Weiterbildung gemacht- Mehr Geld verlangen

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schwarz123 01.02.11 - 09:02 Uhr

Hallo,

es ist nicht das richtige Forum, aber ich möchte in Schwarz schreiben.

Mein Mann ist Kfz Mechaniker und musste für ein halbes Jahr Lehrgänge von der Arbeit aus machen, nun ist er Servicetechniker und hat mehr Wissen als seine Arbeitskollegen.

Die Firma MUSS einen Servicetechniker haben, sonst kann sie dicht machen. Keine Ahnung, warum. Ist ja jetzt auch nicht wichtig.

Jedenfalls sind sie auf meinem mann angewiesen, denn der Lehrgang hat für die Firma über10.000 Euro gekostet.

Und der Typ, der den Lehrgang gemacht hat, also der Lehrer, hat zu meinem Mann gesagt, er soll auf jeden Fall eine Gehaltserhöhung verlangen oder mit Kündigung drohen.

Das hat mein Mann gemacht, aber sein Chef will sich da nicht so recht drauf ein lassen, denn er meinte, der Lehrgang wäre ja teuer genug gewesen! Aber was bitte hat mein Mann dann davon?

Wie soll er sich denn jetzt verhalten?
Soll er wirklich kündigen?

Vielleicht kann mir einer einen Tipp geben.

#danke

LG

Beitrag von ninnifee2000 01.02.11 - 09:11 Uhr

Er könnte an andere Firmen Bewerbungen schicken. Vielleicht bekommt er ja ein Jobangebot mit Angabe des Gehalts.

Dann kann er ja noch mal bei seinem jetzigen Chef anklopfen und mit Kündigung drohen. Vielleicht zahlt er ihm dann mehr?

Und nebenbei: den Chef kann ich auch irgendwie verstehen. Das nennt man reale Arbeitswelt.

Beitrag von binnurich 01.02.11 - 09:16 Uhr

ist s nicht schön, dass die Firma deines Mannes 10.000 Euro in ihren Mitarbeiter investiert hat?

Ich finde das eine Unverschämtheit und sehr undankbar.

Beitrag von cunababy 01.02.11 - 09:35 Uhr

Ich sehe das etwas anders.

Ihr Mann hat nun eine höhere Qualifikation, natürlich muss er mehr Geld verlangen!

Denn Sie hat ja Recht, was hat ihr Mann davon, dass er jetzt mehr weiss und vermutlich auch wesentlich mehr Verantwortung trägt, wenn er dann nicht besser bezahlt wird?

Ich würde mich mit dieser Qualifikation anderweitig bewerben und dann die Kündigung auf den Tisch legen und das würde ich dem Chef auch genau so sagen, also dass ich mich bewerbe und gehe, wenn er nicht mehr zahlt. Natürlich muss die GH in einem vernünfigen Maße stehen.

VG Cunababy

Beitrag von binnurich 01.02.11 - 09:40 Uhr

das er mehr Verantwortung trägt, hat sie nicht geschrieben.
Er hat sich lediglich qualifiziert. Vielleicht hat er mehr Fachwissen.

Ich denke, es liegt ganz einfach an der Art und Weise der Forderung, die Größe des Unternehmens und die Qualifikation an sich.

Grundsätzlich kommt es auf ein Gespräch an und gegenseitiges Messer auf die Brust setzen ist für mich keine gute Kommunikation

Beitrag von hexlein77 01.02.11 - 10:37 Uhr

Die TE hat geschrieben, das die Firma auf das Fachwissen ihres Mannes angewiesen ist ansonsten können sie zu machen! UND das er nun eben mehr Fachwissen hat als seine Kollegen.
Dementsprechend wird er wohl auch mehr Verantwortung tragen müssen! Ansonsten hätte die Firma wohl kaum diese Summe Investiert!

Und ich sehe es genauso, daß er mehr Geld verlangen sollte! Ist ansich auch logisch und mit sicherheit nicht unverschämt!

Beitrag von daisy80 01.02.11 - 11:20 Uhr

Auch Fachwissen kostet.

