warum gibt es soviele prostituierte wenn doch angeblich keiner hingeht

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Forum: Liebesleben

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Beitrag von sexfürgeld 31.01.11 - 20:38 Uhr

hallo zusammen,

mich beschäftigt folgende frage:

warum gibt es eigentlich sooooo viele P. wenn doch angeblich kein mann dorthin geht?!
mal im ernst, angeblich sollen doch viele verheiratete familienväter unter den stammkunden sein, männer aus allen sozialen schichten und sogar aus der öffentlichkeit.

warum steht nur kaum einer dazu?
gibt es hier frauen die ihren mann verdächten schonmal sex gegen bares gehabt zu haben? aus welchen motiven auch immer? ob nun mit 19 zum "ausprobieren" wie es so ist, der familienvater weil die olle ständig migräne hat, der sorte mann denen es um machtausübung geht?

also ich möchte es mir natürlich nicht vorstellen dass mein mann sowas täte, aber man kann mensche ja nur vor die stirn gucken.
ich vertraue meinem mann, aber eben nicht blind. dafür habe ich schon zuviel lebenserfahrung um zu wissen dass er es mir wohl nicht brühwarm zu abendessen servieren würde.

wie würdest ihr reagieren wenn ihr es mal rausfändet? wäre für euch alles aus?

vlg

Beitrag von ochjoahmeingott 31.01.11 - 20:51 Uhr

Mein Partner und ich pflegen einen so offenen Umgang miteinander, dass ich ihm glaube, wenn er mir sagt, dass er überlegt hat, es zu probieren (weil er lange "Jungmann" war), es dann aber doch nicht getan hat, weil er es doof fand und ihm das Geld dafür zu schade war.

Wenn ers täte und ichs rausfände? Naja, wenn er meint, das machen zu müssen... Dann darf er mir aber im Gegenzug zur Entschädigung auf seine Kosten einen rassigen Kerl mit ordentlichem Gerät ranschaffen - und muss zuschauen. Hähähä!

Aber er täts nicht, da bin ich mir doch recht sicher.

Beitrag von sollte_ich_es_rausfinden 31.01.11 - 21:00 Uhr

Ihn teeren und federn! #rofl

Beitrag von galeia 31.01.11 - 21:15 Uhr

Tja, ist halt so... Niemand liest Bildzeitung und keiner geht zu McDonalds, genauso wenige haben den Dschungel geschaut...

Ich kenne nur wenige Männer die zugeben, schon mal im Puff gewesen zu sein. Meiner gehört nicht dazu und ich glaube ihm das auch #cool

Beitrag von meiner war 31.01.11 - 21:24 Uhr

Mein Mann wurde im zarten Alter von 20 Jahren von Freunden zu einem Besuch bei entsprechender Dame im Nachbarland eingeladen. Er war noch Jungfrau und seine Freunde meinten es "gut" #rofl
Er wollte aber wohl sein 1.Mal nicht so erleben und hat sich dort so besoffen, dass eh nix mehr ging.

Ob es stimmt, keine Ahnung, war vor meiner Zeit, von daher....

Beitrag von mmhh.. 31.01.11 - 21:58 Uhr

Das ist halt so ein leidiges Thema mit den Eingeständnissen.Wie publik ist es denn, dass manche Frauen zu einem Callboy gehen und wer würde dazu stehen?Andererseits habens Frauen oft leichter jemanden für Sex zu finden als Männer und können sich somit die Kohle sparen.Wer weiß wieviele Verbrechen es noch mehr geben würde ohne dieses Berufsbild??
Meiner war noch nicht dort (was ich ihm glaube), er hat ab und an mit wenig Selbstbewustsein zu tun und hätte nach eigenen Angaben nicht den Mut.
Denke aber wenn er das Verlangen danach hätte, würde er es mir vorher sagen und wir würden eine Lösung finden.Unsere Beziehung basiert auf Vertrauen.Meine größten Bedenken hätte ich dann im Bereich Gesundheit........liest man doch hier in anderen Foren oft von Kondom-Pannen und bei häufig wechselnden Partnern(Kunden)..........bäh.

Beitrag von wasimmerauchkommt23 31.01.11 - 23:29 Uhr

Na wenn euer Kerl es wirklich machen würde, d.h. in den Puff gehen und mit irgendeiner Prostituierten schlafen, dann würde er es euch bestimmt nicht sagen.

