer Pipette in die Nase geträufelt. Resulatat war, dass Herr Knirps sich verschluckte, die Kochsalzlösung teilweise im Rachen landete und der Rest ausgeschnaubt wurde. Das Rhinomer-Spray wird jedoch leicht gesprüht, ist ohne jeglichen Nebenwirkungen und kann über einen langen Zeitraum (eigentlich jeden Tag) 2 x unbedenklich eingesetzt werden. Es löst alles in der Nase und ermöglicht so ein besseres Atmen.

Nasentropfen:
In Nasevin sanft ist z.B. Oxymetazolinhydrochlorid enthalten. Bei einer starken Schnupfenphase kann es 1-2 x pro Tag mit 2 Tropfen, die auch per Fläschchen gegeben werden, eingeträufelt werden. Allerdings ist ein Dauergebrauch gar nicht ratsam, da nach ca. einer Woche die gegenteilige Wirkung erreicht wird. Die positive Wirkung des Nasensprays ist nämlich das abschwellen der Nasenschleimhäute. Hat sich die Nase daran gewöhnt, kann es zur Schwellung der Schleimhäute führen, also wenn möglich von den Baby Nasensprays aber auch im Erwachsenenbereich Hände möglichst davon lassen.

Sambucus Nigra D2:
Ein Homöopathisches Produkt, dass aus 10 gr. weisser Streukügelchen besteht, die Holunder enthalten. Das ist ein altes Naturarzneimittel um speziell dem Säuglingsschnupfen entgegenzuwirken. Man verabreicht 3 x pro Tag jeweils 3 Kügelchen, gibt sie in den Mund des Baby's oder Kleinkindes und dort lösen sie sich entweder auf oder werden geschluckt. Hatte bei uns keinen durchschlagenden Erfolg, allerdings verringerte sich der Schnupfen ein wenig. Unbedenklich, da homöopathisch und auch somit über einen längeren Zeitraum unbedenklich anzuwenden.

Lavendelöl:
In der Apotheke erhältlich, soll genauso wie z.B. Thymianöl wirken. Das Öl, ca 5-7 Tropfen, werden z.B. auf ein kleines Lätzchen gegeben und direkt beim Baby auf die Brust gelegt. Das soll das Atmen erleichtern, aber auch den Schleim lösen. Wie alle ätherischen Öle von Fachleuten etwas umstritten, da Kinder allergisch darauf reagieren können. Vorher bitte mit dem Arzt oder Apotheker besprechen.

Babix-Inhalat N:
Eigentlich das Gleiche in Grün wie Lavendelöl, da es auch ein äterisches Öl ist. Es besteht aus einem Gemisch von Eucalyptos-Öl und Fichtennadel-Öl. Wie man ja da schon unschwer erkennen kann, ist das Öl wesentlich stärker, als z.B. Lavendel-Öl. Es soll beim Schlafengehen auf den Schlafanzug des Baby's / Kleinkindes getropft werden. Allerdings ist es wichtig wirklich nur 2 Tropfen zu verwenden. Das Ganze riecht recht streng und mehr würde schon in meinen Augen brennen. Bitte auch hier vorher mit dem Arzt oder auch der Hebamme sprechen, meine haben mir jeweils abgeraten, da sie ätherischen Ölen gegenüber sehr skeptisch sind und diese Mischung recht heftig ist. Allerdings hilf es prima Erwachsenenen, einfach 5 Tropfen in heisses Wasser, Handtuch über den Kopf und schon ist die Nase frei.

Wick-Baby-Balsam:
Wick-Waperup kennt ihr ja alle. Das ist die deutlich abgeschwächte Version. Wieder sind äterische Öle enthalten, wieder läuft das Prinzip so wie beim den anderen Ölen. Allerdings wird hier eine geringe Menge auf die Brust aufgetragen, sie zieht relativ schnell ein und es richt nicht annähernd so penetrant und scharf wie die Babix Tropfen. Enthalten sind Eukalyptus, Lavendel, Rosmarin und Aloe Vera. Der Preis lag hier bei 5 €, was das Teuerste aller Mittel war. Die anderen Preise habe ich übrigens nicht mehr, aber da sie ja unter den 5 € liegen, sind alle erschwinglich und wenn sie für Baby's und Kleinkinder verschrieben werden ja zumeist kostenlos.

