Baby (10 Wochen) tagsüber müde, findet aber nicht in den Schlaf...

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von yumiyoshi 31.01.11 - 13:58 Uhr

Hallo ihr!

Ich hoffe dass ich hier ein paar Tips bekomme wie unser Sohn besser in den Schlaf findet.

Nachts haben wir überhaupt kein Problem. Seit etwa 1 Woche schläft er sogar 6-9 Std. am Stück durch.

Tagsüber haben wir seit einigen Tagen das Problem, dass er hundemüde ist, aber einfach nicht in den Schlaf findet. Er weint dann ganz schrecklich, findet einfach keine Position, in der er schlafen mag. Ich lege ihn in sein Bettchen zum Einschlafen, aber auf meinen Bauch. Wir probieren mehrere Positionen aus, aber nichts hilft. Irgendwann ist er dann so erschöpft dass er einschläft.

Wie kann ich ihm das Einschlafen erleichtern? Er schläft auch extrem unruhig, zuckt ständig zusammen und wird natürlich davon wach. Und dann geht es wieder von vorne los.

Ich bin wirklich etwas hilflos momentan.

Wie sind denn eure Erfahrungen?

LG


Yumi

Beitrag von loona-25 31.01.11 - 14:51 Uhr

Haaallloooo#winke

hast du schonmal versucht zu pucken?

Ich habe Lukas in dem Alter gepuckt und auf meinem Arm geschaukelt bis er eingeschlafen ist und dann in sein Bettchen gelegt.

Später konnte ich ihn dann wach ins Bett legen und er ist alleine eingeschlafen,so mit 6 Monaten ungefähr.


LG loona mit Lukas*18.7.09#verliebt

Beitrag von yumiyoshi 31.01.11 - 15:44 Uhr

Hallo Loona,

pucken tun wir ihn nachts immer. Tagsüber haben wir das nicht gemacht, weil er eigentlich immer ganz gut eingeschlafen ist und tagsüber sehr gerne auf dem Bauch schläft.

Werde ihn wohl auch tagsüber mal pucken.

LG


Yumi

Beitrag von agra 31.01.11 - 15:46 Uhr

huhu

ein paar threads weiter unten, hab ich ähnliches gefragt
meine tochter ist morgen 11wo alt.
nachts klappts gut mit dem einschlafen, aber tagsüber kann ich machen was ich will,pucken,stillen,schuckel,
sie brüllt 5min, und ich kann noch so mit ihr kuschel, sie findet nicht in den schlaf, obwohl sie hundemüde ist.

kennst du das buch oje ich wachse.unsere mäuse stecken mitten im 12wo schub.

ich hoffe wir habens bald überstanden.

sonst vielleicht ins tuch nehmen,oder in eine federwiege legen, werden uns jetzt eine kaufen, in der hoffnung es klappt da vielleicht mit.hab aber schon viel gutes gehört....

lg

Beitrag von yumiyoshi 31.01.11 - 17:27 Uhr

federwiege kenne ich nicht. schaue mich gleich mal danach um. danke und lg

Beitrag von elchi11 31.01.11 - 15:59 Uhr

Hallo,

mein Kleiner ist nun 10 Wochen alt und ich habe das gleiche Problem.

Seit ca. 2 Wochen findet er tagsüber einfach nicht allein ein den Schlaf.
Abends wird er gepuckt und hat kein Problem damit. wir können ihn sogar wach ins Bett legen.

Tagsüber schau ich damit ich den Zeitpunkt mitkriege wo er müde wird, also gähnt oder/und knatschig wird. Dann nehm ich ihn auf den Arm und drück ihn ganz fest an mich und schaukle ihn etwas.
Er schläft dann relativ bald ein. Verpasse ich den Beginn der Müdigkeit, fängt er an zu brüllen und schläft dann irgendwann ein. Mir tut er dann so leid da ihn dann nix mehr beruhigen kann und er so schreien muss.

viele Grüße
elchi11

Beitrag von yumiyoshi 31.01.11 - 17:26 Uhr

hallo agra, hallo elchi,

danke für eure antworten.

oh je, ich wachse hab ich hier, jedoch noch nicht reingelesen.