Kann verschiedene Gründe haben das zu machen. Phantasien auslieben, mal mit ner 19-jährigen schlafen, Bock auf AIDS. Jeder wie er will.

Die Leute lügen einfach.

Beitrag von mmhh.. 01.02.11 - 11:51 Uhr

:-)..........jaaaaaaaa.......schön alle Menschen über einen Kamm scheren...is ja soooooooooooo viel einfacher#rofl

Beitrag von Xxxxxllllll 01.02.11 - 02:30 Uhr

Habe selbst in der Nähe eines Bordells gelebt. Die Schwiegereltern haben dort ein Haus und ich bin damals zu meinem Freund gezogen. Ich kann nur sagen, es standen oft Autos mit Kindersitzen drin!! Mein Mann hat dort öfter mal die Autos von Freunden / Bekannten gesehen . Hat sogar auch oft mal den einen oder anderen Life angetroffen, der liiert war. Sogar Arbeitskollegen!! So viel dazu.

Beitrag von ayshe 01.02.11 - 09:17 Uhr

Warum steht keiner dazu?


Weil du wohl durchdrehen würdest, wenn dein mann dir sagt, daß er sich gern ab und zu mal professionell verwöhnen läßt. #augen


Nein, für mich wäre nicht gleich alles aus.

Beitrag von medina26 01.02.11 - 10:02 Uhr

Warum beschäftigt dich das? #kratz

Für mich wäre die Beziehung beendet wenn er bei einer Prostituierten war. Mein Mann sollte keinen Grund zur Beschwerde haben, da er bei mir alles bekommt.

Beitrag von thea21 01.02.11 - 10:39 Uhr

<<wie würdest ihr reagieren wenn ihr es mal rausfändet? wäre für euch alles aus? >>

Wenn er innerhalb der Beziehung so sehr darauf stehen würde, dies auch in die Tat umzusetzen, würde ich ihm rückwirkend für jeden Sex den wir hatten eine Rechnung schreiben.

Außerder der Beziehung, als Erfahrung? ....Who cares....

Beitrag von zeitblom 01.02.11 - 10:51 Uhr

"eine Rechnung schreiben. "

Bezahlt er die nicht bereits taeglich??

Beitrag von muttiator 01.02.11 - 10:54 Uhr

#rofl

Beitrag von daddy69 01.02.11 - 10:59 Uhr

Da wäre zu klären, wer wen genötigt hat.

Beitrag von thea21 01.02.11 - 11:21 Uhr

Arschnase #aerger


#rofl...nee, gut war der :-)

Beitrag von muttiator 01.02.11 - 10:47 Uhr

Ich kenne 4 Männer die offen zugeben mal bei einer Prostituierten gewesen zu sein.
2 waren in keiner Beziehung und haben so ihre Jungfräulichkeit verloren.
1er war in einer Beziehung und ist dort hingegangen weil er von seiner Freundin nicht das bekommen hat was er wollte.
1er geht hin mit dem Einverständnis seiner Partnerin, er besucht dort aber eher Transvestiten.

Es sagt ja auch keiner einfach so das er dort mal hingegangen ist. Wenn man dann mal nachfragt geben es schon so einige zu.

Beitrag von seelenspiegel 01.02.11 - 11:46 Uhr

<<<warum gibt es eigentlich sooooo viele P. wenn doch angeblich kein mann dorthin geht?! >>>

Wer sagt das denn?


<<<warum steht nur kaum einer dazu? >>>

Wer hat denn gefragt....bzw. wer wollte das denn wissen und warum?



Bisher stellst Du nur irgendwelche seltsamen Behauptungen auf, die im besten Fall auf Dich und Deine eigene Lebenssituation zutreffen, aber sicher nicht allgemein gelten.

Beitrag von Soists 01.02.11 - 13:32 Uhr

Ich habe in der Anfangszeit meines Studiums in einem Bordell gearbeitet! Anfangs nur hinter dem Tresen, später war ich dann eine von den mädchen mit denen man aufs Zimmer ging!
Ich habe das 2 Jahre lang gemacht (bis ich meinen Mann kennen lernte, allerdings nicht dort!;-))

Wer sollte sowas denn schon zugeben? Es ist ja sowohl ein tabu Thema diesen Job auszuüben, wir eben auch zu einem "Freudenmädchen" zu gehen!
Ich hatte sogar einen Mann, der nur zu mit kam um über seine Fantasien zu sprechen!
Ich habe keinen einzigen Mann kennen gelernt, dem es anfangs nicht unangenehm war zu uns zu kommen! Die einzigen die es mit Humor gesehen haben, waren die Gruppen die einen junggesellenabschied gefeiert haben! Aber die haben das mit Sicherheit auch nicht erzählt!

