Beim wem klappt es Kontaktabbruch innerh. der Familie. Wie geht es?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mausisan1705 31.01.11 - 23:13 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich will gar nicht alles schreiben, was hier los ist, ich bin mir auch sicher, dass es von dieser Version 2 Seiten gibt, aber Fakt ist, ich will nicht mehr, so nicht. Feierabend. Schluss. Ende. Aus.

Aber mal von vorn, so dass mich vielleicht jemand versteht, bzw. etwas nachvollziehen kann, worum es geht.

Meine Tochter (bald 6) hat 3 Paten, unter anderem die Schwester meines Mannes. Und diese besagte Schwester meines Mannes hat sich in meinen und auch teilweise in den Augen meines Mannes Klöpse erlaubt (teilweise daher, weil er arbeiten ist und nicht immer alles mitbekommt), Klöpse, da kann ich bald ein eigenes Buch raus bringen, wenn ich mal die Zeit hätte zum schreiben.
Naja, wie dem auch sei, für mich ist langsam der Ofen aus, ich habe keine Lust mehr Ausreden für die Patentante zu suchen, warum sie meiner Kleinen nicht zum Geburtstag gratuliert hat, ich habe keine Lust mehr nach Entschuldigungen zu suchen warum die Patentante ihr was versprochen hat und es nicht eingehalten hat, bzw. sich noch nicht mal gemeldet hat. Ich habe auch keine Lust mehr meinem Kind zu erklären, dass ihre Patentante das Weihnachtsgeschenk von selbst schon seit langem angekündigt hat, es aber immer noch nicht geschafft hat vorbei zu kommen, obwohl sie 2x die Woche gegenüber bei meinem Schwiegereltern ist. Ich bin es leid, Friede, Freude, Eierkuchen zu spielen. Es ist zu viel passiert, es wurde zu viel gesagt, es wurde zu viel kaputt gemacht, es wurden zu viele Vorwürfe in den Raum gestellt, es waren einfach zu viele verletzende Worte, Sätze, die ich nicht mehr vergessen kann und will. Ich möchte mich jetzt einfach von dieser Frau und ihrem Mann (der meiner Meinung nach der Auslöser der ganzen Geschichte ist) distanzieren, ich wil gar nichts mehr mit denen zu tun haben, würde sie mich verletzen, würde ich sagen A..-lecken, aber da sie jetzt bei meinem Kind anfängt und die kleine mich ständig nach dem "warum" fragt, bin ich es leid.
Nun zu meiner Frage:
Wie funktioniert so etwas, wie macht ihr das, wie geht das im Alltag?
Klar ich weiss nicht mit ihr reden, sie ignorieren usw.
Aber wenn meine Schwiegereltern Geburtstag haben, ich werde sie sehen; Weihnachten bei meinen Schwiegereltern, ich werde sie sehen; Ostern etc. ich werde sie sehen und zwar nicht nur sie, sondern auch ihren MANN.
Meinen Schwiegereltern fällt es ja jetzt schon total schwer mit der (ich nenn sie jetzt mal) gereizten Situation umzugehen, wenn sie es mitbekommen weinen sie, versuchen zu vermitteln....

Wie macht ihr das in NATURA?

Vielleicht stehe ich jetzt hier als Dickkopf da, kann sein, aber keiner hier kennt die ganze Geschichte.
Meine Freundinnen, meine Bekannten sagen schon lange zu mir: " Dass Du das überhaupt alles noch so mit machst,... ich hätte schon lange den Kontakt abgebrochen..." usw.

Bitte schildert mal, wie das bei Euch so ist und wie ihr damit so umgeht?
Geht es Euch seit dem Kontaktabbruch besser? Nagen Euch Zweifel? Redet Euch da ein Familienmitglied rein? Wird das von der Familie akzeptiert?

vielen Dank für Eure Antworten

Mausi

Beitrag von hoffnung2011 01.02.11 - 07:20 Uhr

Hi Mausi, wenn ich es so lese, ist es mir scho nan sich traurig, weil du mit Sicherheit für DICH entscheiden kannst, dass du ein Kontakt abbrichst aber schwer für das Kind.

Also bei uns gibt es es dreimal. Einmal beziehung mein Mann und sein Onkel und Familie, wohl gesagt der engste Bruder meiner Schwiegermutter und da bin ich, die gesagt hat, das tue ich mir nicht mehr an. wie es funktionier ? Ich sahte meinem Mann, dass ICH mit diesen Menschen nichts mehr zu tun haben will..Dies geht aber sehr einfach, weil wi einfach fast 700km auseinander wohnen. Ich sagte ihm, dass ich ihm untersütze zu ihnen Kontakt zu halten aber dass ich mir keins mehr wünsche. Da er aber gleicher Meinung ist, besteht seit ???? 7 jahren kein Kontakt mehr.

Wir sahen uns vor fast 5 Jahren auf einem Rundgeburtstag, naja, dafür bin ich ein Erwachsene, um es auszuhalten.

