Frust wegen Kindergartenveranstaltung ... Spinn ich oder die andern?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von stringersmum 01.02.11 - 12:20 Uhr

Moin,

ich brauche mal - um mich wieder einzunorden - ein paar Antworten, wie andere das sehen:

Der Kindergarten meiner Tochter ist ein kleiner eingruppiger Dorfkindergarten auf dem platten Land. Im goßen und ganzen bin ich mit ihm zufrieden.

Gesten fand ein Ausflug statt:
Gute zwei Stunden Busfahrt (einfach), Rodeln an einem Hang mit Lift (also nicht ganz klein und auch nicht ganz übersichtlich), Mittagessen (in einem Gasthaus), auf das ich über eine Stunde habe warten müssen, nochmal rodeln, Gruppenfoto (ganz wichtig), heim. Die ganze Veranstaltung dauerte von 8.30h bis 18.00h. Selbstvertständlich können die Kinder nur mit Eltern mitfahren.
Meine Situation: Drei kleine Kinder zwischen eins und vier und ein Mann, der Montags üblicherweise arbeiten muss.

Ich war schon vorher skeptisch, ob dieser Pläne und habe dem Kindergarten gesagt, dass ich mir das nicht zutraue und das ganze für 2 Nummern zu groß angesetzt empfinde.
Antwort: Das sei aber ein tolles Gemeinschaftserlebenis, meine Tochter sei die einzige, die nicht mitfahren würde und dass sich sonst alle angemeldete haben zeige ja, dass der Plan gut so ist.
Als ich dann erfahren habe, dass eine befreundetet Familie auch mitfährt und diese bereit waren, mich zu unterstützen, habe ich mich doch entschieden mitzufahren.

Es war das reine Fiasko! Die Busfahrt hat mein Sohn nur mit Mühe überstanden, am Ziel hatte sich besagte Familie selbst irgendwie aus den Augen verlohren und war für mich unauffindbar. Am Hang stürzten sich die meisten ins Gewimmel und ich stand hilflos da, mit einem Kinderwagen+Kind und einem Sohn, der getragen werden will und einer Tochter, die endlich schlittenfahren will.
Das Mittagessen in einer überfüllten Abfüllhütte hat die Situation auch nicht mehr gerettet. Den Nachmittag habe ich allein mit Sohn und kleiner Tochter im Bus gewartet (das war dann recht entspannt) und die Große hatte mit der anderen Familie noch eine Portion Spaß. Die Rückfahrt war dann wieder grauenvoll: Zwei weinende Kinder, wovon eines ganz dringend den Bus zerlegen hätte wollen.

Alle anderen haben sich - soweit ich das mitbekommen habe - bestens amüsiert. Insgesamt ca. 80 Leute (der Kindergarten hat um die 20 Kinder). Es waren etliche Ehemalige dabei und viele Familien mit größeren Geschwisterkindern.

Was denkt ihr?

LG Helga

Beitrag von claudi2712 01.02.11 - 12:26 Uhr

Ich denke, Du bist schon mit Angst an die Sache ran gegegangen. Selbsterfüllende Prophezeiung...

Geht mir auch manchmal so!

Hak´s ab unter "Erfahrungen"

Lieben Gruß
Claudia

Beitrag von susa31 01.02.11 - 12:27 Uhr

ich kann nachvollziehen, dass dich das gestresst hat - aber dafür ist in meinen augen weniger die ambitionierte planung des kindergartens und eher deine situation, das mit drei kindern meistern zu müssen, verantwortlich.

Beitrag von fiori_ 01.02.11 - 12:27 Uhr

Hallo,

puhh, das hört sich echt anstrengend an. Also ganz ehrlich, ich wäre da nie und nimmer mitgefahren. Zumindestens nicht wenn ich noch ein Kleinkind an der Backe gehabt hätte.

LG

Beitrag von silbermond65 01.02.11 - 12:48 Uhr

Ich denke,du hättest eventuell versuchen sollen,deine kleineren Kinder irgendwo unterzubringen (Oma ? Freundin? ).
Dann hättest du auch den Tag entspannt geniessen können.

Beitrag von sternchen7778 01.02.11 - 12:48 Uhr

Hallo Helga,

ich glaube, dass weder Du noch die anderen Familien spinnen. Für manche ist das ganz easy zu meistern, für manche ist es der pure Stress - ich würde definitiv zur zweiten Gruppe gehören...