Wie würden denn Frauen wohl reagieren? Sich schlecht und nicht ausreichend fühlen!
Und dass wirklich alle Schichten vertreten sind kann ich nur bestätigen! Ich komme aus Berlin und kann gar nicht mehr zählen wieviele bekannte Gesichter aus den Medien und aus der Politik ich gesehen habe!
Genauso vertreten sind wohl situierte Familienväter mit wunderbar laufenden Ehen! Und auch die Männer die sich einen Besuch bei uns richtig zusammen sparen mussten!

Und auch hier glaube ich, dass es viele Frauen gibt, die nicht wissen, dass ihre Männer zu solchen Frauen gehen und es ihrem Mann niemals zutrauen würden!;-)

Beitrag von seelenspiegel 01.02.11 - 14:10 Uhr

<<<Es ist ja sowohl ein tabu Thema diesen Job auszuüben, wir eben auch zu einem "Freudenmädchen" zu gehen! >>>

Ist es das wirklich? Ein richtiges Tabuthema?

Oder ist es etwas, das man einfach nur nicht ungefragt "hereausposaunt", einfach weil es eigentlich niemanden etwas angeht, und weil es ja nicht unbedingt ein Thema ist, das Nachmittags bei Kaffee und Kuchen zur Sprache kommt.....ich es aber dennoch nicht wirklich als "Tabuthema" sehen würde.

Gibt es überhaupt Tabuthemen oder kann nicht über alles gesprochen und diskutiert werden?


Eine Einschränkung der Themenausswahl gäbe es für mich nur, wenn ich wissentlich damit jemandem weh tun würde über etwas bestimmtes zu sprechen, und das ganze ohne Probleme vermeidbar wäre.

Beitrag von Soists 01.02.11 - 14:26 Uhr

Ich habe es als Tabuthema empfunden!
Wenn ich jemandem erzählt habe was ich tue, ging es weniger um die erwiderung, sondern viel mehr um die Reaktion auf die Neuigkeit!

Du kannst sagen:"na wenn es dir Spaß macht, dann ist das doch schön für dich!" aber dein Gesichtsausdruck sagt etwas ganz andres!

Ich habe sehr schnell gelernt, über meinen Job so wenig wie möglich zu sprechen! Wer wünscht sich schon für seine Tochter, Freundin oder Nachbarin, dass sie als Prostituierte arbeitet?

Ein Tabuthema war es deshalb, weil es nach der Offenbarung unter den Teppich gekehrt wurde, niemand mehr darüber sprechen wollte und wenn mich ein unwissender in einer runde von wissenden freunden fragte was ich den ao arbeite, die eine Hälfte rot anlief und mit den füssen scharrte und die andere plötzlich ganz dringend auf die Toilette musste oder draußen eine rauchen wollte!

Natürlich gab es auch andere Freunde! Aber der großteil reagiert nunmal beschämt! Und bevor ich mich dieser Scham aussetzen muss (die ich selbst bei diesem Job nie empfunden habe), lasse ich dieses Thema eben als Tabuthema stehen!;-)

Beitrag von seelenspiegel 01.02.11 - 15:27 Uhr

<<<die ich selbst bei diesem Job nie empfunden habe>>>

Hast Du auch keinen Grund dazu....Job ist Job und Geld stinkt nicht.


<<<in einer runde von wissenden freunden fragte was ich den ao arbeite, die eine Hälfte rot anlief>>>

Mhh....sind das dann Freunde, oder eher Bekannte? Sry...ich bin mit dem Begriff "Freund" nunmal sehr umsichtig, und verwende ihn nur bei sehr wenigen Menschen. Desshalb habe ich auch recht viele gute Bekannte, aber nur sehr sehr wenig Freunde.

<<<Du kannst sagen:"na wenn es dir Spaß macht, dann ist das doch schön für dich!" aber dein Gesichtsausdruck sagt etwas ganz andres!
>>>

Das mit meiner Mimik ist so ne Sache für sich........*lachen muss*...aber ich weiss ganz gut was Du meinst.


