Kind privat versichert-ich Kasse

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von cody77 31.01.11 - 12:21 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird im Sommer privat versichert werden, ich bleibe Kassenversichert.

Kann ich dann ganz normal auf sie krankgeschrieben werden?

Lg cody

Beitrag von raena 31.01.11 - 12:31 Uhr

Kommt auf die Kasse deiner Tochter an ob die das übernimmt oder nicht.

Meist übernehmen PKV diese Kosten nicht oder nur über einen Zusatztarif. Das heißt dann, wenn deine Tochter krank geschrieben wird und du zuhause bleibst, hast du zwar dein gesetzliches Recht für 10 Tage sie zu betreuen, aber die Kasse wird dir den Lohnausfall nicht ersetzt = unbezahlt frei!
Wenn du sicher sein willst, erkundige dich jetzt schon bei der PKV eventl. ob es auch einen Zusatztarif gibt.

Meine Tochter ist auch privat und ich gesetzlich ..... wenn sie krank ist habe ich die Wahl zwischen : unbezahlt frei (auf krankenschein), Urlaub oder Überstunden abfeiern. .....dafür ist sie halt privat versichert und das hat schon auch so seine Vorteile! Manchmal kann man halt nicht alles haben ;-)

LG
Tanja

Beitrag von miau2 31.01.11 - 13:23 Uhr

Hi,
dass das wie schon gesagt wurde im Regelfall nicht geht ist einer der ganz großen Nachteile bei privaten Versicherungen. Damit es auf jeden Fall geht muss sowohl das Kind als auch der zu hause bleibende Elternteil gesetzlich versichert sein. Andere Vereinbarungen mit den Kassen, oder andere Regelungen (z.B. für Beamte) gibt es, aber ein "pauschales es geht" gibts nur, wenn Kind und Elternteil in der GKV ist.

Guck dir die Angebote genauestens an - wir haben geprüft, geprüft, geprüft und noch mal überlegt und uns dann für die freiwillige gesetzliche KV entschieden und es noch keinen Tag bereut. Und so habe immerhin ICH (ich bin auch gesetzlich versichert, mein mann privat) die Möglichkeit, im Fall der Fälle mal "Kind-Krank-Tage" in Anspruch zu nehmen.

Wenn dein Mann verbeamtet ist kann es allerdings eine andere Regelung geben! Mein Mann ist ganz normaler Angestellter in einem Unternehmen, für ihn gilt zu dem Thema nur das, was das Gesetzbuch sagt ;-).

Viele Grüße
miau2

Beitrag von kati543 31.01.11 - 14:53 Uhr

Wenn du dir und deiner Tochter einen Gefallen tuen willst, dann laß sie in der GKV und schließe eine Zusatzversicherung ab. Die PKV hat insbesondere bei Kindern gegenüber der GKV nur Nachteile. Kind-krank gibt es in der Regel bei PKV nicht. Noch nicht einmal die 10 Tage (Sonderurlaub ohne Bezahlung) dürftest du bekommen, da diese Regelung in der SGB 5 steht und das ausschließlich für Versicherte der GKV gilt. Natürlich gewähren oft die AG diese Tage trotzdem. Aber gesetzlich vorgeschrieben ist es nur für GKV-Versicherte. Kuren sind ein Problem, Haushaltshilfe und wenn immer deine Tochter irgendwann mal etwas mehr braucht als nur Arzt, Apotheke und Krankenhausaufenthalt, dann wird es richtig ärgerlich. Therapien (Logo, Ergo, Physio), Hilfsmittel,... sind ganz schwer zu bekommen. Besondere Untersuchungen (z.B. Genetik) benötigen vorheriger Zustimmung der KK. Derzeit habe ich 5 (!) Anträge auf Kostenübernahme für meine beiden Söhne laufen. Leider kann man den einmal gemachten Fehler, der KK - Wahl, nicht mehr rückgängig machen. Wir haben es bitter bereut.

Beitrag von twins 31.01.11 - 18:37 Uhr

Hi,
bei uns ist es auch so. Men Doc würde "mich" ganz normal krankschreiben lassen, also nicht auf das Kind. er kennt das Problem und regelt es halt anders.

Wir mußten unsere Kinder Privat versichern lassen - mein Mann ist Privat (gesundheitsbedingt) und ich gesetzlich. Die Kinder wären bei mir um einiges teurer versichert gewesen als privat.

Grüße
Lisa

Beitrag von miau2 01.02.11 - 08:47 Uhr

"er kennt das Problem und regelt es halt anders"

Es gibt halt auch Menschen, die derartige Dinge ablehnen, weil sie schlicht und einfach verboten sind.

Du riskierst damit einiges, und dein Arzt auch. Für mich wäre das keine "Lösung". Wenn das raus kommt (z.B. weil du das hier so schön öffentlich machst...) kann es richtig Ärger geben...und so sehr ich das "Problem" auch verstehe: der Ärger wäre vollkommen zu Recht.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von twins 01.02.11 - 09:06 Uhr

HI,
ich habe gesagt, mein Arzt "würde mich" und nicht "hat mich".

Wenn ich meine Kollegen sehe, die sich für jeden Husten und aufgekratzen Pickel krankschreiben lassen oder andere Ärzte allein schon von Erzählungen krankschreiben "ich habe Kopfweh" oder viele Mütter auf MuKiKur gehen, weil es derzeit "in" ist....
Ich mache es nicht.

Und da ich einen Homeoffice Job habe, habe ich Glück ,das ich auch Arbeiten kann, wenn die Kids krank sind. Ich habe außerdem eine Versicherung, wenn ich krank bin, das mir eine Hilfe gestellt wird!!!!
So aber wenn wirklich eine Ausnahme ist - was bis dato noch nicht passiert ist - dann hilft der Arzt. Und ich finde da nichts anstoßendes. Kann ja auch hingehen und sagen "mir hängt ein Popel schief"...da würde ich bestimmt schon eine Woche rausholen!!!!:-p

Grüße
Lisa