Du hast den Tag irgendwie überstanden. Für den nächsten Ausflugstag weißt Du, dass es nicht schlecht sein kann, auf's eigene Bauchgefühl zu hören. Vielleicht kannst Du dann ja auch eine Oma mit einspannen, Papa kann vielleicht Urlaub/Gleitzeit nehmen etc. Und die Kleinen werden ja auch größer...

LG, #stern

Beitrag von twins 01.02.11 - 12:51 Uhr

Hi,
wir haben Zwillis und in der Regel bin ich auch immer alleine mit denen Unterwegs. Wir haben auch schon viele Dinge absagen müssen, weil es einfach nicht zu organisieren geht. Schwimmen mit zwei Kleinkindern, Schlittenfahren, etc. etc.

Jetzt sind sie zum Glück5 und es leichter zu handhaben.

Leider haben oftmals viele kein Verständnis. fahre beim nächsten Mal einfach nicht mit, denn das Bachgefühl trügt selten.

Grüße und Kopfhoch.

Lisa

Beitrag von maschm2579 01.02.11 - 12:55 Uhr

Hallo Helga,

keiner spinnt.

Ich denke einfach das Du schon mit einer negativ Einstellung losgefahren bist und sich das genervte auf die Kids übertragen hat.

Dann denke ich das Deine Planung falsch war. Du hättest irgenwen mitnehmen müssen. Eine Oma, Freundin, Bekannte oder Dein Mann hätte Urluab nehmen müssen.

Hack es ab unter "Erfahrung" und beim nächsten Mal planst Du besser.

Die Idee ist super und ich kann mir vorstellen das alle total Spaß hatten.

lg Maren

Beitrag von perserkater 01.02.11 - 12:55 Uhr

Hallo

Da wäre ich nicht mit hin, wenn ich mir vorstelle nur mit meinen beiden Kinder (4 und 1) eine Busfahrt von 2 Stunden einfach. Nee! Gruppenerlebnis hin, Gruppenerlebnis her - für so was gibt es Wochenenden (nur mit Familie) und später die Klassenfahrten in der Schule.

LG

Beitrag von stubi 01.02.11 - 13:03 Uhr

Das wäre selbst mir mit einem Kleinkind zu stressig gewesen. Erlebniss hin oder her, aber so ein Aufwand wegen bißchen rodeln gehen, nein danke.

Beitrag von donaldine1 01.02.11 - 13:08 Uhr

Hallo,
ich habe auch drei Kinder (1, fast 3 und 5). Kann daher die Situation ganz gut nachempfinden.
Diese Veranstaltung ist genau so, wei du schreibst dann Streß pur!
Ehrlich gesagt finde ich es auch absolut unpassend -wenn nicht gar frech- vom Kindergarten, so etwas ünerhaupt zu machen. Was ist denn z.B. auch mit Eltern, die arbeiten müssen? Da sind die Kinder ja auch gleich außen vor. Wirklich eine ganz schlecht überlegte -im Grunde richtig dumme- Aktion finde ich! Alleine dies Antwort mit dem ach so tollen Gemeinschaftererlebnis, die geht gar nicht. Das ist ja nahezu moralische Erpressung. Gemeinschaftserlebnisse haben die Kinder auch beim Laternelaufen mit anschließendem Grillen oder einem Rodelausflug zum nahegelegenen kleinen Berg....
Ich hätte sowas evtl. dann mitgemacht, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, mit dem eigenen Auto zu fahren. Dann wäre man etwas unabhängiger und evtl. entspannter.
Aber dies: Merin, allein mit drei kleinen Kids, wenn einem dann wirklich keiner hilft, das macht eben einfach keinen Spaß.
Ärger Dich nicht, der Fehler liegt da sicher nicht bei Dir!
LG
donaldine1

Beitrag von donaldine1 01.02.11 - 13:11 Uhr

PS: Interessant finde ich vor allem hier einige Antworten, daß es an deiner Einstellung leigen würde.
Das schreiben alle gerade die, die nur ein Kind haben (zumindest lese ich das so in den VKs). Die können es sicher gar nicht immer so nachempfinden. Aber alles genau wissen.....#rofl

Beitrag von zahnweh 01.02.11 - 19:51 Uhr

ja, den Eindruck hatte ich beim Lesen auch. Dabei hab ich nur eine ;-)

Allerdings wäre ich auch sehr in Versuchung gewesen abzusagen. Vom Arbeiten her wäre es bei mir schon gegangen.

aber 2 Stunden (für eine Richtung!) Busfahren. Überfülltes Gasthaus und vor Ort macht dann jeder was er will? Nee, danke.