Mit seinen Eltern ist es eine Talfahrt. Sie sind im Herzen sehr gut aber...ist egal..praktisch sage ich meinem Mann immer: dass er Kontakt zu seinen Eltern pflegen muss, mache ihm schlechtes Gewissen, bestehe draf, dass meine Kinder eine sehr enge Beziehung zu ihnen habe TROTZDEM sagte ich meinem Mann, dass ich mir bestimmte Sachen nie wieder antue.

Du willst wissen, wie sowas praktisch funktioniert ? Sehr einfach. Seine Mutter hat jetzt ihrgenwelchen Geburtstag gefeiert. Alle waren da, wir aber nicht. gott sei dank muss ich aber meistens nichts sagen, weil mein Mann da manchmal noch kritischr ist..

und da ist das A und O..dein Mann muss jegliche Entscheidungen mittragen. Er ist die Person, mit der du sprechen musst. Ihr scheint euch erheblich mehr zu sehen d.h. es kann schon sein, dass du dich einfach gar ncht ruaszahlten kannst ABER

1) DU kannst fü dich die Bezihung abschließen
2)hör auf dir ausreden für dein Kind zu suchen. Du kannst diplomatisch sagen, frag doch den Papa, ich weiss nicht, warum es so ist..Ein Kind belügen kann man eine gewisse Zeit aber es ist fair auch dem kind gegenüber ehrlich zu sein
Das Problem sind natürlich deine Schwiegereltern...ich spüre, da musst du dich mit deinem Mann hinsetzen..und ja reden..

Ohne vorwürfe, sehr konstruktiv..bestimmte Besuche wird es mit Sicherheit weiterhin geben aber vieles kannst du dir ersparen..Er muss Kontakt halten, nicht du..

Beitrag von juniorette 01.02.11 - 08:42 Uhr

Hallo,

wenn es so viele gute Gründe gibt, den Kontakt zur Schwägerin abzubrechen, warum führst du dann ausgerechnet fehlende Weihnachtsgeschenke an? #kratz
Das ist für mich überhaupt kein Grund, den Kontakt abzubrechen.

Da kann man sagen "hör auf, meinem Kind dauernd was zu versprechen, was du doch nicht einhältst" bzw. seinem Kind auf die Frage "Warum?" die Wahrheit erzählen: "sie hat es vergessen". Irgendwann würde ich meinem Kind bei groß angekündigten und nicht eingehaltenen Versprechungen sagen "ich glaube, die macht das, um dich zu ärgern", aber erst würde ich eben der Schwägerin sagen, was Sache ist und wie traurig mein Kind über die nicht eingehaltenen Versprechen ist.

Natürlich glaube ich dir, dass noch schlimmere Sachen vorgefallen sind, die wären als Beispiel eventuell besser geeignet gewesen ;-)

Einen völligen Kontaktabbruch halte ich wegen der von dir erwähnten Familienfeiern bei den Schwiegereltern unmöglich, aber es zwingt euch ja keiner, außerhalb dieser Familienfeiern Kontakt zu halten.
Mein Mann und ich sehen den Bruder meines Mannes und seine Familie auch nur bei Familienfeiern meiner Schwiegereltern und auf mehr legen wir (aufgrund verschiedener Vorfälle) auch keinen Wert.
Man redet auf diesen Feiern das Nötigste und gut ist. Wenn es aufgrund einer interessanten Thematik zu einem intensiveren Gespräch kommt - auch gut.

Ansonsten liegt es bei dir zu reagieren, wenn deine Schwägerin deiner Tochter mal wieder mit falschen Versprechungen kommt. Wer hindert dich daran zu sagen "ja, ja, X hast du damals auch versprochen, Y sollte sie von dir auch bekommen und auf Z warten wir heute noch"?

LG,
J.

Beitrag von mausisan1705 01.02.11 - 09:42 Uhr

Hi J.

ja, in gewisser Weise hast Du recht, fehlende Weihnachtsgeschenke sind kein Grund.
Aber es ist mal wieder das aktuellste Thema, (was seit 3 Wochen hier auf dem Tisch liegt), vielleicht habe ich es von daher erwähnt.

Das Thema mit dem Weihnachtsgeschenken ist so, nur für das Verständnis:
Weihnachten (25.12.) haben wir meine Schwägerin gesehen, da sagte sie zu meinem Kind: "Och, ein Weihnachtsgeschenk habe ich für Dich gar nicht." Worauf ich erwiedert habe: "Die bringt bei uns ja das Christkind, vielleicht hat es bei Dir einfach nichts abgeliefert, weil Luisa schon so viel bekommen hat." Sie: "Ja, ich werde schon noch eins kaufen." Ich leise zu Ihr: "Wieso, ist doch alles gut."
Seit dem 08. Januar ruft sie hier an, das Christkind hätte was vorbei gebracht, was sie Luisa geben möchte und hätte gern einen Termin, damit sie vorbei kommen kann. Woraufhin ich immer wieder zu ihr sagte: Du brauchst keinen Termin, komm vorbei. Wenn du bei Schwiegereltern bist, siehst Du ja, wenn wir da sind, komm einfach rüber.
Nein, sie bestand auf einen Termin. Gut, den ersten konnte sie nicht einhalten, weil ihr Mann plötzlich eher Feierabend gemacht hat, und die beiden denn dann keine Lust hatten vorbei zu kommen, wie sie auch genau so meiner kleinen am Telefon sagten. (Sie ist nun mal ans Telefon gegangen, als es klingelte). Nächster Termin (3 Tage später): Sie ist nicht erschienen. 3 Termin hat sie abends angerufen und gesagt, sie hätte nicht kommen können, weil sie so lange beim Arzt war. (Im Zeitalter des Handys hätte man ruhig mal anrufen können und bescheid geben können). Und so könnte ich schreiben, schreiben und schreiben bis heute. Heute nachmittag soll der nächste Termin sein, bin ja mal gespannt.

