Umfrage zum Thema Armut in Deutschland *wertneutral*

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Beitrag von christl2 31.01.11 - 21:36 Uhr

Hallo liebe Singles, Familien, Alleinerziehende,
ich bereite ein Referat über Armut in Deutschland vor und möchte mal eure Meinung zu diesem Thema hören... Wie es euch geht, was ihr darüber denkt, wer davon betroffen ist, wie man auskommt mit wenig Geld, schreibt einfach alles, was euch dazu einfällt ;-)
Ich bitte euch noch, eure Erlaubnis zur Veröffentlichung eurer Beiträge zu geben, natürlich anonym als Zusammenstellung von Meinungen! Ich danke euch im Voraus.
Gruß Christl2

Beitrag von hinterwaeldlerin09 31.01.11 - 21:40 Uhr

"wertneutral" was soll das bedeuten? Welchen Sinn soll das haben?

Beitrag von christl2 31.01.11 - 22:27 Uhr

Das bedeutet, dass ich keinen der Beiträge bewerte und dass jeder ein Recht auf seine Meinung hat, die nicht in Frage gestellt wird... Keine große Sache...

Beitrag von ninnifee2000 01.02.11 - 07:44 Uhr

Wenn ich ehrlich bin, ist für mich in Deutschland kaum jemand wirklich arm.

Arm sind für mich Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben bzw. in einer Wellblechhütte zu sechst hausen müssen.

Arm sind für mich Menschen, die jeden Tag an Hunger und Durst leiden. Menschen in den Ländern, wo Lebensmittel und Wasser rationalisiert werden.

Arm sind für mich Menschen, die kaum was zum Anziehen haben.

Arm sind für mich Menschen, die sich einfachsten medizinischen Behandlungen nicht leisten können.

Ergebnis: für mich gibt es in Deutschland keine Armut, so wie ich sie verstehe bzw. bei nur sehr wenigen Menschen. Es gibt immer einige Obdachlose, die aber meist zu stolz sind, sich ans Amt zu wenden und lieber auf der Straße leben.

Solange die soziale Hängematte in Deutschland funktioniert - und im Gegensatz zu vielen anderen Ländern funktioniert sie, wenn auch nicht einwandfrei - solange gibt es auch keine klassische Armut in Deutschland.

Meine Meinung kannst du gern kundtun.

Beitrag von delfinchen 01.02.11 - 12:41 Uhr

Danke für deinen Beitrag, somit kann ich mir das Tippen sparen :-D.
Seh das ebenso wie du.

LG,
delfinchen

Beitrag von paddelboot-neu 01.02.11 - 18:05 Uhr

Dann gibt es in Deutschland aber auch nach deiner Definition sehr wohl Armut:

Arm sind für mich Menschen, die jeden Tag an Hunger und Durst leiden.

Ich arbeite im kindergarten (in einem sozialen Brennpunkt) und da sind Kinder, die immer ziemlich hungrig sind, zum Mittagessen essen die soviel, als wenn sie den ganzen Tag nichts mehr bekommen!!

Arm sind für mich Menschen, die kaum was zum Anziehen haben.

Wenn Kinder im Winter mit T-Shirt und ohne Unterhose kommen (also: T-Shirt, Jeans, Schuhe, Jacke, d.h. keine Socken oder STrumpfhosen, keine Unterhose, keine Schneehose) und das im Winter JEDEN TAG!!! IN DEUTSCHLAND!!!, dann ist dieses Kind für mich sehr arm.

Auf welchem Planeten lebst du?

Beitrag von grafzahl 01.02.11 - 19:17 Uhr

> da sind Kinder, die immer ziemlich hungrig sind, zum Mittagessen essen die soviel, als wenn sie den ganzen Tag nichts mehr bekommen!!

> Wenn Kinder im Winter mit T-Shirt und ohne Unterhose kommen (also: T-Shirt, Jeans, Schuhe, Jacke, d.h. keine Socken oder STrumpfhosen, keine Unterhose, keine Schneehose) und das im Winter JEDEN TAG!!!