habe heute nachmittag dann versucht ihn zu pucken, in bauchlage hingelegt, auf den arm genommen. hat alles nicht zum erfolg geführt. er döst dann kurz weg und ist fünf min. später wieder wach.

abends klappt es bei uns auch ohne probleme. er wird gepuckt und ins bett gelegt und schläft innerhalb weniger sekunden ein.

da müssen wir wohl durch.

wünsche euch starke nerven :-)

lg


yumi

Beitrag von festus14 31.01.11 - 22:12 Uhr

Hallo, ich würde ihn in dem Alter pucken, das hat unserem Kleinen sehr geholfen zur Ruhe zu kommen. Wenn sie so klein sind, brauchen sie einfach noch eine Begrenzung, wie in Mamis Bauch.

Tragen ist auch eine gute Alternative. Hast du vielleicht ein Tragetuch oder eine Tragehilfe? Dann ist es nicht so anstrengend für dich, wenn es länger dauert.

Zum Weinen noch ein Tipp: Das Weinen an sich ist wichtig für dein Baby, denn es ist seine einzige Möglichkeit, seinen Ärger / Wut / Schmerz / Einsamkeit / Unwohlsein, was auch immer - mitzuteilen. Weinen baut Spannungen ab und ist nichts negatives.

Wichtig ist, dass du dein Baby dabei gut begleitest. Heißt: Halte ihn ganz fest, am besten im Wiegegriff und schön eng, versuche selbst entspannt zu bleiben. Ich weiß, ist sehr schwer, aber dein Baby spürt, wenn du dich dich anspannst und unsicher wirst. Lass ihn seinen Kummer "erzählen". Wenn du ihm dabei Halt gibst und ihn so annimmst, tut das deinem Baby sehr gut. Und irgendwann wird er zur Ruhe kommen, von sich aus aufhören zu weinen und entspannt einschlafen können.

Ich habe diesen Rat (mit praktischer Anleitung) von einer Beraterin bekommen, weil unser Kleiner sehr viel geschrien hat und ich mir nicht mehr zu helfen wusste. Es hilft unglaublicherweise tatsächlich und hat meine Einstellung zum Weinen sehr verändert. Inzwischen kann ich das aushalten und mein Baby begleiten und trösten und habe keine Angst mehr, fühle mich nicht mehr hilflos bei Schreiattacken.

Alles Liebe, Alina mit Max#verliebt

Beitrag von yumiyoshi 01.02.11 - 00:28 Uhr

hallo alina,

danke für deine nachricht.

uff.. es ist in der tat schwer ruhig zu bleiben und mich nicht anzuspannen, wenn mein kleiner weint.

ein tragetuch habe ich nicht und in den manduca will er nicht.

und wie gesagt, pucken funktioniert nachts hervorragend, tagsüber brüllt er auch im pucktuch.

ich werde dann mal versuchen gelassen zu bleiben.

lg

Yumi

Beitrag von festus14 02.02.11 - 09:52 Uhr

Hi Yumi,

ich weiß, ist wirklich sehr schwer. Man fühlt sich so hilflos.

Ich habe noch zwei Buchtipps für dich, falls es dich interessiert:

1. SAFE - Sichere Ausbildung für Eltern, Klett-Cotta Verlag

2. Auch kleine Kinder haben großen Kummer - Über Tränen, Wut und andere starke Gefühle, Kösel-Verlag

Beide Bücher lesen sich sehr gut und man gewinnt eine andere Sichtweise auf das Weinen, die wirklich hilft, gelassener zu bleiben.

Jetzt wo ich weiß, wie entlastend weinen für meinen Kleinen ist, empfinde ich es gar nicht mehr als so schrecklich. Hätte mir gewünscht, schon eher diese Hilfestellung bekommen zu haben und nicht erst nach 10 Monaten. Alle Welt sagt einem immer nur: Das Baby darf nicht weinen. Blödsinn, wie soll es sich denn sonst ausdrücken. Wichtig ist nur, dass man es dabei liebevoll begleitet.
Wie gesagt, ich habe eine Beraterin aufgesucht, sonst wäre ich nie auf diese Idee gekommen.

In dem einen Buch steht ein schönes Sprichwort:
Was dem Körper die Seife ist, sind der Seele die Tränen.
Sehr passend!

Viele liebe Grüße und viel Freude mit deinem Baby,
Alina #winke