Vielleicht kannst du jetzt verstehen, warum ich das mit den Weihnachtsgeschenken aufgeführt habe. Einfach, weil es gerade mal wieder aktuell ist und fast jeden Abend erklären darf, warum Tante nicht gekommen ist, obwohl sie es doch fest zugesagt hat. Warum Tante sich noch nicht mal gemeldet hat, obwohl sie doch versprochen hat, vorbei zu kommen.

Mausi

Beitrag von hoffnung2011 01.02.11 - 10:15 Uhr

sorry, da hast du aber eine Engelsgeduld..trotzdem, in der Regel du aus Schwägerin sagst bestimmte Sachen erheblich schwieriger als dein mann..das sollte Sache deines mannes sein, wie sieht er das denn ???

Beitrag von sarosina1977 01.02.11 - 10:19 Uhr

Es wird Zeit, dass Du Dich positionierst. Solche leere Versprechungen würden hier bei uns nicht geduldet werden. Wenn ich doch aus der Erfahrung weiß, dass diese Frau unzuverlässig ist, würde ich sie gar nicht direkt mit meiner Tochter Kontakt haben lassen. Und wenn sie solche Versprechungen in großer Runde äußert, würde ich ganz laut einen flotten Kommentar im Stil von "Na, schauen wir mal, ob Du hälst, was Du hier so großspurig versprichst." vom Stapel lassen.

Ich finde, dass Du Deiner Tochter ganz schön viele Enttäuschungen zumutest. Und ob das mit einem Kontaktabbruch generell gelöst wird - das bezweifle ich.

Denn es werden die nächsten kommen, die unzuverlässig sind, weil Du nicht in der Lage bist, die Spielregeln für den Umgang mit Euch festzulegen und auch durchzuziehen.

Beitrag von sarosina1977 01.02.11 - 10:22 Uhr

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und zu der Tante in großer Runde sagen: "Du kannst Deine Unzuverlässigkeit gerne ausleben - aber nicht auf Kosten meiner Tochter. So lange Du nicht tust, was Du ankündigst, brauchst Du Dich nicht zu melden."

Vielleicht hast Du dann, was Du Dir wünschst: Kontaktabbruch :-)
Denn manche Leute können es nicht leiden, wenn man sie mit ihren Schwächen konfrontiert.

Beitrag von karna.dalilah 01.02.11 - 09:36 Uhr

Ganz einfach man schreibt einfach aus heiterem Himmel eine E-Mail mit dem Satz:
Ich distanziere mich von dir und wünscht für die Zukunft alles Gute.

Da ihr euch offensichtlich eh nicht oft seht, sollte dies auch recht problemlos sein :-)

Jo ein Konatktabbruch kann klasse sein, und ich hoffe er hält ein Leben lang...
Akzeptanz...kommt darauf an von wem der Kontaktabbruch ausgeht, welche Stellung derjenige in der Familie hat.
Ist er eher unter dem angesiedelt zu dem man den Kontakt abbrechen will, dann wird man öfter mal kurze klare Ansagen tätigen müssen. Aber mit der Zeit kapiert es auch der Resistenteste.
Logischerweise wird einer zur Schuldigen gekürt.
Aber manchmal überwiegen die Vorteile, so dass man die Schuld gerne übernimmt :-)

Beitrag von sarosina1977 01.02.11 - 10:09 Uhr

Dieses Thema hat mich in verschiedenen Bereichen immer wieder beschäftigt, sowohl, was meine Mutter angeht, als auch was die Schwiegereltern angeht.
Für mich war auch immer klar, dass ich "einfach keinen Kontakt" mehr haben will. Aber dennoch habe ich mich gefragt, ob dann wirklich alles besser ist. Oder ob ich nicht auch einen Teil dazu beitrage, dass die Situation so ist, wie sie ist.

Mit meiner Mutter bin ich alles andere als grün - das war schon immer so. Sie hat mich immer wieder geärgert, ausgetrickst, gedemütigt - und ich kam einfach nicht aus diesem Kreislauf raus. Es stand für mich auch im Raum, den Kontakt ganz zu kappen. Aber meine Tochter mag meine Mutter und die beiden kommen gut miteinander aus. Mir selbst hat meine Mutter den Kontakt zu meiner Oma immer verwehrt, weil die beiden miteinander Zoff hatten. Aber ich kam doch mit meiner Oma gut aus, hatte aber keine Möglichkeit (räumliche Distanz), Kontakt zu ihr zu haben. Irgendwie hätte ich es blöd gefunden, wenn ich diesen Kreislauf weiter lebe.