Und was hat das Jugendamt dazu gesagt, nachdem du deine Beobachtung dort gemeldet hast?

Beitrag von pollypo 01.02.11 - 19:39 Uhr

Die Eltern dieser Kinder bekommen doch aber garantiert alle Geld (vom Staat nehme ich an), womit sie ihren Kindern Lebensmittel und Kleidung kaufen können. Muss ja keine Markenkleidung sein, kann ja auch Second Hand sein.
Auch mit wenig Geld kann man satt werden und ordenlich rumlaufen.

Ist wahrscheinlich einfach nur eine Sache wie die Eltern diese Gelder verteilen oder ausgeben.

Die Kinder sind in deinem Augen vielleicht arm dran, aber sie sind doch nicht arm.

Da gibt es wahrhaftig wirklich arme Menschen auf dieser Planeten.

Beitrag von marion2 02.02.11 - 11:17 Uhr

Hallo,

Strumpfhosen kosten bei Lidl ca. 1,50 Euro. Mit drei Strumpfhosen kann man über den Winter kommen. (Eine zum Waschen, eine zum Trocknen und eine zum Anziehen) Dafür muss man nur auf EINE EINZIGE Schachtel Zigaretten verzichten.

3 SMS weniger - schwupps hast du das Geld für nen Apfel zusammen.

Mir tun die Kinder leid - keine Frage, aber DAS was du beschreibst, muss nicht sein.

Schade, dass ihr das einfach so hinnehmt.

Gruß Marion

Beitrag von skiji 18.02.11 - 00:58 Uhr

was für vorurteile, welch gedanken #aerger

es geht um menschen die entscheiden müssen ob strumpfhosen oder was zu essen - warum glaubt ihr alle, dass es soetwas in deutschland nicht geben würde?

und wieso denkt ihr, dass das jugendamt einschreitet, wenn kinder keine unterhosen haben? ihr wisst gar nicht was alles passieren muss, damit die sich in bewegung setzen - es ist nicht alles super toll in deutschland - wer keine arbeit hat kriegt trotzdem den hinter voll geld und wer seinem kind keine hose kauft dem wirds halt weggenommen und das kind kommt dann in eine super traumfamilie - oder wie stellt ihr euch das vor? *ärger*

verzeiht bitte das niveau, aber das ist soooo ärgerlich... woher nimmst du das wissen über familien in armut? über das fernsehen? über "mitten im leben" und "we are family"???? -_-

Beitrag von skiji 18.02.11 - 00:52 Uhr

zitat von ninnifee "Wenn ich ehrlich bin, ist für mich in Deutschland kaum jemand wirklich arm.

Arm sind für mich Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben bzw. in einer Wellblechhütte zu sechst hausen müssen."

Ich hab als Kind in einer 1Zimmerwohnung mit 9 erwachsenen und 3 hunden gelebt

"Arm sind für mich Menschen, die jeden Tag an Hunger und Durst leiden. Menschen in den Ländern, wo Lebensmittel und Wasser rationalisiert werden."

ich musste oft überlegen, ob ich wirklich etwas essen WILL, denn nach langer zeit wieder essen bedeutet wieder, die bis dahin unterdrückten, hungergefühle auf ein neues zu unterdrücken

"Arm sind für mich Menschen, die kaum was zum Anziehen haben."

wir haben aus den containern der altkleidersammlung geklaut

"Arm sind für mich Menschen, die sich einfachsten medizinischen Behandlungen nicht leisten können."

als kind war es kein problem, aber wär ich jetzt in der situation, wo medikamente und arztbehandlungen bzw. krankenhausaufenthalte nicht mehr kostenlos sind............... ich will nicht drüber nachdenken

"Ergebnis: für mich gibt es in Deutschland keine Armut, so wie ich sie verstehe"

ich lebe, und habe auch damals, in deutschland gelebt

" bzw. bei nur sehr wenigen Menschen. Es gibt immer einige Obdachlose, die aber meist zu stolz sind, sich ans Amt zu wenden und lieber auf der Straße leben."