Ich fahre durchaus viel mit ihr Bus (habe kein Auto), Gasthaus ist auch kein Problem (wenn sie fit ist). Aber sicher nicht so.

Ausflüge finden hier in die NÄHRERE Umgebung statt. Wenn schon Gemeinschaftserlebnis, dann wird darauf geachtet, dass wirklich alle gemeinsam das machen und nicht jede Familie einzeln.

Und da wird mir immer wieder vorgeworfen, ich hätte ja "nur" ein Kind und noch eine pflegeleichte dazu.
Aber wie war das mit all den Kindern, die noch Mittagschlaf brauchen? Sie schnell und sofort zur Toilette müssen (im Bus?) usw.

Treffpunkt Rodelberg, jeder reist selbst an und bringt Verpflegung selbst mit. Ok, hab zwar kein Auto, aber das verbuche ich dann unter Ausflug und nicht unter gemeinschafts Ausflug.

oder kleine Wanderung in der Umgebung (so dass jeder rasch nach Hause kann), im Kindergarten singen, tanzen, basteln, was auch immer... da bin ich gerne dabei.

Theaterausflug für die GROßEN und 2-3 Begleiteltern werden gebeten mitzufahren. Auch das gerne.

Aber ein Massen-Familienausflug muss echt nicht sein. Mit 2-3 befreundeten Familien privat, gern. Aber doch nicht mit 20 Familien gleichzeitig.
Es ist schon schwierig eine Berufschulklasse von 20 Personen zusammenzuhalten. Wie soll das dann bei 20x + Eltern klappen?

Beitrag von kruemlschen 01.02.11 - 13:09 Uhr

Hallo,

das Fiasko war da m.M. nach abzusehen und Du hast es ja eigentlich auch schon kommen sehen.

Ich denke, dass Du entweder mit der Großen alleine hättest fahren sollen, oder aber Du hättest eine andere Familie gesucht die für Deine Tochter die Verantwortung übernommen hätten und wärst mit den andern Beiden daheim geblieben.

Gruß K.

Beitrag von sissy1981 01.02.11 - 13:18 Uhr

Ich würde eher sagen es war (für euch) falsch organisiert. Schau doch das nächste Mal, dass du entweder deine andren Kinder unterbekommst (es ist ja auch toll für ein Kind mal allein mit Mama was zu unternehmen) oder jemand andres findest (Papa, Großeltern, Freunde, in diesem Fall vll. Ehemalige die man kennt) der dem betreffenden Kind die Möglichkeit geben kann, die Veranstaltungen wahrzunehmen.

Beitrag von mary31 01.02.11 - 13:26 Uhr

Oh je, was für ein Horrortag. Ich bewundere Deine Geduld und Deine Kraft. Und Deinen Mut, da mitzufahren.

Ich finde auch, das das ein ganz schön heftiger Ausflug war für Kinder im Kindergartenalter. Also für meinen Sohn (wird jetzt 4) wäre das zu viel gewesen, der wäre ab Mittag durchgedreht vor Müdigkeit.

Ich finde, das ist ein Ausflug für "Fast-Schulkinder" im letzten Kindergartenjahr.

Und dannoch Du mit 3 kleine Kinder, Hut ab!

LG Mary

Beitrag von erdbeertiger 01.02.11 - 13:39 Uhr

Hallo,

ich kenne diese Form von Kiga Ausflug nicht - finde es auch ehrlich gesagt etwas sonderbar... Wurde erwartet dass ein Elternteil pro Kind ganztägig dabei ist? Ich habe 4 Kinder und bin berufstätig, ich könnte das gar nicht leisten. Außerdem - selbst wenn ich mir frei nehme und die Kleineren Kinder irgendwo unterbringe, muss ich doch zuhause sein, wenn das größere Kind aus der Schule kommt.
Bei uns macht der Kindergarten durchaus auch Halbtags (bis etwa 14h) oder Ganztagsausflüge mit den Kindern (entweder alle, oder nur die Großen), aber dann kommen nur ein paar Mütter als Begleitung mit, nicht einer zu jedem Kind. Finde ich auch ok, da habe ich mir auch schon mal frei genommen, um zu begleiten.
Aber bei dieser Sorte Ausflug hätte ich mein Kind nur dann mitgegeben, wenn ich nicht hätte mitfahren müssen. Sonst wären wohl alle zuhause geblieben

Lg

Erdbeertiger

Beitrag von lisasimpson 01.02.11 - 13:53 Uhr

hallo!