Es gibt da ein Sprichwort, das ich sehr gut finde: "Wenn Du was nicht ändern kannst, dann ändere Deine Einstellung dazu." Ich habe aufgehört, mich über meine Mutter aufzuregen. Und ich habe erkannt, dass sie "einfach so ist, wie sie ist". Ich kann ihre Spielchen mitspielen - oder es bleiben lassen.

Es ist jetzt so, dass meine Tochter ganz normal Kontakt zu meiner Mutter hat. Die beiden sehen sich alle zwei Wochen. Ich habe auch Kontakt zu meiner Mutter, aber nur, was die Kleine angeht. Alles andere habe ich abgeschottet. Sie erfährt einfach nichts mehr von mir und sie wird auch nicht eingeladen. Dafür ist meine Tochter eben ab und an bei ihr.

Meine Mutter unternahm zwar wieder emotionale Übergriffe (indem sie mir 20 animierte Grußkarten per Mail schickte - winkende Katzen und so ein Zeug), aber ich habe ihr kurz und knapp einmal geantwortet, dass ich das nicht will. Wir können uns, was meine Tochter angeht, kurzschließen, aber alle anderen privaten Kontakte wünsche ich nicht.

Es klappt.

Und zum ersten Mal im Leben habe ich nicht das Gefühl, die böse, böse Tochter zu sein. Ich habe mich positioniert, es gibt kein Streit, die Oma ist präsent. Mehr nicht.

Meine Mutter hat ganz schön dran zu knabbern, dass sie nicht die erste war, die erfahren hat, dass ich zum zweiten Mal schwanger bin. Meine Tochter hat ihr das erzählt. Ist ja auch ok. Aber von mir erfährt sie einfach gar nicht. Das ist kein Racheakt. Es ist einfach besser so.

Mein Mann hat ein ähnliches Verhältnis zu seinen Eltern. Sehr unausgewogen. Die Kommunikation läuft permanent daneben. Und es gab Dinge in den letzten Monaten, die sind einfach nicht schön gewesen. Dennoch haben wir den Kontakt nicht abgebrochen. Es gibt keinen Streit - nichts - aber es findet eben einfach nichts mehr statt. Wir erzählen nichts mehr, aber wir sagen nett "Hallo". Wir machen dieses Jahr keine große Geburtstagsparty wie sonst - sondern wir fahren weg. Und wir haben kurz und knapp verbal formuliert, dass es momentan einfach nicht möglich ist, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, weil unsere Ansichten zu weit auseinandergehen. Denn wir freuen uns wie verrückt auf unser Baby - seine Familie ignoriert unsere SS und hatte Anfangs nur dumme Sprüche übrig. Das brauchen wir nicht. Aber Streit ist irgendwie auch dämlich und unproduktiv. Wir haben unsere Meinung gesagt und ich habe irgendwie das Gefühl, dass manche Menschen - auch meine Mutter - einfach nur eine begrenzte Wahrnehmung haben. Denen kann man zig mal erklären, warum dies und das, was sie tun, nicht ok ist - sie tun es immer wieder. Und ich habe immer öfter das Gefühl, dass sie es nicht mal mit Absicht tun. Die sind halt einfach so. Und manchmal sind diese Menschen nicht unbedingt die (emotional) intelligentesten.

Bei uns ist große Gelassenheit eingekehrt. Es gibt keinen Unfrieden. Aber wir haben uns positioniert.

Warum ich das erzähle? Vielleicht solltest auch Du Deine Einstellung zu dieser Patentante verändern. Sie ist halt so. Ich hätte mich auch - wie Du - über so jemanden aufgeregt. Aber es bringt eben nix. Wie ich heute mit so jemandem umgehen würde? Ich würde sie ganz direkt fragen, ob sie ihr "Amt" als Patentante nicht lieber abgeben möchte. Dann wären die Fronten geklärt und ihr fiele vielleicht ein Stein vom Herzen. Ich bezweifle, dass eine knapp Sechsjährige schon die Bedeutung einer Patentante erfassen kann und immer nach dem "Warum" fragt. Meine Tochter hat auch eine Patentante, die eher wie ein Phantom ist. Von dieser Patentante kommen auch immer wieder Ankündigungen: "Am X. habe ich Zeit, wäre toll, wenn wir uns sehen. Soll ich kommen oder kommt Ihr?" Keines dieser Treffen hat geklappt. Na und? Ich würde meiner Tochter erst davon erzählen, wenn tatsächlich ein Treffen stattfinden wird.
Und: Ich würde meine Tochter niemals vertrösten oder gar belügen, nur um die Patentante zu decken. Ich würde sagen: "Die XY - die ist halt vergesslich und hält Dinge, die sie verspricht, nicht ein." Damit lügst Du nicht, vermittelst ein klares Bild der Person und gibst Deinem Kind nicht das Gefühl, selbst schuld zu sein.

Und an Deiner Stelle würde ich die Erwartungshaltung runterschrauben. Sie verspricht ein Geschenk? Mein Kommentar wäre: "Na, mal sehen, wie viel von Deinem BlaBla auch tatsächlich eintritt."

