Nachbarschatsprobleme...Hilfe gesucht

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von chrissi1983 31.01.11 - 14:37 Uhr

Hallo,

ich wohne mit meinem Freund und unsern 3 Katzen in einer 85m² großen Wohnung. Die Vermieterin wusste von Anfang an von unseren tierischen Bewohnern und fand sie auch nicht schlimm, solange es sich um reine Wohnungskatzen handelt.
Die Katzenklos reinige ich täglich...wenn ich mal beruflich sehr viel Stress habe, dann spätestens jeden zweiten Tag. Sie sind also immer sauber.
Nun ist es so, dass wir nun den dritten Brief der Hausverwaltung bekommen haben, dass sich gewisse Mieter immer wieder beschweren über starken (!!!) Geruch der Katzen im Hausflur und man forderte uns auf, die Katzen wegzugeben. #heul
Ich hatte bereits mehrere Gespräche mit der Dame von der Hausverwaltung. Diese stand auch schon unangemeldet vor der Tür. Ich weiß, ich hätte sie nicht reinlassen müssen, aber ich hatte ja nix zu verbergen. Beim ersten Mal war die Vermieterin mit und motzte in einer Tour, wie denn die Wohnung eingerichtet sei, dass einige handwerkliche Dinge immer noch nicht fertig sind, usw. Beim zweiten Mal kam die Dame alleine, fand den Zustand der Wohnung auch akzeptabel...sicher waren die handwerklichen Dinge immer noch nicht erledigt (haben beide zwei linke Hände und sind auf Hilfe unserer Familien angewiesen, aber die haben eben auch nicht immer Zeit), aber die Katzenhaltung gab keinen Grund zur Beschwerde.
In der Zwischenzeit hatte ich auch sämtliche Mieter im Haus drauf angesprochen (ich dachte, ich hätte zu allen ein gutes Verhältnis, aber scheinbar hab ich mich getäuscht) und von allen hieß es entweder, sie hätten nicht mal mitbekommen, dass wir Katzen haben und die, die es wussten würden sich nicht dran stören.
Tja nun kam letzte Woche wieder ein Schreiben...letzte Aufforderung die Katzen abzugeben (erneute Beschwerden waren wohl Anlass), ansonsten würde man sich gerichtlich einigen müssen. Ich rief entsetzt die Hausverwaltung an und bekam dort zu hören, dass der Wunsch von der Vermieterin ausgeht, da sich wohl immer dieselben beschweren würden. Namen wollte sie nicht nennen und meinte, man hätte Angst gehabt uns persönlich anzusprechen. Ja sicher...kann ich durchaus verstehen, nachdem ich bereits 3 Nachbarn gefressen habe *ironie off*
Ich bin mittlerweile stinksauer. Ich weiß nicht wer dahinter steckt, aber Katzen weggeben kommt nicht in Frage, Umziehen geht aktuell auch nicht und auf sich beruhen lassen will ichs auch nicht. Nun überlege ich schon seit Tagen, dass ich einen Brief an die Nachbarn verfassen will...aber was schreibe ich da rein? hat jemand ne Idee? Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

LG Chrissi

PS: Freitag war jemand von der Hausverwaltung hier, der die Schlösser im Flur austauschen wollte. Diesen sprach ich direkt an, ob er finden würde, es rieche im Flur nach Katze. Er guckte ziemlich irritiert und meinte,es riecht im Flur nach Essen, aber ganz sicher nicht nach Katze.

Beitrag von chrissi1983 31.01.11 - 14:38 Uhr

Oh da hat sich in der Überschrift ein f verkrümelt #hicks

Beitrag von chrissi1983 31.01.11 - 14:49 Uhr

Achso was ich ganz vergessen hatte...im Haus gibts noch eine Dame mit Katzen. Diese rennt mit dem Katzenklo quer durchs Treppenhaus, um dieses in die Biotonne zu kippen. Dabei fliegt regelmäßig ein Großteil neben die Tonne und wird auch nicht weggekehrt. Hier beschwert sich natürlich niemand.

Beitrag von anarchie 31.01.11 - 15:13 Uhr

huhu!

Ganz einfach!