Also ich kann deien situation gut nachempfinden- ich dneke ich wäre mit Kinderwagen-kind nicht mitgefahren.

Aber ich muß auch sagen, daß ich es heftig finde von einem Kindergarten, zu erwarten, daß ein elternteil den ganzen tag an so einem ausflug teilnimmt-
dann sollte das auf ein wochenende gelegt werden-
mit schulpflichtigen kindern, mit arbeitsstelle, mit baby usw. ist so ein ausflug gar nicht machbar und von daher schließt man die Kinder aus, die eben in einer ganz normalen familie (mit älteren und jüngeren kindern und arbeitendne eltern) leben- was nicht sinn eines gemeinschatfserlebnisses sein kann

also komm erst mal wieder runter und wenn du dich beruhigt hast, sprich das in aller ruhe beim nächsten elternabend an- oder verbuche es unter "erfahrung" und nimm beim nächsten mal nicht teil

lisasimpson

Beitrag von juniorette 01.02.11 - 13:59 Uhr

Hallo,

ich habe nur ein Kind und würde so eine Ganztagsveranstaltung nicht mitmachen - nie im Leben #nanana

Ich denke auch, dass solche "ach so wichtigen" Gruppenerlebnisse in die Schulzeit gehören. Und wo ist überhaupt das "Gruppenerlebnis" für das Kind, wenn jede Familie für sich rumrodelt?
Ist mir neu, dass Schlittenfahren ein "Gruppenerlebnis" ist #rofl Die Kinder verteilen sich doch mit ihren jeweils eigenen Schlitten auf die Piste, und wenn Erwachsene dabei sind, halten sich die Kinder wohl eher an ihre Familie als an die anderen Kinder.

Unser Kindergarten bietet glücklicherweise nur externe Aktionen an, die sie ohne Eltern bewerkstelligt kriegen.

Meine erste Reaktion auf so eine Aktion wäre wohl auch "die spinnen doch".

Ich mag es allgemein nicht, wenn mir Außenstehende aufdrücken wollen, was ich wann und wo und wielange mit meinem Kind unternehme.

Einzig und alleine ICH bestimme, wann und wo und wielange ich mit meinem Kind Schlitten fahre, und ganz bestimmt habe ich nicht das Bedürfnis, mit meinem Kind 10 Stunden im Winter draußen unterwegs zu sein :-p

"Antwort: Das sei aber ein tolles Gemeinschaftserlebenis, meine Tochter sei die einzige, die nicht mitfahren würde "

Solche Überredungsversuche würden sowohl mein Mann und ich uns verbitten. Finde ich unmöglich.

LG,
J., die froh ist, dass ihr Sohn einen Kindergarten besucht, in dem die Erzieher so fähig sind, Aktionen zu organisieren, ohne dass die Mithilfe von Eltern nötig ist

P.S.: ist denn von den anderen Müttern keiner beruftätig? #gruebel

Beitrag von ma-lu 01.02.11 - 14:15 Uhr

Hallo Helga,

naja - ich glaube, an dem für dich missratenen Tag ist nicht der Kindergarten und dessen schlechte Planung schuld, sondern die Tatsache, dass du allein mit drei Kindern gefahren bist... Du hattest von Anfang an ja schon Bedenken. Schon alleine Einkaufen mit drei kleinen Kindern ist anstrengend genug, ein zehnstündiger Ausflug ja noch viel mehr. Vielleicht solltest Du für's nächste mal jemanden organisieren, der zusätzlich mitkommt oder die kleineren Kinder zu Hause beaufsichtigt. Das muss ja nicht unbedingt der Papa sein - es gibt ja auch noch Freundinnen, Oma, etc.pp.

LG
Ma-Lu

Beitrag von plda0011 01.02.11 - 14:19 Uhr

Hallo,

ich finde es klingt nach einem wunderbaren und spannenden Ausflug und kann zustimmen, dass es sehr traurig für deine Tochter wäre als einzige nicht mitzukommen.

Aber mit noch zwei kleineren Kindern alleine den Überblick behalten ist eine Glanzleistung, die kaum jemand schaffen kann. Ich habe zwei Jungs und fänd das schon schwierig. Mit Kinderwagen furchtbar.