Kontaktabbruch ist für mich inzwischen der letzte Schritt. Ich finde es sehr spannend, wie sich plötzlich alles verändert, wenn man sich klar und deutlich und sicher positioniert hat. Und plötzlich sieht man auch, wie "schwach" die anderen, die einen bislang ärgerten, sind.

Alles Gute.

Beitrag von juju277 01.02.11 - 12:52 Uhr

Guter Beitrag!

Beitrag von samy1981 01.02.11 - 18:40 Uhr

Ich finde deine Beitrag auch super geschrieben und du hast meine Achtung, wie du das alles so durchziehst!

LG,

Samy

Beitrag von bruchetta 01.02.11 - 10:11 Uhr

Ich hatte mal 1 Jahr lang zu meiner SM keinen Kontakt. An Geburtstagen oder Weihnachten bin ich entweder nicht hingegangen oder ich habe mich ans andere Ende des Tisches gesetzt und wir haben uns ignoriert.
Fand ich jetzt nicht so schlimm, das durchzuziehen.
Mittlerweile haben wir wieder Kontakt, allerdings keinen engen.

Beitrag von nele27 01.02.11 - 10:44 Uhr

Hi,

ich habe 2008 zum zweiten Mal und endgültig den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen.

JA, es klappt super - ich habe nicht die geringsten Zweifel, dass es die richtige Entscheidung war. Klar hätte ich manchmal gern eine Mutter, aber nicht DIESE. Und da ich keine andere habe, lieber gar keine.

Reinreden tut mir eigentlich keiner. Jeder kann es verstehen und mein Mann überlässt die Entscheidung komplett mir und trägt es mit. Er ist ganz froh, dass ich keinen Kontakt haben will, aber würde es auch akzeptieren, wenn ich mich umentscheide.

Wie das in der Praxis aussieht? Nunja, wenn ich sie mal auf Familienfeiern sehe, was äußerst selten vorkommt, sage ich höflich "Guten Tag" und das wars.

LG, Nele

Beitrag von bensu1 01.02.11 - 10:45 Uhr

hallo,

der kontaktabbruch ist nicht von heute auf morgen gekommen. bei uns war das ein langjähriger prozess, den die gesamte schwiegerfamilie mitbekommen hat.
"urheber" waren die mutter und die schwester meines mannes.

nach einem sehr übergriffigen telefonat meiner schwägerin mit meinem mann hat es endlich klick gemacht bei meinem mann, und er ließ sich ab dann auch nicht mehr erweichen, seine freizeit mit ihnen zu verbringen.
er besucht zwar seine eltern hin und wieder (eher den vater), meine kinder und ich nicht mehr. zu meiner schwägerin haben wir alle keinen kontakt mehr.

anfangs war es sehr sehr schwierig, da meine schwiegermutter sich gegenüber anderen gerne als opfer hinstellt und manche sich bemüßigt fühlen, vermittler zu sein, aber das geht mittlerweile bei einem ohr rein und beim anderen wieder raus. ich erzähle anderen auch nichts mehr von ihren untaten, um mein handeln zu rechtfertigen.

ihr selber habe ich ausrichten lassen, dass sie die kinder in meinem beisein besuchen kann, wenn sie sie sehen will. ich dachte mir, vielleicht können wir gemeinsam eine basis schaffen, aber das will sie nicht. dann hat sie pech gehabt. ich komme ihr nicht mehr entgegen. und meine kinder kommen ohne sie sowieso viel besser zurecht.

wichtig ist m.m. "nur", dass du und dein mann an einem strang ziehen. sobald einer von euch weich wird, wird's schwierig. dann sind streitereien zwischen euch beiden vorprogrammiert.

lg
karin

Beitrag von luka22 01.02.11 - 12:30 Uhr

Also wenn sie 3 Paten hat, dann bekommt sie sicher genug Aufmerksamkeit. Meine Tochter hat nur eine Patin und sie hat meiner Tochter auch nichts zu Weihnachten geschenkt. Warum? Wir haben uns in dieser Zeit einfach nicht gesehen. Und ich finde es albern, wenn man 4 Wochen nach Weihnachten ein "Weihnachtsgeschenk" nachreicht. Ich bin ihr auch keine Sekunde lang böse. Sie ist eine gute Freundin, die ich schon ein ganzes Leben habe - sie gehört zur Familie und wenn wir uns sehen, dann freuen wir uns. MEine Tochter hat zu keinem Zeitpunkt nach einem GEschenk gefragt, einfach weil sie es nicht erwartet. Und seien wir mal ehrlich: wenn es an Weihnachten an etwas mangelt, dann sicher nicht an Geschenken für die Kinder!
Das ist sicher nicht der einzige Punkt, der bei euch vorgefallen ist. Ist halt nur auffällig, dass du von allen Dingen dieses Beispiel aufführst. Was noch vorgefallen ist, das weiß ich nicht.
Ich würde mir den Kontaktabbruch drei Mal überlegen: Die Patin ist deine Schwägerin. Du könntest mit deinem Entschluss eine ganze Familie entzweien. Sicher kann es Situationen geben, wo auch dies notwendig ist. Wenn ich mir aber in meinem Umfeld anschaue, aus welchen nichtigen Gründe hier familiäre Kontakte abgebrochen werden, ich kann es nicht verstehen. An deiner STelle würde ich meiner Tochter einfach sagen, dass xy gerade wenig Zeit hat, dass das aber nich schlimm sei, dass sie xy sehr lieb hat und dass sie ja noch andere Paten hat. Dann wäre ich in Zukunft einfach ein wenig distanziert, würde nichts mehr erwarten, aber den Kontakt abbrechen würde ich nicht. Schließlich gibt es ja viele Familienfeiern, wo man sich zwangsläufig über den Weg läuft.