Das kann ich so niemals unterschreiben, mit wievielen Obdachlosen hast du Kontakt???

"Solange die soziale Hängematte in Deutschland funktioniert - und im Gegensatz zu vielen anderen Ländern funktioniert sie, wenn auch nicht einwandfrei - solange gibt es auch keine klassische Armut in Deutschland."

Das ist eine rosarote Brille

Beitrag von salome25 01.02.11 - 14:45 Uhr

Ich bin auch der Meinung, dass in Deutschland nicht wirklich eine Armut herrscht, so wie so wahrscheinlich viele Menschen definieren. Nur muss man es von verschiedenen Seiten betrachten. Die Menschen, die in Wellblechhütten leben, sich keine medizinische Versorgung leisten können, nichts zum Anziehen haben ect. sind meist Leute, die in den Dritte-Welt-Ländern leben. Dazu gehört Deutschland nicht. In Deutschland arm zu sein, bedeutet für mich soziale Ausgrenzung, Angst vor der Zukunft, Angst davor, dass das eigene Kind als "asozial" abgestempelt wird, sobald herauskommt, dass man sich keine Markenkleidung kaufen kann. Da ich selbst schon zweimal in den Dritte-Welt-Ländern zu Gast sein durfte, kann ich gut unterscheiden, was Deutschland so "arm" macht. Wir sind "arm" an Akzeptanz, Toleranz, Lebensfreude, jeder kocht sein Süppchen für sich und kümmert sich nur ums Eigene Nest. Die Armut, über die ich meine Meinung äußern soll, wäre leichter zu ertragen, wenn es mehr "soziale Kompetenz" gäbe, mehr Empathie und vor allem Zusammenhalt von Familien. Aber das ist alles nicht vereinbar. Wir sind einfach ein Volk, das kann man nicht mit denen in der Dritten Welt vergleichen oder wir könnten auch nicht so leben.

Ich persönlich sehe mich nicht als arm. Ich habe nicht viel Geld, aber ich bin zufrieden mit dem, was ich habe. Ich bin alleinerziehend seit 2 Jahren und dieser Umstand führte dazu, dass ich ALG2 Empfängerin wurde. Glücklicherweise bin ich jetzt in einer Umschulungsmaßnahme gelandet, damit ich auch als alleinerziehende Mutter bald unseren Lebensunterhalt ohne staatliche Hilfe finanzieren kann. Nicht jeder ist von Haus aus direkt an den richtigen Beruf geraten, verdient Asche ohne Ende. Manchmal muss man sich erst umorientieren, um vernünftig Geld verdienen zu können. Ich freue mich auf den Tag, wo ich damit fertig bin und ich unabhängig leben kann und ich mir nicht mehr nachsagen lassen muss, dass ich ein Schmarotzer wäre, keine Lust habe zu arbeiten ( im Übrigen arbeite ich derzeit 40 Std. die Woche und in Schicht ). Mal gucken, was ich mir dann gefallen lassen muss. Ich hoffe, diese Beleidigungen hören dann endlich auf. Wenn man das Amt betritt, fühlt man sich schlecht und anfangs wollte ich immer wegrennen, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass ich nun ALG2 beantragen musste. In meinem ELternhaus habe ich etwas anderes gelernt, und zwar, dass man nur durch viel Arbeit auch zu Geld kommt. Ich schäme mich immer, wenn ich irgendwo sagen muss, dass ich staatliche Unterstützung erhalte. Ich kenne es halt nicht. Na klar, ich hätte ich bei meinem Ehemann bleiben können, der uns bis dahin immer mitversorgt hat. Ich habe immer in Teilzeit mitgearbeitet. Aber Sozialhilfe brauchten wir nicht.