Messer auf die Brust muss es natürlich nciht grade sein, aber ein Gespräch und auch ein zweites und drittes sollten schon sein.
Da würde ich auch beharrlich bleiben.
Andere Firmen zahlen vielleicht auch gut.

Das Firmen sich um die Weiterbildung kümmern, sollte selbstverständlich sein.

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 11:16 Uhr

Dann sollte es der Firma z.B. monatlich in Zukunft auch ca. 300-500 € für den Mitarbeiter wert sein.

Er hat jetzt eine höhere Qualifikation und sollte auch dementsprechend entlohnt werden.

Beitrag von litalia 01.02.11 - 12:39 Uhr

schwachsinn.

und das der mann nun eine höhere qualifikation hat und genau das gleiche verdient wie die anderen OHNE zusatzqualifikationen ist also fair?

eine kauffrau verdient auch mehr als eine verkäuferin und das ist auch richtig.

Beitrag von woodgo 01.02.11 - 15:37 Uhr

#klatsch So ein Schwachsinn

Beitrag von morena78 01.02.11 - 09:18 Uhr

hallo,

wie groß ist denn die firma? nur eine kleine mit ein paar beschäftigten? dann kann ich den chef voll und ganz verstehen. die 10.000 Euro müssen erstmal erarbeitet sein. und sicher will er erstmal schauen wie sich dein mann in der neuen position so macht. er weiss nun, dass dein mann eine gehaltserhöhung möchte und wird sicher auch drüber nachdenken. aber immer langsam mit den jungen pferden ;) ich würde nicht sofort kündigen.
natürlich kann sich dein mann parallel dazu in anderen firmen bewerben. aber dort kennt man ihn auch nicht und wird auch nicht sofort das riesen gehalt zahlen.

lg und alles gute für euch

Beitrag von maischnuppe 01.02.11 - 09:20 Uhr

Feigling:-p
Dein Mann profitiert doch jetzt schon, noch nicht bemerkt?#klatsch Ihr seid echt undankbar und gierig- und feige Schwarzschreiber:-p

Beitrag von schwarz123 01.02.11 - 09:26 Uhr

Nein, wir sind nicht undankbar.

Der Lehrer vom Lehrgang hat jedem dazu geraten, das so zu machen.

Und wegen dem Schwarz schreiben:

Ich möchte nicht mein/unser Privatleben hier im Internet breit treten.;-)

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 11:21 Uhr

Was soll das denn?

Was hat es mit "gierig" zu tun, wenn man für eine höhere Qualifikation auch mehr Lohn zu bekommen hat.

Eine Krankenschwester geht doch auch nicht zum Putzfrauentarif arbeiten.

Wie engstirnig und naiv muss man bloß sein, um solch einen Unsinn von sich zu geben?

Beitrag von woodgo 01.02.11 - 15:36 Uhr

#klatsch

Beitrag von binnurich 01.02.11 - 09:27 Uhr

hab ich noch vergessen: schon mal daran gedacht, dass der Job deines Mannes in seiner Firma mit der Weiterbildung auch sicherer geworden ist?

Einen hochqualifizierten Mitarbeiter der gute Arbeit macht und in den man investiert hat, versucht man möglichst lange zu halten, auch in schlechten Zeiten.

Beitrag von daddy69 01.02.11 - 09:47 Uhr

Davon träumst du aber auch nur. Das mag in manchen kleinen oder familiengeführten Unternehmen noch der Fall sein.

Anonsten entscheidet das Controlling der Firma über den Verbleib der Mitarbeiter. Nicht seine direkten Vorgesetzten, die seine Qualifikation beurteilen können.

Beitrag von litalia 01.02.11 - 12:44 Uhr

du gibst echt nur stuss von dir.... netter kann ichs echt nicht sagen.

schön das man sich jetzt also aus lust und langeweile weiter qualifizerit OHNE finanziell mehr entlohnt zu werden.

frag mich in was für einer märchenwelt du lebst.

umso mehr qualifikationen umso mehr geld. so MUSS es sein.

Beitrag von daddy69 01.02.11 - 09:45 Uhr

Hallo,

natürlich hat Dein Mann einen Anspruch auf eine Gehaltserhöhung. Denn mit den neuen Qualifikationen werden ja wahrscheinlich auch die Anforderungen und/oder die Verantwortung steigen.