Also ist es auch für Dich eigentlich auch nicht wirklich ein Tabuthema, sondern die Reaktion von einigen anderen geht Dir schlicht und ergreifend auf den nicht vorhandenen Sack.

Beitrag von soists 01.02.11 - 16:57 Uhr

"Also ist es auch für Dich eigentlich auch nicht wirklich ein Tabuthema, sondern die Reaktion von einigen anderen geht Dir schlicht und ergreifend auf den nicht vorhandenen Sack."

So siehts aus!:-p

Ich bin kein russisches Mädchen was gezwungen wurde an der Strasse zu stehen!
Ich glaube dieses Bild haben viele Menschen im Kopf wenn sie an Prostitution denken!
Deswegen fällt es ihnen wohl schwer, zu glauben dass es Frauen gibt, die sich freiwillig dazu entscheiden!

Naja, es gibt viele Vorurteile! Mit ist es mittlerweile egal! Aber sogar mein Mann war befremdet als ich ihm erzählt habe was ich neben dem Studium so treibe!;-)
Da muss man einfach drüber stehen!

Beitrag von sexfürgeld 01.02.11 - 17:04 Uhr

<<"Und auch hier glaube ich, dass es viele Frauen gibt, die nicht wissen, dass ihre Männer zu solchen Frauen gehen und es ihrem Mann niemals zutrauen würden!">>

genau dass ist ja das was ich meine. hier gibt es soviel leute die alle sagen "mein mann/partner/freund? Niiiiiiiieeeemals"

ich finde vertrauen ist nahezu der wichtigste bestandteil einer beziehung, aber dennoch lehrt einen so manche lebenserfahrung dass man zu 100 % am besten nur sich selbst vertraut.

ich finde es gut dass es protituierte gibt, aber dennoch kann ich nicht verstehen wie z.b. ein verheirateter mann der kinder hat sowas machen kann. wenn er unerfüllte phantasien hat dann sollte doch auch er genug vertrauen und arsch in der hose haben, mit seiner frau drüber zu sprechen und dann gemeinsam zu sehen was man draus macht oder eben nicht.
und es gibt ja nun auch solche und solche. wenn mans hat und sich eine "edelprostituierte" leistet oder an irgendnem runtergekommenen straßenstrich wo es keine waschgelegenheit gibt, womöglich noch ohne gummi oder ähnliches, sowas ist doch der familie gegenüber einfach nur daneben...

schwieriges thema...

Beitrag von soists 01.02.11 - 17:30 Uhr

Also da gibt es natürlich die Männer, die keine beziehung haben und deshalb zu Prostituierten gehen!
Die anderen sind in einer Beziehung!
Auch da gibt es Unterschiede!
Wenn du wüsstest was ich für komische (ja komisch im Sinne von lustig) Szenen miterlebt habe...
Natürlich kann ein Mann über seine Fantasien sprechen, aber kann er seiner Frau auch sagen:"Hey ich will einfach Nut f**** und mir ist es scheiß egal ob dir das gefällt oder nicht, jetzt geht es mal nur darum was ICH will?"
Wie reagiert die Frau wohl darauf?
Es sind nicht immer bestimmte Fantasien wie SM oder dass der Mann gerne Nr Windel tragen würde oder oder oder...
Es geht um den Reiz zu besitzen was du siehst, weil du dafür bezahlt hast!
In solchen Momenten geht es um macht! Der Mann hat das recht sich zu nehmen was er sieht, denn für die nächste Stunde gehört es ihm!
Das kann er ja schlecht seiner Frau sagen!
Es gibt auch Männer, die sind zu uns gekommen weil sie der Meinung waren schlecht im Bett zu sein und lernen wollten wie es richtig geht! (sozusagen als Überraschung für die Frau und natürlich NUR für sie und nicht aus Eigennutz!:-p)
Oder auch weil sie ihrer Fantasie mit zwei Frauen nachgehen wollten was die Frau niemals mitgemacht hätte!
Oder weil die Beziehung langweilig war, die Frau zur super Mama hinterm Herd mutiert ist und der Mann nur noch 1 mal im Monat Blümchen Sex bekommen hat! Aber aufgrund von wenig Sex sollte die Beziehung natürlich nicht zerbrechen, denn sie lieben ihre Frau ja! Und so wählten sie das kleinste übel!

Wenn du wüsstest was uns da alles erzählt wurde!#augen