7 Wochen nach Geburt - wie gehts euch so?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von meram 31.01.11 - 15:54 Uhr

Hallo ihr Lieben,
weiß nicht ob das hier das richtige Forum ist, immerhin müssten sich hier doch noch ein paar relativ frisch gebackene Mamas rumtreiben.
Meine kleine Tochter kam vor über sieben Wochen, am 11.12. zur Welt. Die Geburt war zwar eingeleitet aber trotzdem wunderschön und relativ problemlos. WIr sind noch am selben Tag nach Hause gegangen. Die ersten Wochen zuhause waren super, so ab der dritten Woche wurde meine Maus dann immer anstrengender. Inzwischen schreit sie ziemlich viel wenn sie wach ist. Da sie schon sehr aufmerksam ist will sie wenn sie wach ist immer unterhalten werden.
Ich hatte das Glück, dass mein Mann die ersten fünf Wochen zuhause bleiben konnte, seit letzter Woche arbeitet er wieder zwei Tage die Woche. Und ehrlich gesagt komm ich garnicht gut allein zuhause klar. Ich hab in meinem Freundeskreis kaum andere frischgebackene Mütter, die meisten meiner Freunde arbeiten tagsüber, so dass ich wirklich alleine zuhause sitze mit meiner Maus. Sie schreit recht viel und ich mach mir dann sofort Vorwürfe, dass ich es nicht schaffe sie zur Ruhe zu bringen. Ich denke immer ich verstehe nur nicht was sie will, sonst würde sie nicht schreien. Heute war es ganz schlimm, schon bevor mein Mann weg gegangen ist hätte ich nur noch heulen können bei der Vorstellung den Tag allein zuhause zu verbringen. Geht es irgendwem noch so? Habt ihr irgendwelche Tips was ich dagegen machen kann? Ich weiß ja, dass ich schon total luxuriös dran bin, weil mein Mann nur zwei Tage außerhalb arbeitet und sonst zuhause ist. Wie macht ihr das denn, wenn ihr die ganze Woche alleine zuhause seid? Ich kann mir das grade garnicht vorstellen.
Dankeschön und liebe Grüße
meram

Beitrag von sweetdreams85 31.01.11 - 16:14 Uhr

hi,

Naja eigentlich soweit ok, ausser das schatziiii mich angesteckt hat mit ner fetten erkältung :-(

Lindenblütentee, Eukalyptus - Bonbons, und Nasenspray und Familie XXL Taschentuch-Packung ....


lg sweet + #ei 34.ssw

Beitrag von beat81 31.01.11 - 16:17 Uhr

Huhu Meram,
das ist ganz normal am Anfang, dass man etwas überfordert ist. Ich kann dir nur den Tipp geben, deinen Tag etwas zu planen, dann hast du immer was zu tun.

Ich war viel mit meiner Tochter unterwegs, habe sie oft bei Hausarbeiten im Babybjörn gehabt, sodass sie Körperkontakt hatte. Das hat ihr sehr gut getan und sie war auch sehr ruhig.

Ansonsten: Umso relaxter du bist, umso relaxter ist auch kein Kind.

Stelle für dich einen Plan auf: Z.B. dann und dann aufstehen, duschen (in der Zeit kann dein Mann die Kleine ja betreuen) damit du auch mal was Zeit für dich hast, danach könntest du frühstücken, Haushalt machen, einkaufen gehen, kochen, Wäsche machen, spielen... So kommst du nie in einen Leerlauf.

Vielleicht leidest du aber auch noch unter Schlafmangel. Die Zeit geht aber auch vorbei. Die ersten Wochen waren bei uns auch Überlebenstraining aber es wurde immer besser. Ich hatte auch Tage, wo ich nicht mehr konnte, am Fenster stand und nur gebetet habe, dass mein Mann endlich heim kommt... Das geht wirklich vorbei :-D

LG beat

Beitrag von meram 31.01.11 - 19:07 Uhr

Dankeschön! Das baut mich echt auf zu hören, dass es anderen auch so ging. Ich denke immer ich bin bescheuert und müsste doch überglücklich mit meiner Kleinen sein. Bin ich ja auch, wenn sie mich mal wieder anlacht, aber eben nicht wenn ich den ganzen langen Tag vor mir liegen seh.