Eine Zwiebel:
Eine Zwiebel??? Ja eine Zwiebel, ziemlich blöd für den Erwachsenen der vielleicht noch mit im Zimmer schläft, aber es hilft. Man nimmt ein kleines Beutelchen und schneidet eine halbe Zwiebel auf (keine Charlotten). Das Säckchen hängt man an das obere Ende des Baby- oder Kinderbettes. Die kleinen Atmen wesentlich freier, allerdings sollte man es nicht direkt in Augenhöhe hängen. Durch das Beutelchen bleiben aber die "Heulstoffe" der Zwiebel fast ganz drinnen, so dass es ein wirklich wirksames altes Hausmittelchen ist.

Nasse Wäsche:
Das beste ist allerdings nasse Wäsche neben dem Bett aufzuhängen. Beachten sollte man vorher, dass die Wäsche möglichst nicht mit Weichspüler oder Unmengen von Waschpulver gewaschen wurde, denn das dünstet ja auch aus. Natürlich sollte die Wäsche auch nicht mehr tropfen (-: Übrigens haben Eimer mit Wasser nicht den gleichen Effekt, wie ich anfangs dachte. Ich stelle immer das Babybadewannengestell auf und hänge 5-6 Wäschestücke neben das Bett. Das ist übrigens immer noch mein Favorit bei einem leichteren Schnupfen, denn von Herrn Knirps ist kein "Schnarchlaut" mehr zu hören.

Kamillentee:
Ich kann dazu nur sagen Hände weg. Der Tee, kann in dem Fall, dass man kein Meerwassernasenspray zur Hand hat bzw. keine Kochsalzlösung, auch per Pipette in die Nase geträufelt werden. Bei uns hatte das auf die Nase allerdings keine Auswirkung, nur auf das Kind. Es bekam einen hochroten Kopf, verschluckte sich und schrie wie am Spies. Für mich das schlechteste Mittelchen der ganzen Aufführungen!

Majoran- bzw. Anisbutter:
Im Bundesland Hessen gibt es Anisbutter sogar in der Apotheke zu kaufen. Es ist ein altbewärtes Hausmittelchen, ich habe mich dagegen an der Majoranbutter versucht. Dabei werden Majoranblüten genommen, vorher Butter abgekocht, der Schaum wird dann abgeschöpft, beides vermengt und durch eine Moltonwindel gedrückt. Das genaue Rezept findet ihr unter Hausmitteln in www.neun-monate.de Die Butter wird dann mit einem kleinen Wattestäbchen in die Nase gerieben, der Erfolg machte aber den Auffand leider nicht wett.

Muttermilch:
Muttermilch ist sowohl bei Ärzten als auch Hebammen das Allheilmittel schlechthin. Da ich ja nach 2 1/2 Monaten keine Milch mehr hatte, konnte ich auch keine grosse Versuchsreihe starten. Hier sollen 2 Tropfen in die Nase geträufelt werden. Als das bei uns noch funktionierte, konnte ich jedoch keinerlei Erfolgsmeldungen verlauten lassen.

So dass waren sie, die Mittelchen gegen Schnupfen vom +. Wenn ihr noch andere Mittel oder Methoden kennt, her damit ;-)

Beitrag von lilalaus2000 31.01.11 - 11:23 Uhr

Dem ist nichts beizufügen.

#danke

Beitrag von jerk 31.01.11 - 11:26 Uhr

Hallo,

einige von diesen Dingen kommen bei uns auch zur Anwendung.