lg
salome

Beitrag von 5678901234 01.02.11 - 18:32 Uhr

also ich erlebe es im job dass es sehr wohl armut in deutschland gibt.
grade im alter, als auch bei den kindern.
klar, da gibt es die familien und eltern die man in eischlägigenen tv formaten sieht, wo die finanzielle unterstützung lieber in den nächsten flachbildschirm oder zigarettenkomsum fließt, anstatt damit den leeren kühlschrank zu füllen. aber es gibt eben auch solche die wirklich auf tafel und suppenküche zurückgreifen müssen, weil es sonst nix zu beißen mehr gibt ab dem 20. des monats.
auch im alter ist das ein zunehmendes problem. immer mehr rentner sind arm. arm und das kommt erschwerend oft noch hinzu, total vereinsamt und sozial isoliert. da macht sich kein nachbar in der großstadt gedanken wie die gehbehinderte alte frau ihre einkäufe in die 2. etage bekommt oder warum man die alte frau müller von nebenan seit wochen nicht gesehn hat. erst wenns anfängt komisch zu riechen, macht man sich gedanken.
ich finde es hart dass alte leute die im krieg für unser land gedient haben und es hinterher wieder mitaufgebaut haben, eine teils mikrige rente kriegen die zu leben zu wenig und zum sterben zuviel ist.

ich selber würde mich und meine familie in die mittelschicht einsortieren, die es ja angeblich schon gar nicht mehr wirklich gibt.
wir wohnen nett (zwar zur miete) in einem haus mit garten, 3 kinder, haben 2 mittelklasse autos, mein mann ist beamter im gehobenen dienst, ich bin krankenschwester zur zeit in elternzeit.
wir leben gut, fahren alle 1-2 jahre in den urlaub. meine kinds machen sport in vereinen, haben genug kleidung, müssen nicht hungern und bekommen auch so manchmal eine kleinigkeit nebenher (buch/cd/etc.)

verarmen kann hier schnell jeder, auch in deutschland. da muss nur bei einem der elternteile oder kids eine tückische krankheit oder ein schwerer unfall passieren und schon kann es rapide bergab gehen mit den finanziellen mitteln. auch solche fälle sind mir in meiner beruflichen laufbahn leider schon oft begegnet.

vlg

Beitrag von marion2 02.02.11 - 11:12 Uhr

Hallo,

es gibt nur wenig echte Armut in Deutschland.

Ein Blick in diesen Artikel kann helfen, diese These zu untermauern: http://www.geo.de/GEOlino/mensch/55836.html?t=img&p=2

Soweit mir bekannt ist, MUSS niemand hungern. Selbst Obdachlose haben die Möglichkeit an Geld und damit Nahrung zu kommen. Welche Möglichkeiten Obdachlose haben, einen warmen Schlafplatz zu bekommen, ist mir nicht bekannt. Daher würde ich diesen Zustand als "arm" gelten lassen.

Übrigens beobachte ich mit Argwohn die Tafel (ca. 500 m vor meiner Haustür) Da spielen sich echte Dramen ab, wenn die belegten Brötchen beim Bäcker und der heiße Kaffee kurzzeitig alle sind. Man stelle sich den Aufruhr vor, wenn das Bier aus der benachbarten Kaufhalle zur Neige ginge #schock. Die Pfandflaschen lassen die "Bedürftigen" übrigens draußen liegen oder zerdeppern sie gleich. Nüscht geht über ne Fluppe - der Qualm scheint in den Kinderwagen zu MÜSSEN. Nebenbei wird diskutiert, welche Markenkleidung man denn noch bräuchte...

Ich empfinde echtes Mitleid für die Bevölkerungsgruppen, die dort wirklich hin müssen (wenn es die denn gibt).

Die nächste Arche nimmt den "armen" Eltern die Verantwortung für die Ernährung ihrer Kinder ab. Für die Kinder scheint dies in erster Linie eine gute Einrichtung zu sein. Ob das langfristig einen positiven Effekt hat, sehen wir dann in der nächsten Generation.

