Wann "kommt" mein Essen in der Muttermilch "an"?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von ann75 31.01.11 - 15:21 Uhr

Hallo Ihr,

mein Mann und ich sind uns uneins in einer Frage! Er macht mir gern mal "ein schlechtes Gewissen", wenn ich blähende Speisen gegessen habe und unser Sohn irgendwie im zeitlichen Zusammenhang offenbar Verdauungsprobleme hat :-(. Als es das letzte Mal so war, hatte ich am Vortag Rosenkohl gegessen. Meine Hebamme hatte mir allerdings mal gesagt, dass es eigentlich nicht sein könne, dass mein Sohn dann erst anderthalb Tage später Probleme mit dem Bauch hat. Mein Mann vertritt die Meinung, dass ich die Speisen erstmal selbst im Körper verwerten müsse, sie dann in Muttermilch umgewandelt würden und dementsprechend durchaus erst am nächsten Abend beim Baby blähen würden. Weiß einer nun genau, wie schnell sich die Einflüsse durch das mütterliche Essen auf die Milch niederschlagen (wenn sie das überhaupt tun, es gibt ja durchaus auch Meinungen, dass man essen darf, was man sonst auch gegessen hat und ich kann ehrlich gesagt auch nicht feststellen, dass mein Sohn regelmäßig Probleme hat, wenn ich was scheinbar Blähendes gegessen habe. Aber mein Eindruck gilt nicht in der Waagschale meines Mannes ;-)).
Vielen Dank vorab,
Anne

Beitrag von nsd 31.01.11 - 15:54 Uhr

Meine Hebi hat gesagt, dass Koffein nach 2 Stunden in der Milch ist. Genauso hat sie gesagt, dass man jetzt kein Rumpsteak mit Zwiebeln oder Bohneneintopf essen sollte, aber wenn jetzt mal Zwiebeln drin ist, dann wäre es nicht so schlimm. Wenn man alles weglassen würde, was bläht oder einen wunden Po verursachen könnte, dann isst man nur noch Wasser und Brot. Man muss ausprobieren was geht und was nicht.

Beitrag von berry26 31.01.11 - 15:54 Uhr

Dann soll doch dein Mann stillen, als Profi sozusagen!!!#rofl

Also Reaktionen auf ein Lebensmittel kann durchaus auch mal einen Tag auf sich warten lassen aber das Kinder tatsächlich mit Blähungen auf ein Lebensmittel reagieren ist eher selten. Wenn du meinst das der Rosenkohl Auslöser gewesen sein könnte, dann könntest du das ganze einfach mal wiederholen und beobachten.

Dein Baby ist allerdings erst 2 Monate und da denke ich eher an die 3-Monatskoliken.

LG

Judith

Beitrag von bobb 31.01.11 - 15:58 Uhr

Das Thema hatte ich vor kurzem mit einer Hebi.Hatte 1 Std.nach dem Abendbrot(habe dabei und direkt danach gestillt)selbst Durchfall,also irgendwas nicht vertragen und ne gute Std.danach bekam meine Lütte dolle Bauchweh und Blähungen.Es geht sehr schnell in die Milch.
Ansonsten würde man ja auch nicht sagen,daß man ggf.1 Glas Sekt trinken darf,aber dann direkt nachm Stillen,damit es bis zum nä.Stillen wieder raus ist.

Beitrag von lucie.lu 31.01.11 - 17:06 Uhr

Hallo,

ich selbst habe nie etwas "blähendes" gegessen, weil ich Zwiebeln und co. eh nicht mag - und mein Kleiner hat bis heute (20 Monate) mit Blähungen zu kämpfen.. Muss also wirklich absolut nicht daran liegen.

Wann das Gegessene in der Milch ist, kann ich Dir leider nicht sagen..

LG - Lucie

Beitrag von ann75 31.01.11 - 19:32 Uhr

Danke Euch allen für die Antworten!
Das klingt ja nach einem 1:0 für mich! Dann werde ich mal weiter essen, was mir schmeckt #koch, wie schon angemerkt, ich stille ja schließlich und nicht mein Mann ;-).
#danke