Du hast doch alle angesprochen und jeder hat gesagt, es stört nicht..

also verfasst du einen Zettel auf dem steht sinngemäss:

Wir stören uns nicht an der Katzenhaltung in Wohnung xy und nehmen keinlei Geruchs- oder sonstige Belästigungen wahr.

darunter soll dann bitte jeder unterschreiben.

Da ja mündlich keiner ein Preoblem hatte , werden entweder alle unterschreiben, dann kannst du das an die Vermieterin/Verwaltung schicken,
oder einer weigert sich, dann weisstr du, wer sich beschwert...

lg

melanie

Beitrag von chrissi1983 31.01.11 - 15:23 Uhr

Hallo Melanie,

danke für deine Antwort. Ja an sowas hatte ich auch gedacht, aber was mache ich denn dann wenn ich weiß, wer es nicht unterschreibt?

Ich möchte den Mietern einfach auf eine nette Art mitteilen, dass mir nicht daran gelegen ist, hier mit jemandem Streit zu haben und dass man uns bei problemen auch persönlich ansprechen kann bevor man bei dritten petzen geht. Weißte, wie ich das meine?

LG

Beitrag von anarchie 31.01.11 - 15:30 Uhr

Im besten falle will derjenige sein "stört mich nicht" auf deine vorherige frage nicht widerrufen und unterschreibt - dann hast du was in der hand;-)

Wenn nicht, weisst du dann wenigstens, wer es ist und kannst das persönliche gespräch suchen um eine Lösung zu finden.

SO ist es jedenfalls Mist!
Alle sagen, dass alles i.O. ist und du hast ständig Ärger...

Was sagt denn dein Mietvertrag bezüglich Tieren?

Wenn wir eine wohnung hatten , in der unser Hund nur mit Sondergenhemigung leben durfte, dann hatten wir einen vermerk dazu im Vertrag...

lg

Beitrag von hexlein77 31.01.11 - 15:17 Uhr

Was steht denn in deinem Mietvertrag in Bezug auf Tierhaltung?

Oder hast du was schriftliches von der Vermieterin das es sie nicht stört und sie darüber bescheid weiß?

Wenn nicht, würde ich als laie mal sagen, das du wahrscheinlich schlechte Karten haben wirst sollte es wirklich vor Gericht gehen! :-(

Aber ich würde mich an deiner Stelle mal beim Mieterschutzbund erkundigen! Da hättest du dann eine Fachkundige auskunft! :-)

Beitrag von chrissi1983 31.01.11 - 15:27 Uhr

Hallo,

im Mietvertrag steht nichts drin, dh. Tierhaltung ist auch nicht untersagt, bzw. Hundehaltung muss vom Vermieter abgesegnet werden.

Ich bin gut rechtschutzversichert, aber den Weg zum Anwalt wollte ich eigentlich erst einschlagen wenn gar nix mehr hilft.

LG

Beitrag von hexlein77 31.01.11 - 15:30 Uhr

Hmm....wenn so eine klausel drin steht, dann bin ich der Meinung, das du kleintiere halten darfst! Wie es dann allerdings gleich mit drei Stubentiegern aussieht, weiß ich leider nicht! :-(

Eben weil du ja nicht zum Anwalt möchtest hab ich den Vorschlag mit dem Mieterschutzbund gemacht! ;-) Da ist ja nicht gleich ein Anwalt dabei aber sind eben Fachkundig! ;-)

Beitrag von milka700 31.01.11 - 15:47 Uhr

Als erstes würde ich evtl. doch gutes! Streu nehmen, denn das mit dem Geruch kann schon stimmen bei manchen Einstreus.
Z.B. Fressnapf Premiere - äußerst sparsam, da man nur das geklumpte herausnimmt mit der Schaufel. (und nicht der gesamte Inhalt irgendwo in die Tonne fliegt)
Und heutzutage gehören Katzen, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, erstens zu den Kleintieren (auch Minihunde) und zweitens ist das in gerade Städten völlig normal, von daher müsste das Gericht schon extrem altmodisch denken, um gegen den Mieter zu urteilen.

Beitrag von witch71 31.01.11 - 18:17 Uhr

Der Wunsch kommt von der Vermieterin? Aha.. dann würde ich die Hausverwaltung mal fragen, ob dort der Name der sich beschwerenden Mieter bekannt sei. Hört sich bisschen so an, als störe sich alleinig die Vermieterin an Euren Katzen..?