Luka

Beitrag von mausisan1705 01.02.11 - 14:53 Uhr

Hi Luka,

ja, in gewisser Weise hast Du recht, fehlende Weihnachtsgeschenke sind kein Grund.
Aber es ist mal wieder das aktuellste Thema, (was seit 3 Wochen hier auf dem Tisch liegt), vielleicht habe ich es von daher erwähnt.

Das Thema mit dem Weihnachtsgeschenken ist so, nur für das Verständnis:
Weihnachten (25.12.) haben wir meine Schwägerin gesehen, da sagte sie zu meinem Kind: "Och, ein Weihnachtsgeschenk habe ich für Dich gar nicht." Worauf ich erwiedert habe: "Die bringt bei uns ja das Christkind, vielleicht hat es bei Dir einfach nichts abgeliefert, weil Luisa schon so viel bekommen hat." Sie: "Ja, ich werde schon noch eins kaufen." Ich leise zu Ihr: "Wieso, ist doch alles gut."
Seit dem 08. Januar ruft sie hier an, das Christkind hätte was vorbei gebracht, was sie Luisa geben möchte und hätte gern einen Termin, damit sie vorbei kommen kann. Woraufhin ich immer wieder zu ihr sagte: Du brauchst keinen Termin, komm vorbei. Wenn du bei Schwiegereltern bist, siehst Du ja, wenn wir da sind, komm einfach rüber.
Nein, sie bestand auf einen Termin. Gut, den ersten konnte sie nicht einhalten, weil ihr Mann plötzlich eher Feierabend gemacht hat, und die beiden denn dann keine Lust hatten vorbei zu kommen, wie sie auch genau so meiner kleinen am Telefon sagten. (Sie ist nun mal ans Telefon gegangen, als es klingelte). Nächster Termin (3 Tage später): Sie ist nicht erschienen. 3 Termin hat sie abends angerufen und gesagt, sie hätte nicht kommen können, weil sie so lange beim Arzt war. (Im Zeitalter des Handys hätte man ruhig mal anrufen können und bescheid geben können). Und so könnte ich schreiben, schreiben und schreiben bis heute. Heute nachmittag soll der nächste Termin sein, bin ja mal gespannt.

Vielleicht kannst du jetzt verstehen, warum ich das mit den Weihnachtsgeschenken aufgeführt habe. Einfach, weil es gerade mal wieder aktuell ist und fast jeden Abend erklären darf, warum Tante nicht gekommen ist, obwohl sie es doch fest zugesagt hat. Warum Tante sich noch nicht mal gemeldet hat, obwohl sie doch versprochen hat, vorbei zu kommen.

Verstehst Du?
Es ist uns völlig egal, ob sie was von den Paten bekommen oder nicht. Sie hat auch einen Paten, der weiter weg wohnt, aber, wenn er denn dann sagt, er kommt und macht was mit ihr, dann tut er das auch, oder meldet sich einfach - dazwischen kommen kann immer etwas - ab.

Wie anfangs schon geschrieben, es ist zu lang, es ist zu verworren, die ganze Geschichte zu schreiben. Es ist im vorfeld, die letzten 3,5 Jahre so viel vor gefallen, das würde hier alles sprengen. Es ist nur so, wie lange soll ich dem Kind mit irgendwelchen "Ausreden", wie "sie hat es nicht geschafft", "ihr ist etwas dazwischen gekommen", "schau mal, der mann muss immer lange arbeiten, da freut sie sich doch, wenn sie den auch mal sieht" einen vormachen?
Bislang habe ich meine Schwägerin noch nie, noch nicht ein einziges mal, mit keiner Silbe, mit keinem Satz vor meinen Kindern in ein schlechtes Licht gerückt. Aber ich bin es leid, ich habe es satt diese Ausreden zu erfingen, nur damit sie in einem guten Licht da steht. Sie hat einfach kein Bock oder kein Interesse ihr Patenkind ernst zu nehmen. Genausowenig habe ich keinen Bock es auszubügeln.
"Schatz, heute können wir uns nicht mit xy verabreden, deine Patentante kommt doch." um dann hinterher ein Kind im Bett liegen zu haben, weinend, fragend, warum sie heute nicht gekommen ist, und warum sie nicht wenigstens angerufen hat? Weil dann hätten wir ja doch noch zu xy fahren können? Findest Du das fair`? Ist das Gerecht?
Sicherlich, ist das eigentlich hier nur noch der Zipfel des Eisberges, aber versteh mich, irgendwann ist auch meine Geduld mit "Ausreden", wie ich sie nun nenne, zu Ende.