Allerdings sollte man bei Babies und Kleinkindern auf die Anwendung von ätherischen Ölen verzichten. Sie können in Einzelfällen einen Stimmritzenkrampf auslösen, was zu Atemnot bis hin zur Erstickungsgefahr führen kann.

lg

Beitrag von wir3inrom 31.01.11 - 11:27 Uhr

Nalle, geht's dir gut?
Alles in Ordnung mit dir?
Fühlst du dich nicht wohl?

*tätchel*





#rofl #verliebt



Danke für die Tipps!

Beitrag von nalle 31.01.11 - 11:31 Uhr

Na ich muss ja auch mal eine Gute tat voll bringen ;-)

Sonst wird mir ja immer und immer wieder unterstellt,ich trage hier nicht zur Allgemeinen Themenwelt bei sondern mach NUR blöde Bemerkungen :-p


Ich will eben auch mal *anders* sein

#rofl #rofl #rofl


Ob`s mir gelingt ?! Man weiss es nicht :-p


Beitrag von wir3inrom 31.01.11 - 11:33 Uhr

Ach, du bist doch schon anders. :-D
Und, wie man sieht, sehr facettenreich #rofl

Beitrag von nalle 31.01.11 - 11:33 Uhr

#hicks

Beitrag von hoffnung2011 31.01.11 - 11:46 Uhr

Junge, das glaubt dir sowieso keiner, du wirst nur noch verdächtiger;-)

zuzufügen ist ein Nasensauger

Beitrag von moeriee 31.01.11 - 11:48 Uhr

Jup! Das stimmt! Unser Nasensauger war am Wochenende echt Geld wert, sonst hätte der Kleine mir gar nix mehr getrunken. Super ist übrigens der "Angel Vac". Der komische Sauger von NUK ist Müll!

Beitrag von nalle 31.01.11 - 11:48 Uhr

Nasensauger sind BÄÄÄÄÄÄÄÄÄH ....


Ich hoffe Ihr testet die alle mal VOR Gebrauch beim Baby bei Euch selber an und merkt dann was für ein "TOLLES" gefühl das ist


:-p:-p:-p

Beitrag von moeriee 31.01.11 - 11:56 Uhr

Hab' ich! #gruebel Das war super angenehm. Zumindest bei dem "Angel Vac". Und Louis mag es scheinbar auch, denn er hält ganz toll still und guckt auch gar nicht ängstlich o.ä. Bei dem NUK-Teil hat er sofort geschrien, wenn ich es nur zusammengedrückt habe. Also wir sind zufrieden.

Beitrag von woelkchen1 31.01.11 - 12:42 Uhr

Wenn du den IN der Nase zusammendrückst, drückst du ja auch Luft rein in die Nase, das ist echt nicht toll!;-)

Beitrag von hoffnung2011 31.01.11 - 12:19 Uhr

Seihst du, du bist nicht objektiv...und schon das macht dich suspekt..ich sag es doch#winke

Beitrag von thalia.81 31.01.11 - 12:40 Uhr

Fein, deine Auflistung.


ABER:

Ich finde, Babix und Wick gehören gestrichen. Ätherische Öle können für Babys sau gefährlich sein

http://www.planger.de/tips64.htm

Beitrag von lavy 31.01.11 - 13:22 Uhr

Huhu,

#danke für die Auflistung :-)

Von meiner Hebi bekam ich zusätzlich noch die Tipps

- Engelwurzbalsam .. schmiert man an die Nasenflügel. Ich persönlich gebe ein #pro
- Wasser in einem Topf aufkochen, 1-2 Tröpfchen Thymianöl hinein und ins Zimmer stellen

Babix sowie wie Wick sollte man wohl nicht vor dem 1. Lebensjahr geben. Bei meinen anderen Kindern war ich da noch nicht so recht informiert und es war bei mir immer die 1. Wahl. Negative Erfahrung konnte ich GsD nicht machen.
Bei dem Kleinen nun lass ich es aber aussen vor, weils mir, wie gesagt, nicht bewußt war was man damit alles hervorrufen könnte.

Ansonsten schöne Liste #pro

LG