Beitrag von svala 31.01.11 - 19:20 Uhr

Hallo meram,

mir ist es nach der Geburt meines Sohnes ähnlich gegangen. Ich denke das ist nicht unnormal und viele Frauen fühlen sich ähnlich, geben es nur nicht zu, da eben immer noch das Klischee der immer gut gelaunten frischgebackenen Mama aufrecht erhalten wird.
Dein Leben hat sich vor sieben Wochen um 180 Grad gedreht. Gerade beim ersten Kind wird man ja quasi, was die eigenen Bedürfnisse anbelangt, vollkommen ausgebremst. Duschen war für mich vor meinem Sohn eine lästige Pflicht, heute genieße ich es, mal 10 Minuten nur für mich zu haben. Frauen die gearbeitet haben, haben plötzlich tagsüber keine erwachsenen Gesprächspartner mehr, sondern nur noch einen kleinen Schreihals.

Ich habe eine Zeit gebraucht um damit klar zu kommen. Die Tage erschienen mir unendlich lang, obwohl ich eigentlich immer was zu tun hatte (wickeln, stillen, kochen, aufräumen). Aber ich habe mich halt doch alleine gefühlt. Nach ein paar Wochen habe ich dann beschlossen, dass sich das ändern muss und habe mich kurzerhand bei einem Pekip - Kurs, einem anderen Kurs und beim Babyschwimmen angemeldet. Außerdem habe ich in der Rückbildung gezielt nach einer anderen Mama gesucht, die ebenfalls ihr erstes Baby bekommen hat und sich so fühlt wie ich. Die habe ich dann auch gefunden und wir haben uns mehrfach in der Woche zum spazieren gehen verabredet. So war mein Tag ausgefüllt und ich habe mich nicht so alleine gefühlt.

Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von tomdin 01.02.11 - 13:38 Uhr

Huhu,

a ich hatte das bei meiner Großen auch. Hab gedacht ich bekomm mein "leben" gar nicht mehr in den griff. War immer froh wenn mein Mann abends kam.

Ich hab mir auch einen Plan gemacht. Um nicht in den Leerlauf zu kommen. Außerdem hat mir das Buch "Das glücklichste Baby der Welt" und "Oh je ich wachse" ein bissel geholfen, weil ich dadurch gemerkt hab, dass es nicht an mir liegt, dass meine Maus schreit, sondern dass es eben auch mal normal sein kann. Hab sie auch viel im Tragetuch getragen während dieser Zeit. Denn sonst war nie wirklich Ruhe!

Und mir hat es geholfen, dass ich mit 12 Wochen zum Pekip gegangen bin mit der Kleinen. Da hat man andere Mama´s kennen gelernt und schnell gemerkt, dass man mit seinen "Problemchen" nicht die Einzigste ist. Und schwupp kannte ich andere Mami´s mit denen man sich auch mal treffen konnte. Vielleicht gibt es sowas bei euch auch? Oder Babyschwimmen?

Und immer denken: Alles nur ne Phase und es geht auch wieder vorbei! Drück dich

LG Dini

Beitrag von tanjamami2006 01.02.11 - 14:40 Uhr

Hallo,
ich bin seit dem 7.12. zum dritten mal mama von nun drei mädels geworden. zum glück war die geburt unproblematisch auch trotz einleitung und die erste zeit verläuft besser als gedacht, hatte nämlich bammel da meine 3 Kinder innerhalb von 4 jahren auf die welt gekommen sind.
auch diesmal bin ich körperlich zum glück so fit wie nie so dass ich alles schon seit anfang des jahres packken muss und auch kann. ich habe zwar sehr viel programm und auch stress doch im großen und ganzen komm ich sehr gut klar, kann sogar besser stillen als noch bei meiner 2. ten tochter.
meine kleine samira, ja die läuft eher so nebenher, sie ist ruhig ich denke auch weil ihr der ganze trubel einfach nicht so viel ausmacht sie kennt es ja schon vom bauch her!
zu deinem problem möchte ich folgendes sagen: ich gehe davon aus, das dies dein erstes baby ist.
mir fällt jetzt bei meinem dritten erst richitg auf was für bedürfnisse das baby wann hat. man muss die sprache wirklich erst lernen. es braucht gerade beim ersten einfach auch eingewöhnung.
zu dem spürt dein baby deine unsicherheit total und wird möglicherweise, wenn man dinge wie KISS syndrom etc ausschließen kann, noch unruhiger.
versuche gelassener an die sache zu gehen!

ich wünsche dir alles gut und das es bald besser bei euch läuft!
Viele Grüsse von Tanja mit Samira, Elina, alexa.