Dass die Firma die Weiterbildung bezahlt, ist selbstverständlich. Dein Mann hat dafür nicht dankbar zu sein. Denn die Firma hat ja i.d.R. was davon.

Also: Wenn die Firma nicht mitzieht, soll er sich woanders bewerben. Wenn er eine Zusage hat, soll er mit dieser (mündlichen) Information zu seinem Chef. Entweder dann gibt's mehr Geld oder er wechselt eben.

Die Argumentation der Firma (und so mancher anderer hier) ist Blödsinn.

Beitrag von medina26 01.02.11 - 09:46 Uhr

Das unterschreibe ich so!

Beitrag von hexlein77 01.02.11 - 10:43 Uhr

BINGO!

Ich finde es immer wieder erschreckend wie viele doch zu kreuze kriechen für sowas! #kratz

Die Firma verlangt eine bestimmte leistung von ihren MA, dann können die MA auch schließlich das dementsprechende Gehalt verlangen wie in diesem Fall!

Aber es ist ja immer grundsätzlich der ach so arme gebeutelte Arbeitgeber wenn ein AN auf seinem recht besteht! #schein

Manch einer wäre vom Gedankengang im Mittelalter mit dem Frondienst bestens bedient gewesen! #schein

Beitrag von nele27 01.02.11 - 10:50 Uhr

So sieht es aus!

Manche Argumente hier klingen eher nach "Arbeitgeber light" - also unternehmerisches Denken an den Tag legen sollen, aber nur das mickrige Angestelltengehalt einstreichen.

NATÜRLICH verlangt ein MA, der sich weitergebildet hat und hochwertigere Aufgaben übernimmt auch mehr Geld! Und bewirbt sich eben weiter, wenn er in der jetzigen Firma kein Bein an die Erde bekommt...

LG, Nele

Beitrag von boncas 01.02.11 - 12:19 Uhr

"natürlich hat Dein Mann einen Anspruch auf eine Gehaltserhöhung."


Ja? Ist das so? Da hast du doch bestimmt auch eine Quelle für, oder?

Ich sehe das etwas anders! Das Unternehmen hat dem Mitarbeiter eine Höherqualifizierung ermöglicht und ihm diese auch noch teuer bezahlt.
Diese Qualifizierung wird dieser Mitarbeiter nie wieder verlieren, d.h. bei einem Jobwechsel erhält er durch diese kostenlose Qualifizierung höherwertige Angebote und vermutlich mehr Lohn. Das dürfte Fakt sein.

Sofort nach der Qualifizierung zum AG zu rennen und mehr Gehalt zu verlangen... respektive sich woanders zu bewerben und dem Chef dann die Pistole auf die Brust setzen zu wollen, halte ich in der Tat für dreist und undankbar.

Meine Ansicht: Eine Höherqualifizierung sollte sich irgendwann auch im Lohn widerspiegeln. Aber eine Investition eines AG in einen MA sollte sich auch amortisieren dürfen. Es sollte nicht nur ein Nehmen, sondern ein Nehmen und Geben sein.
Mein Vorschlag an die TE wäre ein Lohnstufenmodell. Könnte lauten: Ein Jahr noch das alte Gehalt weiter, nach einem Jahr dann das normale Tarif(?)gehalt eines Servicetechnikers.

Beitrag von daddy69 01.02.11 - 15:40 Uhr

Nicht für alles, was man behauptet, braucht man eine Quelle.

Weiterhin hast du meine anderen Argumente anscheinend überlesen. Höhere Verantwortung, erweiterter Einsatzbereich, die so eine Schulung mit sich bringt.

Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest, aber in den Branchen die ich kenne und in der, in der ich arbeite ist das gängige Praxis.

Beitrag von boncas 01.02.11 - 20:40 Uhr

"Nicht für alles, was man behauptet, braucht man eine Quelle."

Solange man Dinge nicht wie eine Tatsache behauptet, mag das ja noch angehen.
Aber wir reden hier über das Arbeitsverhältnis eines anderen Menschen und geben ihm Ratschläge - da gebietet es der Anstand, seine Behauptungen auch ordentlich belegen zu können.

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