Beitrag von luka22 01.02.11 - 16:30 Uhr

Ja, mit diesem Hintergrund verstehe ich deinen Ärger sehr gut. So ein Verhalten gegenüber einem Kind, das geht nicht. Wenn sie deiner Tochter mehrfach etwas zusagt und sich dann nicht daran hält, ist Enttäuschung vorprogrammiert.
Ich würde daher den Kontakt nicht abbrechen, sondern sehr stark reduzieren. Und wenn dein Kind schon eine andere Verabredung hat, dann würde ich diese nicht absagen und das würde ich der Schwägerin auch sagen. Dann darf sie gerne auch sauer sein. Das Wohl meines Kindes geht in der Tat vor. Gott sei Dank hat sie auch andere Paten. Das Fehlverhalten würde ich auf Dauer auch nicht decken, sondern würde sagen, dass ich es auch schade finde. Also von meiner Seite würde in so einem Fall auch keine Initiative mehr stattfinden, vor allem eben, wenn man sich auf Verabredungen nicht verlassen kann.
Dann bleibt nun noch eine Frage: Warum habt ihr so eine unzuverlässige Person überhaupt als Patin gewählt #gruebel? Früher wird sie nicht viel anders gewesen sein. Aber das kann man nun auch nicht mehr rückgängig machen.
Also: Kontakt einfach auf Sparflamme halten und klar sagen: Weil du uns jedes Mal versetzt und die Kleine dann so enttäuscht ist, möchten wir keine Verabredungen mehr treffen.

Grüße
Luka

Beitrag von schullek 01.02.11 - 14:47 Uhr

hallo,

meine oma und opa haben 2 söhne und meine mutter. seit ich denken kann ist der eine onkel, der mit im haus lebt böse. einfach ein egoistischer böser mensch. meine cousins, die ich sehr mag und mit denen ich mich weiterhin gut verstehe, hat er ebenfalls schon immer blöd behandelt.
jedenfalls habe ich mein leben lang beobachtet, wie er schlecht zu meinen großeltern ist und nachdem er laut sagte: ich wünschte der alte wäre tot, war es aus für mich.
ich habe aufgehört mit ihm z zu reden. schwer, da ich ihm fast immer bei meinen großeltern über den weg lief. damals war ich sehr viel dort.
jedenfalls hat er das ne weile beobachtet, mich dann angebrüllt, ich würde ihm keinen respekt entgegenbringen (ich war 19). ich habe ihm bestimmt erklärt, dass ich niemandem respekt entgegenbringe, der es wie er nicht verdient hat udn schluss war.
die folgenden jahre habe ich ihn eben einfach ignoriert. es sind ja immer mehr leute auf einer feier. gewusst hat es jeder, ier hat mich mit abschätzenden blicken gestraft. als mein opa schließlich starb übernahm er mehr aufgaben für meine oma. machzt ein wenig gut, was er verdorben hat. aber nichts, was mich dazu bringen würde wieder ein verhältnis aufzubauen. warum auch.
na kalr war es oft blöd. ich bei meinen großeltern im garten, er auch da, kommt dazu oder geht, wenn ich komme. aber ich kann besser mit mir leben, seit ich ihm gezeigt habe, dass nicht jeder mit seinem verhalten still einverstanden ist.
mein opa war damals mächtig stolz, dass ich ihm so beigestanden bin. und das wiederum macht mich sehr glükclih. denn kein anderer aus der gesamten großen familie hat es geschafft sich diesem menschen mal entgegenzusetzen. meine mutter spricht auch wenn, dann nur wenig mit ihm. aber wie gesagt, ich bin die einzige, die es mal ausgesprochen hat.
wenn du einen kontaktabbruch möchtest, solltest du das dann aber schon irgendwie aussprechen. denn: wenn du einfach aufhörst mit ihr zu reden etc. dann wird niemand genau wissen, warum du das tust udn am ende bist doch dann du die dumme. bitte um ein gespräch, erkläre, dass es für dich so nicht weitergeht, ob sie bereit sind etwas zu ändern, wenn nicht: kein kontakt mehr. deine schwiegereltern sollten es auch von dir hören udn auch die gründe, damit sie es verstehen. dass es ihnen nahe geht, ist ja klar stell dir vor deine kinder reden irgendwann nicht mehr miteinander udn du stehst dazwischen.

lg

Beitrag von mausisan1705 01.02.11 - 15:23 Uhr

Danke, ein sehr schöner Beitrag, der mich nachdenken lässt.

Darüber habe ich ja so noch nicht nachgedacht, aber ich glaube Du hast recht. Wenn muß einmal klar drüber gesprochen werden. Obwohl sich hier mittlerweile jeder Denken kann warum wieso weshalb. Aber sicher ist sicher.

Vielen dank noch mal.

Mausi

Beitrag von sarosina1977 01.02.11 - 15:07 Uhr

Ich denke einfach, dass Kontaktabbruch kein Allheilmittel ist.

Man muss sich nicht alles gefallen lassen - aber man sollte eben einen Möglichkeit finden, mit den prägnanten Situationen umzugehen, ohne verbrannte Erde zu hinterlassen. So lernen auch die Kinder, wie man diplomatisch mit Konfliktsituationen umgeht.