Gruß Marion

Beitrag von nele27 02.02.11 - 19:27 Uhr

***Die nächste Arche nimmt den "armen" Eltern die Verantwortung für die Ernährung ihrer Kinder ab. ***

Das Problem sehe ich auch immer wieder beim Thema sozialer Mittagstisch, Tafel etc.

Nur wenn man das jetzt alles einfach abschafft, werden einige Eltern trotzdem keine Verantwortung tragen, sondern es gibt eben für die Kinder auch mittags noch trockenes Toastbrot (mir hat mal eine Erzieherin in einem sozialen Brennpunkt erzählt, dass wenn das Geld alle ist, nur noch Toast gegessen wird...)

Also wird man die Familien trotzdem unterstützen statt erziehen.

LG, Nele

Beitrag von marion2 03.02.11 - 09:04 Uhr

Und das, obwohl Toast eigentlich recht teuer ist (versuch mal davon satt zu werden). Womit wir wieder beim Thema Bildung wären....

Beitrag von nele27 03.02.11 - 14:43 Uhr

Tja, ERSTMAL erscheint es günstig, da es nur ein paar Cent kostet. Klar, da hast Du alle halbe Stunde Hunger... ich weiß einfach nicht, was in den Köpfen der Leute vorgeht, die ihren Kindern trockenen Toast vorsetzen, aber ein I-Phone besitzen :-(

Beitrag von marion2 03.02.11 - 15:48 Uhr

Das I-Phone kannste ja in Raten zahlen - die Wurst nicht.

Beitrag von manavgat 02.02.11 - 11:57 Uhr

Wenn Du seriös arbeiten willst, dann ist diese Rudelbefragung das falsche Mittel!

Nimm als Ausgangsbasis seriöse Studien und gut ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von christl2 03.02.11 - 19:29 Uhr

Ich möchte aber gerne verschiedene Stimmen von ganz normalen Menschen sammeln, um Eindrücke zu gewinnen, wie über Armut gedacht wird....

Beitrag von scotland 02.02.11 - 23:26 Uhr

Hi,

ich lebte jahrelang sehr deutlich unter der Armutsgrenze, als ich studiert habe (kein BaFäG), mein Vater zahlte meine KV, den Rest habe ich aus einem fast 400€ Job finanziert.

Es ging mir gut dabei. Ich habe mich nie wirklich eingeschränkt gefühlt, manchmal war es ärgerlich, wenn die Kommilitonen etwas gemacht haben, für das ich kein Geld hatte.

Ich habe mir damals total viele Strategien zugelegt um das abzupuffern:
- Klamotten und Schuhe: nur das Nötigste und Gebraucht bei Ebay
- Ich habe in einem Hotel gearbeitet und habe Abends immer ein Abend-
essen bekommen
- oft habe ich einfach was zu Essen mitgenommen (durfte ich). Ich bin da
sehr ehrlich damit umgegangen und es war okay.
- wenn mich niemand beobachtet hat, den ich kannte, nahm ich auch
Pfandflaschen mit
- ich war einfach auch sehr kreativ - z.B. konnte ich mir kein
Auslandssemester leisten - da bin ich im Sommer mit Eurolines nach GB
gefahren und habe mir für 3 Monate einen Job im Hotel gesucht - ging
problemlos und ich hatte total viel Spaß. Konnte sogar noch was sparen.
- ich habe Dinge genossen, die kostenlos waren: ein schönes Konzert, einen totalen Adventsgottesdienst, einen langen Spaziergang im Wald, ...
- viele Dinge, die heute selbstverständlich sind, waren etwas besonderes, z.B. einen Fahrschein in die nächste Stadt lösen (kostete hin und her so 10 DM - eine Wahnsinnssumee!). Hab ich selten gemacht, aber wenn, dann wirklich genossen

GLG
Scotland

Beitrag von christl2 03.02.11 - 19:32 Uhr

Ich möchte mich bei allen bisherigen Meldungen bedanken, hätte nicht gedacht, dass da so viele Members etwas schreiben ;-)
Danke Leute, ihr habt mir alle sehr geholfen :)