Es kommt eben immer auf die Familiensituation an. Hättest du nur ein Kind, hättest du sicher auch Spaß gehabt.

LG und erholt euch gut ;-)

Beitrag von danii1975 01.02.11 - 15:08 Uhr

Du spinnst auf keinen Fall.
Ich wäre da nicht mit gefahren, einfache Fahrt 2 Std....das find ich zuviel für nur Rodeln.....den ganzen Tag Unterwegs sein, neee....meine Maus wäre im Bus nicht mal still gesessen, frag mich grad, wie der Busfahrer das ausgehalten hat:-p#schein

Beitrag von 3wichtel 01.02.11 - 15:38 Uhr

Ich habe selber 3 Kinder und mache solche Ausflüge nur mit, wenn mein Mann Urlaub nehmen kann oder meine Kinder anderweitig untergebracht werden können.

Ich musste auch schon mehrfach solche Ausflüge absagen (Theater z.B.), wenn mein Mann nicht frei nehmen konnte.
Die ganz Kleinen kann man halt nicht überall mit hinnehmen.

Meine Kinder wissen mittlerweile, dass es nicht immer geht. Solche "Anfragen" für Urlaube werden mit den Jahren ja immer häufiger: Sportverein, Schule, etc.

Und ich persönlich finde einen "missratenen" Ausflug schlimmer, als wenn man von vornherein absagt. Dann lieber nur jeden 3. Ausflug mitmachen, diesen dann aber auch genießen können :-)

Beitrag von fruehchenomi 01.02.11 - 19:37 Uhr

So eine Mammutveranstaltung wäre bei uns undenkbar. Viel zu viel arbeitende Alleinerziehende - bzw überhaupt nur arbeitende Eltern und Mütter (Kita - kein Kiga) Ich denke mal, da würde meine Tochter ohnehin nicht mitfahren mit Leonie, 4 Stunden Busfahrt hin und zurück - und abends hat man dann das überdrehte Nervenbündel...neeee.
Ich finde solche Veranstaltungen vollkommen unnötig. Ein bißchen rodeln kann man in diesem Winter doch überall.
LG Moni

Beitrag von stringersmum 01.02.11 - 22:02 Uhr

So, die Bande ist im Bett.

Vielen Dank für die vielen Antworten!!!

Ich hab mich wieder einigermaßen runtergekühlt. :-)

Jetzt, hinterher, bin ich ehrlich gesagt trotzdem nicht wirklich schlauer.

"Einfach" zuhause zu bleiben wäre in diesem konkreten Fall wohl das richtige gewesen, grundsätzlich komme ich hier aber zu garnix, wenn ich nur die 110%igen Sachen mache. Dass manches wirklich nicht geht muss ich wohl noch lernen.:-(

Self fulfilling prophecy wars wohl nicht, ich hatte schon das Gefühl, dass das klappen kann. Aber dann wurde es immer mehr zu einem Tunnelspiel des Grauens.#zitter

Mir hat der Plan B gefehlt. An dieser Stelle #danke für den Hinweis auf das eigene Auto, das wäre eine echte Hilfe gewesen, aber auf die Idee bin ich überhaupt nicht gekommen.

Was die Planung durch den Kindergarten angeht bin ich etwas resigniert. Ich habe ja schon vorher gesagt, was ich daran schwierig finde.
M.E. hat der Kindergarten für eine andere Zielgruppe geplant: Familien aus dem Umfeld die mit den eigentlichen Kindergartenkinderfamilien nur eine Schnittmenge bilden. Das war ja kein Zufall, dass so viele Ehemalige dabei waren, deren Kinder sind schließlich schon größer.
Ob ich das nochmal so deutlich formuliere, überlege ich mir noch. Demnächst steht ein Leitungswechsel an, vielleicht habe ich dann ganz andere Sorgen - oder auch gar keine mehr. :-p
Morgen ist Elternabend und Männe geht hin. Ich hab kein Bock, ich seh die Nasen schließlich jeden Tag. Vielleicht überkommt ihn ja der Mitteilungsdrang.

Gestern war hier übrigens schulfrei, darum konnten auch die großen Kinder. Insofern gut geplant, wenn auch nicht unbedingt für die Kindergartenkinder.
Warum so viele Eltern in Vollbesetzung auflaufen konnten, weiß ich auch nicht. Die freche Frage, ob sie nix zu arbeiten hätten, habe ich mir verkniffen. ;-)

LG zur Guten Nacht
Helga