Beitrag von hexe3113 01.02.11 - 20:44 Uhr

Hallo,

"Ich denke einfach, dass Kontaktabbruch kein Allheilmittel ist. "

Da hast Du sicherlich Recht, wenn es allerdings immer und immer wieder zu schwerwiegenden Reibereien, Streiterein, Gehässigkeiten usw. kommt, kann das irgendwann die einzige Möglichkeit sein, um selbst wieder zur Ruhe zu kommen...

...und über manche Dinge kann man einfach kein Gras wachsen lassen (alles schon bei einer Freundin erlebt)... für die es im Nachhinein ein Glück war, gewisse Kontakte abzubrechen.

Gruß,

Andrea

Beitrag von xyz74 01.02.11 - 23:12 Uhr

Meiner Mutter fällt es schwer zu akzeptieren, dass ich den Kontakt zu meiner Schwester abgebrochen hab.
Diese hat sich seit sie mit ihrem 2. Mann zusammen ist, extrem ins negative verändert. Ihr Mann ist ein Kontrollfreak, der über das Leben anderer Leute bestimmen möchte. Unter anderem in der Vergangenheit auch über meines.
Nach zig Vorfällen hatte ich ebenfalls diese Nase gestrichen voll.

Wie das in natura abläuft?
Im normalen Leben haben wir gsd nichts miteinander zu tun.
Wir treffen höchstens mal auf irgendwelchen Familiefeiern aufeinander.
Da gönne ich es mir absolute Größe zu zeigen und halte unverbindlichen, oberflächlichen Small Talk. Höflich, distanziert... Nicht mehr nicht weniger.

Wenn meine Mutter mal wieder meint, das Thema anbringen zu müssen, dann erinnere ich sie einfach daran wie das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Schwester ist... Dann ist Ruhe

Beitrag von stoltze-mami83 02.02.11 - 10:39 Uhr

Hallo Mausi

also zunächst mal kann ich dich wunderbar verstehen.

Ich selber habe den kontackt zu meiner "Mutter" abgebrochen ich schreibe Mutter in anführungszeichen weil sie das für mich nicht mehr ist.

Weist du sie hat so einige Shows abgezogen gegeneinander ausspielen, rumlügen,ihren Enkel verstossen mit den Worten den akzeptiere ich nicht als mein Enkel,und zu guter letzt mich als Schlampe beschimpft,asso stimmt Geld was mir zusteht ist sie mir bis heute noch schuldig.

All das hat mir irgendwann so sehr gereicht das ich gesagt habe jetze ist schluss mit lustig auf die kann ich pfeiffen.
Vorab ist zu sagen das ich viel versuct habe ihr chancen einzuräumen aber spätestens als der Vorwurf kahm mit den akzeptiere ich nicht und du bist ne Schlampe wars das für mich.

Und es geht mir bzw meiner Familie sehr sehr gut ohne sie es ist viel ruiger und ich lebe sau gut ohne sie brauche sie echt ned.

Was das mit den zufällig treffen betrifft (passiert manchma beim einkaufen das mer die sehen) wird gekonnt ignoriert.

Auf Familienveranstaltungen da habe ich das Glück das Sie es sich selber mit der gesammten Familie versaut hat also ist sie nie anwesend.

Asso wie ich den Kontackt abgebrochen habe ganz einfach ausn weg gehen, nicht mehr anrufen, nicht grüßen,kurz und bündig ignorieren ist sie bei deinen Schwiegis drehste dich um und gehst.

Wo wir auch zu dem Thema Familienveranstaltung kommen, sag einfach deinen Schwiegis das sie dich zu sehr verletzt hat und das Du gerne zu Weihnachten ect kommen würdest aber nur wenn sie nicht da ist bzw wenn sie zu Heiligabend da ist geht ihr halt zum 1. Weihnachtsfeiertag rüber.

Aber bevor Du natürlich soweit gehst solltest du ganz klar mit ihr ein Abschlussgespräch führen sage ihr was Dich alles verletzt hat und das Du keinen kontackt mehr wünschst solange sie sich aufführt wie die Axt im Walde.

Was Deine Schwiegis betrifft sage ihnen klipp und klar das Du sie verstehen kannst das sie das traurig machst aber du auch mal an Dich denken must und sie auch an dich denken müssen wie verletzt und traurig du jedesmal bist wegen Ihr.
Meine Omi ist auch so ein Harmonie bedürftiger Mensch auch sie hat versucht noch zu vermitteln in dem sie gesagt hat aber es ist doch deine Mutter und sowas ich habe ihr gesagt nee Omi sorry aber das was se hier abgezogen hat geht einfach ned und mich als Schlampe zu beschimpfen ist das aller letzte sowas macht eine Mutter nicht. Mittlerweile hat sie es akzeptiert und kommt auch supi zurecht damit.Sie selber kann es gar nicht verstehen wie meine "Mutter" ihren eigenen Enkel verstossen kann.
Erlich gesagt versteht das keiner aus meiner Familie.

lg und Kopf hoch denk an Dich und an Deine gefühle nicht an andere.