Vollnarkose in Schwangerschaft

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jenni1981 01.02.11 - 10:21 Uhr

Hallo,

ich bin iin der 30. SSW und kämpfe seit einer Woche gegen eine Analvenenthrombose. Diese wurde bereits zweimal mit örtlicher Betäubung aufgeschnitten und kommt jedesmal wieder. War nun schon 4 mal beim Arzt deswegen (Chirurg, Notfallambulanz). Zuletzt in der Notfallambulanz meiner Geburtsklinik. Wenn ich nicht schwanger wäre, dann würde sie das in Vollnarkose aufschneiden weil die Thrombose im tieferliegenden Gewebe ist. Nun bin ich aber schwanger und der Arzt meinte, dass ich die 10 Wochen noch aushalten soll. Nach der Schwangerschaft verschwindet sowas meist wieder. Versuch es nun seit 2 Tagen mit Sitzbäder und Salbenumschlag. Dazu 3 mal täglich ein Paracetamolzäpfchen 1000 um die Schmerzen auszuhalten. Allerdings wirds nicht besser. Ich bezweifel es das ich so noch 10 Wochen aushalte und mach mir jetzt Gedanken wegen der Vollnarkose in der schwangerschaft. Hat das bereits jemand gehabt? Wie hat das Kind es verkraftet? Ich hab ja auch schon Wehen, die bisher zwar noch im Rahmen sind und nicht muttermundwirksam aber hab auch Angst, dass das Baby dann kommt oder geholt werden muss. Ich hab aber auch nur Probleme in dieser Schwangerschaft. Weiß halt nicht wie es weitergehen soll.

Viele Grüße

Jenni, 30. SSW

Beitrag von frog79 01.02.11 - 10:29 Uhr

#gruebel, Analvenenthrombose, das habe ich noch nie gehört, Du Arme. Also, ich kann Dir nur soviel dazu sagen, 2007 war ich schwer krank und gleichzeitig schwanger und musste operiert werden, damals wurden mir von einer Vollnarkose abgeraten, ich war jedoch sehr früh schwanger. Ich hatte dann eine PDA. Wäre das nicht eine Möglichkeit für Dich? Denn ehrlich, ich würde keine 10 Wochen mit dauerhaften Schmerzen aushalten und 3mal täglich Paracet nehmen. Das zerrt an Deinen Nerven und schließlich übertragen sich Schmerzängste und Sorgen auch aufs Baby, die Kleinen merken wenn es der Mama nicht gutgeht.

Hast Du schon mal die Nebenwirkungen einer Vollnarkose erfragt? Ansonsten erkundigte Dich mal nach einer PDA.

Ich wünsche Dir alles Gute#klee

LG, frog79

Beitrag von jenni1981 01.02.11 - 10:44 Uhr

Danke für deine Antwort. Ich hab noch nicht nach den Risiken gefragt und auch nicht wegen PDA. Hatte ja gehofft, dass es besser wird. Wollte mich erstmal vorab erkundigen bevor ich das nächste Mal zum Arzt geh, damit ich drauf vorbereitet bin, da es nun mal so kommen kann.

Hab davon zuvor auch nie was gehört, aber schrei in der SS bei allem hier. Ist halt blöd das es noch 10 Wochen sind. Wenn es nur noch so bis zu 4 Wochen wäre, dann könnte man es schon irgendwie hinbekommen, aber 10 Wochen mit Schmerzen beim Laufen, Sitzen, Stehen ist nicht so gut. Mit dem Paracetamol gehts etwas aber darf nur max 3 täglich nehmen und da sind so zwischendrin immer 2-3 Stunden wo ich wieder richtig Schmerzen hab. Und mit dem Parac. hab ich auch so meine Probleme, da ich dann nur noch müde bin. Hab aber auch noch eine Tochter zu versorgen. Die ist zwar schon 7 aber mein Mann arbeitet sehr lang und somit muss ich sie ja auch versorgen.

Hab aber auch so eine riesige Angst vor der Vollnarkose in Hinsicht auf die Bauchmaus. Das nächste ist dann auch, dass ich dann nur per Kaiserschnitt entbinden kann, also erneute OP in einigen Wochen.

Viele Grüße

Jenni

Beitrag von mama-mutti 01.02.11 - 10:30 Uhr

Hallo...wenn Du irgendwie kannst, dann halte das durch....irgendwie..und es sind ja MAXIMAL noch 10 Wochen!


Ich habe in der 29./30. Woche eine cerclage unter Vollnarkose bekommen.

Anschließend hat man mich mit Wehenhemmern zugepumpt und ich hatte Herzrasen ohne ende....hab dann noch Herztabletten bekommen, damit ich überhaupt schlafen kann. Einen Ruhepuls von knapp 120 hatte ich.

Der Kleine war auch sehr aufgedreht und hat auch so seine 3-4 Tage gebraucht um sich wieder zu berappeln.

Ich selber habe nach der Narkose fast 24 Std. nur gebrochen....

Also schön war das nicht, und wenn es nicht wirklich nötig wäre, würde ich jedem davon abraten....

LG

sabrina

Beitrag von jenni1981 01.02.11 - 10:52 Uhr

Hallo Sabrina,

wenn es irgendwie möglich wäre, dann würde ich es auch aushalten aber 10 Wochen mit Schmerzen rum zu laufen/zu sitzen ist nicht so toll. Die Schmerzen sind viel schlimmer als damals bei meinem Dammschnitt.

Hatte ja am Sonntag vom ambulanten Notfallzentrum bereits eine stationäre Einweisung erhalten aber nach Vorstellung in der Notambulanz im KH hat der Arzt entschieden, dass es halt so gehen muss. Ich komm aber nicht klar.

Viele Grüße

Jenni

Beitrag von bjerla 01.02.11 - 10:37 Uhr

Ich hatte in der 35.ssw einen kleineren Eingriff mit Spinale. Das ging ganz gut.

LG